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Ja, der "freie Markt"

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  1. Ja, der "freie Markt"

    Autor miauwww 27.06.12 - 12:08

    Steuerverguenstigungen sind Steuerausfaelle und muessen also durch Schulden/hoehere Steuern ausgeglichen werden. Und wieder sehen wir: wers dicke hat, wird noch dicker werden, und das dumme Fussvolk lobt sich seine Freiheit und zahlt indes doch die Rechnung.

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  2. Re: Ja, der "freie Markt"

    Autor Local_Horst 27.06.12 - 14:35

    Jop, das blöde Fußvolk...
    Bei der nächsten beruflichen Veränderung sollte man das auch versuchen. Einfach mal bei diversen Städten anfrage, man würde sich da gerne ansiedeln, so mit Hausbau, seine Einkäufe tätigen usw. Dadurch werden Arbeitsplätze geschaffen und die ansässige Wirtschaft unterstützt. Wieviel Steuernachlass bekomme ich? Naja, vermutlich keinen, aber eine Menge Gelächter erntet man.

    Ist schon komisch mit den Subventionen. Die Konzerne weltweit haben einfach die finanzielle Macht, dieses Spiel zu spielen und sie haben es perfektioniert, sodass Subventionen mittlerweile Bestandteil in jeder Investitionsrechnung sind.

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  3. Re: Ja, der "freie Markt"

    Autor xmaniac 27.06.12 - 14:48

    Ja, mit welchem recht wird das eigentlich "vergeben" ohne öffentliche Ausschreibung? Wenn da rund 500 Leute ein Jahr beschäftigt werden und es dafür 100 Mio. gibt, sollte auch jeder andere der 1 Person ein Jahr beschäftigt 200K bekommen. Dafür kann man dann das Gehalt von 60K bezahlen und den rest behalten. Ich würde das sofort mitmachen... wieso bekommt nur Apple diese chance?

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  4. Re: Ja, der "freie Markt"

    Autor petergriffin 27.06.12 - 14:56

    Subventionen dieser Art sollten bei Konzernen die Gewinn erwirtschaften verboten werden. Gerade Apple hat doch gut gefüllte Konten.

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  5. Re: Ja, der "freie Markt"

    Autor miauwww 27.06.12 - 15:53

    Local_Horst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jop, das blöde Fußvolk...
    > Bei der nächsten beruflichen Veränderung sollte man das auch versuchen.
    > Einfach mal bei diversen Städten anfrage, man würde sich da gerne
    > ansiedeln, so mit Hausbau, seine Einkäufe tätigen usw. Dadurch werden
    > Arbeitsplätze geschaffen und die ansässige Wirtschaft unterstützt. Wieviel
    > Steuernachlass bekomme ich? Naja, vermutlich keinen, aber eine Menge
    > Gelächter erntet man.
    >
    > Ist schon komisch mit den Subventionen. Die Konzerne weltweit haben einfach
    > die finanzielle Macht, dieses Spiel zu spielen und sie haben es
    > perfektioniert, sodass Subventionen mittlerweile Bestandteil in jeder
    > Investitionsrechnung sind.

    Es passt halt, was das Fussvolk betrifft, auch allzu gut zu der Sache mit den niedrigen Loehnen:
    http://www.golem.de/news/apple-retail-verkaeufer-dann-machst-du-jemand-anderen-reich-1206-92778.html

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  6. Re: Ja, der "freie Markt"

    Autor endmaster 27.06.12 - 17:38

    Euch ist schon klar, dass Subventionen für Firmen, die sich in wirtschaftlich zu fördernde Bereichn ansiedeln, Gang und Gebe sind?
    Das ist ne einfache Effizienz-Rechnung. Die Steuern, die der Staat bei Apple verliert, wird bei den Angestellten, die nun nicht mehr Arbeitslos sind reingeholt. Außerdem steigen diese Arbeitet auch wieder die Binnennachfrage, wodurch wieder erhöhte Steuereinnahmen generiert werden.
    Von Apple zu verlangen, aus 'moralischen' Gründen sich die Vorteile, die sie erlangen können, nicht zu nehmen, ist Quatsch. Apple ist ein Konzern, dessen Ziel es sein muss, einen größtmöglichen Gewinn zu erwirtschaften. Das ist Kapitalismus.

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  7. Re: Ja, der "freie Markt"

    Autor Local_Horst 27.06.12 - 18:35

    endmaster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    > Von Apple zu verlangen, aus 'moralischen' Gründen sich die Vorteile, die
    > sie erlangen können, nicht zu nehmen, ist Quatsch. Apple ist ein Konzern,
    > dessen Ziel es sein muss, einen größtmöglichen Gewinn zu erwirtschaften.
    > Das ist Kapitalismus.

    Das hört sich so harmlos an, fast so, als ob man sich für das Gruppenticket der DB entscheidet, weil man mit mehr als fünf Personen reist. Das ist aber kein öffentlicher Tarif, sondern wurde einmal als Lockmittel für die Ansiedlung von Industrien benutzt. Das sich das mittlerweile als quasi-legitime Forderung der Konzerne etabliert hat, ist nicht zuletzt Schuld der staatlichen Stellen. Das man aber mit solchen Subventionen den sozialen Grundgedanken von Steuern und Abgaben untergräbt, wird ungern erwähnt.

    Aber wie Du und auch ich schon geschrieben haben: Das ist weltweit gängige Praxis.

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  8. Re: Ja, der "freie Markt"

    Autor neocron 28.06.12 - 20:35

    Local_Horst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jop, das blöde Fußvolk...
    > Bei der nächsten beruflichen Veränderung sollte man das auch versuchen.
    > Einfach mal bei diversen Städten anfrage, man würde sich da gerne
    > ansiedeln, so mit Hausbau, seine Einkäufe tätigen usw. Dadurch werden
    > Arbeitsplätze geschaffen und die ansässige Wirtschaft unterstützt. Wieviel
    > Steuernachlass bekomme ich? Naja, vermutlich keinen, aber eine Menge
    > Gelächter erntet man.
    In magdeburg bekommst du als Student 160 Euro bar auf die Hand, wenn du deinen hauptwohnsitz da anmeldest. Meldest du dich dort nur mit zweitwohnsitz, bekommst du diese nicht nur nicht, sondern darfst zusaetzlich mehr steuern zahlen.
    >
    > Ist schon komisch mit den Subventionen. Die Konzerne weltweit haben einfach
    > die finanzielle Macht, dieses Spiel zu spielen und sie haben es
    > perfektioniert, sodass Subventionen mittlerweile Bestandteil in jeder
    > Investitionsrechnung sind.
    Richtig und der ottonormalkaeufer ist indes genau so nur auf schnaeppchen aus. Es ist reine wirtschaft!

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