Die Händler sollten mal rechnen, ob sie mit eigenem Shop und Bitcoin als Zahlungsmittel nicht wesentlich besser fahren.
Da läppern sich die Kostenvorteile ganz schön zusammen:
- Keine Kreditkartengebühren - 5 % gespart
- Keine Rückbuchungen / Chargebacks - ich schätze mal auch 5 %
- keine Amazon-Gebühr - spart so um 10 %
- Wenn es Reklamationen gibt, weiß man sicher dass es zahlende Kunden sind - kann sich also um diese besser kümmern -> weniger Negativbewertungen
Der Gesamtvorteil ist also auch für Kunden merkbar, die kein Diplom in Betriebswirtschaft haben. Für die Kunden ist die Frage wichtig, ob sie dem Anbieter vertrauen, schließlich sind Bitcoins digitales Bargeld, das man nichteinseitig zurück buchen kann. Bei bekannten größeren Marken mit gutem Ruf ist das aber nicht das Problem.
Demgegenüber stehen die hauchdünnen Margen im Handel. Da müßten eigentlich mal ein paar mentale Energiesparlämpchen angehen.
Klar, es gibt einen Nachteil: Die Händler müssen dafür sorgen, dass ihr Shop gefunden wird. Aber dafür gibt es ja Preissuchmaschinen, und die größeren Händler können auch Werbung schalten.
Ich denke ganz besonders für große Anbieter, die auch nicht gern mit Leiharbeit und unterirdischen sozialen Standards assoziiert werden wollen, ist das schon ein Deal.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.13 07:23 durch Ivy_Lego.
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