Am wahren Markt treffen sich jedes Angebot und Nachfrage.
D.h. Intel veröffentlich offen die Preise und Rabatte und abgesetzten Mengen (ruhig immer 3 Monate später oder so) und versteurt auch entsprechend. D.h. verkappte Rabatte gehen nicht mehr.
Aber was jede Tankstelle und Supermarkt macht, wird hier von Intel-Fanbois für eine schlechte Idee gehalten.
Da braucht man mit Leistungspreismessung und Zielorientierung für Marktverteilung nicht anzukommen.
Eigentlich müsste Obama und Merkel und Baroso die alle weggeschaut haben, so lange AMD kaufen und kostenlose AMD-Werbung machen, bis AMD seinen zustehenden Markt-Anteil erreicht hat.
Siga5975297 schrieb:
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> Eigentlich müsste Obama und Merkel und Baroso die alle weggeschaut haben,
> so lange AMD kaufen und kostenlose AMD-Werbung machen, bis AMD seinen
> zustehenden Markt-Anteil erreicht hat.
Du sagst es. EIGENTLICH. Eigentlich müsste der Weihnachstmann mir endlich meine Geschenke vorbeibringen...
Siga5975297 schrieb:
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> Am wahren Markt treffen sich jedes Angebot und Nachfrage.
> D.h. Intel veröffentlich offen die Preise und Rabatte und abgesetzten
> Mengen (ruhig immer 3 Monate später oder so) und versteurt auch
> entsprechend. D.h. verkappte Rabatte gehen nicht mehr.
>
> Aber was jede Tankstelle und Supermarkt macht, wird hier von Intel-Fanbois
> für eine schlechte Idee gehalten.
Den Benzinmarkt als "wahren Markt" hinzustellen zeugt aber nicht gerade von Wirtschaftskompetenz.
1. Die Tankstellenbetreiber haben schon einmal gar nichts mitzureden, denn die Preise werden heute direkt vom Konzern aus geändert.
2. Es handelt sich um ein Oligopol mit ein paar großen Ölmultis und die paar Ölförderstaaten (OPEC) stellen durch Absprachen sicher, dass sich eben nicht ein fairer Preis allein am Markt bildet.
3. Der deutlich größte Teil des Benzinpreises sind Steuern.
Du hast vollkommen der Recht! Wahre Märkte haben Wettbewerb und sind offen für _jeden_! Nur leider bist auch du in gewisser Weise ein Gutmensch, denn freie und offene Märkte gibt es eigentlich nirgends. Fast jedes Segment ist durch Oligarchen und Absprachen korrumpiert und verseucht - keine Wunder, wir leben im Kommunikationszeitalter. Und die Politik hat schon seit Jahrzehntes das Zepter verloren, als sie anfing sich von "Rampensäuen" (das ist ein legitimer Begriff, Bitte nicht gleich löschen deswegen, erstmal googlen) leiten zu lassen.
Wirklich freie Märkte sind im Grunde Märkte, in denen jedem der Will der gleiche Zugang zu Mitteln gewehrt wird. Ein freier Markt ist also absolut altruistisch und benötigt Regulierungen. Allerdings nicht diese Regulierungen, die wir heute kennen, wo sich Interessenvertretungen verschiedenster Wirtschaftszweige versuchen sich gegenseitig kaputtzuregulieren.
Du hast vollkommen der Recht! Wahre Märkte haben Wettbewerb und sind offen für _jeden_! Nur leider bist auch du in gewisser Weise ein Gutmensch, denn freie und offene Märkte gibt es eigentlich nirgends. Fast jedes Segment ist durch Oligarchen und Absprachen korrumpiert und verseucht - keine Wunder, wir leben im Kommunikationszeitalter. Und die Politik hat schon seit Jahrzehntes das Zepter verloren, als sie anfing sich von "Rampensäuen" (das ist ein legitimer Begriff, Bitte nicht gleich löschen deswegen, erstmal googlen) leiten zu lassen.
Wirklich freie Märkte sind im Grunde Märkte, in denen jedem der Will der gleiche Zugang zu Mitteln gewehrt wird. Ein freier Markt ist also absolut altruistisch und benötigt Regulierungen. Allerdings nicht diese Regulierungen, die wir heute kennen, wo sich Interessenvertretungen verschiedenster Wirtschaftszweige versuchen sich gegenseitig kaputtzuregulieren.
... überteuert an der 24h-Tankstelle kaufen, dafür gibt es als Ausgleich den Nachtzuschlag beim Lohn! Bei den alten Ladensöffnungszeiten waren diejenigen die gekniffenen, die während der Ladenöffnungszeiten Schicht hatten.
Wer weiß, wie Marktwirtschaft funktioniert, weiß auch, dass es den (langfristig) freien Markt nicht gibt.
Selbst, wenn zu Anfang der Markt tatsächlich frei für Angebot und Nachfrage ist, nach einiger Zeit wird sich ein Hersteller einen Vorteil erarbeiten. Sei es durch bessere Produkte, bessere Werbung, besseres Marketing allgemein (Marketing ist ja nicht nur Werbung). Dieser Hersteller wird die kleineren Hersteller entweder vom Markt drängen oder aufkaufen/schließen. Es läuft immer auf ein Monopol im entsprechenden Markt hinaus. Im Idealfall noch ein Oligopol um zu starke Sanktionierungen des Marktes zu verhindern. Intel z.B. könnte AMD gar nicht komplett eingehen lassen - davor haben sie viel zu viel Schiss vor den Wettbewerbshütern. Allerdings ist man auch den Aktienhaltern verpflichtet, was eben doch dazu zwingt, den eigenen Marktanteil zu steigern oder stabil zu halten.
Der freie Markt ist Utopie. Und damit auch die Tatsache, dass ein freier Markt auf die Bedürfnisse der Kunden reagiert und so etwas wie Verbraucherschutz sich selbstständig regelt. Wer schonmal das Vergnügen hatte, eine Firma, die Verbraucherschutz hoch hält, sterben zu sehen, weil die Haie, die drumherum nur auf deren Ausbeutung aus sind, mehr Umsatz machen, weiß, dass das völliger Schwachsinn ist. Für die (meisten) Firmen sind die Bürger nur zweierlei:
1. Probleme bereitende Arbeitstiere (Gewerkschaften und so unangenehmes Zeugs)
2. Melkvieh - Ein paar Euro gehen immer noch (nicht umsonst wird bei den Vorstandssitzungen von "to genereate income" gesprochen. - Die wollen Einkommen "generieren"... wo soll das denn bei einem endlichen Pool an Mitteln herkommen?)
So long...
Gruß.
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