Oracle versucht also einen Tour-de-force und hofft, dass die meisten/wichtigsten Entwickler bei Oracle bleiben? Oracle scheint wohl komplett der Realität entglitten zu sein, hier geht's ja nicht um den Kampf zweier kommerziellen Produkte sondern um die Gunst und unentgeltliche Arbeitskraft der Open Source Community. Seit der Sun Übernahme wehte Oracle bei jedem ihrer Open Source feindlichen Schritte ein eisiger Wind entgegen, das scheint ihnen aber bisher entgangen zu sein.
Kann auch sein, dass Oracle OpenOffice als strategisches Produkt schnell weiterentwickeln wollen um möglichst bald viele proprietäre Teile einzubauen und die Office-Suite kommerziell besser verkaufen zu können.
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> Oracle versucht also einen Tour-de-force und hofft, dass die
> meisten/wichtigsten Entwickler bei Oracle bleiben?
Rund 90% aller OOo-Entwickler werden vollzeit von Oracle dafür bezahlt an diesen Produkten zu arbeiten, daher brauchen sie nicht zu hoffen, sondern lediglich weiterhin pünktlich die Gehälter bezahlen. LO hingegen heißt alle Entwickler willkommen, doch mit AUsnahme von 6 Novell-Entwicklern werden zur Zeit keine Vollzeitkräfte von den unterstützenden Unternehmen bezahlt.
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> Kann auch sein, dass Oracle OpenOffice als strategisches
> Produkt schnell weiterentwickeln wollen um möglichst bald
> viele proprietäre Teile einzubauen und die Office-Suite
> kommerziell besser verkaufen zu können.
Dem Vernehmen nach will Oracle die Expertise der OOo-Entwickler nutzen und ein kommerzielles "Cloud-Office" entwickeln.
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Wie ihr wisst sind beim LibreOffice einige grosse Firmen mit dabei, da wird man sich also um die Finanzierung des Projekts keine Sorgen machen müssen ;-)
Die 90% der Oracle eigenen Entwickler haben also wenig Gewicht für den Erfolg von LibreOffice. Und vielleicht springen auch da bald ein paar ab, wie aus anderen Ex-Sun-Applikationen...
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Ich glaube Oracle hat das nicht so ganz verstanden wie das mit dem OO-Entwickler geht:
Die OO-Entwickler arbeiten bei dir damit sie an dem OO-Produkten weiter arbeiten können die von der Firma dann auch benutzt werden.
Ergo:
Keine OO-Produkte = Keine OO-Entwickler.
Oracle hat schon viele Top-Entwickler vergrault und jetzt starten sie ja voll durch und probieren die letzten noch zu vertreiben.
Eines sollte klar sein: die Leute fänden ÜBERALL einen Job.
Was da für ein Sinn dahinter sein soll, ist mir unbekannt.
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OracleHasser schrieb:
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> Wie ihr wisst sind beim LibreOffice einige grosse Firmen mit dabei, da wird
> man sich also um die Finanzierung des Projekts keine Sorgen machen müssen
So so.
Schon mal die "Bekenntnisse" der großen Firmen auf TDF.org gelesen?
Außer heißer Luft einiger Subordinierter habe ich da
noch nichts gelesen. Oder habe ich offizielle Pressemitteilungen
von Google, Novell oder RedHat verpasst?
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Thor Au schrieb:
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> OracleHasser schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
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> > Wie ihr wisst sind beim LibreOffice einige grosse Firmen mit dabei, da
> wird
> > man sich also um die Finanzierung des Projekts keine Sorgen machen
> müssen
>
> So so.
>
> Schon mal die "Bekenntnisse" der großen Firmen auf TDF.org gelesen?
>
> Außer heißer Luft einiger Subordinierter habe ich da
> noch nichts gelesen. Oder habe ich offizielle Pressemitteilungen
> von Google, Novell oder RedHat verpasst?
Nein aber du hast es verpasst geduldig abzuwarten was sich tun wird. Aber wenn dir das zu lange geht, dann ruf doch bei Google in Zürich an geig ihnen mal deine Meinung damit sie mal wissen wo's lang geht. LOL
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> > Schon mal die "Bekenntnisse" der großen Firmen auf TDF.org gelesen?
> >
> > Außer heißer Luft einiger Subordinierter habe ich da
> > noch nichts gelesen. Oder habe ich offizielle Pressemitteilungen
> > von Google, Novell oder RedHat verpasst?
> Nein aber du hast es verpasst geduldig abzuwarten was sich tun wird. Aber
> wenn dir das zu lange geht, dann ruf doch bei Google in Zürich an geig
> ihnen mal deine Meinung damit sie mal wissen wo's lang geht. LOL
Ja sicher. Geduldig abwarten, was sich tun wird.
Das nenne ich mal enthusiastischen Support.
Da muss man sich ja keine Sorgen um das Projekt machen.
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IrgendEinAnderer schrieb:
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> > Oracle versucht also einen Tour-de-force und hofft, dass die
> > meisten/wichtigsten Entwickler bei Oracle bleiben?
>
> Rund 90% aller OOo-Entwickler werden vollzeit von Oracle dafür bezahlt
Hast Du auch Zahlen was 90% bedeutet? Bei mir spukt die Zahl von 20 Mitarbeitern herum, die sun zuletzt bezahlt hat, bei Oracle sollen es noch weniger geworden sein.
Für andere Firmen war es bislang uatraktiv an OpenOffice mitzuarebiten, weil alle rechte an Sun/oracle abgetreten werden mußten.
Wenn die Größenordnung ungefähr stimmt (die Zahlen sind wie gesagt nur etwas was ich mal aufgschnappt habe), dürfte der Verlust der von Oracle bezahlten Mitarbeiter nicht so schwer zu kompensieren sein. Schwerer dürften Patente wiegen, an denen Oracle die Rechte hat und die möglicherweise auch libreOffice betreffen. Das macht mir mehr Sorgen.
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> Wie ihr wisst sind beim LibreOffice einige grosse Firmen mit
> dabei, da wird man sich also um die Finanzierung des Projekts
> keine Sorgen machen müssen ;-)
Wenn die unterstützenden Firmen zusammen mehr als 50 Vollzeitentwickler produktiv haben, dann glaube ich es, vorher nicht. Keine von diesen Firmen hat wirklich ein so ernstes Interesse an LO, dass sie wirklich bereit wären ernsthaft Ressourcen in die Sache zu investieren. Es sieht eher so ais als ob diese Firmen es bei der "moraleischen Unterstützung" belassenwürden.
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OracleHasser schrieb:
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> Wie ihr wisst sind beim LibreOffice einige grosse Firmen mit dabei, da wird
> man sich also um die Finanzierung des Projekts keine Sorgen machen müssen
> ;-)
doch, das muß man, denn alle diese Firmen hätten sich bereits in der Vergangenheit stärker engagieren können und haben es nicht getan und auch aktuell liegen weitgehend nur Absichtserklärungen vor, denn Codebeträge kommen derzeitig überwiegend nur von freien Einzelentwicklern und das ist keine verlässliche Basis
> Die 90% der Oracle eigenen Entwickler haben also wenig Gewicht für den
> Erfolg von LibreOffice.
doch, sie haben derzeitig und für die nächsten Jahre ein sehr starkes Gewicht
> Und vielleicht springen auch da bald ein paar ab,
> wie aus anderen Ex-Sun-Applikationen...
Schon möglich, nur ist ja eine Schwächung von OOo kein automatischer Vorteil von LO, vielmehr momentan eher ein Nachteil, denn sollten sie Entwickler derzeitig kündigen, so brauchen sie einen neuen Arbeitgeber, der aber aktudell deshalb nicht LibreOffice sein kann weil es übder keine Gelder verfügt
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IrgendEinAnderer schrieb:
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> > Wie ihr wisst sind beim LibreOffice einige grosse Firmen mit
> > dabei, da wird man sich also um die Finanzierung des Projekts
> > keine Sorgen machen müssen ;-)
>
> Wenn die unterstützenden Firmen zusammen mehr als 50 Vollzeitentwickler
> produktiv haben, dann glaube ich es, vorher nicht. Keine von diesen Firmen
> hat wirklich ein so ernstes Interesse an LO, dass sie wirklich bereit wären
> ernsthaft Ressourcen in die Sache zu investieren. Es sieht eher so ais als
> ob diese Firmen es bei der "moraleischen Unterstützung" belassenwürden.
Ca. 20 Entwickler dürften es jetzt schon sein, wenn man die Zahlen in dem Heisebericht adiert. http://www.heise.de/newsticker/meldung/Hintergruende-zu-LibreOffice-1100472.html
Dazu kommt das überwältigend positve Echo der Community: http://www.linux-community.de/Internal/Nachrichten/Statusbericht-zu-Libre-Office
Ich gehe jede Wette ein, das die Zahl von 50 Mitarbeitern schon ende nächstes Jahr überschritten ist. Es ist einfach naheliegend und vernünftig, sich bei der Entwicklung einer freien Office Suite nicht von einer einzigen Firma abhängig zu machen.
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