So offensichtlich fehlerhafte Nachfolger-Auswahl gibts sonst nur bei Fußball-Clubs so offensichtlich.
Oracle wird es freuen.
Software AG wächst.
IBM tut wohl auch.
Schlecht für SAP. Ist aber auch egal. Schliesslich gibt es quasi kaum Möglichkeiten, es zu lernen.
SAP und seine hochbezahlten Berater sind mir also mehr als egal.
Wenn SAP untergeht, wird die Lücke sehr schnell gefüllt werden. Ich hoffe allerdings nicht mit Monstren wie IBM, Oracle und Microsoft (Regen --> Traufe), sondern mit innovativen kleineren Spezialisten - vorzugsweise auch aus Deutschland, damit die Arbeitsplätze hier entstehen.
Man könnte beispielsweise XML_Standards festlegen. Die regelmäßig aktualisiert werden.
Beispielsweise für Bilanzen. Aber das haben die bis heute nicht hinbekommen. Das würde den ganzen hunderten und tausenden Börsennotierten Firmen in USA, Japan und halt Europa und Asien helfen, analysiert und vielleicht empfohlen zu werden. Weil Analysten dann automatisch die xml-Quartals-Zahlen analysieren und sich interessante Sachen anzeigen lassen könnten.
Für andere Geschäftsbereiche natürlich auch.
Das Finanzamt könnte sowas erzwingen. Aber von Internetausdruckern ist sowas nicht zu erwarten. Wir müssen ja Erträgnisaufstellungen mit der Hand eintippen. Die Bank könnte eine Token-ID draufdrucken mit 10stelliger "Tele-Nummer" und die gibt man bei der Steuererklärung an. Dann kann sich ELster und Wiso und Finanzamt von der Bank die xml-Erträgnisaufstellung holen und keiner muss sich die Finger wund tippen. Gleiches für die Steuer-Aufstellung und die Steuer-Bescheinigungen.
Der Monolitismus von M$ zeigt sich genau so auch bei SAP. Nämlich in mangelnder Interoperabilität.
Oder bei Elektro-Autos. Die kriegen grade mal ein Ladekabel genormt. Wenn überhaupt.
Und viele Sachen laufen über die Kern-Vorgänge/Prozesse. Also Buchhaltung und bei Produktionsbetrieben ggf. das ERP-System oder im Handel halt die Warenwirtschaft. Die müsste man zur Inter-Operabilität zwingen. Aber von Internetausdruckern ist nix zu erwarten.
Du meinst dieses hier:
http://www.iso20022.org
Bei de SAP - imma grosses Geld, auch für nix!
Schöne Krawatte, schöne Autos. Super Manager.
Monopol ist immer tol, für super Posten, gehn wir hin?
Brauchen wir nichts können, egal, mit Super Krawatte geht imma!
Pwned schrieb:
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> Wenn SAP untergeht, wird die Lücke sehr schnell gefüllt werden.
Bloß weil paar Nasen im Management ausgetauscht werden geht der Kahn doch nicht unter. In dem Laden, in dem ich angestellt bin haben wir in vier Jahren drei verschiedene CEO gesehen und der Laden läuft noch.
@pwned > Wenn SAP untergeht, wird die Lücke sehr schnell gefüllt werden. Ich hoffe allerdings nicht mit Monstren wie IBM, Oracle und Microsoft (Regen --> Traufe), sondern mit innovativen kleineren Spezialisten - vorzugsweise auch aus Deutschland, damit die Arbeitsplätze hier entstehen.
Vielleicht ist es noch nicht angekommen, aber SAP ist ein deutsches Unternehmen. Wenn SAP untergeht - wie du willst - gehen tausende Jobs in Deutschland verloren und es entstünden - was sehr zu bezweifeln wäre - einige hundert durch neue deutsche Startups.
Die Kunden und Entwickler wandern alle in die USA ab zu Oracel, MS, IBM. Also bitte erst das Organ unter den Haaren aktivieren bevor man was schreibt.
Fnam schrieb:
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> Vielleicht ist es noch nicht angekommen, aber SAP ist ein deutsches
> Unternehmen.
Ja, das isses, die *Kraft der Marke* ist für viele Kunden noch immer ein Kaufargument, egal was für eine Qualität dahintersteckt. Deswegen sehe ich die Zukunft für Sap nicht so schwarz.
Ich dachte was ähnliches, wie kommt man von SAP auf nen XML standard?
Und kann mir einer sagen wenns nicht totaler Quatsch war, was ist an den Nachfolgern so schlecht?
Fnam schrieb:
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> Die Kunden und Entwickler wandern alle in die USA ab zu Oracel, MS, IBM.
> Also bitte erst das Organ unter den Haaren aktivieren bevor man was
> schreibt.
mit den kunden kann ich dir recht geben...entwickler wirst du dagegen in de kaum finden...das gros der mitarbeiter sind doch nur noch verkäufer und marketing-leute...drum würden arbeitsplatzverluste sich doch sehr in grenzen halten...auch weil erfahrene verkäufer gerne von der konkurrenz übernommen werden...
Also im direkten Vergleich zwischen Oracle ERP und SAP ERP schneidet SAP aber deutlich besser ab (zumindest bei deutschen Marktanforderungen). So mal als einfacher enduser davon gesprochen...
Oh man Montag Morgen = Trollzeit?
Sicherlich ist SAP nicht die Eierlegende Wohlmilchsau und manchmal könnte ich es mehr als nur verfluchen ( ich bin einer dieser "überbezahlter" Berater) aber die flexibilität sich in verschiedene Business Prozesse mit dem gleichen Produkt einzuklinken hat nun mal nur SAP. Mir ist kein Anbieter auf dem Markt bekannt der von der das neueste Hauptbuch über Complince Managment zur Fertigungsindustrie wie Medical Industrials alles unterstützt. Von der Anbindung zu Fremdanbietern via PI/XI (Elster, NFe usw.) mal ganz zu schweigen.
Eine lücke die SAP hinterlassen würde, kann defintiv nicht gefüllt werden.
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