... beweist Mal wieder den alten Grundsatz "wes Brot ich ess, des Lied ich sing"! Die gesamte Studie ist nach alledem das Papier nicht wert, auf dem es steht und ersichtlich von dem Gedanken getragen, dem Auftraggeber Microsoft zu gefallen. Im Übrigen ist es per se falsch, einfach nur die Umstellungskosten zu vergleichen. Wenn die Umstellung Mal vollständig abgeschlossen ist, dann ist die Stadt aus dem Lizenzterror der klassischen Softwarenanbieter raus - und spart die nächsten Jahrzehnte. Und wenn denn mehr Städte - anders, als z. B. Freiburg - nach geglückter Umstellung in München den Mut aufbringen, zu wechseln, wird auch endlich eine Marktmacht entstehen, bei der Fachanwendungen, die bisher ausnahmslos für Windows angeboten werden, künftig auch bei Linux angeboten werden.
Und alles lässt unberücksichtigt, was Microsoft wegen der Lizenzkosten offensichtlich künftig plant. Beim aktuellen Office-Paket aber zeigt sich der künftige - und verdammt teure - Weg, den Microsoft nehmen will: Es gibt die Home-Premium-Version, deren Lizenz jeweils nur noch ein Jahr gültig ist. D. h., man muss künftig jedes Jahr bei Microsoft bezahlen, um an seine Dokumente heranzukommen! Viel Spaß! Und damit wird das, was in der Vergangenheit bereits Mal als Bedrohung wahrgenommen wurde, nämlich der Sicherheitschip auf dem Rechner, der die ordnungsgemäße Lizensierung prüft und ohne gültige Lizenz das Programm nicht starten lässt, zur zeitnahen Vision.
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Das ist eben die doot-in-the-door-technik, die wir schon von den Verwertungsindustrien und dem Kopierschutz ganz gut kennen
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