1. Foren
  2. » Kommentare
  3. » Wirtschaft
  4. » Alle Kommentare zum Artikel
  5. » München: Limux über 10 Millionen…

Wieso immer das Kostenargument?

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wieso immer das Kostenargument?

    Autor catb 24.11.12 - 15:25

    Für GNU/Linux und open source software im Allgemeinen sprechen vor allem die Kriterien: Sicherheit, Stabilität (was eigentlich Teil der Sicherheit ist), sowie Leistungsfähigkeit, wobei letzteres im typischen Behördenalltag sicher nur eine untergeordnete Rolle spielt.
    Außerdem ist eine Behördenlösung auf Basis von freier Software hinreichend flexibel, um auch auf zukünftige Rahmenbedingungen angepasst zu werden und vor allem gibt es wirklich erstklassigen Support dafür.

    Wenn man das alles, was nur von FOSS geleistet werden kann, zusammennimmt, kann man sich nur wundern, wieso praktisch IMMER vom Kostenargument die Rede ist.
    Außerdem ist es EINFACH EINE SCHANDE, wenn ernsthaft (!) behauptet wird, eine Migration auf FOSS würde Geld kosten, und man folglich - wohlgemerkt auf proprietäre Software - zurückmigrieren müsste, was dann natürlich keinerlei Kosten verursacht.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: Wieso immer das Kostenargument?

    Autor violator 24.11.12 - 17:16

    catb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für GNU/Linux und open source software im Allgemeinen sprechen vor allem
    > die Kriterien: Sicherheit, Stabilität (was eigentlich Teil der Sicherheit
    > ist), sowie Leistungsfähigkeit, wobei letzteres im typischen Behördenalltag
    > sicher nur eine untergeordnete Rolle spielt.


    Wat? Gerade die Leistung ist in dem Fall doch wichtig. Wenns für mich als Privatanwender schon ein Graus ist, mit LO zu arbeiten, gerade bei Sachen wie Impress, wie soll das dann bei den Behörden aussehen, die viel mehr Funktionen benutzen? Da kann das so sicher und stabil sein wie sonstwas, wenn die Usability Müll ist oder externe Dateien immer zerschossen sind, dann taugt das halt nichts.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: Wieso immer das Kostenargument?

    Autor azeu 24.11.12 - 17:23

    > Wat? Gerade die Leistung ist in dem Fall doch wichtig.

    Leistung? Bei Behörden? Seit wann arbeiten Behörden leistungsorientiert?

    Gruss an die NS of America

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: Wieso immer das Kostenargument?

    Autor bstea 24.11.12 - 17:38

    Die Mitarbeiter werden nach diesen Prinzip eingestellt. Ein Grund warum die Mitarbeiter überdurchschnittlich ausgebildet sind.

    --
    http://www.heise.de/open/meldung/Linux-auf-dem-Desktop-Europa-fuehrt-1243708.html
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Immer-mehr-Linux-auf-dem-Desktop-1404775.html

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  5. Re: Wieso immer das Kostenargument?

    Autor azeu 25.11.12 - 00:14

    > Die Mitarbeiter werden nach diesen Prinzip eingestellt.

    wenn Du meinst

    > Ein Grund warum die Mitarbeiter überdurchschnittlich ausgebildet sind.

    naja, die Mitarbeiter die wirklich was drauf haben gehen lieber in die Wirtschaft. Dort gibt es mehr Kohle.

    Gruss an die NS of America

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  6. Re: Wieso immer das Kostenargument?

    Autor Casandro 25.11.12 - 09:33

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > naja, die Mitarbeiter die wirklich was drauf haben gehen lieber in die
    > Wirtschaft. Dort gibt es mehr Kohle.

    Ähm, es mag da mehr Kohle geben, aber in der Wirtschaft lohnt sich Leistung in der Regel nicht, da sie nicht wahrgenommen wird.
    Das typische Beispiel ist der eine Programmierer, der seine Probleme ineffizient und mit vielen unwartbaren Zeilen löst, und der andere, der wohl überlegt das Problem elegant mit wenigen Zeilen anpackt, und eventuell sogar anderen Code schlanker macht. Aus der Sicht eines Chefs in der Wirtschaft ist der erste deutlich besser, denn er macht mehr Codezeilen. Sprich der wird befördert und dem anderen wird vielleicht sogar gekündigt.

    Das krasse Gegenteil ist im Wissenschaftsbetrieb. Ein neuer Professor wird nach seiner bisherigen Arbeit eingestellt. Diese wird von seinen zukünftigen Kollegen bewertet, sprich von Leuten die was davon verstehen. In der freien Wirtschaft gibt es so was nur sehr selten.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  7. Re: Wieso immer das Kostenargument?

    Autor violator 25.11.12 - 10:48

    Casandro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das typische Beispiel ist der eine Programmierer, der seine Probleme
    > ineffizient und mit vielen unwartbaren Zeilen löst, und der andere, der
    > wohl überlegt das Problem elegant mit wenigen Zeilen anpackt, und eventuell
    > sogar anderen Code schlanker macht. Aus der Sicht eines Chefs in der
    > Wirtschaft ist der erste deutlich besser, denn er macht mehr Codezeilen.

    Ne, der erste ist meistens nur eher fertig, weil er nicht so viel Zeit mit Planung und Optimierung "verschwendet". Oder der zweite wird gekündigt, weil das neue Spiel nicht bis übermorgen fertig ist und im Laden steht. Die anderen Programmierer schaffen sowas doch auch, warum also nicht er? ;)

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  8. Re: Wieso immer das Kostenargument?

    Autor gaym0r 26.11.12 - 08:36

    catb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für GNU/Linux und open source software im Allgemeinen sprechen vor allem
    > die Kriterien: Sicherheit, Stabilität (was eigentlich Teil der Sicherheit
    > ist),

    Wer erzählt eigentlich immer dass Linux sicherer als andere Systeme sei?

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  9. Re: Wieso immer das Kostenargument?

    Autor Avdnm 26.11.12 - 09:10

    Wieso das Kostenargument?
    Weil es vermutlich das einzige Argument ist das die Beamten verstehen ;)

    Bsp. Sicherheit - Das sieht vermutlich ungefähr so aus: Wir haben doch eine Firewall, was soll schon durch eine Wand aus Feuer kommen?

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  10. Re: Wieso immer das Kostenargument?

    Autor Der braune Lurch 26.11.12 - 18:26

    Per Definition ist es das nicht, aber die geringe Anzahl an Exploits, die man in freier Wildbahn für aktuelle Versionen der Software, die man zum System zählen würde, vorfindet, spricht eben dafür. Probleme wie Conficker gab es dort in den letzten Jahren nicht (und auf Grund von hohen Kosten und erheblichem Aufwand für die Umstellung auf neuere Systeme kam nicht überall ein Upgrade weg von Windows XP in Frage). Warum sollte man dann nicht mal der Konkurrenz eine Chance geben, wenn das bisher genutzte Produkt Schwächen gezeigt hat?

    ------------------------------
    Der Molch macht's.
    ------------------------------
    How much money have you spent on League of Legends?

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Anzeige

Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Robotik: Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern
Robotik
Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern

Der Roboter Geminoid soll bald nur durch Gedanken bewegt werden. Aber bei den Experimenten im Labor von Hiroshi Ishiguro geht es um mehr: Ishiguro will zeigen, dass Brain-Computer-Interfaces besser funktionieren, wenn das gesteuerte Objekt humanoid ist.

  1. Human Robots Roboter, menschengleich

Radeon R9 295X2 im Test: AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile
Radeon R9 295X2 im Test
AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile

Hybridkühlung, 50 Ampere auf der 12-Volt-Schiene - AMDs neue Dual-GPU-Grafikkarte ist ein kompromissloses Monster. In gut ausgestatteten High-End-PCs läuft sie dennoch problemlos und recht leise, und das so schnell, dass auch 4K-Auflösung mit allen Details spielbar wird.

  1. Schenker XMG P724 17-Zoll-Notebook mit Grafikleistung einer GTX 780 Ti
  2. Eurocom M4 13,3-Zoll-Notebook mit 3.200 x 1.800 Pixeln und i7-4940MX
  3. Nvidia Maxwell Geforce GTX 750 und GTX 750 Ti im Februar

Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test: Groß, schwer, aber praktisch
Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test
Groß, schwer, aber praktisch

Mit Stiftbedienung, viel Leistung und großem Display ist das Samsung Galaxy Note Pro 12.2 vor allem für den Business-Alltag entwickelt worden. Doch auch für Schüler und Studenten kann das Tablet interessant sein.

  1. Apple vs. Samsung 102 US-Dollar für die Autokorrektur
  2. Smartphones Die seltsame Demo des 30-Sekunden-Ladegeräts
  3. Apple vs. Samsung Apples Furcht vor großen Bildschirmen

  1. Spähaffäre: Snowden erklärt seine Frage an Putin
    Spähaffäre
    Snowden erklärt seine Frage an Putin

    In einem Beitrag für den Guardian hat Whistleblower Edward Snowden seine an Putin gestellte Frage verteidigt. Der russische Präsident müsse ebenso wie US-Präsident Obama zu Massenüberwachung Stellung beziehen. Zuvor war Snowden scharf kritisiert worden.

  2. CSA-Verträge: Microsoft senkt Preise für Support von Windows XP
    CSA-Verträge
    Microsoft senkt Preise für Support von Windows XP

    Mehreren US-Berichten zufolge hat Microsoft drastische Kürzungen bei den Kosten für den erweiterten Support von Windows XP bei Unternehmen vorgenommen. Dabei sollen unter anderem die Gesamtkosten unabhängig von der Zahl der PCs auf 250.000 US-Dollar gedeckelt worden sein.

  3. Test Wyse Cloud Connect: Dells mobiles Büro
    Test Wyse Cloud Connect
    Dells mobiles Büro

    Mit dem Wyse Cloud Connect hat Dell einen Android-HDMI-Stick im Programm, der sich dank Fernwartungsmöglichkeit und Thin-Client-Lösungen besonders für mobile Büroarbeit eignen soll. Golem.de hat sich den Stick genauer angesehen.


  1. 16:32

  2. 14:00

  3. 12:02

  4. 11:47

  5. 20:20

  6. 19:26

  7. 19:02

  8. 17:52