Würden alle PC Hersteller zusammen eine Stiftung gründen, die es zum Ziel hat eine einheitliche und standardisierte Benutzeroberfläche für Linux zu entwickeln, die außerdem komplett die Komplexität des darunterliegenden Systems verbergen würde, könnte MS bald einpacken.
Das so etwas möglich ist hat Apple mit seinem BSD Unterbau eindrucksvoll gezeigt.
Ich wette die OEMs schlafen aber weiter und arbeiten damit an ihrem eigenem Untergang.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.07.12 16:41 durch oSu..
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oSu. schrieb:
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> Würden alle PC Hersteller zusammen eine Stiftung gründen, die es zum Ziel
> hat eine einheitliche und standardisierte Benutzeroberfläche für Linux zu
> entwickeln, die außerdem komplett die Komplexität des darunterliegenden
> Systems verbergen würde, könnte MS bald einpacken.
>
Davon Träume ich schon seit lagem.
Ob das Wirklichkeit wird und ob ich das noch zu meinen Lebzeiten erleben werde ? *seufz*
Die Open source Community ist mittlerweile Treibertechnsich so weit das es sogar mehr Hardware Unterstützt als M$ mit windows deren Treibermodelle je geschafft hatt. Oft sogar über die Supportzeiten der Hersteller für die Hardware hinaus. Eine alte Creative Parallelport Webcam lässt sich mit einem USB zu Parallel Adapter an USB problemlos betreiben und das mit dem aktuellen Kernel unter Linux !. Für die Webcam gibts schon gar keine Treiber mehr für Vista oder Win 7 !
> Ich wette die OEMs schlafen aber weiter und arbeiten damit an ihrem eigenem
> Untergang.
Naja wenn man die nicht Wachrüttelt wird bald eine weitere "Titanic" untergehen , nur ca. 100 Jahre später :-)
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oSu. schrieb:
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> Würden alle PC Hersteller zusammen eine Stiftung gründen, die es zum Ziel
> hat eine einheitliche und standardisierte Benutzeroberfläche für Linux zu
> entwickeln, die außerdem komplett die Komplexität des darunterliegenden
> Systems verbergen würde, könnte MS bald einpacken.
>
> Das so etwas möglich ist hat Apple mit seinem BSD Unterbau eindrucksvoll
> gezeigt.
>
> Ich wette die OEMs schlafen aber weiter und arbeiten damit an ihrem eigenem
> Untergang.
Wieso sollten die das machen? Solange Windows läuft wirds auch weiterhin benutzt
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oSu. schrieb:
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> Würden alle PC Hersteller zusammen eine Stiftung gründen, die es zum Ziel
> hat eine einheitliche und standardisierte Benutzeroberfläche für Linux zu
> entwickeln, die außerdem komplett die Komplexität des darunterliegenden
> Systems verbergen würde, könnte MS bald einpacken.
Zumindest hätte Microsoft dann böse Konkurrenz und die Dinger würden
nicht wegen Metro und Windows 8 wie Blei im Laden liegen. Wobei ich
wette das auf vielen Windows 7 landen würde.
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PaytimeAT schrieb:
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> oSu. schrieb:
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> > Würden alle PC Hersteller zusammen eine Stiftung gründen, die es zum
> Ziel
> > hat eine einheitliche und standardisierte Benutzeroberfläche für Linux
> zu
> > entwickeln, die außerdem komplett die Komplexität des darunterliegenden
> > Systems verbergen würde, könnte MS bald einpacken.
> >
> > Das so etwas möglich ist hat Apple mit seinem BSD Unterbau eindrucksvoll
> > gezeigt.
> >
> > Ich wette die OEMs schlafen aber weiter und arbeiten damit an ihrem
> eigenem
> > Untergang.
>
> Wieso sollten die das machen? Solange Windows läuft wirds auch weiterhin
> benutzt
Vielleicht weil MS dem Größenwahn verfällt und ganz Apple like, Windows nur noch auf hauseigener Hardware verkauft?
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motzerator schrieb:
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> oSu. schrieb:
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> > Würden alle PC Hersteller zusammen eine Stiftung gründen, die es zum
> Ziel
> > hat eine einheitliche und standardisierte Benutzeroberfläche für Linux
> zu
> > entwickeln, die außerdem komplett die Komplexität des darunterliegenden
> > Systems verbergen würde, könnte MS bald einpacken.
>
> Zumindest hätte Microsoft dann böse Konkurrenz und die Dinger würden
> nicht wegen Metro und Windows 8 wie Blei im Laden liegen. Wobei ich
> wette das auf vielen Windows 7 landen würde.
Mich würde es nicht wundern wenn MS den Support für Windows 7 vorzeitig auslaufen lässt, um auch die restlichen unwilligen Windows User schneller mit Windows 8 zu beglücken.
Denn ohne die rechtzeitige Konditionierung, via Desktop Windows, auf das neue Kachelsystem wird WP ein Flopp und MS ist früher oder später raus aus dem OS Markt.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.07.12 00:00 durch oSu..
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oSu. schrieb:
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> Mich würde es nicht wundern wenn MS den Support für Windows 7 vorzeitig
> auslaufen lässt, um auch die restlichen unwilligen Windows User schneller
> mit Windows 8 zu beglücken.
Der Support für Windows 7 endet am 12. Januar 2020. Das werden die - aller Verschwörungstheorien zum trotze - kaum vorverlegen können.
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tomek schrieb:
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> oSu. schrieb:
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> > Mich würde es nicht wundern wenn MS den Support für Windows 7 vorzeitig
> > auslaufen lässt, um auch die restlichen unwilligen Windows User
> schneller
> > mit Windows 8 zu beglücken.
>
> Der Support für Windows 7 endet am 12. Januar 2020. Das werden die - aller
> Verschwörungstheorien zum trotze - kaum vorverlegen können.
Der allgemeine Support endet im Jahr 2015.
Der erweiterte Support, welcher nur noch Sicherheitslücken umfasst, endet 2020.
http://support.microsoft.com/lifecycle/search/default.aspx?alpha=Windows+7
mfg
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oSu. schrieb:
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> Würden alle PC Hersteller zusammen eine Stiftung gründen, die es zum Ziel
> hat eine einheitliche und standardisierte Benutzeroberfläche für Linux zu
> entwickeln,
NOCH eine Oberfläche? Langt's nicht langsam?
Sollen die sich halt der GNOME Foundation oder KDE anschließen und bestehende Technik nutzen.
Du forderst jedenfalls das: https://xkcd.com/927/
Total dämlich ist das.
> die außerdem komplett die Komplexität des darunterliegenden
> Systems verbergen würde
Es ist problemlos möglich ein nicht POSIX-konformes Linux zu haben. Gibt es auch schon. Nennt sich Android.
POSIX-Konformität und dann diese verstecken wollen, ist jedenfalls eher dumm.
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Seitan-Sushi-Fan schrieb:
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> oSu. schrieb:
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> > Würden alle PC Hersteller zusammen eine Stiftung gründen, die es zum
> Ziel
> > hat eine einheitliche und standardisierte Benutzeroberfläche für Linux
> zu
> > entwickeln,
> NOCH eine Oberfläche? Langt's nicht langsam?
> Sollen die sich halt der GNOME Foundation oder KDE anschließen und
> bestehende Technik nutzen.
Habe ich irgendwo ausgeschlossen, dass die von mir gewünschte Benutzeroberfläche auf ein vorhandenes Projekt aufbaut?
> > die außerdem komplett die Komplexität des darunterliegenden
> > Systems verbergen würde
>
> Es ist problemlos möglich ein nicht POSIX-konformes Linux zu haben. Gibt es
> auch schon. Nennt sich Android.
> POSIX-Konformität und dann diese verstecken wollen, ist jedenfalls eher
> dumm.
Du willst mir also allen Ernstes erzählen, dass die Linux Distributionen in der aktuellen Form für den typischen Gelegenheitsbenutzer brauchbar sind?
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> Die Open source Community ist mittlerweile Treibertechnsich so weit das es
> sogar mehr Hardware Unterstützt als M$ mit windows deren Treibermodelle je
> geschafft hatt. Oft sogar über die Supportzeiten der Hersteller für die
> Hardware hinaus. Eine alte Creative Parallelport Webcam lässt sich mit
> einem USB zu Parallel Adapter an USB problemlos betreiben und das mit dem
> aktuellen Kernel unter Linux !. Für die Webcam gibts schon gar keine
> Treiber mehr für Vista oder Win 7 !
Naja, wer nicht zu faul ist und mal was vernünftiges haben will, installiert sich sowieso Linux. Zu Anfang auch gern parallel zur Redmonter Offenbarung ;-)
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> oSu. schrieb:
> Du willst mir also allen Ernstes erzählen, dass die Linux Distributionen in
> der aktuellen Form für den typischen Gelegenheitsbenutzer brauchbar sind?
Nein, sind sie nicht. Anders sieht es da aus mit "Linux Mint". Eine geniale Distri, mit der eigentlich jeder zurechtkommen müßte. Wenn nicht, bitte weiterhin Gartenteich und Kegelklub.
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Calahonda schrieb:
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> > oSu. schrieb:
> > Du willst mir also allen Ernstes erzählen, dass die Linux Distributionen
> in
> > der aktuellen Form für den typischen Gelegenheitsbenutzer brauchbar
> sind?
>
> Nein, sind sie nicht. Anders sieht es da aus mit "Linux Mint". Eine geniale
> Distri, mit der eigentlich jeder zurechtkommen müßte.
Genau - "müßte" - in der Praxis sieht es dann nämlich anders aus.
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oSu. schrieb:
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> Habe ich irgendwo ausgeschlossen, dass die von mir gewünschte
> Benutzeroberfläche auf ein vorhandenes Projekt aufbaut?
Ja, nämlich als du geschrieben hast, dass sie eine Stiftung gründen sollen.
KDE e.V. und GNOME Foundation gibt es ja schon, da muss man nichts gründen.
> Du willst mir also allen Ernstes erzählen, dass die Linux Distributionen in
> der aktuellen Form für den typischen Gelegenheitsbenutzer brauchbar sind?
Welche Distributionen? So welche wie Arch nicht. Fedora, openSUSE, Ubuntu usw. allerdings schon. Die sind sogar leichter zu nutzen, als Windows und haben bessere Hardware-Unterstützung Out Of The Box.
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Seitan-Sushi-Fan schrieb:
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> oSu. schrieb:
> ---------------------
> > Habe ich irgendwo ausgeschlossen, dass die von mir gewünschte
> > Benutzeroberfläche auf ein vorhandenes Projekt aufbaut?
>
> Ja, nämlich als du geschrieben hast, dass sie eine Stiftung gründen
> sollen.
> KDE e.V. und GNOME Foundation gibt es ja schon, da muss man nichts
> gründen.
Das ist richtig, nur entwickeln sich weder KDE noch GNOME in eine Benutzerfreundliche Richtung - wobei sich GNOME meiner Meinung nach noch negativer Entwickelt.
Da außerdem für eine Standard GUI eh eine von beiden über ist und außerdem ein Fork nötig wäre um sich von der negativen KDE/GNOME Entwicklung abzukoppeln, bietet sich eine neue Stiftung an.
>
>
> > Du willst mir also allen Ernstes erzählen, dass die Linux Distributionen
> in
> > der aktuellen Form für den typischen Gelegenheitsbenutzer brauchbar
> sind?
>
> Welche Distributionen? So welche wie Arch nicht. Fedora, openSUSE, Ubuntu
> usw. allerdings schon. Die sind sogar leichter zu nutzen, als Windows und
> haben bessere Hardware-Unterstützung Out Of The Box.
Ich benutze selbst seit 15 Jahren SUSE und muß sagen das sich viel in Richtung Benutzerfreundlichkeit getan hat, allerdings reichen die Bemühungen aller Distributionen immer noch bei weitem nicht aus.
Setze Dich einfach mal eine Stunde lang neben einen vollkommen unbedarften Benutzer. Du glaubst gar nicht auf welche Probleme dieser stößt.
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oSu. schrieb:
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> Das ist richtig, nur entwickeln sich weder KDE noch GNOME in eine
> Benutzerfreundliche Richtung
Soso, ist das auch irgendwie durch Studien belegt oder glaubst du das nur?
Ich habe bisher jedenfalls keine einzige Studie gesehen, die abnehmende Linux-Popularität belegt. Im Gegenteil: Steigende Gewinne bei Red Hat (nutzt primär GNOME, aber als Nicht-Default-Option auch KDE Plasma Desktop in RHEL) (vgl. http://www.heise.de/open/meldung/Red-Hat-knackt-die-Umsatzmilliarde-1485966.html ) oder auch das frische Linux-Engagement von Valve sprechen eine ganz andere Sprache.
> Ich benutze selbst seit 15 Jahren SUSE und muß sagen das sich viel in
> Richtung Benutzerfreundlichkeit getan hat, allerdings reichen die
> Bemühungen aller Distributionen immer noch bei weitem nicht aus.
> Setze Dich einfach mal eine Stunde lang neben einen vollkommen unbedarften
> Benutzer. Du glaubst gar nicht auf welche Probleme dieser stößt.
Oh doch, das glaube ich sehrwohl, aber so Leute wie du vergessen immer wieder, dass Windows-Erfahrung nicht angeboren ist. Die Artikel zu Win8 auf ArsTechnica in der letzten Zeit zeigen, was für eine Bedienungs-Schizophrenie MS gerade an den Tag legt.
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