Eine Selbstverständlichkeit hält Einzug.
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hubie schrieb:
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> Eine *deutsche* Selbstverständlichkeit hält Einzug.
Hab deinen Typo korrigiert...
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Wollt ich grad sagen. Aber selbst in Deutschland nicht_unbedingt_immer eine Selbstverständlichkeit, wenn man sich ansieht, wie z.B. Supermarkt/Discounter-Ketten ala Schleckter, Lidl oder Aldi geführt werden. Da interessierts die Moralapostel aber in der Regel eher nen feuchten Furz (leider).
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hubie schrieb:
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> Eine Selbstverständlichkeit hält Einzug.
Eine Selbstverständlichkeit ist das (leider!) schon lange nicht mehr. Ich würde eher sagen es wird mehr und mehr zur Ausnahme.
P.S.
Darf ich Dich fragen wer Dein Arbeitgeber ist?
Hallo Notebook-Hersteller : Wir wollen eure Schminkspiegel nicht!
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Gerade im Einzelhandel kann man Betriebsräte mit der Lupe suchen.
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Trotzdem toll ;-D
~d333wd
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Ich find's gut - auch gerade, dass Apple nicht versucht hat, das irgendwie zu behindern.
Einfach gute Sache.
Punkt.
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Tamashii schrieb:
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> Ich find's gut - auch gerade, dass Apple nicht versucht hat, das irgendwie
> zu behindern.
> Einfach gute Sache.
> Punkt.
Ab einem bestimmten Mitarbeiterstamm kann der Arbeitgeber nichts gegen einen Betriebsrat tun, das sichert also schon das Gesetz. Man wollte wohl eher sagen "die Mitarbeiter wurden nicht unter druck gesetzt" ;).
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Apple könnte es wie Lidl machen: Entweder die komplette Belegschaft austauschen (in den Filialen, wo sich grade ein Betriebsrat bildet) oder gleich den ganzen Laden dicht machen, wenn man eine Bildung nicht verhindern konnte. So verhindert man einen Betriebrat sehr effektiv. Das sendet das Signal an andere Filialen/Mitarbeiter: "Wenn ihr es auch versucht, machen wir auch euren Arbeitsplatz dicht und ihr seit trotz Betriebsrat arbeitslos!". Da fragt man sich als Angestellter. Lieber unter schlechten Bedingungen ARBEITEN oder arbeitslos sein...
So on...
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ichbert schrieb:
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> Tamashii schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Ich find's gut - auch gerade, dass Apple nicht versucht hat, das
> irgendwie
> > zu behindern.
> > Einfach gute Sache.
> > Punkt.
>
> Ab einem bestimmten Mitarbeiterstamm kann der Arbeitgeber nichts gegen
> einen Betriebsrat tun
ab fünf mitarbeitern kannst du einen betriebsrat gründen, der arbeitgeber kann dagegen theoretisch auch nichts tun
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Da kannst du aber den Firmen keinen Vorwurf machen, die dürfen sich da schließlich nicht einmischen. Betriebsräte müssen immer von den Angestellten gegründet werden...
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Whitey schrieb:
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> Wollt ich grad sagen. Aber selbst in Deutschland nicht_unbedingt_immer eine
> Selbstverständlichkeit, wenn man sich ansieht, wie z.B.
> Supermarkt/Discounter-Ketten ala Schleckter, Lidl oder Aldi geführt werden.
> Da interessierts die Moralapostel aber in der Regel eher nen feuchten Furz
> (leider).
dabei ist aber zu bedenken, dass afaik Aldi mit einer der besseren Bezahler ist
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aha? eher keine selbstverständlichkeit wenn man die summe der länder nimmt in der apple stores vertreten sind und in welchen betriebsräte "normal" sind - also falschaussage.
mir geht es nicht um apple bloss um den tellerrand
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VRzzz schrieb:
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> Whitey schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Wollt ich grad sagen. Aber selbst in Deutschland nicht_unbedingt_immer
> eine
> > Selbstverständlichkeit, wenn man sich ansieht, wie z.B.
> > Supermarkt/Discounter-Ketten ala Schleckter, Lidl oder Aldi geführt
> werden.
> > Da interessierts die Moralapostel aber in der Regel eher nen feuchten
> Furz
> > (leider).
>
> dabei ist aber zu bedenken, dass afaik Aldi mit einer der besseren Bezahler
> ist
Lidl zahlt in Ost und West auch mindestens 10,50¤/h, also weit über Tarif. Wirklich schlecht geht es bei Lidl wirklich niemandem, auch abseits vom Gehalt.
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ichbert schrieb:
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> Tamashii schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Ich find's gut - auch gerade, dass Apple nicht versucht hat, das
> irgendwie
> > zu behindern.
> > Einfach gute Sache.
> > Punkt.
>
> Ab einem bestimmten Mitarbeiterstamm kann der Arbeitgeber nichts gegen
> einen Betriebsrat tun, das sichert also schon das Gesetz. Man wollte wohl
> eher sagen "die Mitarbeiter wurden nicht unter druck gesetzt" ;).
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/vorwuerfe-gegen-discounter-aldi-torpedierte-betriebsrats-wahlen-1.1345069 oder schau mal bei Bauhaus nach einem Betriebsrat, Beispiele gibts genug. Was die dürfen und nicht geht denen sowas vom am Ars... vorbei.
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Xyn schrieb:
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[...]
> www.sueddeutsche.de [Aldi-Fall] oder schau mal bei Bauhaus nach einem Betriebsrat,
> Beispiele gibts genug. Was die dürfen und nicht geht denen sowas vom am
> Ars... vorbei.
Ja, ist doch logo! Wenn unsere großen deutschen Unternehmerpersönlichkeiten, wie es bspw. die Albrechts sind, oder ihre Erben, das Wort "BetriebsRAT" vernehmen, lesen die einzig und alleine "ACHTUNG BOLSCHEWISMUS!", Räterepublik und als "Enteignung" beschönigten Raub(mord)überfall der Bolschewikken auf das mühsam aufgebaute Eigentum der Chefs! Wodurch sie sich berechtigt sehen. Gerade die Albrechts gelten mit ihren ordentlichen Löhnen nun wirklich nicht zu den "kapitalistischen Ausbeutern".
Insofern gehörte endlich, zwecks Entspannung der Verhältnisse, zumindest mal das veraltete Wort Betriebsrat entsorgt und gegen was Unverfängliches ausgewechselt, etwa Angestelltenbeirat oder Betriebs-Konsultant etc.pp.
Die Amerikaner zeigten sich hier, im Fall Apple, trotz ihrer für zentraleuropäische Verhältnisse überkanditelten Fröhlichkeitsmasche, noch vernunftgesteuert und haben sich mit den Betriebsratverhältnissen rechtzeitig abgefunden, bevor sie, wie im Fall ALDI, von der linken Hetzpresse in ein negatives Licht gezerrt und gleichzeitig von der "Elite" eines geistig, moralisch und charackterlich verkommenen Möchtegernbürgertums im Stich gelassen würden.
Im Fall Aldi, den du ansprichst, vor einigen Monaten, ging es den drei Betroffenen ja im Grunde nur um einen Aushang am Schwarzen Brett, der sie offiziell gegenüber den Kollegen von gewissen Verdächtigungen entlasten sollte, erst der von der SED in die Gewerkschaft eingeschleuste Berufs-Assoziale bauschte die Sache zu einer Möchtegern-Betriebsratswahl auf, wissend um die bei Aldi üblichen Folgen und Verhaltensweisen, mit dem alleinigen Ziel, die Albrechts öffentlich vorzuführen!
Falls die Type ein aufrichtiges Interesse an einer Vereinbarung gehabt hätte, zugunsten der Betroffenen, hätte er sich mit der Aldi-(Süd?)-Geschäftsführung an einen Tisch gesetzt und die Sache auf niederiger Ebene im wohlmeinenden Interesse der betroffenen Arbeitnehmer erfolgreich ausgehandelt. Aber dieses Interesse bestand eben definitiv nicht.
Ich gehe jetz mal davon aus, daß man einen Gesellschafts-Spalter dieser Sorte hier in diesem Forum noch als Assozialen bzw. Berufs-Assel bezeichnen darf, nicht wahr?
Die Amerikaner waren halt entweder schlauer oder sind der Spalter- bzw. der alten Klassenkampfstrategie einer verkappten SED ahnungslos entkommen, beide Möglichkeiten halte ich für wahrscheinlich.
OBACHT, Leute!
Es ist die Demokratie, welche Euch bespitzelt und
es sind Demokraten, die Euch verprügeln!
Freiheit statt Angst! - Freiheit statt Demokratie!
1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.11.12 07:00 durch ekueku.
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> Eine *deutsche* Selbstverständlichkeit hält Einzug
Ich behaupte mal Gewerkschaften, Betriebsräte und andere Errungenschaften der Arbeiterbewegung wird es wohl auch in anderen Ländern geben ... ob die in Deutschland besonders verbreitet sind wage ich zu bezweifeln, weiß es aber nicht genau.
> Gerade die Albrechts gelten mit
> ihren ordentlichen Löhnen nun wirklich nicht zu den "kapitalistischen
> Ausbeutern".
Wie, die haben Ihre Millionen nicht durch die Arbeit anderer verdient sondern selbst erarbeitet ? Bei dem Durchschnittslohn eines Aldi-Mitarbeiters dürften die ja knapp 600 - 800 Jahre durchgearbeitet haben, wie haben die das denn geschafft ? ;)
> Falls die Type ein aufrichtiges Interesse an einer Vereinbarung gehabt
> hätte, zugunsten der Betroffenen, hätte er sich mit der
> Aldi-(Süd?)-Geschäftsführung an einen Tisch gesetzt und die Sache auf
> niederiger Ebene im wohlmeinenden Interesse der betroffenen Arbeitnehmer
> erfolgreich ausgehandelt. Aber dieses Interesse bestand eben definitiv
> nicht.
Wie, der Betriebsrat vertritt jetzt auch die Interessen der Arbeitgeber ? Ich dachte immer der sollte nur die Belegschaft vertereten ... gut das du mich über die "asozialen Typen" aufgeklärt hast :D
> Ich gehe jetz mal davon aus, daß man einen Gesellschafts-Spalter dieser
> Sorte hier in diesem Forum noch als Assozialen bzw. Berufs-Assel bezeichnen
> darf, nicht wahr?
Tztztz, immer diese pösen Spalter die unsere ach so harmonisch-homogene Gesellschaft spalten wollen, und dann auch noch in Gruppen wie Arbeiter und Kapitaleigner, die doch eigentlich identische Interessenslagen haben ... :D
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hubie schrieb:
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> Eine Selbstverständlichkeit hält Einzug.
Selbstständig ist das im Einzelhandel schon lange nicht mehr... :-(
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