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Der SAP-Mann hat recht, aber aus anderen Gründen...

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  1. Re: Der SAP-Mann hat recht, aber aus anderen Gründen...

    Autor azeu 19.11.12 - 21:37

    ok, dann hängt es wohl nicht allein davon ab ob man Kollegen hat oder nicht, sondern ob sich die Arbeitsprozesse ändern oder nicht.

    Wenn die Arbeit immer gleich bleibt, dann können mir die Kollegen nach der Einarbeitung auch nicht mehr viel beibringen.

    Gruss an die NS of America

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  2. Re: Der SAP-Mann hat recht, aber aus anderen Gründen...

    Autor Technikfreak 19.11.12 - 22:45

    Everesto schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das lassen die 40-Jährigen (erst recht wenn sie eine Familie haben) nicht
    Mit Familie hat das überhaupt nichts zu tun, im Gegenteil ein Familienvater
    hat die grössere Verantwortung und Verpflichtung, als ein Ungebundener.
    Der Senior-Programmierer hat schlichtweg die grössere Erfahrung und ist deswegen
    unbequem, weil er schon im Vorfeld sieht, ob eine Lösung mögich ist oder nicht.

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  3. Re: Der SAP-Mann hat recht, aber aus anderen Gründen...

    Autor divStar 19.11.12 - 23:33

    20-Jährige Berufseinsteiger haben einfach oftmals überhaupt keine Übersicht über ein Projekt. Sie programmieren meist "drauflos" - ohne Evaluierung von Lösungen, ohne Riskobewertung, ohne Evaluierung von Tools, Support etc. und - für Manager ganz wichtig - ohne Hinterfragen von Vorgaben, eben wie stumpfe willenlose Affen.

    30+-Jährige hingegen haben meist einen oder mehrere Zyklen des Blödsinns (siehe oben) durchgemacht und einen Weitblick für bestimmte Dinge entwickeln, verstehen, warum zum Beispiel die Planung eines Projektes wichtig ist, warum die Wartbarkeit von Code eine große Rolle spielt und warum man SVNs und Backups verwenden kann und sollte. Damit verbringen sie oftmals mehr Zeit mit Organisation, Planung etc. als mit der Durchführung - was in einem hochwertigeren Projekt resultieren kann, jedoch für die Fertigstellung mehr Zeit beansprucht.

    Das können Manager jedoch kaum bis gar nicht bewerten, da sie von der eigentlichen Arbeit, von der Planung usw. keine Ahnung haben. Für die ist es oftmals vollkommen egal, wie der Code, das Projekt, das Benutzerhandbuch etc. aussieht - es kommt darauf an wie schnell etwas soweit fertig ist, dass man es verkaufen kann. Später meckern sie dann, wenn Code-Erweiterungen zu lange brauchen, um implementiert zu werden - ganz einfach weil der existierende Code mit "Kot" besser beschrieben ist.

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  4. Re: Der SAP-Mann hat recht, aber aus anderen Gründen...

    Autor Jan Peter 19.11.12 - 23:39

    Was darf man nun deiner Meinung nach unter gegenstandslose Hypes verstehen?^^

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  5. Re: Der SAP-Mann hat recht, aber aus anderen Gründen...

    Autor Sammie 20.11.12 - 02:07

    doctorseus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > "p" == 0;
    > ... Just saying...
    >
    > PHP ist gefährlich

    Nanana.. wer mit solchen Sachen gegen PHP argumentiert, sollte selbst nochmal in den PHP-Anfängerkurs. Gefährlich sind nur die Leute, die Vergleichsoperatoren nicht vernünftig anwenden können, lol. An dem Vergleich ist nichts falsch. Du verwendest hier einen einfachen Vergleichsoperator. D.h. PHP vergleicht erstmal beide Typen. Trifft Integer auf einen String, werden beide Seiten nummerisch (equal) verglichen. Wären beide Seiten nicht-nummerisch, gäbe es intern einen Identitätsvergleich (identical). Gemäß dem Motto: It's not a bug, it's a Feature.

    Deswegen ist "p" == 0 völlig korrekt, da hier ein nummerisches typ-forcing auf das "p" angewendet wird, weil die Vergleichsseite nummerisch ist. "p" hat somit den Wert 0, als hätte man via (float)"p" eine Typkonvertierung vorgenommen. Denn (float)"p" == 0 ist true.

    Somit ist auch "1a" (1) == 1 und "2.1foo" (2.1) == 2.1 und "p"(0) == 0 alles true.
    "2.1foo" (2.1) ist aber nicht 2, genausowenig wie "p2" (0) == 2 ist.

    D.h nur die Zahl am Anfang des Strings wird interpretiert, bis es auf ungültige Zahlenzeichen trifft. Der Rest wird durch das nummerische typ-forcing einfach abgetrennt.

    Willst du einen richtigen Typ-Vergleich (String vs Integer) machen, dann verwende gefälligst auch "p" === 0, dann wirst du auch ein korrektes false zurückbekommen.
    Und selbst ein "0" === 0 wäre korrekterweise false.

    Ein "0" === (string)0 gibt dagegen richtigerweise wieder ein true (beides String),
    genauso wie ein (int)"0" === 0 (beides Integer) oder ein (float)"0" === 0.0 (beides Float) identisch ist.
    Ein (int)"0" === (float)"0" ist hingegen false, da zwar beides 0 ist, aber unterschiedliche Typen hat. Mit == wär es dagegen true, da beide Seiten nummerische Typen haben, der Wert auf beiden Seite 0 ist und der Typ keine Rolle spielt.

    Verwendest du nur == dann hat (int)"0"/(float)"0"/(string)"0" folglich alles nur den Wert 0 und auf der Vergleichsseite steht auch nur 0. Und deswegen hat PHP völlig Recht, wenn es dir true zurückliefert, wenn du "p" == 0 machst.. denn ein nummerisches "p" hat nunmal nur die Wertigkeit 0. Das ist eben der kleine feine Unterschied zwischen der Verwendung der Vergleichsoperatoren.

    Die Grundregel ist eigentlich einfach: Ist irgendwo ein String im Spiel, dann verwendet man === und !== zum Vergleichen oder macht selbst vorher eine Typkonvertierung. Wer das beachtet, hat auch keine Probleme.

    So, nun haben wieder alle was dazugelernt und können fröhlich weiterscripten. Have a nice day.

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  6. Re: Der SAP-Mann hat recht, aber aus anderen Gründen...

    Autor Moe479 20.11.12 - 02:23

    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

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  7. Re: Der SAP-Mann hat recht, aber aus anderen Gründen...

    Autor Moe479 20.11.12 - 02:37

    +++

    kommt aber sehr darauf an was gewollt ist...

    $string = $_POST('mein_eingabefeld');
    if ($string*1 > 0) {
    rechne_mit($string*1);
    } else {
    rechne_mit(werte_irgendwie_anders($string));
    }

    ... kann also durchaus gewollt sein, wenn $string auch mit einem int oder real wert grosser 0 erwartet aber ansich einen alphernumerischen wert zulassen soll/muss (hyper_text_/webserver/alles nur ein zeichenkettenverarbeitungsding), insofern ist das type-casten von php segen und fluch zuglweich aber für die mehrheit der fälle in denen man weiss was man tut eher ein segen. :-)



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.12 02:50 durch Moe479.

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  8. Re: Der SAP-Mann hat recht, aber aus anderen Gründen...

    Autor Technikfreak 20.11.12 - 02:51

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 20-Jährige Berufseinsteiger haben einfach oftmals überhaupt keine Übersicht
    > über ein Projekt. Sie programmieren meist "drauflos" - ohne Evaluierung von
    > Lösungen, ohne Riskobewertung, ohne Evaluierung von Tools, Support etc. und
    > - für Manager ganz wichtig - ohne Hinterfragen von Vorgaben, eben wie
    > stumpfe willenlose Affen.
    >
    > 30+-Jährige hingegen haben meist einen oder mehrere Zyklen des Blödsinns
    > (siehe oben) durchgemacht und einen Weitblick für bestimmte Dinge
    > entwickeln, verstehen, warum zum Beispiel die Planung eines Projektes
    > wichtig ist, warum die Wartbarkeit von Code eine große Rolle spielt und
    > warum man SVNs und Backups verwenden kann und sollte. Damit verbringen sie
    > oftmals mehr Zeit mit Organisation, Planung etc. als mit der Durchführung -
    > was in einem hochwertigeren Projekt resultieren kann, jedoch für die
    > Fertigstellung mehr Zeit beansprucht.
    Warum schreibst du mir diese Diplomarbeit. Ich habe überhaupt nichts anderes gesagt.

    > Das können Manager jedoch kaum bis gar nicht bewerten, da sie von der
    > eigentlichen Arbeit, von der Planung usw. keine Ahnung haben. Für die ist
    Das mag in einigen Fällen so sein, das ist aber nicht immer so!

    > es oftmals vollkommen egal, wie der Code, das Projekt, das Benutzerhandbuch
    > etc. aussieht - es kommt darauf an wie schnell etwas soweit fertig ist,
    > dass man es verkaufen kann.
    Das nennt man Oekonomie.

    > Code-Erweiterungen zu lange brauchen, um implementiert zu werden - ganz
    > einfach weil der existierende Code mit "Kot" besser beschrieben ist.
    Und das wiederum ist nicht der Fehler des Managers, sondern des Programmierers.
    Sauber strukturieren kostet nämlich keine Zeit, sondern spart Zeit.
    Quick&Thirty ist nicht die Alternative, sondern das Feature um an möglichst viele
    Kaffeepausen zu kommen...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.12 02:53 durch Technikfreak.

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  9. Re: Der SAP-Mann hat recht, aber aus anderen Gründen...

    Autor Casandro 20.11.12 - 07:42

    Also:

    1. Wenn man speichersicher programmieren möchte, kann man auch auf speichersichere nicht-gemanagte (sprich nativ ausgeführte) Sprachen wechseln. Da gibts zum Beispiel modernes Pascal, was längst nicht mehr die Probleme von altem Pascal hat, aber auch nicht die Komplexität von C++ oder PHP hat. Und dann gibts auch noch eine Menge anderer Sprachen, beispielsweise Javascript, welches mit Node.JS zumindest einer tiefergehenden Betrachtung würdig wäre.

    2. Ich glaube das meiste über PHP wurde schon hier gesagt: http://me.veekun.com/blog/2012/04/09/php-a-fractal-of-bad-design/

    3. Es ist ja nicht nur PHP und .net, es ist noch viel mehr. Schaut euch doch mal die Leute an, die auf den Internet Explorer 6 gesetzt haben, weil der so tolle dynamische Effekte konnte. Darauf basieren wirklich viele Business-Intranet Anwendungen. Die Firmen haben jetzt alle große Probleme. Oder denkt nur mal an Silverlight oder Flash. Das alles waren mal Hypes. Manchmal wird aus Hypes mal was Brauchbares. VoIP ist so ein Beispiel, das kann man inzwischen im LAN ganz gut machen. In ganz seltenen Fällen geht es sogar in die andere Richtung. Java hat beispielsweise bis vor ein paar Monaten danach ausgesehen, für ernsthafte Anwendungen tauglich zu sein, dann kam jemand von Oracle daher und sagte ganz offiziell: "Java wird nicht das neue Cobol". Ich denke mit dem Satz wurden alle Cobol auf Java Portierungen abgebrochen.

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  10. Re: Der SAP-Mann hat recht, aber aus anderen Gründen...

    Autor ruamzuzler 20.11.12 - 08:19

    NeoTiger schrieb:
    > C++ aber auch nicht. Sicherheitsrelevante Software sollte man heute schon
    > auf Managed Code aufbauen und auf nichts vertrauen, was mit Pointern
    > arbeitet.
    Seit dem Protected Mode macht Pointer-Schweinigeln aber auch nur mehr halb so viel Spaß!

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  11. "die meisten CPU's auf C++ optimiert"

    Autor fratze123 20.11.12 - 08:36

    aua aua...

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  12. Re: Der SAP-Mann hat recht, aber aus anderen Gründen...

    Autor non_sense 20.11.12 - 08:59

    Technikfreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sauber strukturieren kostet nämlich keine Zeit, sondern spart Zeit.

    Doch, sie kostet Zeit und damit Geld, und zwar besonders an einem kritischen Punkt: Am Anfang des Projektes und genau das ist ein Knackpunkt. Am Anfang geht es darum, schnell einen Prototypen zu entwickeln. Meist wird auch dann dieser Prototyp 1:1 in die Produktion übernommen. Es geht darum schnell etwas zu entwerfen, damit man auch Geld verdienen kann. Am Anfang eines Projektes kostet die Software ein Haufen Geld. Geld was so schnellstmöglich wieder reingeholt werden muss.

    Wenn man erstmal anfängt, zu planen und zu strukturieren ist ein halbes Jahr schon rum und es wurde noch kein Cent verdient. Also wird irgendwas hingerotzt, was dann auch für seine Zwecke funktioniert. Man fängt meist erst hinterher an, den Code aufzuräumen.

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  13. Re: Der SAP-Mann hat recht, aber aus anderen Gründen...

    Autor Noppen 20.11.12 - 09:12

    KeysUnlockTheWorld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PHP war nur ein Hype? Vorerst, ich bin erst 18 Jahre jung. Aber ich stufe
    > PHP nicht als gegenstandslos ein, zumal größen wie Facebook auf PHP
    > setzten.
    > Mag mich bitte einer aufklären wenn ich unrecht hab? ^^ / Warum war PHP nur
    > ein Hype? Also ich finde PHP großartig ;D

    Aktueller Hype ist eben PHP-Bashing... ;)

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  14. Re: Der SAP-Mann hat recht, aber aus anderen Gründen...

    Autor h1j4ck3r 20.11.12 - 09:21

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 20-Jährige Berufseinsteiger haben einfach oftmals überhaupt keine Übersicht
    > über ein Projekt. Sie programmieren meist "drauflos" - ohne Evaluierung von
    > Lösungen, ohne Riskobewertung, ohne Evaluierung von Tools, Support etc. und
    > - für Manager ganz wichtig - ohne Hinterfragen von Vorgaben, eben wie
    > stumpfe willenlose Affen.
    >
    > 30+-Jährige hingegen haben meist einen oder mehrere Zyklen des Blödsinns
    > (siehe oben) durchgemacht und einen Weitblick für bestimmte Dinge
    > entwickeln, verstehen, warum zum Beispiel die Planung eines Projektes
    > wichtig ist, warum die Wartbarkeit von Code eine große Rolle spielt und
    > warum man SVNs und Backups verwenden kann und sollte. Damit verbringen sie
    > oftmals mehr Zeit mit Organisation, Planung etc. als mit der Durchführung -
    > was in einem hochwertigeren Projekt resultieren kann, jedoch für die
    > Fertigstellung mehr Zeit beansprucht.
    Lustig meist verstehen und wissen die anderen das auch, aber wenn der chef sagt wir machen das so, dann kann man nicht <b>immer</b> einfach sagen "ne" vorallem nicht als junger einsteiger... die sind immer gern gesehen die alles besser als der projektleiter
    > dass man es verkaufen kann. Später meckern
    > Code-Erweiterungen zu lange brauchen, um implementiert zu werden - ganz
    > einfach weil der existierende Code mit "Kot" besser beschrieben ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.12 09:27 durch h1j4ck3r.

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  15. Re: "die meisten CPU's auf C++ optimiert"

    Autor sre 20.11.12 - 09:22

    fratze123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aua aua...

    Auch aua!
    Ich hoffe der Autor wollte nur einen guten Witz damit machen!

    Ansonsten einfach mal die Begriffe "Compiler", "Bytecode" und "Machine code" googlen . Der Grund warum C/C++ soviel performance liefern ist, dass man damit äußerst "allokations- und overheadarm" programmieren kann (native pointer, quasi overhead freie basisdatentypen [int, char, char*, etc] ).
    Hinzu kommt dass die Compiler für C++ aufgrund ihres alters mittlerweile schon recht gut optimierten Code ausgeben (jaja ich weiß, gcc suckt ;)).

    Die Einzige Sprace für die CPUs optimiert wurden ist der jeweils zugehörige ASM-Dialekt (Assembler), denn NUR diese Sprache versteht eine CPU.
    Für alles Andere brauchts einen Übersetzer der entweder den Code direkt in eine CPU-Native Assembly übersetzt (z.B. gcc für c++ unter linux, oder mingw für windows, oder auch der MS c++ compiler, der btw sehr gut ist) oder eine VM/Einen Interpreter welche entweder Source- oder Bytecode (C#, Java, $scriptsprachen, etc) in eine für die CPU verständliche Assembly übersetzt.

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  16. Re: Der SAP-Mann hat recht, aber aus anderen Gründen...

    Autor sre 20.11.12 - 09:29

    > Lustig meist verstehen und wissen die anderen das auch, aber wenn der chef
    > sagt wir machen das so, dann kann man nicht einfach sagen "ne" vorallem
    > nicht als junger einsteiger... die sind immer gern gesehen die alles besser
    > als der projektleiter

    Ich halte es i.d.R. für ein Gerücht dass man als Junger Entwickler nicht auch mal "nein geht nicht / macht keinen Sinn" sagen darf. Man sollte es aber ordentlich begründen können.

    In einem Unternehmen in dem ich als Entwickler nicht mehr sagen darf, dass grad einige völlige Fantasievorstellungen entwickeln möchte ich jedenfalls nicht arbeiten müssen.

    Ein seriöses Softwarehaus wird und MUSS die Einwände seiner Entwickler schätzen und ernst nehmen. Natürlich muss man auch als Entwickler des Öfteren Kompromisse eingehen die man gerne vermieden hätte, i.d.R. um des lieben Aufwands Willen.
    Aber die hier stelleweise dargestellte Schwarzmalerei habe ich so noch nicht erlebt.
    Wenn irgendwer Fantansiert ist das meist der Kunde und dem kann man das über Aufwandsschätzungen in aller Regel sehr schnell wieder austreiben.

    Meine Erfahrungen aus dem SAP Geschäft zeigen, dass Unternehmen i.d.R. nur einmal auf "Billige" Entwicklungen setzen, bzw die meisten vor Jahren haben.
    Dann kam das Thema Release-Upgrades und sie mussten feststellen das ihr komplettes System kaputtmodifiziert wurde und ein Upgrade nur durch ein komplettes ersetzen der Individuallösungen durch (branchenspezifische und i.d.R. weitestgehend modifikationsfreie) Standardsoftware überhaupt noch sinnvoll machbar ist. Solche Firmen waren regelmäßig Neukunden meines ehem. Arbeitgebers.

    "Nicht selbst denken drüfen" ist eine Eigenart die m.E.n. nur auf die Indischen "Entwicklerlager" der SAP zutrifft, das liegt aber auch daran, dass die technisch Verantwortlichen für diese Projekte oftmals keine Inder sind (Konzepte etc, werden bei der SAP afaik in Deutschland ausgearbeitet, in Indien wird dann nur noch stupide nach Plan entwickelt).

    Diese Art von Entwickler ist in Deutschland aber mehr Ausnahme als Regel.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.12 09:33 durch sre.

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  17. Re: Der SAP-Mann hat recht, aber aus anderen Gründen...

    Autor NERO 20.11.12 - 10:02

    sre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ein seriöses Softwarehaus wird und MUSS die Einwände seiner Entwickler
    > schätzen und ernst nehmen. Natürlich muss man auch als Entwickler des
    > Öfteren Kompromisse eingehen die man gerne vermieden hätte, i.d.R. um des
    > lieben Aufwands Willen.
    > Aber die hier stelleweise dargestellte Schwarzmalerei habe ich so noch
    > nicht erlebt.
    > Wenn irgendwer Fantansiert ist das meist der Kunde und dem kann man das
    > über Aufwandsschätzungen in aller Regel sehr schnell wieder austreiben.

    Jetzt muss ich auch mal eine Lanze brechen - habe bei einer IT-Firma als PM gearbeitet. Dabei habe ich feststellen können, dass einigen Entwicklern die Fähigkeit fehlt, überhaupt zu verstehen was der Kunde will - ich habe es sogar erlebt, dass Entwickler Kunden angeschnautzt haben oder sich recht überheblich benommen haben. Natürlich stellt der Kunde Forderungen und Wünsche - das ist auch sein gutes Recht. Aber imho ist hier der PM richtig - er muss es dem Kunden beibringen, er ist die Schnittstelle zwischen Developer und Customer. Das setzt natürlich voraus, dass er was von der Materie versteht bzw. den Willen hat es zu verstehen. Aber wie gesagt, es gibt auch Entwickler die benehmen sich wie Hund und manche denken, sie können was und dabei sind sie einfach nur mittelmäßig - dann reiß ich aber auch nicht die Klappe soweit auf. Oder um's einfach zu sagen: Ich muss kein Koch sein, um zu merken, dass das Essen versalzen ist. So auch hier.

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  18. Re: Der SAP-Mann hat recht, aber aus anderen Gründen...

    Autor a user 20.11.12 - 10:56

    Technikfreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > divStar schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    ...
    > > Code-Erweiterungen zu lange brauchen, um implementiert zu werden - ganz
    > > einfach weil der existierende Code mit "Kot" besser beschrieben ist.
    > Und das wiederum ist nicht der Fehler des Managers, sondern des
    > Programmierers.
    > Sauber strukturieren kostet nämlich keine Zeit, sondern spart Zeit.
    > Quick&Thirty ist nicht die Alternative, sondern das Feature um an möglichst
    > viele
    > Kaffeepausen zu kommen...
    dem muß ich widersprechen:
    sauber programmieren spart auf DAUER zeit. oft benötigt es aber initial mehr zeit. das management zwingt einem allerdings oft dann diesen unklugen weg zu gehen. habe ich leider nur all zu oft erlebt.

    nicht selten wird zu demonstrationszwecken nach einem prototypen verlangt, der aus zeit gründen nur zusammen gehakt wird. aber dann, wenn es tatsächlich umgesetzt werden soll muss man den prototypen als basis verwenden, weil für die erste version nur eine woche zurverfügung steht. und schon nimmt das unheil seinen lauf.

    die meisten "manager" lernen aus diesen fehlern auch nach vielen vielen jahren der wiederholung nicht. geschimpft wird dann immer wieder über den entwickler, der JEDESMAL davor warnt aber immer wieder ignoriert wird.

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  19. Re: Der SAP-Mann hat recht, aber aus anderen Gründen...

    Autor Lyve 20.11.12 - 13:42

    > ....... BTW in der Regel sind die meisten CPU's auf C++ optimiert ....

    YMMD

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  20. Re: "die meisten CPU's auf C++ optimiert"

    Autor MarioWario 20.11.12 - 14:10

    Beides - ist schon ein kritisches Golem-Forum :)

    Natürlich ist C++ kein Maschinencode - aber die CPU's sind heutzutage eher 2GHz mit 8 Cores mit Blick auf Objektorierentierung und Multithreading designt als die alten 8 MHz Single Core Assembler-Cruncher.

    BTW MS C++ ist wohl nach wie vor die beste Umsetzung (eine der wenigen guten MS Entwicklungen, die glücklicherweise C# offenbar wieder etwas zurückdrängt)

    sre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > fratze123 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > aua aua...
    >
    > Auch aua!
    > Ich hoffe der Autor wollte nur einen guten Witz damit machen!
    >
    > Ansonsten einfach mal die Begriffe "Compiler", "Bytecode" und "Machine
    > code" googlen . Der Grund warum C/C++ soviel performance liefern ist, dass
    > man damit äußerst "allokations- und overheadarm" programmieren kann (native
    > pointer, quasi overhead freie basisdatentypen ).
    > Hinzu kommt dass die Compiler für C++ aufgrund ihres alters mittlerweile
    > schon recht gut optimierten Code ausgeben (jaja ich weiß, gcc suckt ;)).
    >
    > Die Einzige Sprace für die CPUs optimiert wurden ist der jeweils zugehörige
    > ASM-Dialekt (Assembler), denn NUR diese Sprache versteht eine CPU.
    > Für alles Andere brauchts einen Übersetzer der entweder den Code direkt in
    > eine CPU-Native Assembly übersetzt (z.B. gcc für c++ unter linux, oder
    > mingw für windows, oder auch der MS c++ compiler, der btw sehr gut ist)
    > oder eine VM/Einen Interpreter welche entweder Source- oder Bytecode (C#,
    > Java, $scriptsprachen, etc) in eine für die CPU verständliche Assembly
    > übersetzt.

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