Hinsichtlich der Kosten der Umstellung von einem bestehenden Windowsnetzwerk auf Linux mag es letztendlich durchaus sein, dass es mehr kostet als bei Windows zu bleiben.
Aber spätestens wenn man sich die längerfristigen Kosten ansieht die alleine für Lizencen drauf gehen, wird recht schnell klar, dass die Linux Lösung die bessere ist.
Es geht aber nicht um die Supportkosten, die gibt es unabhängig von der Software. Es geht vielmehr um die unabhängigkeiten die man sich durch Linux und ODT erkauft und spätestens in 10 Jahren die kosten mehrfach wieder rein bekommt.
Alleine durch die ständigen Schulungen bei Microsoftprodukten lassen sich über die Jahre ein vielfaches der Migrationskosten einsparen.
Wie schon andere erwähnten, der Vergleich Libre Office und Microsoft Office verdeutlich das ganz gut. Wer vor Jahren OpenOffice gelernt hat kann auch heute noch alles finden. Bei Microsoft muss man sich schon bemühen ähnlichkeiten zwischen den Officeversionen zu entdecken. Somit braucht man dort alle paar Jahre auch neue Schulungen. Das macht Microsoft schon recht geschickt, für einen Kapitalisten...
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Die Kosten für die Anpassungen und die Pflege von Linux belaufen sich meiner Einschätzung nach auf:
6,1 Mio unbefristete Neueinstellungen für das Limux-Projekt
+ 3 Mio Vergütung Mitarbeit ext. Referate
+ 3 Mio Projektleitung
+4,5 Mio Externe Projektunterstüztung
=> rund 16 Mio bisher (seit 2005)
Aktuell jährlich etwa geschätzt min. > 1 Mio Eur
Wenn man diese 1Mio Eur rechnet, bleiben in 4 Jahren genug Euro für eine neue BS -Version übrig. Und nach weiteren 4 Jahren eine neue Office Version ...
Also, sehe ich das etwas anders ...
Quelle: http://www.ris-muenchen.de/RII2/RII/DOK/SITZUNGSVORLAGE/2819522.pdf
Seite 4 und 5
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Und diese jährlichen Kosten gibt es nur mit Limux? Nicht mit Windows?
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Davon gehe ich aus, denn München rechnet selbst vor:
6,1 Mio unbefristete Neueinstellungen für das Limux-Projekt
Unter Windows waren diese Mitarbeiter offenbar nicht vorhanden ...
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
> 6,1 Mio unbefristete Neueinstellungen für das Limux-Projekt
>
> Unter Windows waren diese Mitarbeiter offenbar nicht vorhanden ...
Da hatten Sie ja auch noch nicht die Aufgabe die Fachverfahren neu zu strukturieren. Die alte Infrastruktur war ein über Jahre gewachsenes Chaos und musste _dringend_ renoviert werden. Viele der vorher von Mitarbeitern dahingefrickelten Excel-Makros wurden in Webanwendungen überführt. Das war völlig unabhängig vom Wechsel zu Linux und geht nun mal nicht von alleine!
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Versuchsperson schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> > 6,1 Mio unbefristete Neueinstellungen für das Limux-Projekt
> >
> > Unter Windows waren diese Mitarbeiter offenbar nicht vorhanden ...
>
> Da hatten Sie ja auch noch nicht die Aufgabe die Fachverfahren neu zu
> strukturieren. Die alte Infrastruktur war ein über Jahre gewachsenes Chaos
> und musste _dringend_ renoviert werden. Viele der vorher von Mitarbeitern
> dahingefrickelten Excel-Makros wurden in Webanwendungen überführt. Das war
> völlig unabhängig vom Wechsel zu Linux und geht nun mal nicht von alleine!
Nein! Dieser Aufwand beträgt laut München 4 Mio und wäre vermutlich bei beiden Varianten angefallen. Wobei ich meine, der wäre geringer gewesen, aber das ist vielleicht Auslegungssache.
Und das steht genau so bei meiner Quellenangbe ..
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Das wichtigste ist doch, sich in der oeffentlichen Administration, die von steuergeldern finanziert wird, nicht abhaengig zu machen von einer einzigen Firma. Das ist doch wahnwitzig. Geht die bude platt, und das haben ja schon so manche Unternehmen vorgemacht, dann ist man aufgeschmissen.
Im uebrigen, ::openOffice stammt aus einer Bude in Hamburg, die sich vor 2004 noch Star Division nannte. Das Product hat seinen Ursprung in Deutschland/Europa. Sollte man mal nicht vergessen.
Auch unsere Arbeitsplaetze zaehlen, nicht nur Bill Gate's and Criss Balmer's Milliarden.
Bis die Tage
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Kommentare: 344 | letzter Beitrag 20:30 Uhr
Kommentare: 204 | letzter Beitrag 12:37 Uhr
Kommentare: 171 | letzter Beitrag 21:38 Uhr
Kommentare: 120 | letzter Beitrag 20:41 Uhr
Kommentare: 97 | letzter Beitrag 16:26 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Viele Nutzer betrachten Adblocker als legitime Notwehr gegen die aggressive Werbung im Netz. Für Websites wie Golem.de ist das ein großes Problem. Am Ende verlieren alle. Suche nach Auswegen aus dem Dilemma.

Zwei Hersteller von Windows-RT-Tablets haben die Preise ihrer Geräte gesenkt, für einige deutlich. Dell senkt die Preise direkt um ein Drittel und Microsoft gibt das ziemlich teure Type oder Touch Cover dazu. Die nächste RT-Generation soll sogar noch billiger werden.

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

Erst erklärt Electronic Arts, keine Spiele mehr für die Wii U produzieren zu wollen, nun schimpft ein leitender Entwickler über die Konsole. Immerhin: Ein anderer Publisher stärkt Nintendo den Rücken.

Nahezu zeitgleich mit dem positiven Bericht einer von Apple beauftragten Organisation über die Arbeitsbedingungen bei Foxconn, berichtet die unabhängige Gruppe China Labor Watch über Suizide im Werk in Zhengzhou.

Zwei ehemalige Valve-Mitarbeiter haben auf einer Entwicklermesse eine revolutionäre AR-Brille gezeigt. Damit sollen sich computergenerierte Objekte räumlich korrekt in die Echtwelt einblenden lassen.