Der Name in der Firmenbezeichnung und schon geht es nur noch darum, immer wieder Standorte zu wechseln. :-)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.02.12 21:16 durch Endwickler.
Endwickler schrieb:
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> Der Name in der Firmenbezeichnung und schon geht es nur noch darum, immer
> wieder Standorte zu wechseln. :-)
Und in jedem Artikel mit Nokia hier gehts nur noch darum, wie lange es dauert, bis die "Rache-fuer-Boooooooooooooochum-Trolle" aus den Löchern gekrochen kommen. Job verlieren ist scheisse, aber vielleicht sollen sich die Deutschen mal ernsthaft gedanken darueber machen, wie lange sie die "Arbeitsplatz-um-jeden-Preis" Masche noch durchhalten koennen, die Gewerkschaften machen keine Arbeitsplätze, sie machen aber mittelfristig Deutschland international so uninteressant, das es sehr viel mehr Arbeitsplätze kostet, als sie effektiv kurzfristig "erdemonstrieren" koennen.
Es tut mir leid, aber du musst dich mal nicht nur auf Bochum fixieren. Denke ruhig einmal weiter. Es tut mir leid, falls du von Bochum betroffen warst und deshalb anscheinend so aufgeregt reagierst.
Auch der Bochumnachfolger in Rumänien wurde, als dort keine Subventionen mehr flossen, abgebaut und weiter verlegt, wo wieder Subventionen fließen.
Bei Nokia geht es fast nur noch um solche Meldungen, wer diese Firmenhure bezahlt. Das wird auch in Ansätzen beim Deal mit Windows Phone sichtbar, denke ich.
Ich weiß nicht, wie lange sich ein Geschäftsmodell halten soll, das fast nicht auf Produkte sondern mehrheitlich auf Subventionen und Förderungen setzt.
Irgendwann wird Nokia selbst die Produktion und Entwicklung in China zu teuer sein - wohin dann?
Endwickler schrieb:
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> Das wird auch in Ansätzen beim Deal mit Windows Phone sichtbar,
> denke ich.
>
> Ich weiß nicht, wie lange sich ein Geschäftsmodell halten soll, das fast
> nicht auf Produkte sondern mehrheitlich auf Subventionen und Förderungen
> setzt.
Da ist wirklich was dran. Für ne Firma die es hauptsächlich auf Subventionen, Förderungen und kurzfristig Renditen ausgelegt hat als langfristige Kundenbindung und aufbau und unterstützung von funktionieren Communinties rund um die eigenen produkte ist der Aktienkurs überraschend schlecht.
Endwickler schrieb:
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> Es tut mir leid, aber du musst dich mal nicht nur auf Bochum fixieren.
> Denke ruhig einmal weiter. Es tut mir leid, falls du von Bochum betroffen
> warst und deshalb anscheinend so aufgeregt reagierst.
>
> Auch der Bochumnachfolger in Rumänien wurde, als dort keine Subventionen
> mehr flossen, abgebaut und weiter verlegt, wo wieder Subventionen fließen.
> Bei Nokia geht es fast nur noch um solche Meldungen, wer diese Firmenhure
> bezahlt. Das wird auch in Ansätzen beim Deal mit Windows Phone sichtbar,
> denke ich.
>
> Ich weiß nicht, wie lange sich ein Geschäftsmodell halten soll, das fast
> nicht auf Produkte sondern mehrheitlich auf Subventionen und Förderungen
> setzt.
Genau! Diese Wander-Heuschrecke müsste man zerlegen!
jayrworthington schrieb:
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> Job verlieren ist scheisse, aber vielleicht sollen sich
> die Deutschen mal ernsthaft gedanken darueber machen, wie lange sie die
> "Arbeitsplatz-um-jeden-Preis" Masche noch durchhalten koennen, die
> Gewerkschaften machen keine Arbeitsplätze, sie machen aber mittelfristig
> Deutschland international so uninteressant, das es sehr viel mehr
> Arbeitsplätze kostet, als sie effektiv kurzfristig "erdemonstrieren"
> koennen.
Alternative? Den Märkten noch mehr Freiheit über die Ware "Mensch" überlassen?
nach brasilien...zb...
edith meinte noch: vielleicht ergehts nokia auch wie allen hochtechnologiefirmen...erst bringt man das knowhow nach china und bildet die leute dort aus und dann bauen die chinesen die produkte mit dem erwobenen wissen selber billiger(manchmal auch besser) und die firma die dort kosten sparen wollte wird nun selber eingespart...in asien gehört es nämlich zum guten ton kopiert zu werden...
1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.02.12 06:46 durch Rulf.
jayrworthington schrieb:
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> die Deutschen mal ernsthaft gedanken darueber machen, wie lange sie die
> "Arbeitsplatz-um-jeden-Preis" Masche noch durchhalten koennen, die
> Gewerkschaften machen keine Arbeitsplätze, sie machen aber mittelfristig
> Deutschland international so uninteressant, das es sehr viel mehr
> Arbeitsplätze kostet, als sie effektiv kurzfristig "erdemonstrieren"
> koennen.
Das wird seit Jahren/Jahrzehnten gesagt, aber welches Land steht wirtschaftlich in der aktuellen Krise außerordentlich gut da mit riesigem Handelsüberschuss und ziemlich großen Industrieanteil? Lass mich dir helfen, ja, es ist tatsächlich das gewerkschaftsdurchzogene Deutschland.
Ich frage mich deshalb ernsthaft, was du meinst.
denn die lohnkosten sind nur ein geringer teil der gesamtkosten...auch bei relativ arbeitsintensiven produkten kommt man schwerlich über 10%(in der industrie)...die gesamten personalkosten sinken jedenfalls nicht erheblich, wenn die produktion in billiglohnländer verlagert wird, weil man dort erstmal für die ausbildung des personals sorgen muß,weil sich in der regel das führende personal die differenz als erfolgsbeteiligung, provision usw einverleibt und manchmal auch zusätzlich schmier- und schutzgelder(heißen zwar anders, sind aber im prinzip nix anderes) fällig werden...von know-how-transfair wollen wir garnicht erst anfangen(das ergebnis sieht man aktuell sehr schön in der solarwirtschaft)...
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