Für GNU/Linux und open source software im Allgemeinen sprechen vor allem die Kriterien: Sicherheit, Stabilität (was eigentlich Teil der Sicherheit ist), sowie Leistungsfähigkeit, wobei letzteres im typischen Behördenalltag sicher nur eine untergeordnete Rolle spielt.
Außerdem ist eine Behördenlösung auf Basis von freier Software hinreichend flexibel, um auch auf zukünftige Rahmenbedingungen angepasst zu werden und vor allem gibt es wirklich erstklassigen Support dafür.
Wenn man das alles, was nur von FOSS geleistet werden kann, zusammennimmt, kann man sich nur wundern, wieso praktisch IMMER vom Kostenargument die Rede ist.
Außerdem ist es EINFACH EINE SCHANDE, wenn ernsthaft (!) behauptet wird, eine Migration auf FOSS würde Geld kosten, und man folglich - wohlgemerkt auf proprietäre Software - zurückmigrieren müsste, was dann natürlich keinerlei Kosten verursacht.
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catb schrieb:
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> Für GNU/Linux und open source software im Allgemeinen sprechen vor allem
> die Kriterien: Sicherheit, Stabilität (was eigentlich Teil der Sicherheit
> ist), sowie Leistungsfähigkeit, wobei letzteres im typischen Behördenalltag
> sicher nur eine untergeordnete Rolle spielt.
Wat? Gerade die Leistung ist in dem Fall doch wichtig. Wenns für mich als Privatanwender schon ein Graus ist, mit LO zu arbeiten, gerade bei Sachen wie Impress, wie soll das dann bei den Behörden aussehen, die viel mehr Funktionen benutzen? Da kann das so sicher und stabil sein wie sonstwas, wenn die Usability Müll ist oder externe Dateien immer zerschossen sind, dann taugt das halt nichts.
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> Wat? Gerade die Leistung ist in dem Fall doch wichtig.
Leistung? Bei Behörden? Seit wann arbeiten Behörden leistungsorientiert?
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Die Mitarbeiter werden nach diesen Prinzip eingestellt. Ein Grund warum die Mitarbeiter überdurchschnittlich ausgebildet sind.
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http://www.heise.de/open/meldung/Linux-auf-dem-Desktop-Europa-fuehrt-1243708.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Immer-mehr-Linux-auf-dem-Desktop-1404775.html
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> Die Mitarbeiter werden nach diesen Prinzip eingestellt.
wenn Du meinst
> Ein Grund warum die Mitarbeiter überdurchschnittlich ausgebildet sind.
naja, die Mitarbeiter die wirklich was drauf haben gehen lieber in die Wirtschaft. Dort gibt es mehr Kohle.
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azeu schrieb:
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> naja, die Mitarbeiter die wirklich was drauf haben gehen lieber in die
> Wirtschaft. Dort gibt es mehr Kohle.
Ähm, es mag da mehr Kohle geben, aber in der Wirtschaft lohnt sich Leistung in der Regel nicht, da sie nicht wahrgenommen wird.
Das typische Beispiel ist der eine Programmierer, der seine Probleme ineffizient und mit vielen unwartbaren Zeilen löst, und der andere, der wohl überlegt das Problem elegant mit wenigen Zeilen anpackt, und eventuell sogar anderen Code schlanker macht. Aus der Sicht eines Chefs in der Wirtschaft ist der erste deutlich besser, denn er macht mehr Codezeilen. Sprich der wird befördert und dem anderen wird vielleicht sogar gekündigt.
Das krasse Gegenteil ist im Wissenschaftsbetrieb. Ein neuer Professor wird nach seiner bisherigen Arbeit eingestellt. Diese wird von seinen zukünftigen Kollegen bewertet, sprich von Leuten die was davon verstehen. In der freien Wirtschaft gibt es so was nur sehr selten.
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Casandro schrieb:
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> Das typische Beispiel ist der eine Programmierer, der seine Probleme
> ineffizient und mit vielen unwartbaren Zeilen löst, und der andere, der
> wohl überlegt das Problem elegant mit wenigen Zeilen anpackt, und eventuell
> sogar anderen Code schlanker macht. Aus der Sicht eines Chefs in der
> Wirtschaft ist der erste deutlich besser, denn er macht mehr Codezeilen.
Ne, der erste ist meistens nur eher fertig, weil er nicht so viel Zeit mit Planung und Optimierung "verschwendet". Oder der zweite wird gekündigt, weil das neue Spiel nicht bis übermorgen fertig ist und im Laden steht. Die anderen Programmierer schaffen sowas doch auch, warum also nicht er? ;)
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catb schrieb:
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> Für GNU/Linux und open source software im Allgemeinen sprechen vor allem
> die Kriterien: Sicherheit, Stabilität (was eigentlich Teil der Sicherheit
> ist),
Wer erzählt eigentlich immer dass Linux sicherer als andere Systeme sei?
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Wieso das Kostenargument?
Weil es vermutlich das einzige Argument ist das die Beamten verstehen ;)
Bsp. Sicherheit - Das sieht vermutlich ungefähr so aus: Wir haben doch eine Firewall, was soll schon durch eine Wand aus Feuer kommen?
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Per Definition ist es das nicht, aber die geringe Anzahl an Exploits, die man in freier Wildbahn für aktuelle Versionen der Software, die man zum System zählen würde, vorfindet, spricht eben dafür. Probleme wie Conficker gab es dort in den letzten Jahren nicht (und auf Grund von hohen Kosten und erheblichem Aufwand für die Umstellung auf neuere Systeme kam nicht überall ein Upgrade weg von Windows XP in Frage). Warum sollte man dann nicht mal der Konkurrenz eine Chance geben, wenn das bisher genutzte Produkt Schwächen gezeigt hat?
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