1. Foren
  2. » Kommentare
  3. » Wirtschaft
  4. » Alle Kommentare zum Artikel
  5. » Regierungsplan: Bund will Telekom…

hätte man das netz staatlich gelassen

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. hätte man das netz staatlich gelassen

    Autor ubuntu_user 17.12.12 - 10:36

    und lediglich den "service" und "kunden" teil der telekom privatisiert, hätte man heute keinerelei probleme. genauso beim netzausbau

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: hätte man das netz staatlich gelassen

    Autor slashwalker 17.12.12 - 11:10

    Na hoffentlich profitiert dann auch mal der "ländliche Raum"

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: hätte man das netz staatlich gelassen

    Autor Shred 17.12.12 - 11:22

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und lediglich den "service" und "kunden" teil der telekom privatisiert,
    > hätte man heute keinerelei probleme. genauso beim netzausbau

    Ich weiß nicht... Ich kenne noch die Zeiten, als das Netz der "Hoheit Bundespost" gehörte. Da brauchte man Modems mit speziellem deutschen Prüfsiegel, natürlich entsprechend sauteuer. Wahlwiederholung bei Modems war nicht erlaubt - das könnte ja das Telefonnetz überlasten. Und überhaupt blieb die Innovation auf der Strecke, es gab zum Beispiel nicht einmal Tonwahl in dem Telefonnetz unserer Großstadt.

    Die Technik mit ISDN und DSL kam eigentlich erst ins Rollen, als daraus die Telekom wurde.

    (Und das sage ich, obwohl ich weiß Gott kein Telekom-Freund bin...)

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: hätte man das netz staatlich gelassen

    Autor ubuntu_user 17.12.12 - 11:29

    Shred schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Technik mit ISDN und DSL kam eigentlich erst ins Rollen, als daraus die
    > Telekom wurde.

    naja vorher gab es das ja auch nicht wirklich.
    ich sage ja nicht, dass das endkundengeschäft in staatshand bleiben sollte.
    telekom kundegeschäft privatisieren und netz beim staat lassen. also alles wofür die regulierungsbehörde zuständig ist, gehört dann zum staat.

    die staatliche netzholding müsste dann z.B. jedes jahr die entgelte senken und bekäme dann nur durch eine höhere geschwindigkeit wieder höhere netzentgelte -> anreiz zum ausbauen. außerdem könnte diese dann z.B. die netze in großstätten teurer verkaufen als auf dem land um so einen ausgleich zu schaffen. da die telekom kunden und netzverwaltung aktuell zusammen inne hat, ist das so ja nicht möglich.
    man umgeht somit das problem, dass die telekom ihre konkurrenten benachteiligt.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  5. Re: hätte man das netz staatlich gelassen

    Autor Youssarian 17.12.12 - 11:36

    ubuntu_user schrieb:

    > hätte man das netz staatlich gelassen
    > und lediglich den "service" und "kunden" teil der telekom privatisiert,
    > hätte man heute keinerelei probleme. genauso beim netzausbau

    Hätte man "das Netz" staatlich gelassen, hätte es nichts mehr zu privatisieren gegeben und wir hatten heute noch die Probleme der Achtziger und der ersten Hälfte der Neunziger. (Und natürlich kein IP, sondern X.25. :-)

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  6. Re: hätte man das netz staatlich gelassen

    Autor Yash 17.12.12 - 11:41

    Shred schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ubuntu_user schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > und lediglich den "service" und "kunden" teil der telekom privatisiert,
    > > hätte man heute keinerelei probleme. genauso beim netzausbau
    >
    > Ich weiß nicht... Ich kenne noch die Zeiten, als das Netz der "Hoheit
    > Bundespost" gehörte. Da brauchte man Modems mit speziellem deutschen
    > Prüfsiegel, natürlich entsprechend sauteuer. Wahlwiederholung bei Modems
    > war nicht erlaubt - das könnte ja das Telefonnetz überlasten. Und überhaupt
    > blieb die Innovation auf der Strecke, es gab zum Beispiel nicht einmal
    > Tonwahl in dem Telefonnetz unserer Großstadt.
    >
    > Die Technik mit ISDN und DSL kam eigentlich erst ins Rollen, als daraus die
    > Telekom wurde.
    >
    > (Und das sage ich, obwohl ich weiß Gott kein Telekom-Freund bin...)
    Früher war nicht alles besser, ja. Aber das müsste ja heute nicht mehr sein. Die Sparkasse als nicht ganz vergleichbares Beispiel ist eine ziemlich moderne Bank in öffentlich-rechtlicher Hand. Die Bundespost ist ein ziemlich lahmer Haufen gewesen. Das ist die heutige Post meiner Meinung nach immer noch. In ländlichen Regionen sind Postfilialien in irgendwelchen Kiosken eingegliedert, wo es früher (zu Bundestpostzeiten) noch richtige Filialen gab. Und dort teilt man sich dann jetzt den Service mit Kioskkunden.
    Ich wäre auch dafür das Netz zurückzukaufen. Ebenso auch andere Infrastruktur wie Bahn, Strom usw. Es entsteht bei der Infrastruktur kaum Wettbewerb und ausbaden dürfen es die Verbraucher bei den Preisen, beim Service und beim Ausbau.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  7. Re: hätte man das netz staatlich gelassen

    Autor Yash 17.12.12 - 11:43

    Youssarian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ubuntu_user schrieb:
    >
    > > hätte man das netz staatlich gelassen
    > > und lediglich den "service" und "kunden" teil der telekom privatisiert,
    > > hätte man heute keinerelei probleme. genauso beim netzausbau
    >
    > Hätte man "das Netz" staatlich gelassen, hätte es nichts mehr zu
    > privatisieren gegeben und wir hatten heute noch die Probleme der Achtziger
    > und der ersten Hälfte der Neunziger. (Und natürlich kein IP, sondern X.25.
    > :-)
    Doch. Den Zugang zum Netz kann vermietet werden und dort entsteht dann richtiger Wettbewerb, da alle Anbieter die selben Voraussetzung bezüglich der Netznutzung haben.
    Edit: Und man sieht ja was passiert: Der Steuerzahler hat ursprünglich das Netz bezahlt, dann den Verkauf indirekt auch bezahlt, da die Kaufkosten damals ja die Kunden übernehmen müssen. Ja und den Ausbau bezahlt der Steuerzahler jetzt zusätzlich auch noch durch die Investitionen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.12.12 11:46 durch Yash.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  8. Re: hätte man das netz staatlich gelassen

    Autor Frank 17.12.12 - 11:52

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > und lediglich den "service" und "kunden" teil der telekom
    > privatisiert, hätte man heute keinerelei probleme. genauso
    > beim netzausbau

    Diese Idee habe ich hier schon öfter gelesen. Aber gibt es irgendwo auf der Welt ein Beispiel, wo dieses Modell erfolgreich umgesetzt worden wäre?

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  9. Re: hätte man das netz staatlich gelassen

    Autor Youssarian 17.12.12 - 12:34

    Yash schrieb:

    >> Hätte man "das Netz" staatlich gelassen, hätte es nichts mehr zu
    >> privatisieren gegeben und wir hatten heute noch die Probleme der
    >> Achtziger und der ersten Hälfte der Neunziger. (Und natürlich kein IP,
    >> sondern X.25. :-)

    > Doch.

    "Doch" was? Es hätte etwas zu privatisieren gegeben? Außer dem Netz besitzt bzw. "besaß" die Telekom fast nur Schulden, Pensionslasten. und kritische Arbeitsverhältnisse. Wer hätte dafür Geld geben sollen?

    > Den Zugang zum Netz kann vermietet werden und dort entsteht dann
    > richtiger Wettbewerb, da alle Anbieter die selben Voraussetzung bezüglich
    > der Netznutzung haben.

    Was aber nichts nützt, wenn der Netzbetreiber selbst Vorschriften zur Anschaltung macht, die von keiner Bundesnetzagentur reguliert würden, weil der Netzbetreiber ja der Staat ist.

    > Der Steuerzahler hat ursprünglich das Netz bezahlt,

    Diese stetig wiederholte, "religiös" motivierte Aussage ist inhaltlich so dumm, dass sich eine Fortsetzung einer Diskussion erübrigt, weil sie ergebnislos bliebe. (Ich habe sie hundertmal oder öfter geführt, es reicht jetzt.)

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  10. Re: hätte man das netz staatlich gelassen

    Autor Natalee 22.01.13 - 22:45

    ...was sind das denn für unwissende Zitate und Antworten? Ist das Volk echt schon so verblödet?...Die Regulierungsbehörde und eer Staat ist der Hemmschuh, sonst niemand...

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Anzeige

Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Test The Elder Scrolls Online: Skyrim meets Standard-MMORPG
Test The Elder Scrolls Online
Skyrim meets Standard-MMORPG

Es ist so groß wie mehrere Rollenspiele zusammen und bietet auch Soloabenteurern Unterhaltung für Wochen und Monate. Vieles in The Elder Scrolls Online erinnert an Skyrim - und leider noch mehr an das altbekannte Strickmuster gängiger MMORPGs.

  1. The Elder Scrolls Online Zenimax deaktiviert umstrittene Bezahlmethoden
  2. Abopflicht Verbraucherschützer mahnen The Elder Scrolls Online ab
  3. Zenimax Online The Elder Scrolls Online ohne Server-Schlangen gestartet

Test Hitman Go: Auftragskiller to go
Test Hitman Go
Auftragskiller to go

Knobeln statt knebeln: In Hitman Go verrichtet Agent 47 sein ebenso lautloses wie blutiges Handwerk auf ungewohnte Art und Weise: Statt Schleich-Action ist Denksport angesagt. Der Titel bleibt dem Kern der Hitman-Reihe trotzdem treu - und macht schnell süchtig.

  1. Square Enix Kernzielgruppe statt globales Massenpublikum

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


  1. Klötzchen: Dänemark in Minecraft nachgebaut
    Klötzchen
    Dänemark in Minecraft nachgebaut

    Straßen, Flüsse und Gebäude: Die staatliche dänische Stelle für Geodaten hat das Land in Minecraft nachgebaut - angeblich weitgehend originalgetreu und im Maßstab 1:1.

  2. Netcat: Musikalbum als Linux-Kernel-Modul veröffentlicht
    Netcat
    Musikalbum als Linux-Kernel-Modul veröffentlicht

    Die experimentelle Elektroband Netcat hat ihr aktuelles Album als Linux-Kernel-Modul im Quellcode und auf Kassette veröffentlicht. Maintainer Greg Kroah-Hartman half beim Codeaufräumen.

  3. Haswell Refresh: Neue Xeon E3 mit bis zu 4,1 GHz
    Haswell Refresh
    Neue Xeon E3 mit bis zu 4,1 GHz

    Im Zuge des Haswell Refreshs Mitte Mai wird Intel neben Core-Prozessoren auch Xeon-Modelle in den Handel bringen. Diese Chips sind für Server gedacht, eignen sich aber auch für Spieler: Der E3-1286 v3 ist die schnellste Sockel-1150-CPU.


  1. 13:30

  2. 13:05

  3. 12:45

  4. 12:02

  5. 11:48

  6. 11:42

  7. 11:27

  8. 11:18