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Hätte wäre wenn ...

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  1. Hätte wäre wenn ...

    Autor honk 28.01.13 - 17:06

    Wirklich eine tolle Studie, die keine einzige belastbare Zahl hat, aber fröhlich Annahmen und Schätzungen verwurschtelt und dann zum Schluß kommt, das MS x Millionen günstiger gewesen wäre.

    Wobei ich sogar überzeugt bin, das sie damit recht haben, jedenfalls noch.

    Die Wahl von Debian und KDE3 wird rückblickend sicher im Projekt auch bereut worden sein, da wäre eine Distribution mit > 3Jahren Support die bessere Wahl gewesen, und jetzt noch mit KDE3 zu arbeiten stelle ich mir auch nicht grade prickelnd vor.

    Aber jetzt fängt langsam eigentlich erst die interessante Phase an. Die meisten Fachverfahren sind umgestellt, in den IT Abteilungen dürfte inzwischen einiges an Linux Kompetenz aufgebaut sein, mit Ubuntu hat man jetzt eine Distribution mit planbaren 5 Jahren Supportzeitraum, ebenso mit LibreOffice, das ähnlich voraussehbare relase zyklen hat. D.h. Personal und Entwicklungsaufwand werden deutlich zurückgehen, wärend die Lizenzkostenersparnis bleibt. Obs unter dem Strich günstiger ist, sei mal dahingestellt, wesentliche Gründe waren ja auch Herstellerunabhänigkeit durch offene Software und Vermeidung eines lock in effekts, ein weiterer angenehmer Nebeneffekt ist die stärkung lokaler IT-Unternehmen, so daß ein Teil der Ausgaben über die Steuern und Konsum doch wieder im Staatssäckle landet, und Arbeitspläztze gesichert werden.

    Ganz davon abgesehen, ist es fraglich ob es sicherheitstechnisch wirklich vertretbar ist, wenn staatliche Stellen und alle Schlüsseltechnologie Konzerne nur auf ein geschlossenes OS aufbauen, von dem sie weder die internen kennen noch die Entwicklung mitsteuern können. Man muß nicht Nordkorea sein, um da interesse an etwas mehr staatlicher souveranität zu haben.

    Die Linux Lösung kann also ruhig etwas mehr kosten, hauptsache sie funktioniert, der langfristige Nutzen überwiegt auf jeden Fall.

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