Alles was ich im Internet kaufe, kann ich schön per PayPal kaufen - wo ist das Problem? Ich bin PayPal Kunde seit der ersten Stunde und bei mir lief noch nie etwas schief. Sowohl Einnahmen als auch Ausgaben wurden immer korrekt abgewickelt. Auch bei Ebay nie Probleme gehabt. Also, wo liegen die Probleme - evtl. bin ich ja blind oder einfach dumm.
Tippe auf Blind und Dumm ;)
Also... wenn PP 5% draufschlägt, dann muss ein Hänlder die Produkte entsprechend teurer Machen. Insbesondere bei 10%. Die Margen schrumpfen extrem zusammen. Oder der Preis wird an den Kunden weitergegeben.
Oder einfach gesagt: Ist dir PayPal bezahlung 10% Preisaufschlag wert?
Oh einer, bei dem bisher nx schief lief ... immerhin einer!
Verstehe ich nicht ganz. Wenn ich Software kaufe - für z.B. 49 EUR - dann wird mir auch nur 49 EUR abgebucht - wo sind da die 5%. Hätte ich mir Kreditkarte gekauft wäre die Software genauso teuer gewesen. Ich kaufe meistens in den USA Software auf Internetseiten.
Ja, weil bei dem Preis von ~50€ schon die ganzen % Aufschlag schon dabei sind. Die muss der Händler im Vorhinein schon berücksichtigen. Bei ihm kommen ja nur ~45€ an ...
Mit anderen Worten die Produkte könnten wesentlich billiger sein ;)
Trajan schrieb:
> Mit anderen Worten die Produkte könnten wesentlich billiger sein ;)
Sind sie aber in aller Regel nicht, weil kaum ein Händler so kalkuliert. Bei den meisten kostet Paypal ja nichts extra.
Ach, und andere Bezahlsystem kosten nichts, was? Im Vergleich ist Paypal BILLIG für Verkäufer. Die meisten payment-Anbieter kosten gerade für kleinere Websites viel zu viel. Klar, pro Transaktion weniger, aber erst ab ziemlich vielen Transaktionen. Nicht jeder hat 100+ Online-Verkäufe pro Tag.
Innovator schrieb:
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> Alles was ich im Internet kaufe, kann ich schön per PayPal kaufen - wo ist
> das Problem?
Das Problem ist, dass mir als Händler Dein blödes PayPal saftige Gebühren abzieht, nur weil Du damit bezahlen musst.
Mir bereitet es nur Umstände:
1. Muss die Gebühren dafür tragen statt dass Du es selbst zahlst, wenn Du unbedingt mit Deinem blöden Wunderzahlungsmittel zahlen willst.
2. Werde bei eBay dazu gezwungen, wenn ich dort nen Shop habe.
3. Muss anders kalkulieren, um die Gebühren wieder reinzukriegen (Aufwand), was die Produkte wieder teurer macht.
4. Muss die blöde Kohle regelmäßig auf mein Konto buchen, um über sie normal verfügen zu können.
5. Muss mich vielleicht noch mit zwielichtigen Kunden rumschlagen, die die Kohle zurückbuchen und in Folge mit dem grandiosen PayPal-Support.
6. Bekomme ab und zu blöde "Zahlung noch nicht abgeschlossen"-Mails, die dazu führen, dass Kunden fragen, wo denn die Ware bleibt, wo sie ja schon bezahlt haben.
Reicht das?
Das Problem ist, dass ich als langjähriger ebay-Verkäufer dazu gezwungen werde, Paypal anzubieten, sonst kann ich in bestimmten Kategorien gar nichts mehr anbieten!
Paypal ist ein Willkürsystem! Jeder Depp, der dich nerven will sperrt dir einfach mal so eben die Verfügungsgewalt über das Geld, was er dir schon längst gezahlt hat. Und nein, Paypal braucht zum Bearbeiten eines Falls nicht 5 Tage, sondern gerne mal 6 Wochen! Ich habe 6 Wochen keinen Zugriff auf mein Geld, Paypal kann damit arbeiten und es verzinsen...weißt du was bei deren Transaktionsvolumen da an Zinsen zusammenkommt?
Paypal nimmt sich das Recht heraus, über der Gerichtbarkeit zu stehen, indem es Entscheidungen über mein Geld ohne Rechtsgrundlage trifft. Dort kann ein Sachbearbeiterpraktikant anhand zweier Handyfotos entscheiden, ob ich mein Geld bekomme oder eben doch nicht.
Paypal schickt einem bei hohen Umsätzen völlig sinnfreie Geldwäscheschutzformulare, die weder erläutert werden noch für Privatkunden überhaupt korrekt ausfüllbar sind! Da ein Support praktisch nicht existiert (ich zahle nicht dafür, wenn Jemand der mit mir Geld verdient was von mir will), konnte mir also auch noch niemand erklären, wie ich diese Formulare korrekt und ohne Falschaussage ausfüllen soll. Das hat mich schon zwei Mitgliedskonten gekostet, die man natürlich nicht nur sperrt, sondern auch alle damit verknüpften Konten dauerhaft blockt. Zum Glück hab ich mehr als ein Konto und mehr als eine Kreditkarte :D
Trotzdem meide ich seither Paypal, wo es nur geht. Ein Anbieter der intransparent und kundenfeindlich arbeitet sollte möglichst früh von einer monopolartigen Stellung abgehalten werden!
Mehrere Kreditkarten und Konten mögen ja noch vertretbar sein, aber ständig heiraten und umziehen? Nee danke.
Ok, das hört sich nicht so gut an. Als Verkäufer ist man da anscheinend nicht so gerne gesehen. Wie gesagt ich kaufe eigentlich nur und bekomme ein paar Gutschriften durch ein Affiliate System.
Ich frage mich nur warum PP in den USA so gerne genommen wird - jede Seite bietet es an damit zu zahlen. Und ich muss sagen das ich lieber via PP in den USA bezahle anstatt jeder Hans-Wurst-Seite meine CC Nummer zu geben und das hat bisher alles wunderbar funktioniert.
Ausserdem glaube ich das es als Shop-Betreiber und ich meine nicht Ebay - sondern einen eigenständigen Shop - nicht einfach ist ein Kreditkartenzahlsystem an den Start zu bekommen. Da bietet PP doch eine gute Lösung an. Was es sonst noch mitlerweile gibt weiß ich nicht. Wie gesagt von meiner Seite (kauftransaktionen) war immer alles perfekt.
na das ist ganz einfach...
weil wir hier ein so unglaublich modernes system haben, das sich "onlineüberweisung" nennt, was idr am schon am nächsten werktag das geld (manchmal 2, selten 3) dem gegenüber transferiert.
oder das lastschriftverfahren
oder einfach Rechnungen schicken lassen und "onlineüberweisung"..
In den USA sind Schecks noch üblich (sowie in UK), und Kreditkarte ist auch üblich (funktioniert aber ja auch teils anders als bei uns ), bei uns dagegen verwendet man eher die EC-Karte, und Onlinebanking sowie das Lastschrifteinzugsverfahren.
PayPal ist was ganz ganz schlimmes, und sowas ist ne Bank (haben sich eine luxemburgische oder belgische Bank einverleibt, um den Status zu bekommen)
PayPal ist für mich ein Grund, in der App-World (Blackberry) keine Kaufsoftware zuerwerben, da dies nur mit einem PP-Account möglich ist...
Innovator schrieb:
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> Ok, das hört sich nicht so gut an. Als Verkäufer ist man da anscheinend
> nicht so gerne gesehen. Wie gesagt ich kaufe eigentlich nur und bekomme ein
> paar Gutschriften durch ein Affiliate System.
>
> Ich frage mich nur warum PP in den USA so gerne genommen wird - jede Seite
> bietet es an damit zu zahlen. Und ich muss sagen das ich lieber via PP in
> den USA bezahle anstatt jeder Hans-Wurst-Seite meine CC Nummer zu geben und
> das hat bisher alles wunderbar funktioniert.
>
> Ausserdem glaube ich das es als Shop-Betreiber und ich meine nicht Ebay -
> sondern einen eigenständigen Shop - nicht einfach ist ein
> Kreditkartenzahlsystem an den Start zu bekommen. Da bietet PP doch eine
> gute Lösung an. Was es sonst noch mitlerweile gibt weiß ich nicht. Wie
> gesagt von meiner Seite (kauftransaktionen) war immer alles perfekt.
Ich geb da lieber meine CC-Nummern raus, als mit PayPal zu bezahlen. Alle Buchungen der CC kann ich bis 6 Monate später noch rückgängig machen. Und zudem gibt's ja mittlerweile Prepaid-CCs.
Bei PayPal ist man auf die Gunst der bearbeitenden halbtagsangestellten Hausfrauen angewiesen. Als Käufer kann man ein Paket mit Ziegelsteinen bekommen - sowie Paypal einen Post-Einlieferungsbeleg vom Absender bekommt, sieht man sein Geld nie wieder. Als Verkäufer muss man eingefrorene Konten über sich ergehen lassen. Der, der zuerst und am lautesten schreit, bekommt erstmal Recht.
Ich konnte nicht mal ein einmal mit dem eBay-Konto verknüpftes PayPal-Konto so ohne weiteres wieder trennen und musste das komplette PayPal-Konto löschen - was ich allerdings bis heute nicht bereut habe.
Zwingt euch beide jemand zummOnlinehandel bei ebay? Nein? Na dann....
Wow das hoert sich ja nicht so gut an
ich hatte auch noch nie Problem als Kaeufer mit PP.
Klar sind die 10% happig und eigentlich sollte man PP boykottieren.
Hab da aber mal ne Frag, ich wollte vor ein paar Jahren mal
CC-Unterstuetzung in einem OnlineShop einrichten, aber
als ich die Gebuehren dafuer gesehen habe, hab ich ganz schnell die Finger davon gelassen. Ohne grossen Umsatz waren die Ausgaben fuer eine CC-Abwicklung nicht zu rechtfertigen.
Ist das denn heute anders?
Und wenn ich bei CC eine Zahlung bis zu 6 Monate wieder rueckgaengig machen kann, koennten mich Kaeufer mit CC genauso nerven wie mit PP.
xyz123 schrieb:
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> Wow das hoert sich ja nicht so gut an
> ich hatte auch noch nie Problem als Kaeufer mit PP.
>
> Klar sind die 10% happig und eigentlich sollte man PP boykottieren.
>
> Hab da aber mal ne Frag, ich wollte vor ein paar Jahren mal
> CC-Unterstuetzung in einem OnlineShop einrichten, aber
> als ich die Gebuehren dafuer gesehen habe, [..]
> CC-Abwicklung nicht zu rechtfertigen.
>
Die Gebühren sind unterschiedlich je nach Abrechnungsdienstleister - Spanische Anbieter sind besonders "billig" ;-)
Aber grundsätzlich ist KK eine der teuersten Abrechnungsmöglichkeiten für den Anbieter (die Banken in D ärgern sich doch bis heute, dass sie die Möglichkeit für das Lastschriftverfahren "zu" günstig eingerichtet haben).
> Ist das denn heute anders?
> Und wenn ich bei CC eine Zahlung bis zu 6 Monate wieder rueckgaengig machen
> kann, koennten mich Kaeufer mit CC genauso nerven wie mit PP.
>
Es gibt Verfahren bei denen die Transaktion für den Händler sicher ist. Ob die Abrechnung dann wiederum noch teurer wird oder die Einrichtung deutlich höheren Aufwand erfordert, kann ich nicht sagen.
Ja - als Verkäufer ist man bei PayPal wirklich nicht so gern gesehen, könnte man meinen. Und die Gebühren: nun ja - ich schlag die definitiv beim Verkauf drauf, wenn man als Zahlungsart "PayPal" auswählt. Kostet dann halt 5% mehr. Sowas geht bei Ebay natürlich nicht, deshalb müssen die eben ohne mich auskommen.
Und es ist unglaublich: trotz dieser ca. 2-3€ mehr, kaufen ca. 45% per PayPal. Bei Bestellungen aus dem nicht-europäischen Ausland kann ichs ja noch verstehen, weil da Bankgebühren schon deutlich happiger sein können. Aber aus dem Inland... ich verstehs nicht.
Und was die Leute dann ungeduldig sind: Irgendwann 23:27 was bestellt, am Morgen um 5:44 dann schon der Rückzug der Zahlung bzw. Anfechtung der Transaktion bei PayPal wegen Betrugsverdacht "weil der Software-Freischaltcode" noch nicht da ist. Mein Gott! Ich muss das Zeugs manuell bearbeiten, soll ich vor dem PC übernachten? Und das, obwohl beim Kauf extra darauf hingewiesen wird, dass es den Tag durch in der Regel innerhalb 1 Stunden und sonst spätestens nach 24 Stunden erledigt ist. Eine Email gibts auch noch dazu, aber die bleibt natürlich gleich mal im Spam-Filter hängen...
Resultat: PayPal sperrt gleich mal das ganze Konto.
zwei ....
Habe auch keine Probleme - sowohl beim Kauf wie auch beim Verkauf. Wer als Verkäufer Probleme hat, hat sie entweder selbst verschuldet oder kennt den PP-Verkäuferschutz nicht...
Ruf doch mal an bei PP - übrigens alles Vollzeit-Kräfte, kenne da eine (Haus)Frau ;-)
NIKB schrieb:
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> Paypal ist ein Willkürsystem! Jeder Depp, der dich nerven will sperrt dir
> einfach mal so eben die Verfügungsgewalt über das Geld, was er dir schon
> längst gezahlt hat.
Paypal ist halt amerikanischer Prägung - sprich eher kunden- als händlerfreundlich.
Dir steht es frei, deine Ware durch andere Plattformen zu vertreiben und bezahlen zu lassen.
Ich persönlich kaufe nur noch entweder über Paypal oder Kreditkarte. Wenn ein Händler diese Zahlungsweisen nicht anbietet, dann machen wir kein Geschäft. So hat halt jeder seine Vorlieben und der Kunde sucht sich halt die für ihn bequemsten Arten der Zahlung.
www.dass-das.de
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