Nennt mir jemand als Verwendungszweck für einen PC "Surfen, Mails schreiben und Photos drucken" empfehle ich diesem Jemanden auch SuSE-Linux vor Windows. Es ist da einfach ein Preisunterschied.
Für mich führt als Grafiker eigentlich kaum ein Weg an Windows vorbei, Gimp in Ehren, aber nach 7 Jahren gewöhnung auf die CreativeSuite (Mac/Apple ist aufgrund persönlichen, erfahrungsbasierenden Abneigungen keine Option), und solange Adobe nicht für Linux entwickelt...
Microsoft wird sich einfach darauf einstellen müssen, dass sie die Marktanteile verlieren, denn den Nutzern kommt es bei vielen PC-Verwendungsmöglichkeiten nur noch auf Felder an, die jedes System abdeckt und dann wird der Preis entscheidend.
Sehe ich nicht ganz so. Jemand der am PC nur "Surfen, Mailen, Photos drucken" machen will kauft sich das Gerät auch im Einzelhandel (Elektromarkt, Discounter, was weiß ich alles noch) und da ist zumeist Windows in einer Home Version mit drauf. Der nutzer freut sich, macht den PC an und lässt alles so wie es ist und nervt sich nicht mit anderen OS rum, weil Surfen, Mailen und Photos drucken kan ner jetzt ja direkt, ohne viel stress.
Ob das was der Benutzer da macht die beste option ist, sei dahingestellt, es ist zumindest die einfachste für ihn.
Darum schrieb er ja auch "empfiehlt" ;)
Wo er ja nicht ganz unrecht hat. Kubuntu aufs System (geht fix) und los gehts :) Geht unter Windows leider nicht ganz so einfach.
Gut, kann man schlecht verallgemeinern.
Jemand der nicht ganz so PC-Erfahren ist und schon seinen Fertig-PC mit Windows hat würde ich nach wie vor raten auch dabei zu bleiben.
Wenn jemand vor hat sich möglichst Preisgünstig ein System zu basteln dann ist natürlich eine Linux-Distru schon die bessere Wahl.
Ich mache bei uns im Betrieb halt auch nebenher den Support und sehe was der "Normal-Anwender" schon teilweise alles verhackstückt, ich weiß nicht ob ich so jemandem privat dazu raten würde sich Linux einzurichten, vor allem alleine. ;) Bei mancher Hardware gibt es ja schon Schwierigkeiten. (auch wenn sich das über die Jahre gebessert hat)
Das der Profi-Anwender (was wir hier ja aaaaalle sind ;) ) da andere Möglichkeiten hat ist dann auch klar.
gerade bei den daus ist Linux von Vorteil. Hab auch meiner Mutter (die Microsoft Office für ein Betriebssystem hält) Ubuntu installiert. Obwohl sie keine Ahnung davon hatte konnte sie direkt Briefe schreiben, Emails lesen und schreiben, im internet surfen und updates installieren ohne dass ich ihr was erklären musste.
Mittlerweile hat sie sich so sehr an ubuntu gewöhnt dass ihr windows schon fast schwer fällt.
Ich will das nicht grundsätzlich in Frage stellen das es in deinem Fall so war, aber glorifizierst du damit nicht Ubuntu etwas zu sehr?
Warum war es für deine Mutter z.B. unter Ubuntu einfacher Briefe zu schreiben, wärend es unter Windows mit Word scheinbar nicht so geklappt hat?
> Sehe ich nicht ganz so. Jemand der am PC nur
> "Surfen, Mailen, Photos drucken" machen will kauft
> sich das Gerät auch im Einzelhandel (Elektromarkt,
> Discounter, was weiß ich alles noch) und da ist
> zumeist Windows in einer Home Version mit drauf.
Das ist ja das Problem. Es würde vollkommen ausreichen wenn ein kostenloses Linux drauf wäre.
> Der nutzer freut sich, macht den PC an und lässt
> alles so wie es ist und nervt sich nicht mit
> anderen OS rum, weil Surfen, Mailen und Photos
> drucken kan ner jetzt ja direkt, ohne viel
> stress.
Kann er auch unter anderen OS ohne Stress, wenn alles vorkonfiguriert ist.
> Ob das was der Benutzer da macht die beste option
> ist, sei dahingestellt, es ist zumindest die
> einfachste für ihn.
Einfach vielleicht, aber bestimmt nicht billig. PC's auf denen Linux vorinstalliert ist, sind mindestens soviel billiger, wie Windows kostet. Da u. U. eine schlechtere Hardware für Linux ausreicht, kann das den Preis noch mal senken.
Vielleicht raffe ich mich dann auch wieder auf, meinen Eltern erneut eine Alternative zu installieren. Ich hatte ihnen Debian installiert gehabt, lief alles Jahre lang super, bis der neue PC kam. Den habe ich dann auch mit Mühe (SATA(n) ist Mist) hinbekommen.
Nun haben sie seit Monaten wieder Windoof + die ersten Trojaner drauf (ist mir alles egal) und sind auch nicht glücklicher. Vielleicht probiere ich wirklich mal Ubuntu aus. :)
Auch ein noch so gutes OS kann ein gewisses Grundverständniss für die Technik bzw. für Computer nicht ersetzen!
Ich will damit nicht sage ndeine Eltern wären nicht in der Lage den PC zu Bedienen, es ist aber halt so, dass es Menschen gibt die direkt mit sowas klar kommen und welche die auch nach Jahren nicht wirklich wissen was sie da tun.
Schlechtere Hardware unter PCs??? Oh, Gott! Das bitte nicht. Bei GK, CPUs, Mainboards, RAM und NICs immer markenbewusst kaufen. Denn es gibt "Class-A" und "Class-B" (B wie billig) Hardware. Hat mir ein Systemintegrator erzählt und lag dabei richtig.
Ich hatte eine PNY (Class-B) Karte und hatte nur Abstürze unter OpenGL-Spielen (egal ob Open- oder Close-Source), weil das NVIDIA-Kernelmodul die Karte normal getaktet hat, die Karte bei normaler Taktrate aber instabil wird. Kaum habe ich eine MSI (Class-A) Karte eingebaut, ich konnte die ganze (!) Nacht OpenGL-Spiele spielen, kein Absturz oder Murren.
Da liegst du aber leider bei meinen Eltern richtig. :( Die haben keine Peilung davon... Schon beim nächsten nicht funktionierenden Linux-Update war Windoof drauf. :( Da kommt einem die Galle hoch... aber nein, nicht aufregen und lass sie zu ihren Ach-So-Tollen-Windows-Spezialisten gehen... ;)
^^
Viele Anwender die im Beruf am PC sitzen in ihrem Büro sind ja auch durch Windows "vorbelastet", die sollten auch zuhause dabei bleiben weil es für die einfach leichter ist. ich glaube wenn ich jetzt meiner mutter zu hause ein linux installiere ist es auch ganz vorbei. unter windows kommt sie aber inzwischen ganz gut klar und hat mir letztens ganz stolz ihr foto-buch gezeigt mit den bildern vo nder kamera, alles selber hochgeladen, zusammengestellt usw.
sie werden so schnell erwachsen. ;)
Ubuntu ist schon sehr DAU tauglich, wenn es einmal eingerichtet ist und erklärt wurde wie man es updatet, kann jeder Idiot mit Ubuntu umgehen.
Und ehrlich gesagt finde ich, dass Ubuntu absolut DAU-tauglich bei der Installation eines 0815 Standard System ist und dabei sogar einfach zu handhaben. Windows mit all den zusätzlichen Treibern und Programmen, was man da alles und vor allem wie man das alles installieren muss, da steigt doch ein PC fremder Mensch nicht durch.
Meine Meinung
1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.08.09 12:35 durch Klau3.
OK, bei Spielen ist das wieder was anderes.
Was ich eher meinte, ist eigentlich ältere Hardware (reicht für den Betrieb von Bürosoftware unter Linux oft aus...)
Aber die Themenüberschrift sagt es: Was willst du machen mit deinem System? Und ich kann es nur wiederholen:
- Neueste Spiele -> Windoof mit neuster Hardware (Cedega/Wine sind da nicht so fix, dauerte in Sachen "Enter The Matrix" ganze 3 Jahre)
- Office -> Kommt drauf an: All-In-One-Geräte nutzen -> Windoof (zu propitäre Hardware-Protokolle), "Normale Einzelgeräte" -> Auch Linux/Ubunutu/FreeBSD
- Surfen,Mails -> Klar, geht prima mit den freien OSsen. Man hat dann halt keinen Internet-Exploder oder Look-Out mehr... ;) Also ein "Umgewöhnen auf andere Software" ist schon von Nöten.
Meinen Eltern habe ich bei letzterem Punkt einfach Verknüpfungen auf dem Desktop angelegt, damit sie nicht ewig im Menü suchen mussten. Nun ist alles zur Nichte gemacht, wofür ich mir meinen Hintern wundgesessen und meinen Kopf zum Glühen gebracht habe... :(
Ein Nachbar (Windows-Verseucht) hatte mich mal rübergerufen. Er hatte ein Problem, dass die Leistungsbemessung seines Systems sehr mies war, obwohl sie immer gut war.
Der Grund war, dass der NVIDIA-Treiber fehlte... Ist mit Debian/Unbuntu (?) als Paket dabei und wird automatisch rungerladen. Finde ich schön. :)
Was das angeht habe ich mit Ubuntu allerdings eher weniger gute Erfahrungen gemacht. Auf dem Laptop geht WLAn bis heute nichts, damals die 3D-Unterstützung am Desktop-PC war die Hölle es zum laufen zu bekommen.
Gut, was Grafiktreiber angeht sind inzwischen Jahre ins Land gegangen und es wird sich gebessert haben, aber was mein WLAN angeht: nichts zu machen.
Dann beschwer dich mal bei diesem Chiphersteller, dass der eine vernünftige API zur Verfügung stellt oder wasu auch immer um die Hardware anzusprechen oder entsprechende Opensource Treiber veröffentlicht.
Alle Wificards die ich bisher ausprobiert habe (so gegen 12 Stück) haben von anfang an ohne Probleme geklappt (seit 3 Jahren als ich umgestiegen bin).
Hatte mich mit dem Hersteller des Laptops schon auseinander gesetzt, da hieß es "Laptop kam mit Windows, Support und Treiber nur für Windows" und gut ist.
Hersteller des WLAN-Adapters fällt mir grad nicht ein, aber in versch. Foren hatte ich auch im zuge meiner versuche es zum laufen zu bringen gelesen das man seine Zeit besser nutzen sollte. ;)
Lass mal ne linux live distro laufen, öffen dann das terminal und gib folgendes ein:
lspci
das listet alle PCI Geräte und auch die wifi karte. Damit sollte man rausfinden welcher Chip das ist. Am besten dann irgendwo posten oder auf nem usb stick speichern oder so :)
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