Tja, daß beweit wie relativ eindeutig, da man mit Abhängigkeiten viel Geld machen kann. MS hat in dem Zusammenhang alles richtig gemacht. Erst haben sie die die Ganze Welt von Windows abhängig gemacht, jetzt können sie die Gewinne abschöpfen.
Das Schlimme daran ist eher, das die Leute sich der Abhängigkeit entweder nicht bewußt sind, oder diese Wohlwollend billigen und mit Argumenten ala "... Es ist ja alles schön zu bedienen und es schadet mir ja nicht ..." verteidigen.
Wo ist der Unterschied zu:
- Apples Geschäftsmodell?
- Dem Geschäftsmodell der Druckerhersteller und der Patronen-Preispolitik?
- Unserem Sozialsystem?
- einem Drogendealer?
Alle machen Lockangebote. Der eine will dich zum Stammkunden machen für Drogen. Der Staat wird die "Geschenke" nicht mehr los, weil sofort alle, die davon profitieren, schreien. Die Druckerhersteller "verschenken" Drucker und zocken bei den Patronen ab. Und Apple läßt nur Hardware aus dem eigenen Hause für teures Geld zu und Software, die von Apple von "genehmigt" wurde.
MS war auf dem Software-Markt einfach nur früher dran als andere und hat dadurch einen Vorteil, auch durch die vielen vorinstallierten Systeme. Aber seien wir doch mal ehrlich: hätte Apple zu MS-Anfangszeiten ein vernünftiges OS gehabt und es für PC angeboten oder wären die Linux-Varianten damals so weit gewesen wie MS (was die graphische Oberfläche anbelangt), sähe der Markt heute auch sicher anders aus.
Es ist doch nicht die Schuld von MS, wenn die anderen schlafen. Als Quasi-Monopolist kann man sich einige Fehler leisten, weil die Masse sich i.d.R. nicht umgewöhnen will und sich nach Alternativen umschaut. Man betrachte nur dem MP3-Player-Markt. Der iPod war nicht der erste Player und ist sicher nicht der beste. Trotzdem kennt die Masse i.d.R. keinen anderen. Es setzt sich eben nicht immer die beste Qualität durch, sondern das Produkt, das den durchschnittlichen Massengeschmack anspricht. Bei ähnlichen Produkten ist es i.d.R. das, welches als erstes auf den Markt kommt und/oder die Kategorie bekannt macht.
> - Dem Geschäftsmodell der Druckerhersteller und der
> Patronen-Preispolitik?
Nachdem viele auf die günstigeren Laserdrucker (ob nun Farbe oder SW) umgestiegen sind, sind die Druckkosten bei einzelnen Tintenstrahlern mittlerweile günstiger als bei Laser. Die Industrie macht abhängig und passt dann preislich an.
> MS war auf dem Software-Markt einfach nur früher dran als andere
Na ja, Apple wäre mit der ersten graphischen Oberfläche früher dran gewesen. Keine Ahnung, was die damals falsch gemacht haben. Vielleicht lag es auch schon an überteuerten Produkten.
> Der iPod war nicht der erste Player und ist sicher nicht
> der beste.
Da war halt das einfach zu händelnde iTunes im Hintergrund, das die Leute angesprochen hat. Man mag es mögen oder nicht (ich gehöre zur zweiten Kategorie), aber das war halt sehr geschickt gehändelt. Womit wir wieder bei den Abhängigkeiten wären.
Kaktee schrieb:
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> Na ja, Apple wäre mit der ersten graphischen
> Oberfläche früher dran
> gewesen. Keine Ahnung, was die damals falsch
> gemacht haben. Vielleicht lag
> es auch schon an überteuerten Produkten.
Die hatten für ihren Mac schlicht keine Software. Deshalb haben sie Microsoft angebettelt, dass die ein paar Programme portieren. Wie man sieht, war Apple schon damals so: Hübsch, aber im großen und Ganzen nutzlos.
Ohne Microsoft wäre Apple schon längst pleite.
(Soviel auch zum "genialen" Steve Jobs. *g*)
Tja Grundsätzlich hat Microsoft als aller erstes mal richtig gemacht, dass es ein komplett integriertes OS aus einer Hand ist und dem entsprechend gute und vollständige APIs ab dem ersten Tag geliefert hat. Oder kurz: seit dem ersten Tag ein Paradies für Softwareentwickler war. Deshalb haben sie auch eine entsprechende Softwarebasis, ganz im Gegensatz zu Apple und Linux. Auch Apple hatte sowas mal, bis sie sich dazu entschlossen haben, ihr Mac OSX ebenfalls wie Linux aus Open Source zusammenzuwürfeln! Tja, dumm gelaufen.
Und diese Blöde "sie haben die Welt abhängig gemacht"-Gefasel ist ja auch nicht zu ertragen. Einige Dummschwätzer hier haben es doch offensichtlich geschafft ein anderes OS zu installieren! ;)
kein Troll schrieb:
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> Das Schlimme daran ist eher, das die Leute sich der Abhängigkeit entweder
> nicht bewußt sind, oder diese Wohlwollend billigen und mit Argumenten ala
> "... Es ist ja alles schön zu bedienen und es schadet mir ja nicht ..."
> verteidigen.
Dann rebellier halt, ICH nutze weiter Windows, das bei mir einwandfrei funktioniert und das bietet was ich benötige.
letztes Quartal:
apple
3,25 Milliarden $ Gewinn bei einem Umsatz von 15,70 Milliarden $
microsoft
4,52 Milliarden $ Gewinn bei einem Umsatz von 16,04 Milliarden $
amazon
207 Millionen $ Gewinn bei einem Umsatz von 6,57 Milliarden $
Na, wer ist hier der teuerste ?
Und welche Firmen ziehen uns da wohl richtig über den Tisch ?
Wilbert Z. schrieb:
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> Ohne Microsoft wäre Apple schon längst pleite.
> (Soviel auch zum "genialen" Steve Jobs. *g*)
Ja, diese Legende hat was für sich, obwohl nicht viel mit der Realität zu tun.
Aber irgendwas brauchen die MS-Fanatiker dann doch, woran sie glauben können ;-)
zahlt ihr doch schrieb:
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> letztes Quartal:
>
> apple
> 3,25 Milliarden $ Gewinn bei einem Umsatz von 15,70 Milliarden $
>
> microsoft
> 4,52 Milliarden $ Gewinn bei einem Umsatz von 16,04 Milliarden $
>
> amazon
> 207 Millionen $ Gewinn bei einem Umsatz von 6,57 Milliarden $
>
> Na, wer ist hier der teuerste ?
> Und welche Firmen ziehen uns da wohl richtig über den Tisch ?
fail.
hier werden 3 verschiedene sparten miteinander verglichen. einmal hardware und software "hersteller" apple. dann ms, die praktisch nur software machen und dann noch amazon, ein zwischenhändler ohne eigenes produkt, von daher sind die zahlen oben nicht einfach miteinander vergleichbar.
>Tja Grundsätzlich hat Microsoft als aller erstes mal richtig gemacht, dass es ein komplett integriertes OS aus einer Hand ist und dem entsprechend gute und vollständige APIs ab dem ersten Tag geliefert hat. Oder kurz: seit dem ersten Tag ein Paradies für Softwareentwickler war.
Wie bitte???!? Ich vermute mal zu Zeiten von Windows 3.11 oder Win95 warst Du noch nicht auf der Welt (oder in einem Alter, in dem man weiss, was Softwareentwicklung ist)?
>Und diese Blöde "sie haben die Welt abhängig gemacht"-Gefasel ist ja auch nicht zu ertragen. Einige Dummschwätzer hier haben es doch offensichtlich geschafft ein anderes OS zu installieren! ;)
Da wiederum gebe ich Dir Recht...
Tja.. ist aber leider wahr.
MS hat übrigens glaube ich zumindest immer noch Aktien von Apple oder wurden die inzwischen zurück gekauft XD
>Tja.. ist aber leider wahr.
>MS hat übrigens glaube ich zumindest immer noch Aktien von Apple oder wurden die inzwischen zurück gekauft XD
Leider ist aber auch wahr, dass sich MS damit vor der Zerschlagung durch die Kartellbehörde bewahrt hat, also haben sie sich gegenseitig gerettet...
Stimmt auch wieder.
Wobei ja Apple in keine bekannten Märkte reinrutscht sondern mit jedem Produkt einen neuen Markt erschließt.
Trollversteher schrieb:
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> >Tja Grundsätzlich hat Microsoft als aller erstes mal richtig gemacht, dass
> es ein komplett integriertes OS aus einer Hand ist und dem entsprechend
> gute und vollständige APIs ab dem ersten Tag geliefert hat. Oder kurz: seit
> dem ersten Tag ein Paradies für Softwareentwickler war.
>
> Wie bitte???!? Ich vermute mal zu Zeiten von Windows 3.11 oder Win95 warst
> Du noch nicht auf der Welt (oder in einem Alter, in dem man weiss, was
> Softwareentwicklung ist)?
Was will uns diese Aussage sagen? Nur weil damals noch ein DOS Unterbau war, wird die Aussage doch nicht falsch!
314159 schrieb:
> fail.
>
> hier werden 3 verschiedene sparten miteinander verglichen. einmal hardware
> und software "hersteller" apple. dann ms, die praktisch nur software machen
> und dann noch amazon, ein zwischenhändler ohne eigenes produkt, von daher
> sind die zahlen oben nicht einfach miteinander vergleichbar.
Blödsinn, es zeigt einfach nur das die selbstregulierung des
Marktes nicht funktioniert. Wenn Firmen Umsatzrenditen von
über 20% haben, liegt das nur an Monopolen, Machtmissbrauch,
Lobbyarbeit, illegalen Preisabsprachen und Knebelverträgen
für abhängige Firmen...
Tja... Apple machts vor *G*
>> "... Es ist ja alles schön zu bedienen und es schadet mir ja nicht ..." verteidigen.
> ... ICH nutze weiter Windows, das bei mir einwandfrei funktioniert und das bietet was ich benötige.
QED
>Was will uns diese Aussage sagen? Nur weil damals noch ein DOS Unterbau war, wird die Aussage doch nicht falsch!
Die Aussage "...seit dem ersten Tag ein Paradies für Softwareentwickler..." wird dadurch aber sowas von falsch. Ich habe mich damals lange gewehrt und am gut dokumentierten und durchdachten Amiga OS festgehalten, bis ich auf Windows zwangsumgesiedelt bin. Und die ersten DirectX Versionen - ein Grausen! Irgendwer schrieb neulich, Microsoft Produkte seien immer erst mindestens in der dirtten Version halbwegs tauglich - da ist was dran (obwohl, bei DirectX hat's 6 Versionen gebraucht...).
Marktwirt schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
>
> Blödsinn, es zeigt einfach nur das die selbstregulierung des
> Marktes nicht funktioniert. Wenn Firmen Umsatzrenditen von
> über 20% haben, liegt das nur an Monopolen, Machtmissbrauch,
> Lobbyarbeit, illegalen Preisabsprachen und Knebelverträgen
> für abhängige Firmen...
also wenn du mit ms schon probleme hast was denkst du denn dann bitte über die allseitsbeliebten "finanzprodukte" x)
zumal umsatzrenditen im bereich software doch deutlich über 20% kommen dürften. die richtige anwendung zum richtigen zeitpunkt auf den markt gebracht und der gewinn geht streng monoton gegen jenseits von gut und böse.
und das kann man einfach nicht vergleichen mit einem zwischenhändler wie amazon! oder willst du mir erzählen, dass es keinen einfluss, auf das verhältniss umsatz/gewinn hat, wenn man bei der einen firma für jedes bischen umsatz erstmal ware ankaufen muss und bei einer anderen nach der entwicklung nur noch neue product keys generieren muss? besonders wenn beide firmen millionen kunden haben wird der unterschied deutlich und der hat bis dahin noch nichts mit der firmenpolitik zu tun.
kein Troll schrieb:
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> Das Schlimme daran ist eher, das die Leute sich der Abhängigkeit entweder
> nicht bewußt sind, oder diese Wohlwollend billigen und mit Argumenten ala
> "... Es ist ja alles schön zu bedienen und es schadet mir ja nicht ..."
> verteidigen.
Und was sollen wir jetzt deiner Meinung nach tun?
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