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"too big to fail" - Systemrelevanz von Internetdiensten

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  1. "too big to fail" - Systemrelevanz von Internetdiensten

    Autor cicero 03.01.13 - 17:53

    Ein Leben ohne Google?
    Wird immer schwieriger ...

    Google ist mittlerweile sebstverständlicher, integraler Bestandteil
    des privaten und beruflichen Lebens geworden.

    Wir verlassen uns auf Google,
    wir vertrauen Google einen Teil unserer Lebensführung an,
    und Google erzieht uns auch genau dazu.
    Facebook ebenso.

    Wenn Google auf einmal nicht (mehr) verfügbar sein sollte,
    .... kaum vorstellbar. Oder doch?

    Einen kleinen Vorgeschmack darf ich gerade bereits live erleben:
    Seit einiger Zeit behauptet Google,
    Datenverkehr aus meinem Netzwerk (Telekom VDSL)
    würden die Google-Netzwerke unbotmäßig überlasten.
    Und wollen deshalb für jede Suchanfrage,
    - die ich mittlerweile locker und im Prinzip schon fast unbewußt aus dem Handgelenk schüttle -
    zwei Captchas von mir.

    Hä? Was'n hier los?
    Ich bin doch ein Unschuldslamm und Consumer, das Gegenteil eines Hackers!
    Was soll das denn??!

    Google kennt da keine Gnade:
    IP-Wechsel nutzt nichts.
    Meinen PC habe ich mit diversen Tools mehrfach gecheckt,
    auch Meister Proper würde den nicht sauberer kriegen.
    Ist zudem ein neu-installiertes Windows 8.

    Auch wenn ich tagelang nur den iPad nutze,
    Google bleibt bei seiner Behauptung
    und sperrt mich aus bzw. belegt mich mit Captcha-Streubomben.

    Dass mein Denon AV Receiver, der MR-303 oder die Fritz!Box
    Google ohne mein Wissen angreifen, ist theoretisch möglich,
    aber ziemlich unwahrscheinlich.

    So habe ich nun notgedrungen meine Browser alle auf Bing umgestellt,
    auch Chrome ... blieb mir nix anderes übrig.

    Was soll ich sagen:
    Bing funktioniert, ist ganz gut, tolle Bilder usw, aber:
    Google-Suche ist für mich besser,
    keine Google-Suchmöglichkeit ist echt blöd und nachteilig für mich.

    Auch gmail nutze ich intensivst, inkl. Kalender und Tasks.
    Ich bin davon abhängig!
    Was wenn Google mich plötzlich auch hier aussperrt?
    Warum auch immer?
    Weiß ich doch nicht was denen als nächstes einfällt oder passiert.

    Das Google mich aus gmail aussperrt
    ist mir auch schon passiert, in Zusammenhang mit einem USA Aufenthalt
    und einem zusätzlichen Google Business-Account.

    Angeblich wurde mein gmail Konto gehackt und missbraucht
    (ziemlich unwahrscheinlich bei meinem Passwort)
    und deswegen hat Google mein gmail-Konto schon mal vorsichtshalber gesperrt.!
    Na toll.

    Ich hatte da wichtige Daten drauf, unter anderem ein Flugticket,
    und weitere wichtige Infos die ich dringendst benötigte.
    Panik!

    Mit Google kann man "nicht wirklich" kommunizieren,
    Google lehnt das aus Prinzip ab. Ist nicht vorgesehen.
    Auf ein ausgefülltes Formular bekam ich keine nutzbare Antwort
    und wurde ansonsten auf diverse Google-Seiten verwiesen.

    Google macht alles das so wie es gut ist für Google und Ende.
    Und ich bin nur einer von 7 Milliarden Erdlingen.
    Pech gehabt.

    Google hat sich mittlerweile - ich nenne es mal "System-relevant" - gemacht
    und betreibt dann auch immer mehr Exklusion:
    "Du darfst hier nicht mehr rein!" ...
    weil es gerade ihren Interessen/Policies/was auch immer und warum auch immer widerspricht.

    Am im Artikel aufgeführten Beispiel ist es gut auszumachen
    wie wichtig ("relevant") Google mittlerweile auf diesem Planeten geworden ist.
    Es geht nicht mehr "ohne". Ohne Google.

    Im Jahr 2012 stehen wir im Prinzip als planetare Gesellschaft
    trotz allem noch am Anfang der Internet-Geschichte.
    Da kommt noch einiges, das für uns noch nicht wirklich überschaubar und erfassbar ist.

    Google fordert derzeit Netz-Neutralität, "freies Internet" und Ähnliches -
    behält sich selbst aber vor eben nicht neutral, offen und frei zu sein.
    Wie sollten sie auch - geht ja gar nicht, nicht wirklich.
    Google Inc ist eine Aktiengesellschaft und Google ist nicht die Heilsarmee.

    Trotzdem:
    Google bekommt gesellschaftlich und politische Dimensionen
    die darüber hinaus keine Landesgrenze kennt.
    (Obwohl: es gab mal militärische Probleme weil Google Maps Landesgrenzen falsch eingezeichnet hat ....).

    "Do no evil" -
    das ist leichter zu sagen
    als es in den immer größer werdenden Dimensionen zu realisieren ist.

    Je mehr Google uns zu bieten hat,
    desto mehr müssen wir kritisch hinschauen.
    Und vielleicht mal mit Google reden.

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  2. Re: "too big to fail" - Systemrelevanz von Internetdiensten

    Autor Natchil 03.01.13 - 18:15

    Ich mag Google.
    Ist in meinem Herz schon so wie z.b Valve.

    Aber die haben mein Herz und Hirn sicher auch manipuliert damit ich das glaube.

    Muss man wissen.

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  3. Re: "too big to fail" - Systemrelevanz von Internetdiensten

    Autor Quantium40 03.01.13 - 18:22

    cicero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Leben ohne Google?
    > Wird immer schwieriger ...
    Nicht wirklich.

    > Google ist mittlerweile sebstverständlicher, integraler Bestandteil
    > des privaten und beruflichen Lebens geworden.
    Ist man wirklich auf Google angewiesen oder ist es nur Gewohnheit oder Bequemlichkeit?

    > Wenn Google auf einmal nicht (mehr) verfügbar sein sollte,
    > .... kaum vorstellbar. Oder doch?
    Was solls - dann ist Google halt weg. Es sind im Laufe der Jahre schon viele scheinbar unverzichtbare Diensteanbieter im Netz von uns gegangen. Dazu gehörten auch so einige Suchmaschinenbetreiber.

    > Einen kleinen Vorgeschmack darf ich gerade bereits live erleben:
    > Seit einiger Zeit behauptet Google,
    > Datenverkehr aus meinem Netzwerk (Telekom VDSL)
    > würden die Google-Netzwerke unbotmäßig überlasten.
    > Und wollen deshalb für jede Suchanfrage,
    > - die ich mittlerweile locker und im Prinzip schon fast unbewußt aus dem
    > Handgelenk schüttle -
    > zwei Captchas von mir.
    > Google kennt da keine Gnade:
    > IP-Wechsel nutzt nichts.
    Wenn Google ein ganzes Netzsegment sperrt, hilft ein IP-Wechsel auch nicht viel. Dein Problem sind an der Stelle andere Nutzer im selben Adressbereich, die z.B. Serverdienste an VDSL hängen. Da kann Google nichts für.

    > So habe ich nun notgedrungen meine Browser alle auf Bing umgestellt,
    > auch Chrome ... blieb mir nix anderes übrig.
    Du hast für dich also eine Alternative zu Google gefunden. Da sieht man, wie systemrelevant Google doch ist.

    > Google-Suche ist für mich besser,
    > keine Google-Suchmöglichkeit ist echt blöd und nachteilig für mich.
    Inzwischen ist der Google-Suchindex doch so zugespamt, dass selbst die regelmäßigen Bereinigungsmaßnahmen kaum noch etwas bringen. Falls Bing nicht das erwartete Ergebnis bringt, solltest du evt. mal mit den Suchparametern spielen.

    > Auch gmail nutze ich intensivst, inkl. Kalender und Tasks.
    > Ich bin davon abhängig!
    > Was wenn Google mich plötzlich auch hier aussperrt?
    > Warum auch immer?
    Dann hast du Pech gehabt. Vor dem selben Problem steht aber jeder, der auf irgendeinen Anbieter für Mails/Kalender usw. setzt, falls dieser sich entschließt, den Dienst dichtzumachen. Der beste Weg ist immer noch der eigene Server und die eigene Domain. Allerdings gibts das nicht für lau.

    > Weiß ich doch nicht was denen als nächstes einfällt oder passiert.
    Das kannst du bei praktisch jedem Unternehmen haben, dass da die Geschäftsführung sich plötzlich strategisch umorientiert oder aber den Laden gnadenlos gegen die Wand fährt.

    > Das Google mich aus gmail aussperrt
    > ist mir auch schon passiert, in Zusammenhang mit einem USA Aufenthalt
    > und einem zusätzlichen Google Business-Account.
    > Angeblich wurde mein gmail Konto gehackt und missbraucht
    > (ziemlich unwahrscheinlich bei meinem Passwort)
    > und deswegen hat Google mein gmail-Konto schon mal vorsichtshalber
    > gesperrt.!
    > Na toll.
    Ein tolles Passwort alleine reicht nicht, um sicherzustellen, dass man nicht gehackt wird. Zum einen kann Google selbst eine Sicherheitslücke gehabt haben, die einen Zugriff ohne dein Passwort möglich gemacht hat oder aber dein Passwort ist z.B. beim Zugriff auf den Account abhanden gekommen. Diverse Mailprotokolle übertragen Passwörter im Klartext und einen Keylogger kümmert die Komplexität deines Passworts recht wenig.

    > Ich hatte da wichtige Daten drauf, unter anderem ein Flugticket,
    > und weitere wichtige Infos die ich dringendst benötigte.
    > Panik!
    Wenns wirklich wichtig ist, gehört es nicht ins Postfach.

    > Mit Google kann man "nicht wirklich" kommunizieren,
    > Google lehnt das aus Prinzip ab. Ist nicht vorgesehen.
    > Auf ein ausgefülltes Formular bekam ich keine nutzbare Antwort
    > und wurde ansonsten auf diverse Google-Seiten verwiesen.
    Wenn du ein Unternehmen willst, mit dem du direkt kommunizieren kannst, such dir einen Anbieter vor Ort. In nahezu jedem Ort mit 50000 Einwohnern oder mehr wirst du bestimmt mindestens ein Systemhaus finden, dass auch Webhosting, Mail usw. anbietet.

    > Google macht alles das so wie es gut ist für Google und Ende.
    Warum sollte Google anders handeln? Google ist auch nur ein profitorientiertes Unternehmen. Wenn du damit ein Problem hast, zieh in ein kommunistisches Land deiner Wahl, so du noch eins findest.

    > Google hat sich mittlerweile - ich nenne es mal "System-relevant" -
    > gemacht
    Google ist nicht systemrelevant. Um dies festzustellen, muss man nur die Augen richtig aufmachen.

    > Im Jahr 2012 stehen wir im Prinzip als planetare Gesellschaft
    > trotz allem noch am Anfang der Internet-Geschichte.
    > Da kommt noch einiges, das für uns noch nicht wirklich überschaubar und
    > erfassbar ist.
    Der Anfang der Internet-Geschichte liegt weit hinter uns.

    > Google fordert derzeit Netz-Neutralität, "freies Internet" und Ähnliches -
    > behält sich selbst aber vor eben nicht neutral, offen und frei zu sein.
    Selbstverständlich hat Google eigene Interessen, von denen einige mit den Interessen der Allgemeinheit konform gehen und andere diesen entgegenstehen. Das braucht man aber Google nicht vorwerfen.

    > Google bekommt gesellschaftlich und politische Dimensionen
    > die darüber hinaus keine Landesgrenze kennt.
    Gleiches gilt für jeden weltweit agierenden Konzern ab einer bestimmten Größe.

    > Je mehr Google uns zu bieten hat,
    > desto mehr müssen wir kritisch hinschauen.
    > Und vielleicht mal mit Google reden.
    Oder wir schauen mal von Google weg und hin zu den Alternativen, von denen es zu jedem Google-Dienst viele, teilweise tausende im Netz gibt.

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  4. Re: "too big to fail" - Systemrelevanz von Internetdiensten

    Autor NeoTiger 03.01.13 - 18:25

    Wenn Google nicht mehr verfügbar wäre, würde ich einfach "bing" nehmen. Geht genauso.

    "Google" ist einfach nur bekannter, so wie "Tempo", und da beide nichts kosten, nimmt man halt automatisch das, was geläufiger ist. Aber leisten tun beide das gleiche.

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  5. Re: "too big to fail" - Systemrelevanz von Internetdiensten

    Autor redbullface 03.01.13 - 18:25

    Das ist ja das schlimme. Google ist innovativ und präsentiert sich meistens einfach und sinnvoll. Trotzdem war ich weg von Google. Meine Standard Suchmaschine ist ixquick.com. Ich nutzte alternative Mail-Systeme. Ich brauchte kein Google Maps.

    Doch es änderte sich. Ab und zu auf der Straße brauchte ich mal nen kleinen Überblick oder Wegbeschreibung: Google Maps. Von den ganzen Mail-Systemen ist das von Google für mich am besten geeignete; gerade weil ich das so in Thunderbird und am Android Phone eingerichtet habe. Um von Facebook weg zu kommen (das ich eh nur ganz selten im Notfall nutzte, wegen Freunde) kam mir Google+ entgegen und ist besser. JEtzt verbindet Google auch noch seine Services. Ach ja, YouTube nicht vergessen. Ist ja jetzt auch Google. Und was noch? Ach ja Android ist von Google abhängig und das PlayStore auch. Und den Google Übersetzter nutze ich auch manchmal und die Apps auf dem Android sind von Google auch ganz cool.

    Kurz: Ich komm einfach nicht weg. Und zwar weil Google so gut ist und nicht das Monopol hat. Trotzdem benutze ich auf dem Desktop immer noch ixquick.com. Aber das ist wohl sowieso egal.

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  6. Re: "too big to fail" - Systemrelevanz von Internetdiensten

    Autor cicero 03.01.13 - 20:19

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > cicero schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein Leben ohne Google?
    > > Wird immer schwieriger ...
    > Nicht wirklich.
    .... für mich schon ....

    >
    > > Google ist mittlerweile sebstverständlicher, integraler Bestandteil
    > > des privaten und beruflichen Lebens geworden.
    > Ist man wirklich auf Google angewiesen oder ist es nur Gewohnheit oder
    > Bequemlichkeit?

    definitiv!!

    Und beruflich brauche ich es auch (unbedingt)

    >
    > > Wenn Google auf einmal nicht (mehr) verfügbar sein sollte,
    > > .... kaum vorstellbar. Oder doch?
    > Was solls - dann ist Google halt weg. Es sind im Laufe der Jahre schon
    > viele scheinbar unverzichtbare Diensteanbieter im Netz von uns gegangen.
    > Dazu gehörten auch so einige Suchmaschinenbetreiber.

    Stimmt, da war doch was .... Altavista?
    Oder wie hießen die gleich noch?

    Allerdings war das noch zu einer Zeit der Sun (wir sind der Dot ...) sich Zentrum des Internets sah ...
    ... "damals" allerdings war das Internet noch viel kleiner und bescheidener.

    >
    > > Einen kleinen Vorgeschmack darf ich gerade bereits live erleben:
    > > Seit einiger Zeit behauptet Google,
    > > Datenverkehr aus meinem Netzwerk (Telekom VDSL)
    > > würden die Google-Netzwerke unbotmäßig überlasten.
    > > Und wollen deshalb für jede Suchanfrage,
    > > - die ich mittlerweile locker und im Prinzip schon fast unbewußt aus dem
    > > Handgelenk schüttle -
    > > zwei Captchas von mir.
    > > Google kennt da keine Gnade:
    > > IP-Wechsel nutzt nichts.
    > Wenn Google ein ganzes Netzsegment sperrt, hilft ein IP-Wechsel auch nicht
    > viel. Dein Problem sind an der Stelle andere Nutzer im selben
    > Adressbereich, die z.B. Serverdienste an VDSL hängen. Da kann Google nichts
    > für.

    Nö, können sie nicht. Die betreiben da ja auch Selbstschutz .....
    .... oder begehen selber Fehler? Pobody is nerfect ;-)

    Hilft mir halt nix, außer vielleicht umziehen ....

    >
    > > So habe ich nun notgedrungen meine Browser alle auf Bing umgestellt,
    > > auch Chrome ... blieb mir nix anderes übrig.
    > Du hast für dich also eine Alternative zu Google gefunden. Da sieht man,
    > wie systemrelevant Google doch ist.

    Google ist mittlerweile schon in unsere Gesellschaft ziemlich "eingewoben"
    und wir stehen diesbezüglich - so meine ich - erst am Anfang.
    We ain't nothing yet ....

    Die "Macht" oder "Systemrelevanz" oder was auch immer wir als passenden Begriff dafür finden werden, nimmt stetig zu.
    Das Internet steht noch ziemlich am Anfang, wenn wir mal das mal aus einer (historischen?) Perspektive betrachten wollten.

    Nicht umsonst gibt es den "mobile phone war" .... siehe Umsatz und Cash-Bestand von Apple.

    >
    > > Google-Suche ist für mich besser,
    > > keine Google-Suchmöglichkeit ist echt blöd und nachteilig für mich.
    > Inzwischen ist der Google-Suchindex doch so zugespamt, dass selbst die
    > regelmäßigen Bereinigungsmaßnahmen kaum noch etwas bringen. Falls Bing
    > nicht das erwartete Ergebnis bringt, solltest du evt. mal mit den
    > Suchparametern spielen.

    Ja, sollte ich.
    Ist halt auch Gewohnheit und Bequemlichkeit.


    >
    > > Auch gmail nutze ich intensivst, inkl. Kalender und Tasks.
    > > Ich bin davon abhängig!
    > > Was wenn Google mich plötzlich auch hier aussperrt?
    > > Warum auch immer?

    > Dann hast du Pech gehabt. Vor dem selben Problem steht aber jeder, der auf
    > irgendeinen Anbieter für Mails/Kalender usw. setzt, falls dieser sich
    > entschließt, den Dienst dichtzumachen. Der beste Weg ist immer noch der
    > eigene Server und die eigene Domain. Allerdings gibts das nicht für lau.

    Bequemlichkeit und (vermeintliche) Kostenfreiheit siegt ....
    das gehört ja mit zum Geschäftskonzept und funktioniert hervoragend.
    Wie man an Hand von mir ja sieht.

    >
    > > Weiß ich doch nicht was denen als nächstes einfällt oder passiert.

    > Das kannst du bei praktisch jedem Unternehmen haben, dass da die
    > Geschäftsführung sich plötzlich strategisch umorientiert oder aber den
    > Laden gnadenlos gegen die Wand fährt.

    Ja, so isses.
    Dürfte allerdings ziemlich Zeit kosten wenn Unternehmen wie Google, Microsoft oder Apple sich mutwillig zu Grund richten wollen. Da hat man noch Zeit zu reagieren (?).

    >
    > > Das Google mich aus gmail aussperrt
    > > ist mir auch schon passiert, in Zusammenhang mit einem USA Aufenthalt
    > > und einem zusätzlichen Google Business-Account.
    > > Angeblich wurde mein gmail Konto gehackt und missbraucht
    > > (ziemlich unwahrscheinlich bei meinem Passwort)
    > > und deswegen hat Google mein gmail-Konto schon mal vorsichtshalber
    > > gesperrt.!
    > > Na toll.

    > Ein tolles Passwort alleine reicht nicht, um sicherzustellen, dass man
    > nicht gehackt wird. Zum einen kann Google selbst eine Sicherheitslücke
    > gehabt haben, die einen Zugriff ohne dein Passwort möglich gemacht hat oder
    > aber dein Passwort ist z.B. beim Zugriff auf den Account abhanden gekommen.
    > Diverse Mailprotokolle übertragen Passwörter im Klartext und einen
    > Keylogger kümmert die Komplexität deines Passworts recht wenig.

    Hmmm, war viele Tage mit meinem Notebook in den USA im Firmen-WLAN
    und habe AT&T wireless im Hotel genutzt .... who knows ...

    >
    > > Ich hatte da wichtige Daten drauf, unter anderem ein Flugticket,
    > > und weitere wichtige Infos die ich dringendst benötigte.
    > > Panik!
    > Wenns wirklich wichtig ist, gehört es nicht ins Postfach.

    .... siehe oben .... Bequemlichkeit, Zeitdruck, ....

    >
    > > Mit Google kann man "nicht wirklich" kommunizieren,
    > > Google lehnt das aus Prinzip ab. Ist nicht vorgesehen.
    > > Auf ein ausgefülltes Formular bekam ich keine nutzbare Antwort
    > > und wurde ansonsten auf diverse Google-Seiten verwiesen.

    > Wenn du ein Unternehmen willst, mit dem du direkt kommunizieren kannst,
    > such dir einen Anbieter vor Ort. In nahezu jedem Ort mit 50000 Einwohnern
    > oder mehr wirst du bestimmt mindestens ein Systemhaus finden, dass auch
    > Webhosting, Mail usw. anbietet.

    ja

    >
    > > Google macht alles das so wie es gut ist für Google und Ende.

    > Warum sollte Google anders handeln? Google ist auch nur ein
    > profitorientiertes Unternehmen. Wenn du damit ein Problem hast, zieh in ein
    > kommunistisches Land deiner Wahl, so du noch eins findest.

    Habe ich kein Problem damit, überhaupt nicht.
    Ohne Profit kein effizientes wirtschaften ....

    Es gab viele Länder, die sich kommunistisch nannten ...
    ... aber meiner Ansicht nie kommunistisch waren.
    Ein Kibuz kommt Kommunismus wohl noch am Nächsten.

    >
    > > Google hat sich mittlerweile - ich nenne es mal "System-relevant" -
    > > gemacht
    > Google ist nicht systemrelevant. Um dies festzustellen, muss man nur die
    > Augen richtig aufmachen.

    Kommt noch ....

    >
    > > Im Jahr 2012 stehen wir im Prinzip als planetare Gesellschaft
    > > trotz allem noch am Anfang der Internet-Geschichte.
    > > Da kommt noch einiges, das für uns noch nicht wirklich überschaubar und
    > > erfassbar ist.
    > Der Anfang der Internet-Geschichte liegt weit hinter uns.

    Siehe oben ....
    .... das Beste kommt erst noch ....

    >
    > > Google fordert derzeit Netz-Neutralität, "freies Internet" und Ähnliches
    > -
    > > behält sich selbst aber vor eben nicht neutral, offen und frei zu sein.
    > Selbstverständlich hat Google eigene Interessen, von denen einige mit den
    > Interessen der Allgemeinheit konform gehen und andere diesen
    > entgegenstehen. Das braucht man aber Google nicht vorwerfen.

    Tue ich nicht, ich sage, dass man das immer im Hinterkopf behalten sollte.
    Altruismus gibt es in der Geschäftswelt nicht (oder kaum).

    >
    > > Google bekommt gesellschaftlich und politische Dimensionen
    > > die darüber hinaus keine Landesgrenze kennt.
    > Gleiches gilt für jeden weltweit agierenden Konzern ab einer bestimmten
    > Größe.

    Definitiv.
    Einzelne Konzerne haben die Chance immer mächtiger zu werden.


    > > Je mehr Google uns zu bieten hat,
    > > desto mehr müssen wir kritisch hinschauen.
    > > Und vielleicht mal mit Google reden.

    > Oder wir schauen mal von Google weg und hin zu den Alternativen, von denen
    > es zu jedem Google-Dienst viele, teilweise tausende im Netz gibt.

    Du scheinst Dich auf diesem Gebiet gut aus zu kennen.
    Es ist nicht einfach den Überblick zu behalten
    und diverse Angebote im Auge zu behalten und zu bewerten.

    Vielleicht bietest Du Golem mal einen Fachartikel an?
    Das ist ein interessantes Thema.

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  7. Re: "too big to fail" - Systemrelevanz von Internetdiensten

    Autor chrulri 03.01.13 - 23:01

    Also was lernen wir daraus? Google ist nicht Systemrelevant und auch nicht too-big-to-fail. Es handelt sich dabei lediglich um die Faulheit/Bequemlichkeit des Einzelnen (Email für Lau, Maps für Lau, muss kaum was einrichten, alles bereits vernetzt, etc..).

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  8. Re: "too big to fail" - Systemrelevanz von Internetdiensten

    Autor nmSteven 03.01.13 - 23:02

    Ich sage nur Duden:

    Googeln --> Im Internet Suchen. Also was du grade tust ist mit Bing Googeln.

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  9. Re: "too big to fail" - Systemrelevanz von Internetdiensten

    Autor redbullface 03.01.13 - 23:18

    Das stimmt nicht. Schau mal im Duden Online unter http://www.duden.de/suchen/dudenonline/googeln nach. Da steht folgender Eintrag:

    > googeln
    > schwaches Verb - mit Google im Internet suchen, recherchieren

    Googeln ist also mit Google verbunden. Mit Bing würde man wohl bingen.

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