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was für ein Geschäftsmodell?

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  1. was für ein Geschäftsmodell?

    Autor nobs 10.12.12 - 11:22

    Ich verstehe eh nicht, wie man in diese Idee Geld investieren kann. Da verwundert mich der Verlust ebensowenig wie die Geheimniskrämerei, die die Firma damit macht.

    Jede mir bekannte Stadt ist mit Schuhgeschäften überversorgt. Und Schuhe sind nun wirklich einer der Artikel die man viel einfacher im Laden kauft. Ich sehe keinen Vorteil darin, mir die Schuhe nach Hause liefern zu lassen um sie dann Karton-weise hier durchzuprobieren um dann die nicht gefallenen oder passenden wieder zurück zu schicken. Da hab ich doch erheblich mehr Lauferei als mit dem Laden. Dazu muss man die hin- und her-Schickerei letztlich ja doch mitbezahlen.

    Und selbst wenn sie darauf spekulieren dass die meisten doch alle Schuhe behalten, die sie bestellen, werden die auch irgendwann aufwachen und merken, dass sie dort viel mehr für Schuhe ausgeben, als sie eigentlich wollten.

    Ich bin wirklich mal gespannt, ob die die Start-Up-Phase überleben. Ich glaube nicht. Und dann ist wieder viel Geld verbrannt, mit dem andere Leute sicher besseres vollbracht hätten. IMHO

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  2. also ich bestelle klamotten (auch schuhe) schon im versandhandel.

    Autor fratze123 10.12.12 - 11:26

    zurückschicken muss ich da so gut wie nie was. ob mir sachen gefallen, sehe ich an den produktfotos. und meine aktuellen größen schaue ich vorher nach.

    bei zalando kaufe ich allerdings nix. wird wohl dank nerviger werbung auch so bleiben.

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  3. Re: was für ein Geschäftsmodell?

    Autor NERO 10.12.12 - 11:27

    Ja, da hast du Recht. Schuhe kann man schlecht im Netz an einem selbst beurteilen. Zudem ist die Größe auch unterschiedlich - gerade bei US-Schuhen fällt mir auf, dass diese kleiner ausfallen.

    Aber davon abgesehen: ich verstehe nicht, wie ein Unternehmen, was Verlust schreibt, sich vergrößern kann? Klar der Umsatz ist ein Indikator dafür, dass mehr Waren umgeschlagen werden, aber wirtschaftlich rentiert es sich ja wohl nicht. Allerdings würde mich ja mal interessieren, wie viele Zuschüsse aus öffentlicher Hand kommen.

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  4. Re: was für ein Geschäftsmodell?

    Autor Oldschooler 10.12.12 - 11:27

    Sehe ich genau so, wobei das Geld nicht verbrannt ist sondern zum größten Teil in den Postversand verschoben wurde. Wer einen Textilhandel mit Frauen als fast alleinige Zielgruppe betreibt, muss sich über Rücklaufquoten von über 70 % nicht wundern, dies sind Probleme die jedem Einzelhändler seit Jahrzehnten klar sind.

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  5. Re: was für ein Geschäftsmodell?

    Autor Keridalspidialose 10.12.12 - 11:38

    Ich kaufe gerne Skate-Sneaker (nicht bei Zalando! Die Petranz der Werbung verhindert das und ein Samwer-Projekt möchte ich auch nicht unterstützen). Bei skatedeluxe.de habe ich eine riesen Auswahl, denn mir gefällt da nicht alles. Finde ich was passendes das mir gefällt bin ich dort mit einer Online-Bestellung viel besser aufgehoben als wenn ich nun alle Sportschuh-Geschäfte und Skate-Läden in Köln abklappere.

    Bisher musste ich nicht einen Schuh zurück schicken. Bisher hat die Größe immer gepasst. Auch Optisch war die Voransicht dort immer detailreich genug dass es beim Auspacken keine Überraschungen gab.

    Schuhe online kaufen war für mich bisher nicht von Nachteil. Eher im Gegenteil. Selbst alle Läden mit ähnlichem Produktangebot bieten mir nicht so eine Auswahl wie Onlinehändler.

    Ich habe aber auch schon Militär-/Outdoor-Stiefel in Österreich bestellt, weil es das Schuhmodell in Deutschland nicht gibt.
    :)

    ___________________________________________________________



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.12.12 11:41 durch Keridalspidialose.

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  6. Re: was für ein Geschäftsmodell?

    Autor ubuntu_user 10.12.12 - 11:46

    NERO schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber davon abgesehen: ich verstehe nicht, wie ein Unternehmen, was Verlust
    > schreibt, sich vergrößern kann? Klar der Umsatz ist ein Indikator dafür,
    > dass mehr Waren umgeschlagen werden, aber wirtschaftlich rentiert es sich
    > ja wohl nicht. Allerdings würde mich ja mal interessieren, wie viele
    > Zuschüsse aus öffentlicher Hand kommen.

    gar nichts aus öffentlicher hand.
    100% wachstum von ~500 mio auf 1 mrd.
    nehmen wir mal fiktiv an:
    1 mrd umsatz - kosten (inkl werbung) = 54 mio verlust.
    jetztz haben die 200 mio werbung.
    dann nehmen die eben kredite auf. irgendwann ist man so groß, und die leute haben sich daran gewöhnt, dass man werbung zurückfahren kann.
    die verschuldung ist auch kein problem, solange die umsätze wachsen.

    1mrd umsatz und 500 mio schulden ist nicht schlimmer als 500 mio umsatz und 250 mio schulden.

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  7. Re: was für ein Geschäftsmodell?

    Autor hako 10.12.12 - 12:04

    Mann: Probiert Schuhe im Laden und kauft das Paar, das am besten passt.

    Frau: Kauft das Paar Schuhe, das am besten aussieht, selbst wenn es ihr bis zu einer Größe zu klein ist. Läuft den Rest der Saison mit Blasen durchs Land, ist aber glücklich.

    Du wirst den stereotypischen Mann kaum dazu bewegen können Schuhe online zu kaufen (es sei denn er ersetzt ein bekanntes Paar durch ein identisches Modell) aber für die Frau ist, so lange man den Fuß irgendwie reinzwängen kann, Passform ohnehin nicht die oberste Priorität und die viel größere Auswahl eines Online Versands im Vergleich zum lokalen Schuhgeschäfgt gibt für sie den Ausschlag.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 10.12.12 12:05 durch hako.

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  8. Du vielleicht, aber 500 Mio. Umsatz

    Autor dabbes 10.12.12 - 12:04

    kommen schließlich irgendwoher.

    Ich selbst bin kein Zalando Kunde, bestelle meine "Business-Schuhe" aber auch nur online, warum soll ich dafür in einen Laden gehen ?

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  9. Re: was für ein Geschäftsmodell?

    Autor honk 10.12.12 - 12:13

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > 1mrd umsatz und 500 mio schulden ist nicht schlimmer als 500 mio umsatz und
    > 250 mio schulden.

    stimmt schon, beides Summen jenseits der Vosrtellungskraft. Ob da noch eine Null mehr oder weniger dranhängt.

    Aber wenn Du das geschäftsmodell so toll findest, habe ich hier eins für Dich:

    Kauf Dir die Schuhe bei Zalando, (oder sonst einem Onlineanbieter) und verkaufe sie zu 50% des Einkaufspreis weiter. Dazu schalte ordentlich Werbung, in der Du versprichst, immer mindestesn 50% günstiger als alle anderen zu sein. Ich bin sicher Du wirst sehr schnell traumhafte Umsätz haben. Das Geld leist Du Dir bei der Bank, die freut sich ja sicher über dein ausgeklügeltes Geschäftsmodell und das schnelle Wachstum deines Onlinversandes.

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  10. Re: Du vielleicht, aber 500 Mio. Umsatz

    Autor Gomera 10.12.12 - 12:18

    Vor 15 Jahren hätte auch niemand daran geglaubt, dass man CDs, Bücher, Filme etc online kauft oder sogar Essen dort bestellt. Dadurch verschiebt sich die Nachfrage von den Innenstädten ins Internet, sehr viele stationäre Buchhändler (große wie kleine) haben bereits aufgegeben oder werden es in naher Zukunft tun

    Zalando hat extrem viel Geld im Nacken, kein Konkurrent wird sich jetzt trauen in den Markt einzusteigen, da Zalando bereits nach 4 Jahren eine Marke geschaffen hat, die 95% (sic!) der deutschen kennen und - wie wir sehen - der Markteintritt extrem Kostenintensiv ist. Ich selber bestelle fast nur noch im Internet Klamotten (habe keine Lust und Zeit an Samstag in die überfüllte Innenstadt zu gehen und dort 3 Stunde mit anprobieren zu verbringen). Bei Zalando behalte ich ca. 70% der Sachen, den Rest schicke ich eben zurück.
    Mit noch mehr Kunden können dann die Skaleneffekte (Fixkosten wie Werbung, Büromiete, etc verteilen sich) genutzt werden.

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  11. Re: was für ein Geschäftsmodell?

    Autor ubuntu_user 10.12.12 - 12:22

    honk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aber wenn Du das geschäftsmodell so toll findest, habe ich hier eins für
    > Dich:
    >
    > Kauf Dir die Schuhe bei Zalando, (oder sonst einem Onlineanbieter) und
    > verkaufe sie zu 50% des Einkaufspreis weiter. Dazu schalte ordentlich
    > Werbung, in der Du versprichst, immer mindestesn 50% günstiger als alle
    > anderen zu sein. Ich bin sicher Du wirst sehr schnell traumhafte Umsätz
    > haben. Das Geld leist Du Dir bei der Bank, die freut sich ja sicher über
    > dein ausgeklügeltes Geschäftsmodell und das schnelle Wachstum deines
    > Onlinversandes.

    was soll der mist?

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  12. Re: was für ein Geschäftsmodell?

    Autor stscon 10.12.12 - 12:23

    Das Geschäftsmodell sieht nicht vor irgendwann Gewinn zu machen. Das Geschäftsmodell sieht vor den ganzen Laden irgendwann für viel Geld an irgendeinen Dummen zu verkaufen. Der übernimmt dann (wenn er ganz dumm ist) auch die Schulden. Gewinn für die Firmengründer 100Mio bis X Millarden. Im worst case ist das Startkapital weg: eventuell nur 25000¤ für die Gründung der GmbH. Vielleicht auch mehr (dann aber vor allem für die Wagniskapitalgeber).

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  13. Re: was für ein Geschäftsmodell?

    Autor NERO 10.12.12 - 12:31

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > NERO schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber davon abgesehen: ich verstehe nicht, wie ein Unternehmen, was
    > Verlust
    > > schreibt, sich vergrößern kann? Klar der Umsatz ist ein Indikator dafür,
    > > dass mehr Waren umgeschlagen werden, aber wirtschaftlich rentiert es
    > sich
    > > ja wohl nicht. Allerdings würde mich ja mal interessieren, wie viele
    > > Zuschüsse aus öffentlicher Hand kommen.
    >
    > gar nichts aus öffentlicher hand.
    > 100% wachstum von ~500 mio auf 1 mrd.
    > nehmen wir mal fiktiv an:
    > 1 mrd umsatz - kosten (inkl werbung) = 54 mio verlust.
    > jetztz haben die 200 mio werbung.
    > dann nehmen die eben kredite auf. irgendwann ist man so groß, und die leute
    > haben sich daran gewöhnt, dass man werbung zurückfahren kann.
    > die verschuldung ist auch kein problem, solange die umsätze wachsen.
    >
    > 1mrd umsatz und 500 mio schulden ist nicht schlimmer als 500 mio umsatz und
    > 250 mio schulden.


    Naja es ist ein Internet Start-Up und die werden teilweise auch vom Staat bezuschusst. Dass die jüngste Entwicklung der Umstäze allein geschaffen wurden, liegt nahe. Es liegt aber auch nahe, dass es zumindest im Anfangsstadium eine staatliche Spritze bekommen hat.

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  14. Re: was für ein Geschäftsmodell?

    Autor Horsty 10.12.12 - 12:32

    nobs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe eh nicht, wie man in diese Idee Geld investieren kann. Da
    > verwundert mich der Verlust ebensowenig wie die Geheimniskrämerei, die die
    > Firma damit macht.
    >
    > Jede mir bekannte Stadt ist mit Schuhgeschäften überversorgt. Und Schuhe
    > sind nun wirklich einer der Artikel die man viel einfacher im Laden kauft.
    > Ich sehe keinen Vorteil darin, mir die Schuhe nach Hause liefern zu lassen
    > um sie dann Karton-weise hier durchzuprobieren um dann die nicht gefallenen
    > oder passenden wieder zurück zu schicken. Da hab ich doch erheblich mehr
    > Lauferei als mit dem Laden. Dazu muss man die hin- und her-Schickerei
    > letztlich ja doch mitbezahlen.
    >
    > Und selbst wenn sie darauf spekulieren dass die meisten doch alle Schuhe
    > behalten, die sie bestellen, werden die auch irgendwann aufwachen und
    > merken, dass sie dort viel mehr für Schuhe ausgeben, als sie eigentlich
    > wollten.
    >
    > Ich bin wirklich mal gespannt, ob die die Start-Up-Phase überleben. Ich
    > glaube nicht. Und dann ist wieder viel Geld verbrannt, mit dem andere Leute
    > sicher besseres vollbracht hätten. IMHO

    Schönes Bsp für "was ich meine hat keine Bedeutung" im waren Leben. Wie man sieht gibt es sehr wohl viele Kunden, die ihre Schuhe nicht im Geschäft um die Ecke kaufen. Bei 1 Mrd Umsatz haben die Herrschaften schon ein paar Schuhe mehr verkauft als dein Shop um die Ecke.

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  15. Re: was für ein Geschäftsmodell?

    Autor NERO 10.12.12 - 12:35

    stscon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Geschäftsmodell sieht nicht vor irgendwann Gewinn zu machen. Das
    > Geschäftsmodell sieht vor den ganzen Laden irgendwann für viel Geld an
    > irgendeinen Dummen zu verkaufen. Der übernimmt dann (wenn er ganz dumm ist)
    > auch die Schulden. Gewinn für die Firmengründer 100Mio bis X Millarden. Im
    > worst case ist das Startkapital weg: eventuell nur 25000¤ für die Gründung
    > der GmbH. Vielleicht auch mehr (dann aber vor allem für die
    > Wagniskapitalgeber).


    Wahrscheinlich hast du Recht. Mir war es bei Youtube immer schleiherhaft, warum man sowas kauft und dann zu so einer exorbitanten Summe.

    Klar werden solche Unternehmen immer Kredite von Banken erhalten - Kredite sind ja Gewinne hinsichtlich der Zinsen und das Banken sehr optimistisch herangehen, haben ja diverse Immobilienkrisen bewiesen. Langfristig frage ich mich aber einfach: Wie soll ein Unternehmen sich rentieren, wenn immer nur rote Zahlen geschrieben werden? Und wenn ich den steigenden Umsatz decken muss, durch bspw. neue Lagerstätten, Personal etc. steigen ja auch die eigenen Kosten weiter...

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  16. Re: was für ein Geschäftsmodell?

    Autor ggggggggggg 10.12.12 - 12:55

    nobs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jede mir bekannte Stadt ist mit Schuhgeschäften überversorgt. Und Schuhe
    > sind nun wirklich einer der Artikel die man viel einfacher im Laden kauft.
    > Ich sehe keinen Vorteil darin, mir die Schuhe nach Hause liefern zu lassen
    > um sie dann Karton-weise hier durchzuprobieren um dann die nicht gefallenen
    > oder passenden wieder zurück zu schicken. Da hab ich doch erheblich mehr
    > Lauferei als mit dem Laden. Dazu muss man die hin- und her-Schickerei
    > letztlich ja doch mitbezahlen.

    viele Frauen (und auch modebewusste Männer) haben die Schuhe (bei vielen Klamotten ist das ähnlich) gerne zuhause zum anprobieren.
    Der Vorteil liegt hier darin, dass man es mit dem gesamten Kleiderschrank in Ruhe (!) probieren kann und auch mal eine Nacht drüber schlafen.
    Wenn ich mir Schuhe kaufe und die passen nur zu einer bestimmten Hose, die ich eh selten an hab, überlege ich mir schon 2 mal ob ich die 100¤ (oder wieviel auch immer) wirklich ausgeben will.
    Im Endeffekt kommen da bei manchen weitaus weniger Fehlkäufe zu stande.

    Es gibt allerdings auch Läden, bei denen man Kleidungsstücke zur Auswahl mit nehmen kann, genau aus diesem Grund.

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  17. Re: was für ein Geschäftsmodell?

    Autor theonlyone 10.12.12 - 13:41

    Für die Kosten zum Zurückschicken gibts auch ein paar "Workarounds" , z.b. bieten manche Versender einfach an das man das was man "zurück" schicken will bei einer erneuten Zustellung abgibt, man also auch nichts dafür bezahlen muss und auch keinen Aufwand hat.

    Für den Verkäufer ist der Vorteil man hat gleich wieder eine Bestellung, ergo mehr "Umsatz" (nicht Gewinn) ; ABER die Idee ist ja schon das die Leute das Zeug was ihnen gefällt auch behalten, also nicht unendlich oft zurück schicken.


    Wenn z.b. dein "Nachbar" bestellt erlaubt so ein Service das man bei dem Lieferanten einfach sein zeug mit abgibt, kostenfrei.


    Demnach ist die Idee solide und funktioniert sehr gut um einen "enormen" Umsatz zu erzielen, der gewinn davon ist im Vergleich astronomisch gering, ABER, das ist auch kein Hirngespinst, den letztlich muss eben auch erstmal der Umsatz stimmen, dann kann man seine Prozesse verbessern und Gewinn erzeugen.

    Aus der anderen Richtung, also erstmal Gewinn optimieren, stagniert irgendwann der Umsatz, ob man bei der ganzen Aktion in die Verluste rutscht kann man damit rechtfertigen, das nach einem solchen Vorgang die Gewinne einen solchen Verlust locker raushauen.


    Alles möglich, nicht sehr wahrscheinlich, aber Geschäftsmodelle in der Art funktionieren eigentlich ziemlich gut, gerade wenn man nur daran interessiert ist einen gigantischen Umsatz zu erzielen, das Startup aufzuziehen und bei der besten Gelegenheit zu verkaufen.

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  18. Re: was für ein Geschäftsmodell?

    Autor Avdnm 10.12.12 - 14:05

    Wer weiß, immerhin ist expandieren nicht billig. Und die expandieren am laufenden Band. Sprich Markteintritt in mehreren Ländern, etc. pp. Sowas kostet ne Menge geld.

    Wenn dann aber erstmal der Grundstein gelegt ist, kann ich mir schon vorstellen das die gut Kohle machen. Denn das der Umsatz kommt kann ja keiner bestreiten...

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  19. Re: was für ein Geschäftsmodell?

    Autor Flying Circus 10.12.12 - 14:15

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > was soll der mist?

    Umsatz allein sagt nichts über den Erfolg aus. Isso.

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  20. Re: was für ein Geschäftsmodell?

    Autor Hummerman 10.12.12 - 14:27

    ggggggggggg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > viele Frauen (und auch modebewusste Männer) haben die Schuhe (bei vielen
    > Klamotten ist das ähnlich) gerne zuhause zum anprobieren.
    > Der Vorteil liegt hier darin, dass man es mit dem gesamten Kleiderschrank
    > in Ruhe (!) probieren kann und auch mal eine Nacht drüber schlafen.
    > Wenn ich mir Schuhe kaufe und die passen nur zu einer bestimmten Hose, die
    > ich eh selten an hab, überlege ich mir schon 2 mal ob ich die 100¤ (oder
    > wieviel auch immer) wirklich ausgeben will.
    > Im Endeffekt kommen da bei manchen weitaus weniger Fehlkäufe zu stande.

    Solche Probleme hätte ich auch gerne.
    Ich kaufe meine Schuhe auch online, einfach weil es vor Ort nicht die passenden Auswahl gibt, aber ich würde die maximal wegen der Größe zurückschicken. Wenn die mir nicht gefallen, kaufe ich die gar nicht erst.

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