Dei Anzahl der Linux-Dektopbenutzer liegt immer noch im einstelligen Prozentbereich. Dazu gibt es eine ganze Reihe völlig unterschiedlicher Desktops. Es ist also reichlich unwahrscheinlich, daß eine nennenswerte Anuzal der Nutzer da ohne umfangreiche Schulung auskommt.
Windowskenntnisse hingegen sind weitverbreitet. Hier dürften meist nur Schulungen in den speziellen Anwendungen im Behördenumfeld notwendig sein.
Für mich sieht das hier nach einer Milchmädchenrechnung aus.
Die andere Frage ist, was München aktiv zu Open-Source-Projekten beiträgt und was dafür aufgewendet wird. Wenn jeder davon ausgeht, daß die Software irgendwie vom Himmel fällt, funktioniert Open Source auch nicht.
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Ja, die verbreiteten Windows-Kenntnisse bewegen sich auf dem Niveau "Im Startmenü die richtige Anwendung suchen" und "Auf dem Desktop auf ein Icon klicken". Das funktioniert unter den meisten Linux-Desktops exakt genauso.
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> Windowskenntnisse hingegen sind weitverbreitet. Hier dürften meist nur Schulungen in den speziellen Anwendungen im Behördenumfeld notwendig sein.
Um auf dem Desktop Knöpfe drücken zu können braucht man kein IT-Guru zu sein. Und bei einer Oberfläche die an den eigenen Arbeitsalltag angepasst ist braucht man nicht ständig 'ne Schulung.
Ausserdem, von welchen speziellen Windows-Kenntnissen schreibst Du?
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Der Umstieg von Office 2003 oder früher auf Office 2007 oder höher ist erfahrungsgemäß für die meisten Anwender erheblich schwieriger als der Umstieg auf OpenOffice.org! Dementsprechend fallen dafür auch erheblich höhere Schulungskosten an!
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schap23 schrieb:
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> Dei Anzahl der Linux-Dektopbenutzer liegt immer noch im einstelligen
> Prozentbereich.
Und was hat das in diesem Fall für eine Relevanz?
> Dazu gibt es eine ganze Reihe völlig unterschiedlicher
> Desktops. Es ist also reichlich unwahrscheinlich, daß eine nennenswerte
> Anuzal der Nutzer da ohne umfangreiche Schulung auskommt.
Erkläre mir mal kurz inwieweit sich der KDE Desktop vom klassischem Windows Desktop in der Bedienung unterscheidet.
Dir ist hoffentlich auch klar das in einer gut geführten IT, kein Angestellter selbst Software installieren darf.
> Windowskenntnisse hingegen sind weitverbreitet.
Und reichen für die Bedienung von KDE vollkommen aus.
> Hier dürften meist nur
> Schulungen in den speziellen Anwendungen im Behördenumfeld notwendig sein.
>
> Für mich sieht das hier nach einer Milchmädchenrechnung aus.
Für mich nicht
Interessant ist außerdem nicht was bisher gespart wurde, sondern was langfristig gespart wird, denn dann ist Linux IMMER günstiger.
Selbst wenn sich die Umstellung erst nach 20 Jahren amortisiert hat, hat sie sich gelohnt.
Eine öffentliche Verwaltung ist schließlich kein Unternehmen in dem nur von einem Quartal zum anderen gedacht wird.

1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.11.12 13:58 durch oSu..
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schap23 schrieb:
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>
> Windowskenntnisse hingegen sind weitverbreitet. Hier dürften meist nur
> Schulungen in den speziellen Anwendungen im Behördenumfeld notwendig sein.
Scheinbar hast du noch nie auf eine neue MS-Office-Version oder auf ein aktuelles Windows umgestellt, die Support-Leistung pro Arbeitsplatz ist enorm weil sich eben niemand wirklich damit auskennt. Ausser einfachen Klickleistungen bringt kaum ein Sachbearbeiter wirkliche Windowskenntnisse mit, die in irgend einer Form den IT-Support entlasten würden. Des weiteren kann man unter Linux viel leichter den Desktop einschränken und das Installieren von irgendeiner Software verhindern.
Um mal in die Realität zu sehen: Wir haben für die Installation und den Support von 10 Windows7-Arbeitsplätzen mit Office 2010 mehr Arbeit als mit über 300 Linux-PCs mit OpenOffice!
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Wary schrieb:
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> Der Umstieg von Office 2003 oder früher auf Office 2007 oder höher ist
> erfahrungsgemäß für die meisten Anwender erheblich schwieriger als der
> Umstieg auf OpenOffice.org! Dementsprechend fallen dafür auch erheblich
> höhere Schulungskosten an!
Ich vermute mal, dass viele Verwaltungsarbeitsplätze sowieso nur eine Spezialanwendung und kein echtes Officepaket brauchen. Der Mitarbeiter, der Zulassungen oder Meldebescheinigungen macht, hat auch den ganzen Tag dieselbe Anwendung offen.
Die Zeiten, in denen der Angestellte im bayerischen Standesamt die Kirchenaustrittserklärung aus dem Kopf frei formuliert eingetippt hat, sind hoffentlich auch in MS-Office-Ämtern vorbei...
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> Um mal in die Realität zu sehen: Wir haben für die Installation und den Support von 10 Windows7-Arbeitsplätzen mit Office 2010 mehr Arbeit als mit über 300 Linux-PCs mit OpenOffice!
Das klingt nicht gerade sehr glaubwürdig. OS installieren, Office installieren und gut ist. Okay, Exchange und der Serverkrempel fehlt noch. Da ist man durchaus ein paar Stunden unterwegs.
Bei deiner Aussage klingt es, als wenn ich Linux mit einem Klick automatisch auf allen 300 PCs installiere, inklusive OpenOffice, und sich alles selbst konfiguriert.
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> Um mal in die Realität zu sehen: Wir haben für die Installation und den
> Support von 10 Windows7-Arbeitsplätzen mit Office 2010 mehr Arbeit als mit
> über 300 Linux-PCs mit OpenOffice!
Schätzt du letztere Zahl, oder betreut ihr wirklich über 300 Linux PC's und 10 Windows 7 Arbeitsplätze?
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> Das klingt nicht gerade sehr glaubwürdig. OS installieren, Office installieren und gut ist. Okay, Exchange und der Serverkrempel fehlt noch. Da ist man durchaus ein paar Stunden unterwegs.
Du hast die Sicherheits-Aspekte vergessen. Schutzsoftware, Rechteverwaltung etc.
> Bei deiner Aussage klingt es, als wenn ich Linux mit einem Klick automatisch auf allen 300 PCs installiere, inklusive OpenOffice, und sich alles selbst konfiguriert.
Du wirst lachen, aber das kann tatsächlich sein :) Vor allem wenn die 300 PCs dieselbe Hardware haben.
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azeu schrieb:
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> > Das klingt nicht gerade sehr glaubwürdig. OS installieren, Office
> installieren und gut ist. Okay, Exchange und der Serverkrempel fehlt noch.
> Da ist man durchaus ein paar Stunden unterwegs.
>
> Du hast die Sicherheits-Aspekte vergessen. Schutzsoftware, Rechteverwaltung
> etc.
>
> > Bei deiner Aussage klingt es, als wenn ich Linux mit einem Klick
> automatisch auf allen 300 PCs installiere, inklusive OpenOffice, und sich
> alles selbst konfiguriert.
>
> Du wirst lachen, aber das kann tatsächlich sein :) Vor allem wenn die 300
> PCs dieselbe Hardware haben.
Bei Windows ist das aber meines Wissens auc möglich.
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Genau weil die Sachbearbeiter da sicher alle xmonad als Fenstermanager haben und dann zwei dutzend Tastaturabkürzungen pauken müssen. Was die Window -> Linux Umsteiger natürlich auch nicht wissen ist, dass sich Icons auf Linux nur anklicken lassen, wenn man vorher 3x einen Regentanz um den Schreibtisch absolviert hat und dann laut 3x TUX! TUX! TUX! ruft.
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azeu schrieb:
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> > Das klingt nicht gerade sehr glaubwürdig. OS installieren, Office
> installieren und gut ist. Okay, Exchange und der Serverkrempel fehlt noch.
> Da ist man durchaus ein paar Stunden unterwegs.
>
> Du hast die Sicherheits-Aspekte vergessen. Schutzsoftware, Rechteverwaltung
> etc.
>
> > Bei deiner Aussage klingt es, als wenn ich Linux mit einem Klick
> automatisch auf allen 300 PCs installiere, inklusive OpenOffice, und sich
> alles selbst konfiguriert.
>
> Du wirst lachen, aber das kann tatsächlich sein :) Vor allem wenn die 300
> PCs dieselbe Hardware haben.
selbst dann sollte es kein problem sein. sollte sich alles mit puppet oder zumindest mit einem sehr einfachen ssh/scp script erledigen lassen, sache von einer stunde.
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Wenn ich das hier lese http://de.wikipedia.org/wiki/LiMux
"Im Rahmen des Projektes plant die Stadt München bis Oktober 2013, rund 12.000 Desktop-PCs (über 80 %) von Windows NT 4.0 und Microsoft Office auf das Betriebssystem Linux und OpenOffice.org umzustellen."
Also Windows NT 4.0 das kann Maximal Office XP Gewsen sein, alle anderen Office versionen laufen nicht mehr unter NT 4.0
Ja ich würde sagen, da macht es keinen Unterschied ob man zu einem Aktuellen MS Office mit aktuellem Windows oder auf ein Linux mit Open Office umstellt.
Schulungen muss man wohl so oder so machen. Wobei die Meisten Anwender eh nicht soviel über Linux wissen müssen, die Passenden Icons klicken ist ja kein großer Unterschied zu windows.
Da der Großteil der Fachanwendungen jetzt wohl webbasiert ist macht es eh kein Unterschied ob die jetzt in einem Firefox unter Linux oder einem Internet Explorer unter Windows laufen.
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Richtig, und Open Office verwendet dort Vi- und emacs- Befehle... die bei jedem Start zufällig ausgewählt werden. Alle Programme werden natürlich nur im Quellcode ausgeliefert, der Mitarbeiter sieht zu Beginn nur die Shell, von der aus er dann die benötigten Programme installieren muss. All dies vor dem Hintergrund eines NEO2-Tastaturlayouts.
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Der Molch macht's.
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How much money have you spent on League of Legends?
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F.A.M.C. schrieb:
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> Bei deiner Aussage klingt es, als wenn ich Linux mit einem Klick
> automatisch auf allen 300 PCs installiere, inklusive OpenOffice, und sich
> alles selbst konfiguriert.
Richtig, genau so sollte es sein.
Erzähl mir jetzt bitte nicht, mit Windows wäre das nicht möglich ;-)
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Ja, Schulungen werden immer benötigt. Das ist egal welches OS eingesetzt wird. Teilweise sind die Unterschiede zwischen den einzelnen MS Windows Versionen doch recht gewaltig, wenn man sich Beispielsweise Windows 8 ansieht - ich könnte damit im Moment nicht Produktiv arbeiten - hier müsste für mich eine Microsoft Windows Schulung her.
Der Umstieg von Windows 7 auf eine KDE4 Oberfläche schätze ich da nicht so kompliziert ein - wobei ich mit Windows 7 bisher noch nie gearbeitet habe, aber es sieht doch recht gleich aus.
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schap23 schrieb:
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> Dei Anzahl der Linux-Dektopbenutzer liegt immer noch im einstelligen
> Prozentbereich. Dazu gibt es eine ganze Reihe völlig unterschiedlicher
> Desktops. Es ist also reichlich unwahrscheinlich, daß eine nennenswerte
> Anuzal der Nutzer da ohne umfangreiche Schulung auskommt.
>
Dummfug, du gibst einen Desktop vor, der dem Win Desktop sehr ähnlich und schon hält sich der Aufwand in Grenzen
> Windowskenntnisse hingegen sind weitverbreitet. Hier dürften meist nur
> Schulungen in den speziellen Anwendungen im Behördenumfeld notwendig sein.
>
du wirst lachen, wie viele Leute es gibt, die im privaten nicht viel mit Computer anfangen können...
Für mich sieht das hier nach einer Milchmädchenrechnung aus.
>
> Die andere Frage ist, was München aktiv zu Open-Source-Projekten beiträgt
vieleicht Rückmeldungen an die Programmerer der OSS?
> und was dafür aufgewendet wird.
Fehlerbericht kann jeder absenden...
Wenn jeder davon ausgeht, daß die Software
> irgendwie vom Himmel fällt, funktioniert Open Source auch nicht.
Geht ja keiner von aus...
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Rogolix schrieb:
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> Ich vermute mal, dass viele Verwaltungsarbeitsplätze sowieso nur eine
> Spezialanwendung und kein echtes Officepaket brauchen.
Die läuft auch mit wine...
> Der Mitarbeiter, der
> Zulassungen oder Meldebescheinigungen macht, hat auch den ganzen Tag
> dieselbe Anwendung offen.
>
> Die Zeiten, in denen der Angestellte im bayerischen Standesamt die
> Kirchenaustrittserklärung aus dem Kopf frei formuliert eingetippt hat, sind
> hoffentlich auch in MS-Office-Ämtern vorbei...
Formulare gehen auch mit OO und können im M$ Format gespeichert werden...
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irata schrieb:
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> Richtig, genau so sollte es sein.
> Erzähl mir jetzt bitte nicht, mit Windows wäre das nicht möglich ;-)
Naja, möglich ist unter Windows das prinzipiell auch. Nur es ist ein Unterschied ob die Konfiguration mit einem einfachen Dateikopierbefehl übertragen werden kann, oder ob man irgendwelche schrottige Zusatzsoftware braucht, für die man dann pro Rechner eine Lizenz zahlen muss, und bei der, im Fehlerfall, der Admin halt nichts reparieren kann.
Unter Linux kann man halt ein System mal installieren und einfach Blockweise rüberkopieren. Die Konfiguration steht in Dateien drin, die man ebenfalls bequem und sicher kopieren kann. Wozu gibts denn scp?
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