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Für Agenturmeldungen zahlen ?

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  1. Für Agenturmeldungen zahlen ?

    Autor Siga9876 06.08.09 - 18:52

    Es kann sein, das manche Teilmörkte von Murdoch einen hohen Eigenanteil haben.

    Ich hätte auch nichts gegen ein Micropayment oder jeder der WILL (Freiwillige GEZ-2 zusätzlich zur GEZ-1) bezahlt 10 EUro im Monat (auf 100000000 Jahre festgelegter Preis) kann dann die entsprechenden Sites besuchen. Die Sites verteilen das Geld dann irgendwie. Keine fetten Manager/Wasserkopf usw. Da/Wenn es Gemeinnützig ist (oder die GEZ auch keine Umsatzsteuer zahlt; das war eine sarkastisch rhetorische Formulierung, klar zahlen die nix), könnte man evtl Umsatzsteuerbefreiung bewirken und dafür 5% feste Pauschale für die Verwaltung.

    Aber der DJV ist nicht so schlau (und was sich reimt stimmt ja bekanntlich SCNR)
    Und der deutsche Internet-Rat ist nur für ein Label für Datenschutzkonforme Sites da. Na super. Als obs nichts wichtigeres oder noch viel mehr krasse Internet-Projekte gäbe. Aber in Deutschland wird man kaputtgemahnt und dann wundern sich alle, das
    Wer mal im Aufzug mitgefahren ist, weiss, das Twitter in Deutschland genau so gut gegründet sein können. Wenn nicht böse Abmahnisten einen abgemahnt hätten, nur weil man vor dem Hotel von Kleidi Plum steht und man jedem twittert, das man auf ein Autogramm wartet.

    Na gut, zurück zum Thema:
    Vieles bei news.google.de(.com Die Feeds zu den einen interessierenden Themenbereichen kann/sollte man mal abonnieren) ist halt Agenturmeldungen.
    Payment bedeutet nur, das Murdoch sich freiwillig aus diesem Markt für Mainstream-Meldungen zurückzieht. Freuen sich die Konkurrenten.
    Spart er Traffic. Sky-Kunden (har har har, sind sicher extra-abos) könnten den Content dann durch den Sky-Abo-Preis mitbezahlen und darauf zugreifen. Normalos ohne Abo halt nicht.
    SpezialSites/Abosites werden eh auf E-Reader+E-Abo wechseln weil es anders nicht mehr geht. Warum ich für PapierZeitung+Boten weniger zahlen muss als für die E-Zeitung weiss ich allerdings genau so wenig wie bei E-Musik und E-Filmen (früher bei Filmen ja, weil der Traffic noch 1 € pro GigaByte. Aber heute nicht mehr, bessere Codecs und 20-30 Cent oder weniger).

    Murdoch ist irgendwie weltfremd. Die peilen es einfach nicht. Das solche Leute zilliardenfirmen leiten dürfen, ist fragwürdig (ist zwar deren Eigentum, aber auch tausende von Mitarbeitern was eine Staatliche Sicherung (har har har, haben wir ja bei George Bush und seiner BankenSicherung gesehen) erfordert).

  2. Re: Für Agenturmeldungen zahlen ?

    Autor M:Kessel 06.08.09 - 23:43

    Und wieder ein "Epic fail" in Vorbereitung.

    Unsere Welt ändert sich, aber Einige merken es einfach nicht.

    Die Welt im Internet besteht nur aus Informationen.

    Es ist dafür konzipiert, das es Informationen fast unlöschbar macht.

    Von "Bezahlen" war nie die Rede, deswegen gibt es dafür keine Verfahren.

    Diese Verfahren lassen sich nicht nachträglich einbauen. Und das ist etwas, was sie einfach nicht begreifen wollen, weil diese Wahrheit ja undenkbar ist. ;)

    Und so faseln sie schon seit Jahren von "Bezahldienste" im Internet. Um das zu realisieren müssen sie schon das Internet komplett abschalten. Und selbst das ist nicht wirklich möglich. ;) Denn das sollte vom Konzept her auch verhindert werden. :)



  3. Re: Für Agenturmeldungen zahlen ?

    Autor Siga9876 07.08.09 - 09:15

    Das man an manche Sachen nur mit Username+Passwort drankommt, ist aber üblich und normal. Das Passwort nur gegen Bezahlung rauszurücken ist für Pay-Sites und Wifi-Pay-Hotspots auch üblich.

    Das Murdoch da ziemlich auf die Nase fallen kann, könnte hinkommen. Aber da gibts genug Premiere-Kunden die das quer-subventionieren.
    Siehe auch gestrige Springer/Pro7-Meldungen. Springer und Pro7 machen beide Gewinne. Wenn auch Springer weniger mit PrintWerbung iirc.

    Schön wäre, wenn die Sun-Kunden dann zu anderen Portalen, Feeds,... wechseln würden. Wobei Yellow-Press Kunden besser was richtiges lesen sollten statt Brangelina und Königshäuserkrams und BoyGroup-Fake-Meldungen. Das Alter stimmt grundsätzlich nicht, die sind alle heimlich verheiratet oder doch nicht und MilliVanilli haben auch nicht (alle) selber gesungen. Eigentlich sollten die Eltern aus der Abzocke ihrer Jugend (Milli Vanilli und davor BoneyM iirc) gelernt haben.
    news.google.co.uk hat genug andere Quellen die stattdessen gerne verlinkt werden wollen.

    Zeitungs/Zeitschriften-Abos für EReader werden in 1 Jahr vielleicht normal sein. Das sind sie für Kindle-Nutzer ja jetzt schon. Wenn die ChinaTaiwanesen schlauer wären, gäbs schon billige DRM-freie E-Reader und dann müssten die Verlage die billigen Aldi-EReader unterstützen, also DRM-freies Abo verbreiten.

  4. Re: Für Agenturmeldungen zahlen ?

    Autor nw42 07.08.09 - 11:14

    Da hat Mr. Murdoch aber mal recht, die Erstellung hochwertiger Inhalte kostet Geld, das muß bezahlt werden.

    Deshalb gibt es auch reihenweise "Informationsdienste" im Internet, die man nur gegen Zahlung nutzen kann.

    Und das ist gut so, denn am Ende zahle ich lieber etwas Geld für eine Internet Zeitung, als mich wegen ein paar EUR mit nerfiger Bannerwerbung bombardieren zu lassen, oder dauernd meine persönlichen Daten verkauft zu bekommen, damit ich noch mehr Spam erhalte...

    Auf der anderen Seite macht das Internet auch sehr deutlich, das man nicht "alles" verkaufen kann, und viele Informationen und Inhalte, die bereits über andere Kanäle finanziert wurden, finden sich hier kostenlos, weil die Distribution fast nichts kostet.

    also don't panic - alles bleibt wie es immer war - ein paar news bekommt man kostenlos, aber wer den kompletten wirtschaftsteil tagesaktuell lesen will, muß ev. ein paar EUR zahlen - mit funktionierenden Micropayment Systemen kein Problem...

    nw42

  5. Re: Für Agenturmeldungen zahlen ?

    Autor tuz 07.08.09 - 17:58

    "Paar Euro für den Wirtschaftsteil"? Meinst Du im Monat, oder? Selbst dann kommt man wahrscheinlich mit einer Papier-Tageszeitung besser (vielseitiger) weg.

  6. Re: Für Agenturmeldungen zahlen ?

    Autor bERGERbILlFINGER 07.08.09 - 18:59

    bAUUNTERNEHMER BERICHTETEN 40 Jahre lang im Inseratenteil,
    was politisch abgeht.

    bAUUNTERNEHMER weltweit wie Dick Cheney für Halliburton &
    Asbestos

    Bin Laden Group als Strassenbaufirma in Bessarabien

    In Europa sind auf Kommunalebene im Gemeinderat oft
    Bauunternehmer.

    Für die Landesebene ex aequo.

    Die Politik ist auf Korruption gekommen
    als Generalnenner für Baugeschäfte etc.

    Rupert Murdoch ist bei seinem Morden auf seiner Yacht spielend der Justizkonsequenz entgangen. Kein Einzelfall: Mohn's Top-Journalist
    wurde getötet an seinem Swimming-Pool aufgefunden und nur Mohn kam für
    den Mord in Frage.

    Also ich tummle mich lieber auf bescheidenen Kyberpass-Site-Meldungen
    als bei diesen glühenden Kriegsgurgeln wie Murdoch im Pay-Content herum ...
    haha

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