Zwar wurde die Studie von HP durchgeführt, aber von Microsoft in Auftrag gegeben, damit es offenbar etwas neutraler wirkt. Dass beide Firmen enge Vertragspartner sind ist kein Geheimnis. Deutet alles daraufhin, dass die Auslegung der Fakten und die Auswertung der Daten etwas angepasst wurde...
Microsoft ist neidisch, weil denen ein dickes Geschäft durch die Lappen gegangen ist. Jetzt wollen sie der Stadt ein schlechtes Gewissen machen, um sie wieder für sich zu gewinnen.
Psychologische Kriegsführung - mehr oder weniger.
Ich würde mir eine Studie von einer neutraleren Institution als HP / Microsoft wünschen, denn denen geht es nur ums Geld.
Mag sein, dass diese Aussagen meinerseits aus meiner Abneigung Microsoft gegenüber entspringt, aber ich denke mal mir würden einige zustimmen, wenn ich sage, dass an der Studie etwas faul ist.
Getreu dem Motto: Traue keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast ;-)
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Speicherleiche schrieb:
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> Deutet alles daraufhin, dass die
> Auslegung der Fakten und die Auswertung der Daten etwas angepasst wurde...
> Microsoft ist neidisch, weil denen ein dickes Geschäft durch die Lappen
> gegangen ist. Jetzt wollen sie der Stadt ein schlechtes Gewissen machen, um
> sie wieder für sich zu gewinnen.
>
> Psychologische Kriegsführung - mehr oder weniger.
ganz genau. wobei ich eher glaube, dass ms angst hat, dass andere städte nachziehen.
das ist gar nicht mal unwahrscheinlich und deshalb arbeitet MS ja mit FUD, statt deren produkte zu verbessern. machen die ja auch bei google
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> At 10:40 AM this morning Linux on the desktop was pronounced dead by Dr. Randall
> Gnu at GPL Memorial Hospital in Portland, Oregon. The cause of death is, as yet,
> unknown but it is believed to be the result of two decades of constant exposure to
> FUD.
http://alexgaynor.net/2012/sep/03/linux-desktop-dead/
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HP hat doch im November 2012 die Platinum-Mitgliedschaft der Linux-Foundation erworben. Ich würde denen das Ding direkt entziehen. Geld hin oder her, diese Aktion war wie ein Messer in den Rücken... :-(
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wer soll das sein?
der: http://www.linkedin.com/pub/alex-gaynor/3/b09/995
fast so seriös wie die studie
1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.01.13 09:46 durch ubuntu_user.
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ubuntu_user schrieb:
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> fast so seriös wie die studie
Woher willst du das wissen? Diese Studie ist nirgendwo einzusehen - zumindest habe ich sie, trotz bemühten Suchen nicht finden können. Also, warum ist das deiner Meinung nach Mist / Unseriös, wenn du ihren angeblichen Inhalt nur von aus einem Artikel, der von einem Artikel berichtet, der über die Studie berichtet, kennst?
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Auf welcher Basis soll er denn dann sonst diskutieren, wenn die Studie nicht frei einsehbar ist? Oder darf er in Zukunft nicht mehr über Artikel diskutieren?
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Freakgs schrieb:
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> Auf welcher Basis soll er denn dann sonst diskutieren, wenn die Studie
> nicht frei einsehbar ist? Oder darf er in Zukunft nicht mehr über Artikel
> diskutieren?
Ich habe nichts gegen das diskutieren oder gegen eine gesunde Streitkultur. Nur wenn jemand eine Studie, die er lediglich vom Hörensagen kennt, direkt als Unseriös abtut, dann darf ich doch fragen, warum er sie Unseriös findet.
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> Zwar wurde die Studie von HP durchgeführt, aber von Microsoft in Auftrag
> gegeben, damit es offenbar etwas neutraler wirkt. Dass beide Firmen enge
> Vertragspartner sind ist kein Geheimnis. Deutet alles daraufhin, dass die
> Auslegung der Fakten und die Auswertung der Daten etwas angepasst wurde...
> Microsoft ist neidisch, weil denen ein dickes Geschäft durch die Lappen
> gegangen ist. Jetzt wollen sie der Stadt ein schlechtes Gewissen machen, um
> sie wieder für sich zu gewinnen.
Man kann der Studie ganz gewiß Parteilichkeit unterstellen. Gleiches gilt freilich für die Münchener Milchmädchenrechnung. Wie immer wird die Wahrheit irgendwo zwischen beiden Rechnungen liegen.
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Mit dem Spruch: "Trau keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hat", ist etwas dran.
Ich weiß aber auch aus eigenen Erfahrungen, dass sowohl die Linux-Gemeinschaft, als auch MS gerne ihre Ansichten schönen und Faktoren unterschlagen.
In einer Firma, in der ich längere Zeit Praktikant war, war ein Linux-Umstieg an gedacht und wurde auch ausgeführt. Zwar vielen Lizenzkosten weg, aber es mussten durchgängig neue Rechner angeschafft werden, da die Linux-Versionen damals mit der Hardware mehr Probleme gemacht hat, als heute. Da die Hardware ohnehin erneuert werden sollte, fiel das nicht so extrem auf. Dennoch war es so, dass die Anschaffungskosten der Hardware in der Regel ca. 10 - 15% höher ausgefallen ist, als wenn die Firma von Windows NT auf Windows 2000 oder Windows XP umgestiegen wäre. Zudem verlief das Projekt auch nur erfolgreich, da ohnehin die Server schon auf Linux oder FreeBSD liefen und daher die IT-Abteilung entsprechende Erfahrungen mit den Systemen hatte. Hat man diese nicht, muss auch die Abteilung geschult werden und durch entsprechendes Know-How erweitert werden. Das sind auch Kosten.
Lizenzkosten sind meist auch nur ein Teil der Kosten und fallen manchmal ins Gewicht, manchmal aber auch nicht. Gerade mit Volumen-Lizenzen ist man bei MS oft im Vorteil. ;) Linux-Freunde reden oft von den Einkaufspreisen, die man als Einzelperson hat, vergessen die Volumen-Lizenzen. ;)
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Natürlich stimmt das nicht, was HP da im Auftrag von Microsoft behauptet. Deswegen kann man die Studie auch nicht einsehen und bekommt nur das Ergebnis als Pressemitteilung präsentiert. Wie seriös das ganze schön gerechnet wurde kann sich jeder vernünftige Mensch selber denken.
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Speicherleiche schrieb:
> Ich würde mir eine Studie von einer neutraleren Institution als HP /
> Microsoft wünschen, denn denen geht es nur ums Geld.
Wer außer die Verwantwortlichen in München und die Leute bei Microsoft sollte soviel Interesse daran haben, zu wissen was in München nun kostengünstiger gewesen wäre, dass er eine eigene Studie auflegt !?
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kn3rd schrieb:
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> Natürlich stimmt das nicht, was HP da im Auftrag von Microsoft behauptet.
> Deswegen kann man die Studie auch nicht einsehen und bekommt nur das
> Ergebnis als Pressemitteilung präsentiert. Wie seriös das ganze schön
> gerechnet wurde kann sich jeder vernünftige Mensch selber denken.
Das die Kosten und Einsparungen der HP-Studie in der Tendenz mit der Vorabstudie der Stadt München übereinstimmt, dass kann man natürlich vernachlässigen. Auch wenn die Stadt München bereits im Jahr 2002(!) festgestellt hat, dass eine Migration zu einer reinen OSS-Lösung deutlich teurer sein wird, als eine Windows-Lösung. Schließlich ist diese Studie jetzt von Microsoft, die muss einfach falsch sein. Das ist schließlich ein Axiom.
Wie objektive deine Weltanschauung ist... ach, lassen wir das.
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tomek schrieb:
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> Woher willst du das wissen? Diese Studie ist nirgendwo einzusehen -
> zumindest habe ich sie, trotz bemühten Suchen nicht finden können. Also,
> warum ist das deiner Meinung nach Mist / Unseriös, wenn du ihren
> angeblichen Inhalt nur von aus einem Artikel, der von einem Artikel
> berichtet, der über die Studie berichtet, kennst?
hast den artikel nicht gelesen?
außerdem ist es offensichtlich, dass eine studie die von MS kommt, sich nicht neutral mit linux auseinandersetzt. das hat die vergangenheit gezeigt. ich erwarte von apple auch keine neutrale studie zu windows oder android.
da du die studie nicht findest, ist schon der beweis, dass sie gefälscht ist.
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Ich denke die stimmt. Passt zur Ausgangsstudie von München, die seitdem zig mal schöngerechnet wurde ( man will halt kein mediales Interesse wie bei BER oder S21)
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ubuntu_user schrieb:
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> hast den artikel nicht gelesen?
Ja, aber der Teil, wo erwähnt wird, dass die Studie unseriös ist habe ich wohl übersehen.
> außerdem ist es offensichtlich, dass eine studie die von MS kommt, sich
> nicht neutral mit linux auseinandersetzt. das hat die vergangenheit
> gezeigt. ich erwarte von apple auch keine neutrale studie zu windows oder
> android.
Es wird Zeit, dass du mal im Jahr 2013 ankommst. Microsoft arbeitet mittlerweile sogar am Linux-Kernel mit.
> da du die studie nicht findest, ist schon der beweis, dass sie gefälscht
> ist.
Studien, die an denen ich während meines Studiums mitgearbeitet habe, sind auch nicht im Netzt zu finden. Deiner bestechenden Logik folgend, muss das auch ein Beweis sein, dass die gefälscht sind.
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blablabla ....
was keiner wahrhaben will. Einsatz von Software kostet Geld! Sei es durch Lizenzen, Migration von irgendwas, Wartung u. Schulung etc.
Ich(!) vermute, das OS gerade was Wartung, Migration u. Schulung teuerer ist als bspw. MS Software.
Und das so das eingesparte Geld was für Lizenzen für Betriebssystem u. Software ausgegeben worden wäre(!) an anderer Stelle ausgegeben wird.
Das OO kostenlos ist, stimmt nur für den privaten Bereich.
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tomek schrieb:
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> Ja, aber der Teil, wo erwähnt wird, dass die Studie unseriös ist habe ich
> wohl übersehen.
"Die Studie vergleicht dabei Windows XP samt Office 2003 mit Ubuntu 10.04 und Openoffice.org, klammert dabei aber Lizenzkosten für Microsoft-Produkte aus."
dann lern lesen.
> Es wird Zeit, dass du mal im Jahr 2013 ankommst. Microsoft arbeitet
> mittlerweile sogar am Linux-Kernel mit.
ist mir bekannt. aber nur äußerst ungern und auch nur weil die kunden die produkte fordern. hyper-v ohne linuxunterstützung wäre ja wohl relativ sinnfrei.
> Studien, die an denen ich während meines Studiums mitgearbeitet habe, sind
> auch nicht im Netzt zu finden. Deiner bestechenden Logik folgend, muss das
> auch ein Beweis sein, dass die gefälscht sind.
die wurden aber hoffentlich nicht ausschließlich als propagandamittel/FUD genutzt.
komisch dass es dann pressemittelungen dazu gibt oder? wo sind denn die pressmitteilungen zu deiner arbeit?
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volkerswelt schrieb:
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> Ich(!) vermute, das OS gerade was Wartung, Migration u. Schulung teuerer
> ist als bspw. MS Software.
So pauschal würde ich das nicht behaupten. Bei einer gewissen Anzahl an Rechnern, hat Linux Vorteile. Grundinstallation, Ausrollen aller Anwendungen, Updates aller Software, Änderungen an grundlegender Konfiguration, etc. Alles out-of-the-box einfacher unter einer typischen Linux-Distribution als unter Windows. Ab einer gewissen Menge relativiert sich das wieder, weil dann die Windows Infrastruktur vermutlich anders ist, aber dennoch.
Ich muss immer schmunzeln, wenn bzgl. Linux von Frickel-Betriebssystem gesprochen wird. Dabei ist doch, wenn man ehrlich ist, auch unter Windows eine Menge Frickelei nötig. Seien es die Profile & AD, Treiber, Zertifikate, Registry, Installation von Anwendungen, etc.
Wirf doch nur mal einen Blick (sprich Google Dich mal durch) auf Windows Automatic Installation, Windows Deployment Stragies, Microsoft System Center, etc. und dann reden wir nochmal darüber wie einfach Windows ist. Da brauchst Du allein für die Lizensierung eine Woche Schulung.
Für einen normalen Endanwender ist Linux vielleicht komplizierter, aber für eine IT Abteilung ergeben sich andere Anforderungen.
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volkerswelt schrieb:
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> Das OO kostenlos ist, stimmt nur für den privaten Bereich.
Diese Aussage solltest Du nochmal überdenken.
Gruß
Tantalus
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Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.
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