die klassischen Aufgaben des Verlages wie auswählen, lektorieren und aufbereiten werden auch weiterhin benötigt, das weiß jeder, der einmal einen unlektorierten Text gelesen hat. Diese Aufgaben werden auch bei E-Books dasselbe kosten. Mir schwebt für Fachbücher ein Abomodell vor. Bei Photoshop lohnt es sich z. B. kaum, ein Buch zu kaufen, weil Adobe alle 1,5 Jahre eine neue Version auf den Markt wirft, die Bücher aber so teuer sind, dass es sich kaum lohnt, sie zu kaufen. Statt also für 100 Euro ein Buch zu kaufen, dass nach 2 Jahren veraltet ist, abonniert man ein Buch für eine geringere Gebühr, das regelmäßig aktualisiert wird. Alternativ könnte man es auch kapitelweise anbieten oder quasi mieten. Galileo stellt ja auch haufenweise Bücher als Openbook kostenlos online, was ihnen nicht zu schaden scheint.
nur sind die OpenBooks von Galileo nahezu unbrauchbar. Das Zeug ist im HTML-Format, ganz bescheiden aufgesplittet einzelne seiten zum Teil ein kurzer Absatz auf einer HTML-Seite. Gut wäre in einem ordentlichen freien echten ebook-Format oder als PDF. So aber ist es nett gemeint aber nicht gekonnt, bzw. nicht wirklich gewollt.
Kommentare: 173 | letzter Beitrag 27.05. 23:42
Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 79 | letzter Beitrag 27.05. 22:43
Kommentare: 71 | letzter Beitrag 27.05. 22:20
Kommentare: 63 | letzter Beitrag 27.05. 23:15
E-Mail an news@golem.de

Nach der Urteilsverkündung im Rechtsstreit zwischen Youtube und Gema fühlten sich beide Seiten als Gewinner. In Wahrheit gibt es aber nur einen Verlierer, bloggt Medienrechtsexperte Thomas Hoeren: die Gema.

Ein soziales Netzwerk für Pornografie muss seine Marke nicht an Facebook übergeben. Faceporn, ein norwegisches Unternehmen, freut sich über den Sieg vor einem kalifornischen Gericht.

Diablo 3 ist toll, sagen viele Spieler - Diablo 3 ist eine Stimulus-Response-Maschine, sagt Rainer Sigl. Der Blogger und leidenschaftliche Gamer erklärt, warum er sich Blizzards jüngstem Werk verweigert.

Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.