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Hier ticken die Uhren anders

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  1. Hier ticken die Uhren anders

    Autor GUEST 17.12.09 - 09:23

    Zerschlagung oder andere Maßnahmen würden Intel nur sehr gering treffen.
    Anders als bei Microsoft ist Intels Vorsprung/Vormachtstellung auf einigen Faktoren begründet die nicht mal "eben" eingeholt werden können.
    Was Intel in Forschung/Entwicklung und DIFVERSE Randprojekte investiert fügt sich erst bei Betrachtung als großes Ganzes zu einem ungeheuer großen und complexen Netzwerk zusammen.
    Das ist nicht weiter schlimm, Intel hat sich wirklich bestmöglich nach den Regeln der Geschäftswelt durch "Diversifikation" abgesichert. Leider ist dadurch tatsächlich in einigen Bereichen die Innovation zum erliegen gekommen.
    AMD oder ARM haben es da schwer, es mal "ebenso" etwas besser zu sein als Intel. Intel kann es sich leisten Innovation nach eigenen Vorstellungen vorranzutreiben. Sie sind Marktführer.

  2. Re: Hier ticken die Uhren anders

    Autor horstl 17.12.09 - 09:35

    Ich habe den Artikel gelesen und verstanden

    [ ] Ja
    [x] Nein

  3. Re: Hier ticken die Uhren anders

    Autor Emulex 17.12.09 - 10:25

    Um Gottes Willen...so viel nutzloser Text.... ;)

    Erstmal sollte man erkennen dass Intel und AMD seit ner Ewigkeit Patente austauschen und das auch in Zukunft werden.
    Von Innovation, technischem Vorsprung, ... kann da keine Rede sein.

    Der Vergleich mit Microsoft hinkt von vorne bis hinten - ob du einen Intel oder AMD im Rechner hast, juckt 99,9% der Anwender nen Scheiss. Die meisten wissen nichtmal wer ihre CPU herstellt.
    Wenn sie auf einmal von Windows auf Linux umsteigen müssen, merken sie das umso mehr. Welches OS sie benutzen, wissen die meisten - und wenn es nur "Windows irgendwas" ist.

    Wenn man Intel diese Machenschaften nachweisen kann, wirds teuer ;)
    Das ist nochmal bei weitem ein ganz andres Kaliber als das was Microsoft (angeblich) getan hat.
    So Spielchen wie "Mediaplayer/Browser ins System einbinden" obwohl jeder Horst sich problemlos Firefox oder VLC nachinstallieren kann, wurden ja schon teuer bestraft - da kann sich Intel auf was gefasst machen.

    Emulex

  4. Re: Hier ticken die Uhren anders

    Autor GUEST 17.12.09 - 11:50

    1. Ich bestätige das Microsoft hier NICHT gleichzusetzen ist.
    2. "Das wird teuer" kratzt Intel gerade mal wenig da es an ihrer Marktstellung wenig ändert.

    Schade ich dachte es kommen noch ein paar ausführlichere Kommentare.

    Solche "konstruktiven" Kommentare wie vom horstl buch ich unter Freitags Trollwiese ab, hm ist noch gar nicht Freitag.

    Trotzdem Schade

  5. Re: Hier ticken die Uhren anders

    Autor Bigfoo29 17.12.09 - 12:06

    Intel hat es geschafft, andere Prozessorarchitekturen vom Markt zu verdrängen. Das muss man dem Verein einfach sauber anrechnen. Anders als bei MS waren die Produkte bis hin zum Pentium(MMX) sauberere, hochwertigere Produkte als die der Konkurrenz. Erst mit dem PentiumII fing Intel an, sich selbst falsch einzuschätzen.

    Es ist eine Tatsache, dass Intel in vielen Bereichen die Finger im Spiel hat. Ihre (miesen) GPUs konnten sie aber immer schon nur damit verkaufen, dass sie z.B. "alles aus einer Hand" anbieten konnten. Vom Mainboard über die Chips bis zu den Prozessoren. Wer den 440er BX-Chipsatz damals im Einsatz hat, kann auf dessen Qualitäten noch heute ein Lied singen. Das Ding war der Knüller. Aber genau wie beim Prozessor war das (zu Zeiten eines PentiumI) der Zenit. Seitdem ging es lange Zeit einfach nur steil bergab. - Und die Leute haben es dennoch gekauft, weil Intel für eine Firma stand, die Qualität liefert(e).

    Man könnte die Firma sehr wohl zerschlagen... - es gäbe da mehrere Möglichkeiten. Entweder:

    1. IP-Bereich, Produktion, Ausgliedern von Logik-Chips (Prozessoren, Chipsätze, Controller)
    2. Trennen der Produktbereiche
    - HPC (z.B. Itanium. - Der Firmenbereich würde eingehen)
    - Logik-Chips
    - Nicht-Logik-Chips (RAM/Flash etc)
    - Platinengeschäft (die verkaufen dann die fertigen Intel-Lösungen, der Rest ist ohnehin B2B)

    Gruß.

  6. Re: Hier ticken die Uhren anders

    Autor GUEST 17.12.09 - 14:39

    HPC, Itanium, ist quasi schon eingestampft :)
    Intel hat sich "quasi"-offiziel von allem verabschiedet was kein x86 ist!
    DAS ist leider ein dicker Rückschritt :/
    Sie haben zwar versucht mit dem Itanium neuland zu erschließen aber bis auf die Gleitkomma Performance war der Itanoum eher entäuschend, zumal es auch sehr wenig software für den gab...
    Es waren da einfach zuwenig Entwickler mit zuwenig Zeit, so "schnell" mal eben x86 abhängen ist da nicht...

  7. Re: Hier ticken die Uhren anders

    Autor dsfasd 18.12.09 - 00:13

    Stammt der Itanium eigentlich nicht von HP? Intel hat nur den Befehlssatz dazu geliefert und einen Grossteil der Produktion übernommen...

  8. Re: Hier ticken die Uhren anders

    Autor AUGENAUF 18.12.09 - 00:24

    Realitätsverzerrungsfeld?

    Microsoft hat fast ein Jahrzehnt lang Knebelverträge mit Computerherstellern erzwungen, um nur ihr OS auf den Rechnern vorinstalliert zu haben. Für dieses Verbrechen wurden Sie Weltweit in einigen Gerichtsverfahren verurteilt und mussten Milliarden hinblättern. Nicht ohne Grund haben alle ein scharfes Auge auf MS.

    Bevor du also einen Saulus für einen Paulus hältst solltest du dein MS-Realitätsverzerrungsfeld mal abschalten.

  9. Re: Hier ticken die Uhren anders

    Autor Bigfoo29 18.12.09 - 00:58

    dsfasd: Der Itanium war eine Entwicklung von Intel. Man wollte damit den Power5 und Power6 von IBM (also den DICKEN Prozessoren) was entgegen setzen. HP ist als einer der wenigen letzten der "Itanium-Group" übrig geblieben...

    Gruß :-)

  10. Re: Hier ticken die Uhren anders

    Autor GUEST 18.12.09 - 09:35

    Unterm Strich bleibt aber fehstzuhalten das Intel es nicht geschafft hat x86 etwas neues entgegen zusetzen. Viel mehr wurde daran so unbeschreiblich viel "hinzuoptimiert" das eine "Weiterentwicklung" kaum/gar nicht mehr möglich ist.

  11. Re: Hier ticken die Uhren anders

    Autor Bigfoo29 18.12.09 - 10:09

    Warum sollten sie das denn? x86 ist Intels Baby. Die werden nen Teufel tun, dem "was entgegen zu setzen"...
    Der PentiumPro war der Vorläufer des PentiumII zu Zeiten des PentiumI, der Itanium war der Versuch, gegen Highend-CPUs im HPC-Bereich anstinken zu können, was mit den damaligen x86er-Prozessoren noch nicht möglich war. Und auch ihre ARM-Entwicklung haben sie erst verkauft, als die ATOM-Entwicklung vermutlich schon gut im Gange war. x86 hat im Massenmarkt die kritische Masse übersprungen und ist zu einem Selbstläufer geworden. Intel könnte die Entwicklung nichtmal dann innerhalb einer Dekade stoppen, wenn sie das denn wöllten.
    Sie müssen nur noch lernen, dass die "all purpose"-Architektur (ist ja fast nur noch eine Emulationsschicht im Prozessor) eben doch nicht ganz so "all purpose" ist. Sie kann zwar theoretisch fast alles, aber das eben nur sehr begrenzt effektiv, wie wir an Larabee (und dessen Stromverbrauch) gesehen haben...

    Gruß.

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