Alles andere wäre grob fahrlässig gegenüber dem Unternehmen, Mitarbeitern und Aktionären.
In Zukunft werden CPU und GPU zumindest in teilen verschmelzen und da kann nvidia es sich garnicht erlauben nicht zu forschen.
Natürlich wird man es nicht an die große Glocke hängen, warum auch die Konkurrenz warnen.
Und damit wäre auch alles zum Thema gesagt. Wenn sie was zeigen wollen, dann werden wir es schon sehen, dazu muss man aber nicht über Jahre immer wieder über eine nvidia CPU spekulieren (die so oder so kommen wird).
Und warum sollten die sich heute noch mit der zwischenzeitlich völlig veralteten, ineffizienten und überteuerten X86-Architektur herumschlagen?
Damit sie in Zukunft Komplettlösungen anbieten können? Oder sogar All-In-One-Chip Lösungen?
Natürlich ist die Architektur veraltet. Gibt es allerdings eine Alternative am Horizont? Nein. Nicht mal ansatzweise.
Clown schrieb:
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> Damit sie in Zukunft Komplettlösungen anbieten können? Oder sogar
AMD versucht dies schon seid Jahren. War aber auf lange Sicht nie profitabel damit. Aus welchem Grund sollte Nvidia damit mehr Erfolg haben?
> All-In-One-Chip Lösungen?
ist zwar kein X86er aber der Tegra ist doch ein SoC oder?
> Natürlich ist die Architektur veraltet. Gibt es allerdings eine Alternative
> am Horizont? Nein. Nicht mal ansatzweise.
Was wäre für dich eine Alternative? Nur eine Plattform auf der schon ein vergleichbares Softwareangebot besteht?
ARM Ageddon schrieb:
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> AMD versucht dies schon seid Jahren. War aber auf lange Sicht nie
> profitabel damit. Aus welchem Grund sollte Nvidia damit mehr Erfolg haben?
nVidia sitzt am längeren Hebel. Allein schon Kohlemäßig.
> ist zwar kein X86er aber der Tegra ist doch ein SoC oder?
Joar, aber möchtest Du einen Tegra in Deinem Desktop-Rechner oder gar in Deiner Workstation? Wär mir zu langsam :)
> Was wäre für dich eine Alternative? Nur eine Plattform auf der schon ein
> vergleichbares Softwareangebot besteht?
Exakt. Aber nicht mal die x64 Erweiterung kriegen viele Entwickler gebacken, weshalb sich das auch nur mühsam durchsetzt. Ergo: Wir werden noch länger am x86 hängen.
Clown schrieb:
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> nVidia sitzt am längeren Hebel. Allein schon Kohlemäßig.
Nö. AMD hat im X86-Sektor in den letzten Jahren so viel Geld verloren, da wäre Nvidia schon viel früher die Luft ausgegangen.
> Joar, aber möchtest Du einen Tegra in Deinem Desktop-Rechner oder gar in
> Deiner Workstation? Wär mir zu langsam :)
Für den Desktopeinsatz ist der Tegra im Augenblick noch unterdimensioniert. Mit der Generation 2 (2010) oder Generation 3 (2011) des Tegra mag das aber schon wieder ganz anders aussehen.
> Exakt. Aber nicht mal die x64 Erweiterung kriegen viele Entwickler
> gebacken,
Genau, statt das man endlich eine vernünftige Nachfolgearchitektur entwickelt, wird mit aller Macht daran gearbeitet die X86-Architektur am Leben zu erhalten. Es werden immer mehr Erweiterungen auf das Chipdesign aufgepfropft wodurch dieses immer komplexer aber auch ineffizienter wird.
> weshalb sich das auch nur mühsam durchsetzt. Ergo: Wir werden
> noch länger am x86 hängen.
Diese Problem existiert aber hauptsächlich auf der Windowsschiene, oder?
ARM Ageddon schrieb:
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> Nö. AMD hat im X86-Sektor in den letzten Jahren so viel Geld verloren, da
> wäre Nvidia schon viel früher die Luft ausgegangen.
Ich denke, in einem Punkt sind wir uns einig: AMD hat viel Geld verloren ;) Und das ist hier nun mal der Knackpunkt.
> Für den Desktopeinsatz ist der Tegra im Augenblick noch unterdimensioniert.
> Mit der Generation 2 (2010) oder Generation 3 (2011) des Tegra mag das aber
> schon wieder ganz anders aussehen.
Ich bezweifle stark, dass kommende Generationen in absehbarer Zukunft so riesige Sprünge in Sachen Performance machen werden.
> Genau, statt das man endlich eine vernünftige Nachfolgearchitektur
> entwickelt, wird mit aller Macht daran gearbeitet die X86-Architektur am
> Leben zu erhalten. Es werden immer mehr Erweiterungen auf das Chipdesign
> aufgepfropft wodurch dieses immer komplexer aber auch ineffizienter wird.
In modernen Prozessoren ist es eher anders herum. Es existiert ein 32bit "Kompatibilitätsmodus", der praktisch aufgepfropft ist.
> Diese Problem existiert aber hauptsächlich auf der Windowsschiene, oder?
Nun, wenn Du der Windowswelt einen Strick aufgrund ihrer schieren Größe drehen willst, dann ja. In der Unix/Linux Welt ist das allein aufgrund ihres Publikums erwartungsgemäß anders.
Ergänzung zum Tegra (da ich nicht editieren kann): Ich vermute darüber hinaus, dass das auch gar nicht das Ziel des Tegras ist, die x86 Architektur zu ersetzen. Ich könnte mir aber vorstellen leistungsfähigere Varianten in kommenden Spielekonsolen zu sehen.
Clown schrieb:
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> ARM Ageddon schrieb:
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> > Nö. AMD hat im X86-Sektor in den letzten Jahren so viel Geld verloren,
> da
> > wäre Nvidia schon viel früher die Luft ausgegangen.
>
> Ich denke, in einem Punkt sind wir uns einig: AMD hat viel Geld verloren ;)
> Und das ist hier nun mal der Knackpunkt.
>
Genau deshalb spricht einiges dafür das nVidia eben nicht in diesen Markt investiert ;) Im übrigen hat AMD bei der vorletzten CPU Serie unmengen an Geld verloren. Das gleich hat es vor ein paar Jahren auch bei Intel gegeben. Nur das Intel sowas finanziell verkraften kann.
> > Für den Desktopeinsatz ist der Tegra im Augenblick noch
> unterdimensioniert.
> > Mit der Generation 2 (2010) oder Generation 3 (2011) des Tegra mag das
> aber
> > schon wieder ganz anders aussehen.
>
> Ich bezweifle stark, dass kommende Generationen in absehbarer Zukunft so
> riesige Sprünge in Sachen Performance machen werden.
>
Brauchen sie nicht. Denn sie sind schon schneller bzw. min. genau so schnell. Bestes Beispiel ist hier die PowerPC Architektur. Hat sich nur nicht durchgesetzt da sie zu teuer verkauft wurde.
Nur weil die x86 Architektur so verbreitet ist, heißt das noch lange nicht das es auch die beste im Pool ist ;)
> > Genau, statt das man endlich eine vernünftige Nachfolgearchitektur
> > entwickelt, wird mit aller Macht daran gearbeitet die X86-Architektur am
> > Leben zu erhalten. Es werden immer mehr Erweiterungen auf das Chipdesign
> > aufgepfropft wodurch dieses immer komplexer aber auch ineffizienter
> wird.
>
> In modernen Prozessoren ist es eher anders herum. Es existiert ein 32bit
> "Kompatibilitätsmodus", der praktisch aufgepfropft ist.
>
Ist im Grunde egal. Es sind mittlerweile soviele Dinge in die Architektur geflossen das sie aussieht wie ein Flickenteppich.
Tingelchen schrieb:
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> Genau deshalb spricht einiges dafür das nVidia eben nicht in diesen Markt
> investiert ;) Im übrigen hat AMD bei der vorletzten CPU Serie unmengen an
> Geld verloren. Das gleich hat es vor ein paar Jahren auch bei Intel
> gegeben. Nur das Intel sowas finanziell verkraften kann.
Ich glaube, wir reden aneinander vorbei. Ich meinte ja, dass AMD eben nicht mehr so große Sprünge machen kann, _weil_ sie recht viel Geld verloren haben. In dem Fall wäre es genau der richtige Zeitpunkt für einen Konkurrenten ins Geschäft einzusteigen.
Wenn Du was anderes meintest, musst Du hier noch mal erklären :)
> Brauchen sie nicht. Denn sie sind schon schneller bzw. min. genau so
> schnell. Bestes Beispiel ist hier die PowerPC Architektur. Hat sich nur
> nicht durchgesetzt da sie zu teuer verkauft wurde.
Word!
> Nur weil die x86 Architektur so verbreitet ist, heißt das noch lange nicht
> das es auch die beste im Pool ist ;)
Tja, dieses Prinzip hat die Geschichte schon mehrfach bewiesen ;) Allerdings hat die Geschichte auch bewiesen, dass ein Nachfolger nur dann Fuß fassen kann, wenn er entsprechende Vorteile gegenüber dem Vorgänger aufweisen kann. Ich habe mir eben die Performance aus dem Pool der Möglichkeiten gepickt. Alternativ kann das auch eine viel geringere Verlustleistung sein (die den Mainstream aber vermutlich weniger interessieren würde) oder der Preis (schon interessanter) etc.
> Ist im Grunde egal. Es sind mittlerweile soviele Dinge in die Architektur
> geflossen das sie aussieht wie ein Flickenteppich.
Das bleibt natürlich bei dem Alter kaum aus und ich stimme auch vollkommen zu, dass die Architektur so langsam mal abgelöst werden könnte, wenn entsprechende Vorteile für jeden erkennbar sind. Ich sage ja nur, dass das vermutlich nicht so einfach wird und, dass dies ein langfristiger Prozess wird.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.11.09 15:22 durch Clown.
Clown schrieb:
> In modernen Prozessoren ist es eher anders herum. Es existiert ein 32bit
> "Kompatibilitätsmodus", der praktisch aufgepfropft ist.
Quark
x86-64 Prozessoren (also das was wir so von AMD und Intel in unseren Rechnern haben) können 32Bit-Befehle nativ verarbeiten.
Die "überzähligen" Bits der Register werden einfach mit Nullen gefüllt und das ganze dreist wie 64Bit behandelt.
Angepasst wird nur, wenn bei einem Rechenergebnis ein Übertrag entstanden ist, oder bei eine Bit-Verschiebung.
Im Alltag ergibt sich dadurch im 32Bit-Betrieb ein Geschwindigkeitsverlust der erfahrungsgemäß im Bereich von 1% und weniger liegt.
Siehe dazu auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/X86-64
Inwiefern beisst sich das mit meiner Aussage?
Ich habe lediglich vermieden ins Detail zu gehen und habe absichtlich die Termini meines Vorredners benutzt.
Fakt ist, dass zur Verarbeitung der 32bit-Befehle die vorhandene 64bit-Architektur benutzt wird und nicht umgekehrt.
Ich wollte nur dahingehen korrigieren, dass da kein "aufgestülpter Kompatibilitätsmodus" in Form irgendwelcher Emulationen läuft, wie es sonst bei einem Architekturwechsel üblich ist, sondern 32Bit-Anwendungen weiterhin nativ ausgeführt werden können.
Ne, von Emulation war auch explizit nicht die Rede.
Zugegebenermaßen hätte ich das besser herausstellen können.
Natürlich werden die Befehle nativ ausgeführt, allerdings nur, weil die vorhandene 64bittige Architektur dies praktisch mit (kleinen, unaufwendigen) Tricks duldet. Optimal ist dies allerdings nicht und auf diesen kleinen Unterschied wollte ich hinweisen.
für alle, die auf x86 hacken, Intel selbst mit dem Itanium eine alternative Architektur auf dem Markt, an sich ein Toller Chip. Nur musste Intel viel Kritik kassieren, weil in der ersten Generation die Emmulation von x86 Mies umgesetzt war.
Die Frage ist was der Kunde will, und der will x86. Selbst bei den Herstellern der dicken Server (IBM, Cray) werden x86er verbaut. Davon weg zu kommen ist fast unmöglich. Sogar Apple ist mittlerweile dabei. Wenn nicht MS einen Schitt wie Apple macht, wird keine andere Plattform dauerhaft Erfolg in der Masse haben. Von etablierten Nischenprodukten wie ARM mal abgesehen.
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