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  5. › München: Microsoft veröffentlicht…

Auf Dauer günstiger

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  1. Auf Dauer günstiger

    Autor: couchpotato 28.01.13 - 19:29

    Hinsichtlich der Kosten der Umstellung von einem bestehenden Windowsnetzwerk auf Linux mag es letztendlich durchaus sein, dass es mehr kostet als bei Windows zu bleiben.

    Aber spätestens wenn man sich die längerfristigen Kosten ansieht die alleine für Lizencen drauf gehen, wird recht schnell klar, dass die Linux Lösung die bessere ist.

    Es geht aber nicht um die Supportkosten, die gibt es unabhängig von der Software. Es geht vielmehr um die unabhängigkeiten die man sich durch Linux und ODT erkauft und spätestens in 10 Jahren die kosten mehrfach wieder rein bekommt.

    Alleine durch die ständigen Schulungen bei Microsoftprodukten lassen sich über die Jahre ein vielfaches der Migrationskosten einsparen.
    Wie schon andere erwähnten, der Vergleich Libre Office und Microsoft Office verdeutlich das ganz gut. Wer vor Jahren OpenOffice gelernt hat kann auch heute noch alles finden. Bei Microsoft muss man sich schon bemühen ähnlichkeiten zwischen den Officeversionen zu entdecken. Somit braucht man dort alle paar Jahre auch neue Schulungen. Das macht Microsoft schon recht geschickt, für einen Kapitalisten...

  2. Re: Auf Dauer günstiger

    Autor: Anonymer Nutzer 29.01.13 - 07:51

    Die Kosten für die Anpassungen und die Pflege von Linux belaufen sich meiner Einschätzung nach auf:

    6,1 Mio unbefristete Neueinstellungen für das Limux-Projekt
    + 3 Mio Vergütung Mitarbeit ext. Referate
    + 3 Mio Projektleitung
    +4,5 Mio Externe Projektunterstüztung
    => rund 16 Mio bisher (seit 2005)

    Aktuell jährlich etwa geschätzt min. > 1 Mio Eur
    Wenn man diese 1Mio Eur rechnet, bleiben in 4 Jahren genug Euro für eine neue BS -Version übrig. Und nach weiteren 4 Jahren eine neue Office Version ...

    Also, sehe ich das etwas anders ...

    Quelle: http://www.ris-muenchen.de/RII2/RII/DOK/SITZUNGSVORLAGE/2819522.pdf
    Seite 4 und 5

  3. Re: Auf Dauer günstiger

    Autor: renz 29.01.13 - 09:25

    Und diese jährlichen Kosten gibt es nur mit Limux? Nicht mit Windows?

  4. Re: Auf Dauer günstiger

    Autor: Anonymer Nutzer 29.01.13 - 09:54

    Davon gehe ich aus, denn München rechnet selbst vor:

    6,1 Mio unbefristete Neueinstellungen für das Limux-Projekt

    Unter Windows waren diese Mitarbeiter offenbar nicht vorhanden ...

  5. Re: Auf Dauer günstiger

    Autor: Anonymer Nutzer 29.01.13 - 14:33

    > 6,1 Mio unbefristete Neueinstellungen für das Limux-Projekt
    >
    > Unter Windows waren diese Mitarbeiter offenbar nicht vorhanden ...

    Da hatten Sie ja auch noch nicht die Aufgabe die Fachverfahren neu zu strukturieren. Die alte Infrastruktur war ein über Jahre gewachsenes Chaos und musste _dringend_ renoviert werden. Viele der vorher von Mitarbeitern dahingefrickelten Excel-Makros wurden in Webanwendungen überführt. Das war völlig unabhängig vom Wechsel zu Linux und geht nun mal nicht von alleine!

  6. Re: Auf Dauer günstiger

    Autor: Anonymer Nutzer 29.01.13 - 16:23

    Versuchsperson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > 6,1 Mio unbefristete Neueinstellungen für das Limux-Projekt
    > >
    > > Unter Windows waren diese Mitarbeiter offenbar nicht vorhanden ...
    >
    > Da hatten Sie ja auch noch nicht die Aufgabe die Fachverfahren neu zu
    > strukturieren. Die alte Infrastruktur war ein über Jahre gewachsenes Chaos
    > und musste _dringend_ renoviert werden. Viele der vorher von Mitarbeitern
    > dahingefrickelten Excel-Makros wurden in Webanwendungen überführt. Das war
    > völlig unabhängig vom Wechsel zu Linux und geht nun mal nicht von alleine!


    Nein! Dieser Aufwand beträgt laut München 4 Mio und wäre vermutlich bei beiden Varianten angefallen. Wobei ich meine, der wäre geringer gewesen, aber das ist vielleicht Auslegungssache.
    Und das steht genau so bei meiner Quellenangbe ..

  7. Re: Auf Dauer unabhaengiger !!!

    Autor: rpm-U 04.02.13 - 13:03

    Das wichtigste ist doch, sich in der oeffentlichen Administration, die von steuergeldern finanziert wird, nicht abhaengig zu machen von einer einzigen Firma. Das ist doch wahnwitzig. Geht die bude platt, und das haben ja schon so manche Unternehmen vorgemacht, dann ist man aufgeschmissen.
    Im uebrigen, ::openOffice stammt aus einer Bude in Hamburg, die sich vor 2004 noch Star Division nannte. Das Product hat seinen Ursprung in Deutschland/Europa. Sollte man mal nicht vergessen.
    Auch unsere Arbeitsplaetze zaehlen, nicht nur Bill Gate's and Criss Balmer's Milliarden.

    Bis die Tage

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