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  1. 12 Artikel bestellt, einen behalten

    Autor Crass Spektakel 09.02.13 - 09:59

    Ich kann die Händler gut verstehen und hoffe auch daß im Gegenzug die "guten Kunden" niedrigere Preise bekommen. Oftmals sind heute Versandpreise unverschämt hoch.

    Ein Bekannter ist diesbezüglich extrem, er plante letztes Jahr einen neuen Kopfhörer, ein neues Headset und ein neues Mikrofon zu kaufen. Also legte er sich ca. 20 Artikel in den Warenkorb und lies sich alle schicken. Nachdem er jeden einmal ausgepackt und ausprobiert hatte gingen 18 wieder zurück.

    Oder Deckenzimmerlampen... er lies sich 12 Stück schicken und behielt eine.

    Zugegebenermassen waren seine Artikel sehr hochpreisig.

    Wobei man ehrlicherweise dazusagen muß daß er die Produkte perfekt wiederverpackte. Sogar Blisterverpackungen bekommt er irgendwie so auf daß sie wie neu aussehen. Wobei... daß Händler Ärger mit rückgegebenen Blisterverpackungen haben, das gönne ich denen sogar.

    Händler hatten auch bisher schon Abwehrmittel gegen solche "Problemkunden", ein Händler ist nämlich nicht verpflichtet ein Geschäft anzunehmen. Meinem Bekannten haben jetzt auch schon zwei Händler virtuelles Hausverbot erteilt und ein weiterer besteht auf 20 Euro zusätzliche Versandkosten bei seinen Bestellungen.

    Einen anderen Ansatz hab ich mal mit einem Bekannten durchgedacht: Kunden die Ware problemlos behalten ohne Rücksendung erhalten einen Warengutschein in Höhe der Versandkosten. Das ist durchaus ein Anreiz Ware nicht leichtfertig zurückzuschicken.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.02.13 10:03 durch Crass Spektakel.

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  2. Re: 12 Artikel bestellt, einen behalten

    Autor most 09.02.13 - 10:10

    Bei Elektronik kann man durch Recherche seine Auswahl schon mal eingrenzen. Bei Kleidung und Schuhen geht das aber leider nur durch Ausprobieren.

    Wenn ich mir einen neuen Anzug kaufe, kommt es vor, dass ich 20 verschiedene Modelle anprobiere, davor habe ich nochmal 20 zumindest kurz in der Hand gehabt. Wenn ich die online bestellen würde, hätte ich ebenfalls hohe Rücksendequoten. Vermutlich funktioniert so ein Geschäftsmodell wie Zalando einfach nicht

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  3. Re: 12 Artikel bestellt, einen behalten

    Autor Nekornata 09.02.13 - 10:12

    Naja, auch wenn er es perfekt wieder verpackt hat, ist es doch ein Kostenfaktor: Der Händler muss mehr Wahre als nötig auf "Lager" halten, weil ein Teil seines "Lagers" beim Kunden liegt ;).
    Das ist gerade bei Produkten ein Problem, die im Preis schwanken (mit Tendenz nach unten).

    Auch denke ich, das die Preise dann sinken. Der Preiskampf ist eh schon extrem (in einigen Bereichen - solange man nicht immer nur auf Amazon schaut ...), da bleibt denen ja gar nichts anderes mehr übrig, als das alles weiterzugeben (sonst macht es ein anderer :P und online gibt es genug, die darauf setzen, das die bei Preisvergleichsseiten ganz oben stehen ;) ).

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  4. Re: 12 Artikel bestellt, einen behalten

    Autor lala1 09.02.13 - 10:13

    > Bei Kleidung und Schuhen geht das aber leider nur durch Ausprobieren.
    Äh nein ... nicht bei 12 Artikeln. Punkt ist, dass man vorher vielleicht mal die Maße anfragen könnte etc.
    Wenn ich darauf keinen Bock habe dann gehe ich halt in den Laden.

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  5. Re: 12 Artikel bestellt, einen behalten

    Autor most 09.02.13 - 10:25

    Die Maße sind aber nicht zu 100% standardisiert. Bei Schuhen habe ich zwei Größen, lasse mir im Schuhladen also immer die beiden Größen bringen. Manchmal passen dann trotzdem beide nicht.
    Wenn ich also zwei Paar Schuhe online bestelle und mir auch noch 3-4 Modelle anschauen möcht, dann bestelle ich 8 Paar und schicke dann 6-8 Paar wieder zurück.
    Wenn dass zu hohe Kosten verursacht und sich somit das Geschäftsmodell nicht rentiert (was ich vermute), dann müssen die Onlinehändler diesen Zweig eben wieder aufgeben.

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  6. Re: 12 Artikel bestellt, einen behalten

    Autor profi-knalltüte 09.02.13 - 10:33

    wer kauft denn bitte einen anzug online? technik kram, DVDs, bücher etc. alles cool, aber klamotten sind schon schwierig. ich kann die händler auch verstehen, es gibt zu viele leute die das zurücksenden schon mit einplanen.

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  7. Re: 12 Artikel bestellt, einen behalten

    Autor Nekornata 09.02.13 - 10:37

    Erm, so viel ich weiß ist 1 cm auch 1 cm, egal ob in Deutschland, in Holland oder in der Antarktis. 1cm bleibt 1 cm (selbes auch bei mm, m, inch usw.)

    Und bei einem guten Onlinehändler, kann man das auch erfragen und die geben einen dann die genauen Maße (auch in cm zB. für den Ärmel).

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  8. Re: 12 Artikel bestellt, einen behalten

    Autor most 09.02.13 - 10:41

    profi-knalltüte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wer kauft denn bitte einen anzug online? technik kram, DVDs, bücher etc.
    > alles cool, aber klamotten sind schon schwierig. ich kann die händler auch
    > verstehen, es gibt zu viele leute die das zurücksenden schon mit einplanen.

    Kommt aber auch darauf an, welche Zielgruppe die Händler ansprechen. Gerade Zalando spricht ja hier gezielt Frauen mit "Schuhtick" an. Die verlagern dann ihre ausgedehnten Shoppingtouren in der Innenstadt eben zu Zalando, zusammen mit ihrem Kaufverhalten. Wer diese Damen schon mal beim Einkaufen begleitet hat, weiß dass von hundert anprobierten Schuhen nur ein paar gekauft wird. Manchmal wird auch nur geschaut und nicht gekauft. Das kann man dann aber nicht den Kunden zur Last legen.

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  9. Re: 12 Artikel bestellt, einen behalten

    Autor robinx999 09.02.13 - 11:38

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Maße sind aber nicht zu 100% standardisiert. Bei Schuhen habe ich zwei
    > Größen, lasse mir im Schuhladen also immer die beiden Größen bringen.
    > Manchmal passen dann trotzdem beide nicht.
    Währen dann standardisierte Maße nicht mal etwas was viel sinvoller währe? Dann könnte man die reglung ja auch dahingegehend ändern, dass Fehlerhafte Ware (auch kleidung die sich nicht an die größenangabe hält, dass könnte man ja im streitfall wohl auch leicht nachmessen) kostenfrei zurückgeschickt werden kann und ware die in Ordnung ist halt nur Kostenpflichtig zurückgeschickt werden kann.

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  10. Re: 12 Artikel bestellt, einen behalten

    Autor Husten 09.02.13 - 11:45

    ich bin da auch mehr auf seiten der händler und freu mich wenn das zurücksenden endlich geld kostet. meine ex von vor jahren hat das früher auch immer gemacht bei klamotten. immer gleich 3 grössen bestellt und alle anprobiert und dann die nicht passenden zurückgeschickt. ich hab ihr dann vorgeworfen, dass das eigentlich schon betrug ist, das ist ja kein versehen (mist passt doch nicht), sondern sie weiss ja vorher, dass 2 nicht passen werden. das ist ein absichtliches verursachen von mehrkosten beim händler. wenn man sachen vorher anprobiere will, dann geht man in den laden, probiert da an, und zahlt für den service da ein paar euro mehr!

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  11. Re: 12 Artikel bestellt, einen behalten

    Autor Charles Marlow 09.02.13 - 11:56

    > und hoffe auch daß im Gegenzug die "guten Kunden" niedrigere Preise bekommen.

    Dann hoff mal schön weiter. Denn die werden die paar Euro, die sie durch die Retourenkosten weniger haben, einstreichen und das war's dann.

    Und die Überschrift deines Postings ist nichts anderes als verleumderisch, denn der Online-Versandhandel hat sich bisher noch nie darüber beklagt und deswegen gewiss auch keine Umsatzeinbrüche zu verzeichnen.

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  12. Re: 12 Artikel bestellt, einen behalten

    Autor Charles Marlow 09.02.13 - 12:00

    Husten schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich bin da auch mehr auf seiten der händler und freu mich wenn das
    > zurücksenden endlich geld kostet.

    Ja, manche merken schon vor lauter Häme gar nicht mehr, dass sie am eigenen Ast sägen.

    Aber vielleicht lässt man Dich beim Schuhhändler auch bald für das Anprobieren und beim Autohändler für die Probefahrt bezahlen und dann schliesst sich dieser Kreis.

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  13. Re: 12 Artikel bestellt, einen behalten

    Autor KleinerWolf 09.02.13 - 13:06

    das klappt nicht überall. Ich habe Schuhe in 42 bis 44. Teilweise fallen diese pro Hersteller sehr unterschiedlich aus. M ist auch nicht bei jedem M und wenn man M aus den USA bestellt bekommt man teilweise L und größer.

    Das ist auch einer der Gründe, warum ich selten bis gar nicht online Klamotten kaufe.
    Und oft hängt es auch nicht an der Größe, sondern am Schnitt, dem Stoff oder andere Sachen, welche man gar online beurteilen kann.
    Ich bestellt deswegen häufig nur Dinge nach, welche ich schon einmal im richtigen Geschäft gekauft habe. z.b ein gutes paar Schuhe was mir gefallen hat.

    Dennoch finde ich das korrekt was der Handel hier versucht durchzusetzen. Es wird leider zu oft ausgenutzt.

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  14. Re: 12 Artikel bestellt, einen behalten

    Autor Tuxianer 09.02.13 - 13:07

    Nekornata schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Erm, so viel ich weiß ist 1 cm auch 1 cm, egal ob in Deutschland, in
    > Holland oder in der Antarktis. 1cm bleibt 1 cm (selbes auch bei mm, m, inch
    > usw.)

    Das stimmt zwar eigentlich immer, nur komischerweise nicht für Kleidung und für Schuhe. Ein italienischer Schuh, Größe 42, ist wesentlich kleiner als ein für den deutschen Markt mit offiziell derselben Größenangabe versehener, obwohl den Schuhgrößen eine bidirektionale Abbildung zum metrischen Maß zugrundeliegt. Ein "italienisches" Hemd, Kragenweite 40 (das sind offiziell cm-Angaben!) hat, nachgemessen, selten mehr als 39 cm; das "deutsche" 40-er hingegen 41 oder 42 ...

    Krass zu sehen ist das in manchen Billig-Ketten: da sind Etikett an den Kleidungsstücken angebracht, auf denen für jedes von etwa 15 (!) Ländern angegeben ist, als welche (offiziel metrische!) Größe die Angabe zu interpretieren ist; identisch dasselbe Kleidungsstück hat also in Deutschland eine Weite von 42 und in Österreich von 43 und in Italien von 44 cm ... ??? Interpretation heißt hier: der stiernackige Deutsche passt nur in die 44-er-Version, weil der Kragen dann 45.8 cm Umfang hat, während der smarte Italiener die 42-er-Version kauft, die dann 40.7 cm Umfang bietet und ihm perfekt steht ... ;-)

    Hose: 95-38? 95 cm Länge wäre ja denkbar, aber wo sind die 38 cm? Hosenbund-Umfang auf Kniehöhe? Hose, die nächste: 58, daneben hängt die 25. Die eine ist besonders schmal, die andere besonders weit. Länge allein reicht hier nicht, zumal die Unterschiede nicht nur von Hersteller zu Hersteller enorm sind, sondern oft auch nur marginal zwischen sogenannt "normalem" und "weitem" oder "schmalem" Schnitt.

    Noch doller wird's mit "S", "M", "L", "XL", "XXL" (und, seit einiger Zeit in dumm-ami-läden auch gerne "XXXXXXL" ... der Unterschied von "beliebig viele X vor dem L" zu "XXL" ist bestenfalls am Preisschild erkennbar, weil sich solche Produkte auch an ein Publikum richten, das sich von Buchstaben blenden lässt): In jedem europäischen Land gibt es (jeweils eigene!) "Standards", was diese Kürzel für "klein", "mittel", "groß", "sehr groß" und "extra groß" denn bedeuten, und trotzdem ist auch innerhalb eines Landes das "XXL" vom einen Hersteller schmaler und kürzer als das "XL" vom anderen.

    Und schließlich sind Etiketten nicht immer korrekt; da man aber das Kleidungsstück tragen will und nicht das Etikett, kann auch das ein Grund zur Rücksendung sein.

    Und ganz von der Größe abgesehen: Manchmal sieht das "ultramarinblau" auf dem Internet-Bildchen doch irgendwie viel besser aus als das blässliche graublau, in dem das Sweatshirt dann geliefert wird. Auch das kann ein Grund für die Rücksendung sein.

    Eigentlich ist es Unfug, solche Dinge überhaupt online zu bestellen; wer die Möglichkeit hat, für Kleider und Schuhe in ein Geschäft zu gehen, kann dort in Ruhe x Artikel ausprobieren, sich sogar beraten lassen (in besseren Geschäften) und kommt am Schluss meistens besser weg. Und er muss sich weder um Rücksendegebühren noch um Versandgebühren kümmern, und Kleidergeschäfte gibt es eigentlich immer im näheren Umkreis.


    > Und bei einem guten Onlinehändler, kann man das auch erfragen und die geben
    > einen dann die genauen Maße (auch in cm z. B. für den Ärmel).
    Uh? Also bei so Alles-Versendern wie Amazon??? Wenn man da überhaupt jemanden erreicht, dann ist das eine Person, die, wenn sie sich bemüht, das lesen kann, was auch auf der Internet-Seite steht. Und die Händler hinter diesen Plattformen sind meistens eh nur via E-Mail erreichbar, oder gar nur über ein "Formular". Antwort? Wenn überhaupt was kommt, dann dokumentiert das meistens nur, dass der E-Mail-Bearbeiter des Händlers die Frage nicht verstanden hat!

    Online-Fachhändler? Am Telefon bekommt man, wenn nicht gerade "alle Agenten im Gespräch" sind - Agenten haben andere Aufgaben, also Klamotten zu verkaufen -, langes Gedudel, dann eine - sorry - Bestellsuse, die mit ätzend langen Fingernägeln auf den Touchscreen hackt, bis er kaputt ist, und die bestenfalls den Preis korrekt ablesen kann. Und die sowieso in Asien oder Russland sitzt und 'verkaufs deutsch' in einem Crashkurs gelernt hat.

    Also telefonisch bei genau der Firma anrufen, die 15 Km entfernt eine Filiale betreibt. Hingehen wäre besser.

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  15. Re: 12 Artikel bestellt, einen behalten

    Autor morningstar 09.02.13 - 13:24

    Tuxianer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nekornata schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Erm, so viel ich weiß ist 1 cm auch 1 cm, egal ob in Deutschland, in
    > > Holland oder in der Antarktis. 1cm bleibt 1 cm (selbes auch bei mm, m,
    > inch
    > > usw.)
    >
    > Das stimmt zwar eigentlich immer, nur komischerweise nicht für Kleidung und
    > für Schuhe. Ein italienischer Schuh, Größe 42, ist wesentlich kleiner als
    > ein für den deutschen Markt mit offiziell derselben Größenangabe
    > versehener, obwohl den Schuhgrößen eine bidirektionale Abbildung zum
    > metrischen Maß zugrundeliegt. Ein "italienisches" Hemd, Kragenweite 40 (das
    > sind offiziell cm-Angaben!) hat, nachgemessen, selten mehr als 39 cm; das
    > "deutsche" 40-er hingegen 41 oder 42 ...
    >
    > Krass zu sehen ist das in manchen Billig-Ketten: da sind Etikett an den
    > Kleidungsstücken angebracht, auf denen für jedes von etwa 15 (!) Ländern
    > angegeben ist, als welche (offiziel metrische!) Größe die Angabe zu
    > interpretieren ist; identisch dasselbe Kleidungsstück hat also in
    > Deutschland eine Weite von 42 und in Österreich von 43 und in Italien von
    > 44 cm ... ??? Interpretation heißt hier: der stiernackige Deutsche passt
    > nur in die 44-er-Version, weil der Kragen dann 45.8 cm Umfang hat, während
    > der smarte Italiener die 42-er-Version kauft, die dann 40.7 cm Umfang
    > bietet und ihm perfekt steht ... ;-)
    >
    > Hose: 95-38? 95 cm Länge wäre ja denkbar, aber wo sind die 38 cm?
    > Hosenbund-Umfang auf Kniehöhe? Hose, die nächste: 58, daneben hängt die 25.
    > Die eine ist besonders schmal, die andere besonders weit. Länge allein
    > reicht hier nicht, zumal die Unterschiede nicht nur von Hersteller zu
    > Hersteller enorm sind, sondern oft auch nur marginal zwischen sogenannt
    > "normalem" und "weitem" oder "schmalem" Schnitt.
    >
    > Noch doller wird's mit "S", "M", "L", "XL", "XXL" (und, seit einiger Zeit
    > in dumm-ami-läden auch gerne "XXXXXXL" ... der Unterschied von "beliebig
    > viele X vor dem L" zu "XXL" ist bestenfalls am Preisschild erkennbar, weil
    > sich solche Produkte auch an ein Publikum richten, das sich von Buchstaben
    > blenden lässt): In jedem europäischen Land gibt es (jeweils eigene!)
    > "Standards", was diese Kürzel für "klein", "mittel", "groß", "sehr groß"
    > und "extra groß" denn bedeuten, und trotzdem ist auch innerhalb eines
    > Landes das "XXL" vom einen Hersteller schmaler und kürzer als das "XL" vom
    > anderen.
    >
    > Und schließlich sind Etiketten nicht immer korrekt; da man aber das
    > Kleidungsstück tragen will und nicht das Etikett, kann auch das ein Grund
    > zur Rücksendung sein.
    >
    > Und ganz von der Größe abgesehen: Manchmal sieht das "ultramarinblau" auf
    > dem Internet-Bildchen doch irgendwie viel besser aus als das blässliche
    > graublau, in dem das Sweatshirt dann geliefert wird. Auch das kann ein
    > Grund für die Rücksendung sein.
    >
    > Eigentlich ist es Unfug, solche Dinge überhaupt online zu bestellen; wer
    > die Möglichkeit hat, für Kleider und Schuhe in ein Geschäft zu gehen, kann
    > dort in Ruhe x Artikel ausprobieren, sich sogar beraten lassen (in besseren
    > Geschäften) und kommt am Schluss meistens besser weg. Und er muss sich
    > weder um Rücksendegebühren noch um Versandgebühren kümmern, und
    > Kleidergeschäfte gibt es eigentlich immer im näheren Umkreis.
    >
    > > Und bei einem guten Onlinehändler, kann man das auch erfragen und die
    > geben
    > > einen dann die genauen Maße (auch in cm z. B. für den Ärmel).
    > Uh? Also bei so Alles-Versendern wie Amazon??? Wenn man da überhaupt
    > jemanden erreicht, dann ist das eine Person, die, wenn sie sich bemüht, das
    > lesen kann, was auch auf der Internet-Seite steht. Und die Händler hinter
    > diesen Plattformen sind meistens eh nur via E-Mail erreichbar, oder gar nur
    > über ein "Formular". Antwort? Wenn überhaupt was kommt, dann dokumentiert
    > das meistens nur, dass der E-Mail-Bearbeiter des Händlers die Frage nicht
    > verstanden hat!
    >
    > Online-Fachhändler? Am Telefon bekommt man, wenn nicht gerade "alle Agenten
    > im Gespräch" sind - Agenten haben andere Aufgaben, also Klamotten zu
    > verkaufen -, langes Gedudel, dann eine - sorry - Bestellsuse, die mit
    > ätzend langen Fingernägeln auf den Touchscreen hackt, bis er kaputt ist,
    > und die bestenfalls den Preis korrekt ablesen kann. Und die sowieso in
    > Asien oder Russland sitzt und 'verkaufs deutsch' in einem Crashkurs gelernt
    > hat.
    >
    > Also telefonisch bei genau der Firma anrufen, die 15 Km entfernt eine
    > Filiale betreibt. Hingehen wäre besser.


    +1
    Das Problem genau erkannt und toll beschrieben.

    Und was wird passieren, wenn man für solche Dinge die Rücksendung zahlen muss? Es wird einfach nichts mehr bestellt.

    Was für mich total ok wäre: eine "Testpauschale" von x Euro pro Stück, die ich nicht zahlen muss, wenn ich eine gewisse Anzahl von Produkten behalte. Das ist transparent und für beide Seiten fair. Allerdings birgt das die Gefahr, dass Shops daraus ein Geschäftsmodell machen und nur Schund verkaufen, der immer zurückgeht.

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  16. Re: 12 Artikel bestellt, einen behalten

    Autor Rulf 09.02.13 - 13:54

    zu deinem kumpel: bei zb kleidung und schuhen geht das garnicht anders...ob das passt merkt man doch erst nach der anprobe...auch bei den lampen und kopfhörern kann man's verstehen... die muß man probehören bzw in echt sehen, weil die katalogfotos/beschreibungen die waren natürlich immer in ein besseres licht setzen...wenn den onlinehändlern solcher ware die rücksendungen nicht mehr gefallen, dann sollen die doch vor ort geschäfte eröffnen, oder gleich dicht machen, denn versandgeschäft beinhaltet nunmal die retoure...

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  17. Re: 12 Artikel bestellt, einen behalten

    Autor robinx999 09.02.13 - 13:56

    Dafür gibt es sogar eigentlich eine Norm http://en.wikipedia.org/wiki/EN_13402
    Vieleicht sollte man mal dazu übergehen dass sich Hersteller auch daran halten müssen und falsche kleidergrößen als Mangel gewertet werden. Und ich hoffe doch mal das Kostenpflichtige rücksendungen nich bei Mangelhaften Produkten gilt.

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  18. Re: 12 Artikel bestellt, einen behalten

    Autor medium_quelle 09.02.13 - 14:25

    Ich find das Verhalten einiger Leute auch dreist, zumal ich das gar nicht nachvollziehen kann. Ich finde das Anstehen und die Anreise bei der Post plus Rücksendebon anfordern so furchtbar im Vergleich zu drei, vier, fünf im Jahr mal nen schönen Tag in der Mall zu verleben. Danach was essen zu gehen und voller Freude mit dem gekauften nach Hause zu fahren. Aber jedem das seine.
    Ich habe bisher nur ein mal Schuhe online gekauft und habe es bitter bereut. Bis ich das Geld wieder auf meinem Konto hatte sind rund fünf Wochen vergangen (habe knappe zwei Wochen gebraucht um den extra Umweg zur Post zu machen. Mittlerweile haben diese ja keine vernünftigen Filialen mehr, sondern man muss sein Zeug bei Tante Emma abgeben die nur bis 5Uhr offen hat. Für mich mehr als ärgerlich).
    Wenn ich hier von einigen Beispielen lese mit 15 Paar Schuhen auf ein Mal. Da wäre mir der Aufwand zu hoch.

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  19. Re: 12 Artikel bestellt, einen behalten

    Autor most 09.02.13 - 14:44

    > Ich habe bisher nur ein mal Schuhe online gekauft und habe es bitter
    > bereut. Bis ich das Geld wieder auf meinem Konto hatte sind rund fünf
    > Wochen vergangen (habe knappe zwei Wochen gebraucht um den extra Umweg zur
    > Post zu machen. Mittlerweile haben diese ja keine vernünftigen Filialen
    > mehr, sondern man muss sein Zeug bei Tante Emma abgeben die nur bis 5Uhr
    > offen hat. Für mich mehr als ärgerlich).
    > Wenn ich hier von einigen Beispielen lese mit 15 Paar Schuhen auf ein Mal.
    > Da wäre mir der Aufwand zu hoch.

    Bei Kauf auf Rechnung, beiliegendem Rücksendeaufkleber inkl. Porto und Packstation fallen alle diese Hürden weg.

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  20. Re: 12 Artikel bestellt, einen behalten

    Autor wmayer 11.02.13 - 10:11

    Den Gutschein gibt es schon, z.B. bei BonPrix , die ja dadurch, dass sie Kleidung verkaufen immer eine recht hohe Rücksendequoute haben.
    Dort erhält man zum Jahresende eine Abrechnung wie oft nichts zurück geschickt wurde und dementsprechend dann eine Gutschrift für weitere Bestellungen.

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