Warum investiert man nicht in ein besseres Netz (Vodafone und Telekom bekommen es auch in Großstädten hin) und versucht statt dessen die 50 bis 150 MB pro Monat die Android selbst sendet/empfängt zu drücken?
Der Großteil des Traffics ist doch sowieso nicht Android an sich, sondern die Apps bzw. das Surfen.
Aber mit dem Finger auf andere zeigen ist natürlich einfacher als sich an die eigene Nase zu fassen.
mavi schrieb:
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> Warum investiert man nicht in ein besseres Netz (Vodafone und Telekom
> bekommen es auch in Großstädten hin) und versucht statt dessen die 50 bis
> 150 MB pro Monat die Android selbst sendet/empfängt zu drücken?
>
Bei mir sendet Android selbst, inklusive aller Google-synchronisations-Aktivitäten, sogar noch deutlich weniger als 20 MB im Monat!
> Der Großteil des Traffics ist doch sowieso nicht Android an sich, sondern
> die Apps bzw. das Surfen.
Wohl wahr. Facebook ist da übrigens ganz vorne mit dabei. Warum deren Müll im Hintergrund trotz Push ständig mitlaufen, RAM fressen und Daten übertragen (und das GPS aktivieren oO) muss, ist mir völlig rätselhaft. Keine andere meiner ~200 Apps macht so etwas.
>
> Aber mit dem Finger auf andere zeigen ist natürlich einfacher als sich an
> die eigene Nase zu fassen.
Natürlich. Die Netze sind für zahlende Kunden ausgelegt, nicht nutzende :)
Man nehme mal an die Wasserwerke hätten Probleme mit ihrer Kanalisation.
Durch Neubausiedlungen reichen die Hauptrohre nicht mehr und verstopfen.
Man könnte jetzt auf die Toilettenpapier-Hersteller einwirken, dass diese Ihr Papier leichter machen, oder man hätte vor langer Zeit mal die Rohre erweitern können.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.01.12 17:34 durch ceouny.
In Japans Ballungszentren geht die Post etwas mehr ab als bei uns. Da ist die mobile Nutzung des Internets viel verbreiteter und die schiere Datenflut ist schon das Problem.
Eigentlich auch unverständlich das die Daten nicht komprimiert, zB über einen Proxy, übertragen werden und man nicht Scripte etc filtern kann, das würde viel sparen.
Allerdings ist auch das Systemverhalten das Problem. Echtes Multitasking auf Mobilgeräten ist eben Blödsinn, da ist das Ressourcen schonende Multitasking vom iOS schon wesentlich besser.
Was sendet Android von sich aus (!) an 50 bis 150 MB? Das ist 'ne menge Holz an Daten (von dessen Inhalt man evtl. nichts weiß).
Ich will ja nicht flamen, es ist ernsthaftes Interesse, da iOS garnichts sendet, wenn ich keine Programme nutze, die ins Internet gehen.
Wenn ich also einige Tage keine von mir angestoßene Internetverbindung mit dem Telefon (iPhone 4) aufbaue, ändert sich auch einige Tage nichts am Traffic.
Ich habe im Monat zwischen 30 und 200 MB, bin ich im Ausland, ist es natürlich 0 MB.
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Lesen gefährdet die Dummheit シ
Och ja,
Die iOSer ... die mit den ungefragten Speichern von Positionsdaten,
dem Siri mit NUR ONLINE Erkennung beschweren sich über den verbrauch von 20 MB im Monat bei von Geräteherstellern geänderten Android Versionen.
Ja, eurer System hat ein gutes Look & Feel - besser ist es aber auf keinen Fall.
Laut NTT Docomo ist das permanente Versenden von Kontrollsignalen ein Schwachpunkt von Android-Apps.
Android-Handys benehmen sich also öfters wie 'ne Wildsau im Gemüsebeet, weil keine (Qualitäts-)prüfung seitens Google stattfindet.
Da es für iOS-Apps Regeln gibt, über deren Einhaltung Apple wacht, ist deren Verhalten im Mobilfunknetz anders. Dan Hesse, der CEO von Sprint, beschreibt es folgendermaßen:
"There are two main reasons why the iPhone rides lightly on networks, according to Hesse. The first is that the device is good at hunting for Wi-Fi connections and notifying users when Wi-Fi is available. That helps carriers like Sprint offload data traffic from their networks.
The iPhone’s other strength stems from Apple’s tight control over iPhone applications. Since Apple makes iPhone apps meet network efficiency thresholds, iPhone apps tend to “ping” networks less often than other mobile operating systems do. Cutting down on app “noise” lets carriers operate their networks in a more productive and ultimately more profitable manner. “It’s almost like a Prius,” said Hesse, comparing the iPhone to Toyota’s fuel-efficient car."
http://www.forbes.com/sites/elizabethwoyke/2011/10/26/sprint-ceo-iphone-will-help-us-keep-unlimited-data-plans/
+1 ... ;-)
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Its Time to think. More Different ...
das wifi argument ist ja wohl mal quatsch. android weisst mich genauso auf offene wlans hin, solange wlan eingeschaltet ist. ob ich die dann benutzen will steht auf nem anderen blatt, im regelfall nicht. und das ganze nutzt sowieso erst was wenn ich eine brauchbare abdeckung mit wlans habe. ich weiss nicht wie das in asien aussieht, aber hier ist davon ja (leider, oder zum glück?) nix zu sehen...
Aus der Sicht eines Internetanbieters/Netzwerkbetreibers ist es natürlich schön wenn so wenig Traffic wie möglich mit höchstmöglichem Gewinn verkauft werden kann.
Wären wir (die Nutzer und Serverbreiber) deutlich Netter zum Netz, würde allen heute noch ein 56K Modem reichen.
Oder anders gesagt: Erst die gesteigerte Nachfrage treibt den Natzausbau voran.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.01.12 21:58 durch ceouny.
mavi schrieb:
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> Der Großteil des Traffics ist doch sowieso nicht Android an sich, sondern
> die Apps bzw. das Surfen.
Steht doch auch so auch im Artikel: die Voip-Apps sind im Hintergrund und pingen ihre Server an. Google könnte das z.B. durch Änderungen am OS abmildern.
Naja, andere Provider melden immer neue Rekorde im Datenverkehr und sie weisen explizit darauf hin, dass sie (je neuer das IPhone) immer höheren Datenverbrauch haben.
Die bringen Android gar nicht zur Sprache.
Ich würde sagen, die haben ihr Netz nicht im Griff oder einfach nicht schnell genug ausgebaut um mit dem steigenden Traffic mitzuhalten. Und da sie keine IPhones haben bleibt nur Android übrig. Wenn die IPhones hätten dann wäre der Traffic entweder gleich hoch oder sogar noch höher (seit Siri)...
Wenn ich einen Datentarif buche, möchte ich den auch nutzen können. iOS soll da bitte kein Vorbild sein, Apple beugt sich für meinen Geschmack viel zu sehr dem Willen der Netzanbieter, indem Tethering und VoIP von Haus aus viel eher unterbunden werden.
Wenn ein Provider zu wenig Bandbreite zu Verfügung stellen kann, kann er auch nicht mehr verkaufen. Solche Leute liebe ich ja ganz besonders, die die Schuld immer bei den Anderen suchen.
Abendschnee schrieb:
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> In Japans Ballungszentren geht die Post etwas mehr ab als bei uns. Da ist
> die mobile Nutzung des Internets viel verbreiteter und die schiere
> Datenflut ist schon das Problem.
da stimme ich mal zu
> Eigentlich auch unverständlich das die Daten nicht komprimiert, zB über
> einen Proxy, übertragen werden und man nicht Scripte etc filtern kann, das
> würde viel sparen.
das würde ich dann aber nicht mehr internet nennen wollen. höchstens noch www. Aber die netten und spannenden dinge gehen dann nicht mehr.
> Allerdings ist auch das Systemverhalten das Problem. Echtes Multitasking
> auf Mobilgeräten ist eben Blödsinn, da ist das Ressourcen schonende
> Multitasking vom iOS schon wesentlich besser.
1) ob ich jetzt ein echtes multitasking habe, das auch multitasking in vordergrund programmen erlaubt, oder das multitasking auf services beschränke wie unter iOS, macht keinen unterschied. Bei beiden können Programme im hintergrund daten verschicken.
2) echtes Multitasking ist auf einem handy vielleicht nicht unbedingt erforderlich, aber das was man heute in der hand hat ist ein computer, der in die hand passt und auch telefonieren kann. Da macht multitasking schon sinn. Zumal man auf diese weise auch mal eine andere musik app als die vom hersteller installieren kann. oder ein podcast programm, ....
Komisch, dass die Apps auf keinem meiner Androididen sich jemals so verhalten hat. Hat wohl mit der Auswahl der Apps zu tun. ;-)
Komm einfach von deinem Schwarz-Weiß-Denken runter. Es gibt sehr viele gute Apps für Android und auch jede Menge sehr sehr schlechte Apps für iOS und auch umgekehrt. Android bzw. der Offenheit von Android die Schuld zu geben ist wohl wirklich lächerlich. Eigenverantwortung heißt das Stichwort. Das mag für Apple-User etwas fremd klingen, aber eigentlich sollte man diese Besitzen und auch das ein oder andere mal benutzen.
Ich habe explizit darauf hingewiesen, daß ich kein Geflame haben möchte. Es hat jeder verstanden, nur du nicht.
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Lesen gefährdet die Dummheit シ
1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.01.12 10:27 durch Replay.
Wobei man einen Unterschied machen muß. Sendet das OS einfach ungefragt irgendwelche Daten durch die Gegend oder wird der Datenverkehr vom Nutzer des Gerätes angestoßen?
Und 50 bis 150 MB an willkürlichem Datenverkehr ist nicht von Pappe. Da kommt bei der Schwemme der Androiden ordentlich was zusammen. Und es muß nicht wirklich sein, daß das OS einfach von sich aus solchen Traffic verursacht. Es geht auch anders.
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Lesen gefährdet die Dummheit シ
Replay schrieb:
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> Wobei man einen Unterschied machen muß. Sendet das OS einfach ungefragt
> irgendwelche Daten durch die Gegend oder wird der Datenverkehr vom Nutzer
> des Gerätes angestoßen?
>
> Und 50 bis 150 MB an willkürlichem Datenverkehr ist nicht von Pappe. Da
> kommt bei der Schwemme der Androiden ordentlich was zusammen. Und es muß
> nicht wirklich sein, daß das OS einfach von sich aus solchen Traffic
> verursacht. Es geht auch anders.
also mein Androide sende nicht unaufgefordert daten.
dann wäre mein Datenvollumen ja im haben monat weg.
Schade das opera mini kein flash unterstützt.
Ich verbrauche im Monat 50mb und da läuft alles was halt im Hintergrund so läuft.

Evtl. ist das eine Frage der Versionsnummer oder ob Android irgendwie vom Gerätehersteller modifiziert wurde. Es ist schwer, von „Android“ zu sprechen, weil es ja x Ausgaben davon gibt.
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Lesen gefährdet die Dummheit シ
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