...aber was kann man denn nun konkret damit machen? Momentan ist das Ganze für mich nichts anderes als Distributed Computing oder "Alter Wein in neuen Schläuchen".
Ich lasse mich da aber gerne eines besseren belehren.
Honk schrieb:
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> für mich nichts anderes als Distributed Computing
Wa hat das mit Virtualisierung zu tun du Anfänger?
Honk schrieb:
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> ...aber was kann man denn nun konkret damit machen?
Der größte Vorteil für Unternehmen/Rechenzentren usw. ist dass alle virtualisierten Server einfach zu managen sind, die Betriebskosten fallen da anstatt auf 5 dedizierten (Kunden-)Servern die gerade nichts tun eine physikalischer Server nur idlet. Weiterer Vorteil: Es ist total easy zu skalieren. Du handlest diese virtuelle Cloud über ein Tool. *klick* neuer Server offen... *click* hat Server 93 statt 2 jetzt 4GB RAM... "oh wir brauchen mehr CPU Kapazität" -> neuen Server aufstellen, vmware drauf, *klick* zur wolke hinzugefügt. "Oh nein unser Mailserver ist ausgefallen! Wir können nicht arbeiten!" *klick* "wir ham zwar nen hardwareschaden aber der mailserver läuft wieder"... Also wie du siehst spart virtualisierung auch eine menge arbeitszeit. wir stellen bei uns in der firma gerade nach und nach auf vSphere um.. unsere admins sind hellauf begeistert, ich als entwickler bin hellauf begeistert von der performance der maschinen... was will man mehr? :)
Kurze ergränzung:
Das klappt natürlich deswegen so, weil es leicht ist neue Server hinzuzufügen (also physische Server). Der zweite Aspekt ist, das es selten so ist das jedes neue Tool ein zusätzliches Tool ist. Oftmals werden damit alte Systeme ersetzt, oder alte Systeme werden generell weniger genutzt. So bekommt man auch mit der Zeit wieder resourcen frei, die bei physischen Servern oft lange dann einfach weniger gneutzt werden, also mit der Zeit einfach untätiger sind. In einer Cloud würden die Resourcen dann für Dienste zur verfügung stehen, welche die Resourcen eher benötigen, ohne das der alte Dienst gleich ganz von einem "echten" Rechner weichen muss.
Allerdings hat man dafür ein gesteigertes Risiko für Gesamtausfälle. So schön eine Cloud auch ist, es ist deutlich komplexer als voneinander getrennte Rechnersysteme, ein Fehler kann mehr schaden anrichten.
phrasendräscher schrieb:
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> Honk schrieb:
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> > ...aber was kann man denn nun konkret damit machen?
> Der größte Vorteil für Unternehmen/Rechenzentren usw. ist dass alle
> virtualisierten Server einfach zu managen sind, die Betriebskosten fallen
> da anstatt auf 5 dedizierten (Kunden-)Servern die gerade nichts tun eine
> physikalischer Server nur idlet. Weiterer Vorteil: Es ist total easy zu
> skalieren. Du handlest diese virtuelle Cloud über ein Tool. *klick* neuer
> Server offen... *click* hat Server 93 statt 2 jetzt 4GB RAM... "oh wir
> brauchen mehr CPU Kapazität" -> neuen Server aufstellen, vmware drauf,
> *klick* zur wolke hinzugefügt. "Oh nein unser Mailserver ist ausgefallen!
> Wir können nicht arbeiten!" *klick* "wir ham zwar nen hardwareschaden aber
> der mailserver läuft wieder"... Also wie du siehst spart virtualisierung
> auch eine menge arbeitszeit. wir stellen bei uns in der firma gerade nach
> und nach auf vSphere um.. unsere admins sind hellauf begeistert, ich als
> entwickler bin hellauf begeistert von der performance der maschinen... was
> will man mehr? :)
LH schrieb:
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> Allerdings hat man dafür ein gesteigertes Risiko für Gesamtausfälle. So
> schön eine Cloud auch ist, es ist deutlich komplexer als voneinander
> getrennte Rechnersysteme, ein Fehler kann mehr schaden anrichten.
>
Kommt drauf an wie du einen Gesamtausfall definiert. Bei einem Totalausfall eines RZs ist nun mal alles weg, ob Virtuell, oder physikalisch bestückt. Im DR Fall ist eine Cloud oder vmware-Farm dann aber immer noch im Vorteil, wenn sie über 2 Standorte verteilt ist.
Wenn du darunter den Ausfall eines physikalischen Servers siehst, hast du zum einen recht, das mehr System beeinträchtigt sind, zum anderen gegen durch Mechanismen wie v-motion oder HA aber auch die Wiederherstellungszeiten nahezu gegen null.
Die Technologie ist ja mittlerweile kein Hexenwerk mehr und durchaus vom guten Administrator kontrollierbar. Die Vorteile überwiegen in diesem Falle, wenn man sich und das setze ich einfach mal voraus, Gedanken macht, welche Systeme man virtualisiert und sich genügend Overhead für mögliche Ausfälle mit einbaut. Letzteres ist natürlich nicht immer einfach bei dem heutigen Einsparungsdruck der auf IT-Abteilungen lastet.
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