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  5. › Neue EU-Richtlinie: Onlinehändler…

??? warum sind so viele auf Seiten der Händler?

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  1. ??? warum sind so viele auf Seiten der Händler?

    Autor: derdiedas 09.02.13 - 14:57

    Der Schwachsinn mit 12x bestellen um eine Ware zu behalten - dagegen können sich Händler recht einfach wehren. Diese Argumentation is also kompletter Schwachsinn.
    (Hausrecht - weitere Bestellungen werden nicht mehr akzeptiert).

    Und Kunden die dauerhaft Waren zurücksenden denen verweigert man sich in Zukunft (Auch Hausrecht eines jeden Händlers) .

    Und werden 12 CPUs auf einmal bestellt - müssen halt auch 12 CPUs wieder zurückgegeben werden. Sind es 12 Einzebestellungen sollte dem Händler ein Licht aufgehen, und er kann etwa die maximale Anzahl offener Bestellungen begrenzen.

    usw. usw. usw...

    Auf der anderen Seite ist der Kunde - der NULL Möglichkeiten hat die Qualität der Ware (auch bei Elektronikartikeln - etwa pfeifendes Netzteil, Pixelfehler, Varianzen in der Produktqualität...) vorab zu checken. Daher ist er nicht für Mangelhafte Qualität und den damit verbundenen Kosten (Sendung und Rücksendung) haftbar zu machen.

    Scheinbar wollen die Onlinehändler Cherrypicking betreiben, und alle Risiken auf den Kunden abwälzen.

    Gruss DDD

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  2. Re: ??? warum sind so viele auf Seiten der Händler?

    Autor: crazypsycho 09.02.13 - 16:01

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Schwachsinn mit 12x bestellen um eine Ware zu behalten - dagegen können
    > sich Händler recht einfach wehren. Diese Argumentation is also kompletter
    > Schwachsinn.
    > (Hausrecht - weitere Bestellungen werden nicht mehr akzeptiert).
    Allerdings können sie das erst nach der ersten Bestellung machen. Kann ja sein das derjenige wirklich 12 Cpus benötigt.

    > Und Kunden die dauerhaft Waren zurücksenden denen verweigert man sich in
    > Zukunft (Auch Hausrecht eines jeden Händlers) .
    Es gibt Händler die sowas machen. Fragt sich ob sie nicht mehr Gewinn hätten, wenn sie die Rücksendungen tolerieren würden, anstatt die Bestellung zu verweigern.

    > Und werden 12 CPUs auf einmal bestellt - müssen halt auch 12 CPUs wieder
    > zurückgegeben werden.
    Das geht zum Glück nicht.

    > Sind es 12 Einzebestellungen sollte dem Händler ein
    > Licht aufgehen, und er kann etwa die maximale Anzahl offener Bestellungen
    > begrenzen.
    Was ja unnötig ist, da er nicht verlangen kann, dass immer die komplette Bestellung zurückgeschickt werden muss.

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  3. Re: ??? warum sind so viele auf Seiten der Händler?

    Autor: Torwächter 09.02.13 - 19:38

    derdiedas schrieb:

    > Scheinbar wollen die Onlinehändler Cherrypicking betreiben, und alle
    > Risiken auf den Kunden abwälzen.

    Aaaahm.... und wie genau unterscheidet sich das jetzt von DEINER bevorzugten Variante?

    DU willst doch offenbar jegliches Risiko auf den Händler abwälzen. Warum genau ist diese Variante jetzt "besser"? Weil du kein Händler bist und deswegen auf der Kundenseite stehst und dafür jetzt quasi zum Lobbyisten wirst?

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  4. Re: ??? warum sind so viele auf Seiten der Händler?

    Autor: derdiedas 09.02.13 - 21:27

    Erklär mir mal warum ich als Kunde bei mangelhafter Ware (miserable Qualität, stinkendes Kinderspielzeug, Fiependes Netzteil, scheinbare Gebrauchtware, fehlende Einzelteile, nicht erfüllte Leistung usw. usw. usw.) ein Kostenrisiko tragen soll?

    Der Händler weiss was er bekommt - Geld, der Kunde weiss es erst nach dem Auspacken entweder das was sein gutes Geld wert war oder etwas das es wert ist sich die Mühe zu machen es zurückzusenden. Warum soll er da irgendwelche Kosten tragen müssen?

    Kriminelle Händler können tausende schädigen, einige bestell und Rücksendewütige Kunden nur wenige. Und diese Kunden gehören naturgemäß zum Geschäftsrisiko eines Onlinehändlers wie vergammelnde Ware zum Geschäftsrisikos eines Gemüsehändlers oder beschädigte Ware durch anprobieren in einem Modegeschäft.

    Wer dieses Risiko nicht tragen möchte/kann soll halt sich ein anderes Betätigungsfeld suchen. Und meine Erfahrungen mit Händlern außerhalb von Amazon sind dergestalt negativ das ich ausschließlich nur noch über Amazon bestelle wenn dies möglich ist.

    DDD

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  5. Re: ??? warum sind so viele auf Seiten der Händler?

    Autor: it5000 10.02.13 - 10:29

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > derdiedas schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Schwachsinn mit 12x bestellen um eine Ware zu behalten - dagegen
    > können
    > > sich Händler recht einfach wehren. Diese Argumentation is also
    > kompletter
    > > Schwachsinn.
    > > (Hausrecht - weitere Bestellungen werden nicht mehr akzeptiert).
    > Allerdings können sie das erst nach der ersten Bestellung machen. Kann ja
    > sein das derjenige wirklich 12 Cpus benötigt.

    Und?? Dann macht man halt ne Regelung wie Erstbestellung unter XY Euro..

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  6. Re: ??? warum sind so viele auf Seiten der Händler?

    Autor: Ochnee 10.02.13 - 11:14

    Wer dann nicht mehr online bestellen will, kann doch in den Laden gehen oder sich einen Online-Shop suchen, der Retouren kostenlos anbietet. Ich bin kein Händler (echt jetzt!), aber irgendwie kann es doch nicht sein, dass dem (mündigen) Endverbraucher jegliches Verantwortungsbewusstsein durch gesetzliche Vorgaben abgenommen wird. Das es jetzt aus EU Richtung mal zu Gunsten der Händler geht, ist natürlich interessant.
    Sonst gehts ja immer zu Gunsten der Verbraucher aus...

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  7. Re: ??? warum sind so viele auf Seiten der Händler?

    Autor: Tuxianer 10.02.13 - 11:35

    Ganz einfach: Weil hier sehr viele Händler eines gewissen Typs im Forum schreiben und mit ständig und fast wortgleich repetierten Horrorgeschichten (die nebenbei durch ständige Namensnennung Werbung für bestimmte Versender umfassen ...) auf die angeblich ach so vielen und ach so 'pöhsen Khunten' vom Thema ablenken, und das leider mit viel Erfolg.

    Das Thema wäre nämlich eigentlich die Frage, ob überhaupt seriöse Zahlen vorliegen, die eine solche Schlechterstellung der - ALLER! - Kunden rechtfertigen:

    - Wie viel Prozent der bestellten Waren werden zurückgesandt, ohne, dass Reklamationen oder Umtausch-Anfragen (größeres Modell etc.) folgen? Oder, um es pointiert auszudrücken: Wie viel Prozent der Kunden bestellen offenbar leichtfertig - oder gar in der Absicht, das meiste bis alles kostenfrei zurückzusenden - bestimmte Waren?

    - Wie viel Prozent des Gesamt-Umsatzes im Online-Geschäft macht das aus?

    - Wie hoch sind die hierdurch entstehenden prozentualen Mehrkosten im Online-Geschäft, die die Händler logischerweise, weil sie auf lange Sicht gar nicht anders können, auf die Allgemeinheit der Kunden abwälzen?

    - Rechtfertigen diese Prozentsätze eine rechtliche und damit finanzielle Schlechterstellung ALLER Kunden?

    - Rechtfertigen diese Prozentsätze die faktische Kriminalisierung aller Kunden, die die Gesetzesänderung nämlich darstellt?

    - Steht das (nebenbei angemerkt: ständig wachsende, also offenbar nicht so unattraktive!) Online-Geschäft so schlecht da, dass man ihm mit gesetzlichen Mitteln zu mehr Gewinn verhelfen muss?

    Ohne solche Zahlen und ohne Quellenangaben, woher sie stammen, dreht sich diese Diskussion im Kreis.

    Man kann aber auch - mangels Fakten (Zahlen) unbewiesene, aber sehr naheliegende - Schlüsse ziehen aus dem Verhalten der großen Online-Händler, die aktuell verlautbaren lassen, dass sie auch weiterhin Rücksendegebühren nicht allgemein einzuführen planen: Wenn die Mehrkosten durch leichtfertige oder absichtliche Mehrbestellungen und deren (von dieser Art von Kunden eingeplante, da ja kostenfreie) Rücksendung relevant wären, dann würden insbesondere die großen Händler sofort reagieren, denn zum Einen sind bei ihnen wegen des großen Gesamtvolumens ja auch die Schäden (in der Summe, nicht unbedingt in Prozentanteilen) größer, die sie dank des neuen Gesetzes deutlich reduzieren könnten. Und zum anderen dominieren diese großen Händler den Markt eh schon durch die Kombination aus Preis, Service, Nutzungsbequemlichkeit und Geschwindigkeit; eine Abwanderung von Kunden ist daher kaum in nennenswertem Maße zu befürchten.

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