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Was 4G angeht bin ich nicht optimistisch

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  1. Was 4G angeht bin ich nicht optimistisch

    Autor KKKLO 08.02.10 - 18:41

    Also was 4G angeht bin ich ehrlich gesagt alles andere als optimistisch wenn ich mir die heutigen G3 - Netze anschaue.

    Für viel Geld gekauft, für viel Geld Marketing bis zum umfallen betrieben und am Ende ein total lückenhaftes Netzhingestellt das in fast 50% der Fälle sowieso auf Edge zurück fällt.

    Ich behaupte bei G4 wird es nicht anderster laufen.

  2. Re: Was 4G angeht bin ich nicht optimistisch

    Autor derdiedaswisoweshalbwarum 08.02.10 - 19:11

    so wird es wohl aussehen. da stimme ich dir vollkommen zu!

  3. Re: Was 4G angeht bin ich nicht optimistisch

    Autor venc 08.02.10 - 19:17

    die stuttgarter werden glaube ich nicht überleben, denn 300M für den netzausbau sind glaube ich mal nicht viel geld..

  4. Re: Was 4G angeht bin ich nicht optimistisch

    Autor Evilwait 08.02.10 - 19:27

    Hmm, kann mich hier in österreich nicht über 3g beschweren - als aussendienstler gondle ich in den tiroler bergen rum und bis auf ein paar abgelegene (sehr) bergdörfer hab ich überall 3g.

    Klar ist die fläche nicht sogroß wie in deutschland - dafür sollte der ausbau da doch einfacher sein, oder?

  5. Re: Was 4G angeht bin ich nicht optimistisch

    Autor Gelbsucht 08.02.10 - 19:55

    So wie ich mein Land kenne, bin ich zwar optimistisch, aber nur sehr bgrenzt. Denn, Abschnitte wie der hier

    -Das Projekt könne jedoch nur starten, wenn eine Frequenzzuteilung bis 2016 durch die Bundesnetzagentur erfolge-

    lese, wird mir schlecht. Klar, es hat auch jahre gedauert, bis UMTS massenfähig wurde, aber WTF? Kann das net etwas schneller gehen?

    Dann kommt noch dazu, das die feinen Herren der Netzbetreiber sich alle möglichen Regulierungen des Netzverkehrs wieder einfallen lassen werden, was letztendlich kaum zur Sprache kommen -aber dem neutralen und ungehinderten Internetzugang nicht sehr förderlich sein wird.

    Sprich, DPI kann nach wie vor -wie momentan bei 3G- ein Thema sein, eine echte Flat werden die deutschen wohl nur noch aus ihrer Kindheit kennen und anstatt wie bei DSL auch einfach die Kapazitäten durch geschwindigkeitslimitierte Tarife einzuteilen und damit etwas Struktur reinzubringen, heißt es weiterhin "bis zu xyz Megabit".

    Hoffentlich wird das nicht so halbherzig wie 3G aufgebaut. Ich frag mich bis heute, wo das Problem liegt 100% Versorgung zu schaffen. In ländlichen Gegenden braucht man eh weniger Funkzellen (die zudem ja auch größer sind), da weniger Nutzer zu erwarten sind. Aber garkeine wie vielerorts bei UMTS derzeit ist definitiv der falsche Weg.

    Ihr Ösis habts da etwas besser, rein wirtschaftlich gesehen: Euer Land ist kleiner, da fallen weniger Investitionen an :-)

  6. Re: Was 4G angeht bin ich nicht optimistisch

    Autor Abzocke 08.02.10 - 20:34

    Evilwait schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hmm, kann mich hier in österreich nicht über 3g beschweren - als
    > aussendienstler gondle ich in den tiroler bergen rum und bis auf ein paar
    > abgelegene (sehr) bergdörfer hab ich überall 3g.

    Dieses Netz wird ausschließlich durch überhöhte Roaminggebühren finanziert.

  7. Re: Was 4G angeht bin ich nicht optimistisch

    Autor pro tools user 08.02.10 - 20:39

    Gelbsucht schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ihr Ösis habts da etwas besser, rein wirtschaftlich gesehen: Euer Land ist
    > kleiner, da fallen weniger Investitionen an :-)


    Deutschland hat mehr als doppelt so viele Einwohner pro km² und somit auch mehr als doppelt so viele potentielle Kunden pro km². Bitte noch mal Nachdenken was da rein wirtschaftlich besser ist.

  8. Re: Was 4G angeht bin ich nicht optimistisch

    Autor adfasdfasdfasdf 08.02.10 - 20:40

    och, wenn du von vodafone und tmo mal nach links und rechts guckst, wirst du schon einige schnuckelige Trafe finden...

    o2 z.B., ab 10 Euro eine Flat, mit 200mb vollem speed, der gerade da ist, und gprs (wobei bei nem test die mir dennoch 80kbit gegeben haben).

    fürs Handy genial.

    Gibt sicher noch andere anbieter, oft die weiterverkäufer/billigheimer, die noch interessantes anbieten.

    warum keine 100%? weil es auch nie! 100% gsm gab oder geben wird.

    denk einfach ein wenig nach, und du wirst feststellen, dass das eine Prozent von 98 auf 99 schon eine stange kostet, auf 100% kostet wohl doppelt so viel, wie von 90 auf 98 zu kommen, oder mehr.

    und, soweit ichw eiß ich eine der schwächen von umts, die reichweite der zelle(n) -> da hast du dann deine erklärung, warum du auf dem land edge (wenn glück) und nicht umts hast...

    und zum "glück" der Ösis, in der Theorie sind die Erträge dann aber auch kleiner, nicht?

    Eine Ursache, warum es dennoch geht sind unter anderem wir >;)

    wenn wir durch Österreich fahren, oder wintersport betreiben ...

    (oder nur zu nah an der grenze wohnen bzw. sich aufhalten, und mal "ausversehen" in den roamingbereich, ohne Grenzüberschreit! kommen ;) )

  9. Re: Was 4G angeht bin ich nicht optimistisch

    Autor 4g-Lizenzen 08.02.10 - 22:12

    Gelbsucht schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > -Das Projekt könne jedoch nur starten, wenn eine Frequenzzuteilung bis 2016
    > durch die Bundesnetzagentur erfolge-
    Das war Lobby-Geheule von diesem einen Anbieter. Der hatte bisher ja gar kein eigenes Netz.


    > anstatt wie bei DSL auch einfach die Kapazitäten durch
    > geschwindigkeitslimitierte Tarife einzuteilen und damit etwas Struktur
    > reinzubringen, heißt es weiterhin "bis zu xyz Megabit".

    Für solche Ideen wird man hier von selbsternannten Kapitalisten und Marktwirtschaftlern beschimpft und beleidigt.
    Wenn ich T-Com wäre, würde ich normale Tarife anbieten. Und 2te-Klasse-Tarife. Deren Pakete werden IN DERSELBEN FUNKZELLE schlechter behandelt. In den Routern usw. wird alles gleich behandelt. Netzneutralität darf schliesslich, wenn überhaupt, nur unterbrochen werden, wo Engstellen sind. Andere Gründe sind unzulässig.
    Na gut. Der zweite-Klasse-Tarif wäre also dazu da, das Netz zu 100% auszulasten. Schliesslich müssten ja die T-UMTS-Antennen auf dem lande nicht ausgelastet sein. Sonst würden EPlus/O2/Vodafone dort auch UMTS ausbauen. Also ist das T-UMTS-Netz dort unausgelastet und würde zweite-Klasse-Tarifler vertragen.
    Evtl nach Anmeldung und Wartezeit . Oder holländische Auktion und Versteigerung pro Monat und Aufenthaltsort.

    T-Com hat viel UMTS. Aber 4 Antennen pro Dorf ist 4 mal teurer als 1 Antenne pro Dorf. Das peilen viele hier nicht.

  10. Re: Was 4G angeht bin ich nicht optimistisch

    Autor asdfsadfasdf 08.02.10 - 23:41

    punkt a) 3g hat, wie angesprochen, eine viel geringere reichweite pro zelle! da man nicht ohne weiteres einen neuen standort für antennen erschliessen kann (bürgerrechtsbewegungen, umweltschutz, bauvorschriften, bedenken der dorfkirchen...) ist das logischerweiße ein problem

    b) lte hat viel höhere reichweiten -> billigerer netzausbau

    c) bzgl datendurchsatz und latenz ist lte eine echt alternative zum dsl-anschluss, deswegen gehe ich soweit zu sagen, dass lte in zukunft (und seis nur 4.5g in kp, vllt 10 jahren) mehr traffic produzieren wird als alle festen anschlussarten zusammen. ftth ist viel zu teuer im ausbau... wenn du mal einen mobilen zugang mit (nahezu) gleichem datendurchsatz + latenz + zuverlässigkeit haben kannst, noch dazu unabhängig vom endgerät (netbook, cell, slate, desktop, ...) und aufenthaltsort ist das schon ein mehrwert.

  11. Re: Was 4G angeht bin ich nicht optimistisch

    Autor z545 08.02.10 - 23:56

    Die wollen ja nur das der Kunde zahlt, nicht dass er dann ein ausreichend ausgebautes Netz bekommt. Irgendwie muss man ja auch die ganzen begrenzten Flatrates die verkauft werden begründen. Zahlen darf der Kunde, bekommen soll er aber nicht viel udn das am besten auch nie nutzen. So denken die sich das.

  12. Re: Was 4G angeht bin ich nicht optimistisch

    Autor Bergfex 09.02.10 - 08:39

    pro tools user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gelbsucht schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ihr Ösis habts da etwas besser, rein wirtschaftlich gesehen: Euer Land
    > ist
    > > kleiner, da fallen weniger Investitionen an :-)
    >
    > Deutschland hat mehr als doppelt so viele Einwohner pro km² und somit auch
    > mehr als doppelt so viele potentielle Kunden pro km². Bitte noch mal
    > Nachdenken was da rein wirtschaftlich besser ist.

    Ja dafür sthet zwischen den MAsten meist ein Berg und schon haste doppelt soviele wie in D.

    Das Netz in Österreich ist genial ausgebaut. In Jedem Tal hast du Netz.

    Gehe mal bei uns in die Berge, wobei Land eicht schon und du hast kein Netz mehr.

  13. Re: Was 4G angeht bin ich nicht optimistisch

    Autor antares 09.02.10 - 09:07

    KKKLO schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also was 4G angeht bin ich ehrlich gesagt alles andere als optimistisch
    > wenn ich mir die heutigen G3 - Netze anschaue.
    >
    > Für viel Geld gekauft, für viel Geld Marketing bis zum umfallen betrieben
    > und am Ende ein total lückenhaftes Netzhingestellt das in fast 50% der
    > Fälle sowieso auf Edge zurück fällt.
    >
    > Ich behaupte bei G4 wird es nicht anderster laufen.

    mit dem unterschied, dass ein Netz im 800Mhz Band zb viel billiger aufzustellen ist, für die Verteilung können prinzipiell auch die bestehenden Sendeanlagen auf den bisher für Analog-TV aufgestellten Fernsehtürmen verwendet werden(Sendeelektronik austauschen, basta). Dort ist schon eine gute netzwerkinfrastruktur verlegt, strom ist da, Sendemast ist da. Und da die verwendete Modulation wesentlich Stabiler ist als die von DVB-T, ist auch der Empfang besser als beim TV zu analogzeiten. Dadurch sollte sich mit weniger als 150M € ein qualitativ gutes Netz aufbauen lassen. Bis das Netz dann so weit benutzt wird, dass diese Standorte nicht mehr reichen, hat man die investitionskosten locker wieder drin und kann weiter ausbauen. Vorausgesetzt, die Lizenzen gehen nicht zu solch unsinnigen Preisen wie 2000 bei UMTS raus.

  14. Bits per Brieftaube verschicken.

    Autor birdy 09.02.10 - 09:34

    So läuft es!

  15. Re: Bits per Brieftaube verschicken.

    Autor Maxiklin 09.02.10 - 09:56

    Also ich versteh das Rumgemaule von einigen nicht so ganz. Vor der UMTS-Versteigerung war das exakt dasselbe, jeder malt schwarz und denkt an den Untergang des Abendlandes. Das Gegenteil war der Fall. Zu Beginn war UMTS nicht bezahlbar als Kunde, wurde dann aber schnell immer billiger und heute als REINE Flat schon für unter 20 €/Monat zu haben, billiger als DSL.

    Und zumindest bei D1 und D2 ist die Abdeckung quasi flächendeckend, bis auf diverse Einödhöfe oder sonstiger Pampa, aber da wird kein logisch denkender Mensch DSL-Anbindung oder gar vollen UMTS-Ausbau verlangen :)

    Wer E-Plus hat, hat selber Schuld, ist und bleibt das grottigste Netz der Welt ohne Abdeckung mit mieser Quali, O2 baut immerhin massiv auf, aktuell gibts da aber noch einige Lücken.

    LTE wird genial meine ich, spätestens damit fällt der Festnetzanschluß weg und man hat NUR noch Handy zum Telefonieren und Laptop/PC zum (mobilen) surfen.

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