... wird bekanntlich in der Mitte liegen!
Aber - meiner Einschätzung nach - wird am Ende die MS-Lösung die bis dato günstigere gewesen sein. Aber Ideologie und Strategie kann man schlecht monetär bewerten.
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Bernie78 schrieb:
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> Aber - meiner Einschätzung nach - wird am Ende die MS-Lösung die bis dato
> günstigere gewesen sein. Aber Ideologie und Strategie kann man schlecht
> monetär bewerten.
wieso?
im endeffekt hast du die gleichen kosten, nur dass bei linux kosten für OS + office wegfallen.
spezialsoftware hat man dann am besten als webanwendung vorliegen. da ist dann in den meisten fällen auch keine schnelle reaktionszeit vonnöten wie bei CAD-, office- usw sofware, da es sich ja um eine verwaltung handelt.
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Die Kosten bei Linux hat man nur einmal, die bei Windows kommen immer wieder. Von daher ist Linux auf lange Sicht die bessere Wahl. Außerdem wird der Bedarf für Anpassungen geringer, desto mehr Verbreitung Linux findet und die Kosten könnten bei entsprechender Absprache auch zwischen Ländern aufgeteilt werden, da überall die gleichen Anpassungen vorgenommen werden müssen.
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Ich glaube ja gern das der Umstieg teurer war als angegebn. Aber eine MS Studie, die sowohl
>die Lizenzkosten für Microsoft-Produkte ausklammert.
als auch nur die Umstellung auf Windows XP und MS Office 2003 mit Ubuntu 10.04 und Openoffice.org vergleicht, ist das Papier nicht wert auf dem sie gedruckt wurde.
Obwohl Linux nutzer bin ich mir ztwar selbst nicht sicher, ob die Umstellung des Betriebssystem auf Linux Basis wirklich ein kluger Schritt war, die Entscheidung für Debian mit KDE3 würde wohl heute nicht mehr getroffen werden, aber die Konsolidierung der gesamten IT Landschaft, und die fokussierung auf offene Schnittstellen, einheitliche Software, Bevorzugung von Opensource Software in Kombination mit lokalen Anbietern u.v. mehr waren absolut zeitgemäße und richtige Schritte, und diese werden sich mit Sicherheit in Zukunft noch viel mehr bezahlt machen als jetzt schon.
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Bernie78 schrieb:
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> ... wird bekanntlich in der Mitte liegen!
Eben. Die Kommentare hier sind natürlich wie zu erwarten eher einseitig.
Jemand wechselt zu Linux? Na das kann ja nur richtig sein und er spart viel Geld.
Jemand kritisiert Linux und findet den Wechsel zu teuer? Na das kann ja nur falsch sein. Ausserdem Verschwörung, Lüge, Microsoft und überhaupt.
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> > Aber - meiner Einschätzung nach - wird am Ende die MS-Lösung die bis
> dato
> > günstigere gewesen sein. Aber Ideologie und Strategie kann man schlecht
> > monetär bewerten.
>
> wieso?
> im endeffekt hast du die gleichen kosten, nur dass bei linux kosten für OS
> + office wegfallen.
Die sind lächerlich. Ich kenne jetzt die Münchener Kosten nicht, für Großkunden sind irgendwas zwischen 5 und 20 ¤ pro Lizenz und Jahr üblich.
Die richtigen Kosten liegen an ganz anderer Stelle, beispielsweise in der Nutzbarkeit. Eine "kostenlose" Software, die gegenüber einer eingeführten Lösung pro Jahr lediglich 20 Minuten Mehrarbeit erfordert, führt bereits ins Minus.
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ubuntu_user schrieb:
> wieso?
> im endeffekt hast du die gleichen kosten, nur dass bei linux kosten für OS
> + office wegfallen.
Genau so hat München gerechnet und sogar noch "mehr Fehler" begangen.
Die Münchener haben eben nicht einfach ein fertiges Linux eingesetzt. Es würde dann auch nicht Limux heißen, wenn keine eigene Entwicklungsarbeit stattgefunden hätte.
Auch die Annahme, dass man mit Linux bei bestehenden Systemen weitere 10 Jahre ohne Hardwareupdate ausgekommen ist, ist schon spannend zu lesen.
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Die Frage heist ja: Freiheit oder Monopolist...
Und wer den Schrittz von Microsoft zu Linux mal gemacht hat weiß es zu schätzen was es bedeutet frei zu sein. Alleine der Schulungsaufwand auf die neue Office-Oberfläche hat bei vielen Firmen sehr viel Geld gekostet - und kostet bis Heute. Denn es ist eine häufig zu beobachtende Tatsache das man mit der neuen Oberfläche selten genutze Features einfach nicht findet...
Aber da Microsoft sowieso alles Metro/Windows8-Kompatibel macht, kann man davon ausgehen das sich bald wieder viele Firmen auf neue Umstellungsszenarien einstellen müssen.
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... die Annahme das man länger ohne Update auskommt ist eine Tatsache.
Für 99 % aller Aufgaben einer Verwaltung sind eine durchschnittliche Rechnerausstattung wie sie im Jahre 2000 üblich war bis Heute sogar vollkommen ausreichend. Außer man verwendet Windows.
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Microsoft bezahlt keine Studie bei einem Unternehmen das von Microsoft abhängig ist wie ein Junky von seine Dealer, wenn etwas herauskommen kann was gegen die Eigeninteressen spricht.
HP, früher mal ein unabhängiges und fortschrittliches Technologieunternehmen das nun vor dem Problem steht den Markt zu verschlafen, ist ja selber ein Sanierungsfall.
HP würde sich hüten etwas zu veröffentlichen was den Interessen des "großen Microsoft" widerspricht.
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Bernie78 schrieb:
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> Die Münchener haben eben nicht einfach ein fertiges Linux eingesetzt. Es
> würde dann auch nicht Limux heißen, wenn keine eigene Entwicklungsarbeit
> stattgefunden hätte.
und wieso nicht? warum sollten die ein reines debian nutzen?
mit ihrer "distribution" werden die nur das debian angepasst haben. rechte setzen, nicht benötigte software entfernen, software vorinstallieren, vpn einrichten, und und.
auch updates sollten wohl kaum über die offiziellen debian-repositiories laufen.
also was ist daran denn bitte falsch?
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Dass die Lizenzkosten nicht miteingerechnet wurden, stößt mir auch sauer auf. Die Produkte 2003 sind auch nicht mehr taufrisch. Ist aber möglicherweise Absicht gewesen, damit man sich die Schulungskosten sparen kann, welche für Office 2007/2010 sonst angefallen wären (wenn man der Meinung ist, dass Mitarbeiter für moderne Office-Versionen Schulungen brauchen).
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hypron schrieb:
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> Eben. Die Kommentare hier sind natürlich wie zu erwarten eher einseitig.
>
> Jemand wechselt zu Linux? Na das kann ja nur richtig sein und er spart viel
> Geld.
> Jemand kritisiert Linux und findet den Wechsel zu teuer? Na das kann ja nur
> falsch sein. Ausserdem Verschwörung, Lüge, Microsoft und überhaupt.
Nehm mal den Damen in der Buchhaltung ihre PCs mit Windows XP und Office 2003 weg und stelle ihnen Windows 8 mit Office 2013 hin. Falls du von deinem Abteilungsleiter keinen auf den Sack kriegst, dann kommt es über den Betriebsrat!
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sttn schrieb:
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> Und wer den Schrittz von Microsoft zu Linux mal gemacht hat weiß es zu
> schätzen was es bedeutet frei zu sein.
Welche Freiheit genau meinst du denn und was hat man davon als Mitarbeiter auf vorgefertigten Bürorechnern, auf denen eh nur Office+Internet gemacht wird?
Und was bringt einem die Freiheit, wenn man dafür mit so nem Dreck wie OpenOffice arbeiten muss? Das taugt nur für Privatnutzer, die nicht viel machen müssen. Schonmal ne Präsentation mit Impress gemacht? Absolut furchtbar.
> Alleine der Schulungsaufwand auf die
> neue Office-Oberfläche hat bei vielen Firmen sehr viel Geld gekostet - und
> kostet bis Heute. Denn es ist eine häufig zu beobachtende Tatsache das man
> mit der neuen Oberfläche selten genutze Features einfach nicht findet...
Ja und? Bei OpenOffice muss ich auch oft erstmal googlen um Funktionen zu finden, die mit anderen Programmen mit 1 Klick erledigt sind. Und geschult werden muss man da auch.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.01.13 13:17 durch hypron.
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hier wird eines leider nicht angesprochen, die Kompatibilität von OpenOffice- und MS Office Dokumenten. Da die Stadt immer noch MS Office verwendet sind hier Probleme vorprogrammiert. Bei der grossen Anzahl von Mitarbeitern und Installationen stelle ich mir das nicht so einfach vor.
Ich habe in meinem letzten Migrationsprojekt gesehen wie schwer es sein kann, wenn die beteiligten verschiedene office Software benützen. Selbst wenn es in 90% der Fälle keine Probleme gibt, reichen die restlichen 10% vollkommen aus um für ordentlich Stress zu sorgen. Ein Darstellungsproblem kann unter Umständen sehr schwerwiegende Folgen haben.
In Unserem Fall haben die consultants für ein Tellprojekt mit OpenOffice gearbeitet und die restlichen Firma mit verschiedenen Office Versionen (2003/2007). Letztendlich mussten die consultants auf MS Office 2007 umsteigen um allen möglichen Darstellungsproblemen bereits im Vorfeld ausweichen zu können. Was uns das alles gekostet hat will ich gar nicht nachrechnen.
Meine Meinung: Wenn Open Office und Linux, dann für alle und genau das war es was die Stadt München auch im Vorfeld als einen wichtigen Punkt für die LIMUX Migration angegeben hat.
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Bernie78 schrieb:
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> Genau so hat München gerechnet und sogar noch "mehr Fehler" begangen.
> Die Münchener haben eben nicht einfach ein fertiges Linux eingesetzt. Es
> würde dann auch nicht Limux heißen, wenn keine eigene Entwicklungsarbeit
> stattgefunden hätte.
Ja, München hat Entwicklungsarbeit geleistet. Allerdings sind die Kosten dafür in die Rechnung mit eingeflossen. Und glaub mal nicht, dass du bei 15000 Installationen nicht auch bei Windows einiges an Aufwand zu leisten hast, um diese zentral wartbar zu halten. Gerade die Standardeinstellungen bei Windows sind soweit verkorkst, dass eine angepasste Version für München durchaus den Namen WiMuws verdient hätte.
> Auch die Annahme, dass man mit Linux bei bestehenden Systemen weitere 10
> Jahre ohne Hardwareupdate ausgekommen ist, ist schon spannend zu lesen.
Vor allem, wenn man nachlesen kann, dass München regulär alle 5 Jahre die Hardware tauscht. Bei Nutzung von Windows+Office wäre München allerdings zum Austausch außerhalb des allgemeinen Austauschintervalls gezwungen gewesen, da die Hardwareanforderungen von Windows 7 höher als bei LiMux sind, was ein nicht unerheblicher Kostenfaktor ist.
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Bernie78 schrieb:
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> ... wird bekanntlich in der Mitte liegen!
Die Wahrheit liegt praktisch nie in der Mitte. Aber es ist ein bewährtes Mittel der Meinungsmanipulation, daß man das Gegenteil der Wahrheit behauptet und darauf spekuliert, dass die Allgemeinheit denkt, die Wahrheit lägt in der Mitte.
> Aber - meiner Einschätzung nach - wird am Ende die MS-Lösung die bis dato
> günstigere gewesen sein. Aber Ideologie und Strategie kann man schlecht
> monetär bewerten.
Gerade bedingt durch das typische Nutzungsprofil der Amts-PCs (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Email, Webapplikationen) spricht nichts dafür, dass die reine MS-Lösung günstiger gewesen wäre.
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