Seit ich meine Systemplatte durch eine SSD ersetzt habe, fühlt sich der Rechner zum ersten mal so an, wie es sein sollte.
Das Betriebssystem startet rasend schnell. Der PC gibt einen Mucks von sich.
Die Applikationen sind ohne Verzögerung gestartet.
Sie sind schneller, die sparen Energie, die sind leiser.
Her damit!!!
Prinzipiell richtig, allerdings sind die Dinger im Vergleich noch so teuer, dass das schlicht nicht realisierbar ist.
"Let us hear the suspicions. I will look after the proofs." Sherlock Holmes - The Adventure of the Three Students
Ich hab eine 32GB SSD als Systemplatte und möchte sie aus den oben genannten Gründen nicht mehr missen. Aber meine 2TB Festplatten werden sie wahrscheinlich in den nächsten Jahren aus kostengründen nicht ersetzen können.
Ekelpack schrieb:
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> Der PC gibt einen Mucks von sich.
Das tut meiner auch. Genauer gesagt, viele Mucks'. Ohne SSD.
Ekelpack schrieb:
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> Seit ich meine Systemplatte durch eine SSD ersetzt habe, fühlt sich der
> Rechner zum ersten mal so an, wie es sein sollte.
>
> Das Betriebssystem startet rasend schnell. Der PC gibt einen Mucks von
> sich.
> Die Applikationen sind ohne Verzögerung gestartet.
>
> Sie sind schneller, die sparen Energie, die sind leiser.
>
> Her damit!!!
schneller und leiser stimmt, sparen Energie leider nicht immer.
Man sollte sie bloß leichter in nem Notebook hinzufügen können...
Sie sind nur teuer, wenn man die gleichen Maßstäbe wie an eine HDD ansetzt.
Eine Systemplatte kann aber problemlos auch mal nur 60 GB groß sein.
Da sollte das OS und eine Menge Applikationen drauf Platz finden.
Für große Datenmengen bietet sich in der Regel eh eher ein NAS an.
Der Gamer, Videocutter oder Hobbyfotograf baut sich dann eben eine HDD ein.
Mein Rechner von der Stange hatte sowieso eine 600 GB HDD drin.
Jetzt kam eben eine 60 GB SSD als Systemplatte rein, die mich inkl. Kingston deluxe Gehäuse 100 EUR gekostet hat.
Die HDD wird als Datenplatte reingesteckt und fertig ist ein superschneller und superleises System.
Ich hatte schon so manchen Rechner in meinem Leben, aber ich hatte noch nie so einen Zufriedenheitssprung.
Ekelpack schrieb:
> SSD gehören in jeden Rechner
In dem Artikel steht, warum Seagate der Ansicht ist, dass dies sogar für die Notebookproduktion unmöglich sei. Die Produktion der Desktop-Rechner würde das Problem verschärfen und Du rechnest dann sogar sämtliche, bereits produzierten Rechner dazu?
Merksatz: Erst lesen, dann verstehen, dann nichts schreiben. :->
Youssarian schrieb:
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> Ekelpack schrieb:
>
> > SSD gehören in jeden Rechner
>
> In dem Artikel steht, warum Seagate der Ansicht ist, dass dies sogar für
> die Notebookproduktion unmöglich sei. Die Produktion der Desktop-Rechner
> würde das Problem verschärfen und Du rechnest dann sogar sämtliche, bereits
> produzierten Rechner dazu?
Seagate ist vor allem der Meinung, dass man damit kein Geld verdienen kann.
Gleichzeitig behaupten sie, dass der Speicherhunger von Notebooks von 300 auf 350 GB steigen würde.
Das wiederum ist doch totaler Unsinn.
Wie viele Daten sollen bitte rauf auf dieses Notebook, um eine Platte mit 300 - 350 GB zu rechtfertigen?
Der Trend geht seit einiger Zeit wieder zurück zu Thinclients.
Kaum einer hat doch Applikationen auf seinem Notebook installiert. Wer heute seine Applikationen nicht über Citrix oder vergleichbares laufen lässt, hängt mal wieder dem Trend hinterher. Nutzdaten selbst, liegen im Arbeitsumfeld eh auf einem SAN und die paar zu synchronisierenden Officefiles finden auch auf einer kleinen Platte Platz.
Im privaten Bereich dürfte es nicht wesentlich anders sein.
Die paar Applikationen passen auch auf eine kleine Systemplatte und die Daten dürften heutzutage bei jedem auf einem NAS liegen.
> Merksatz: Erst lesen, dann verstehen, dann nichts schreiben. :->
Quatschkram...
Ekelpack schrieb:
> Seagate ist vor allem der Meinung, dass man damit kein Geld verdienen
> kann.
Du gehst vor allem nicht auf deren Argumente ein. Macht aber nichts, denn ...
> Kaum einer hat doch Applikationen auf seinem Notebook installiert. Wer
> heute seine Applikationen nicht über Citrix oder vergleichbares laufen
> lässt, hängt mal wieder dem Trend hinterher. Nutzdaten selbst, liegen im
> Arbeitsumfeld eh auf einem SAN und die paar zu synchronisierenden
> Officefiles finden auch auf einer kleinen Platte Platz.
> Im privaten Bereich dürfte es nicht wesentlich anders sein.
[...]
> die Daten dürften heutzutage bei jedem auf einem NAS liegen.
.. ich sehe schon, Du bist einer von der lustigen Sorte. :-)
Ich sehe das genau wie du, allerdings knallen die meisten Leute sich für das Geld lieber noch eine zwete Terabyte Platte in die Kiste, als eine schnelle Platte fürs System.
"Let us hear the suspicions. I will look after the proofs." Sherlock Holmes - The Adventure of the Three Students
Naja... kennst du die herstellungskosten und alles, was eine SSD so kostet?
Laut Seagate müsste man 10 Milliarden investieren um eine Fabrik mit einem nennenswerten Ausstoß für SSDs aufzustellen. Und das ohne die laufenden Kosten.
Einnehmen kann man laut Artikel gerade mal ein fünftel in einem Jahr. Was wiederum heißt, alleine um die Investition wieder reinzuholen muss die Fabrik 5 Jahre ohne Kosten laufen.
So gesehen kann man damit wirklich nichts verdienen. Zumindest wenn man die Fabrik selbst erst aufstellen muss.
Wies bei vorhanden aussieht, geht aus dem Artikel nicht hervor.
Ekelpack schrieb:
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> Wie viele Daten sollen bitte rauf auf dieses Notebook, um eine Platte mit
> 300 - 350 GB zu rechtfertigen?
>
> Der Trend geht seit einiger Zeit wieder zurück zu Thinclients.
> Kaum einer hat doch Applikationen auf seinem Notebook installiert. Wer
> heute seine Applikationen nicht über Citrix oder vergleichbares laufen
> lässt, hängt mal wieder dem Trend hinterher. Nutzdaten selbst, liegen im
> Arbeitsumfeld eh auf einem SAN und die paar zu synchronisierenden
> Officefiles finden auch auf einer kleinen Platte Platz.
>
> Im privaten Bereich dürfte es nicht wesentlich anders sein.
> Die paar Applikationen passen auch auf eine kleine Systemplatte und die
> Daten dürften heutzutage bei jedem auf einem NAS liegen.
>
> Quatschkram...
Ich weiß zwar nciht in welchen Ebenen du denkst aber, Thin Clients SAN, Citrix sind alles Dienstebenen, ok da stimme ich dir in gewisser Weise zu, dass Firmen, soclhe Technicken nutzen, dies sind aber auch die, die vorher kaum Notebooks hatten, diese werden nämlcih dann eingesetzt, wenn man im Außendienst ist und dort alles vom SErver laden etc. würde zu lange dauern.
Und im Privat Bereich, naja ich kenn deine Freunde und deinen Bekanntenkreis nicht, aber ich bin in meinem Umfeld der einzige der sich für nen Privathaushalt nen NAS angeschafft hat und das auch eigendlich nur um Installationsdateien zu sharen und Rechnerbackups zu machen, ansonsten nutze ich meine interne 500GB HDD udn darüber bin ich froh. Und im bekanntenkreis gibs zwar genug externe Festpalatten aber auch nur für mobile Sachen, deren Festplatten sind trotzdem relativ voll.
Wie sich 300 GB bsi 350 GB Rechtfertigen ist ganz Simpel, nen Urlaubsfoto mit einer 10MP Kamera hat ungefähr ne Größe von 1 MB, dann gibs noch Urlaubsvideos etc. und das ganze wird dann noch über jahre hinweg von Rechner zu Rechner mitgenomemn und Archiviert. Ich glaube ich besitz nen Archiv von Urlaubs errinerungen der letzten x Jahre was knapp nen giga groß ist, dazu kommen dann noch Fernsehserien, die man sich im Internet aufzeichen lassen hat udn nicht zu vergessen die Musik die ziemlich viel Platz wegnimmt.
seh ich auch so
ich bin glücklicher besitzer einer 1,8" 254gb apple ssd mit dazugehörigen custom mbpro, klar 660 euro für eine 254gb ssd sind schon teuer(bei 3500 euro+ für ein notebook aber eigentlich egal), aber vor 15 jahren hab ich das selbe für eine 500 MB Festplatte bezahlt. Das wird sich noch ändern.
seh ich auch so
ich bin glücklicher besitzer einer 1,8" 254gb apple ssd mit dazugehörigen custom mbpro, klar 660 euro für eine 254gb ssd sind schon teuer(bei 3500 euro+ für ein notebook aber eigentlich egal), aber vor 15 jahren hab ich das selbe für eine 500 MB Festplatte bezahlt. Das wird sich noch ändern.
sorry doppel post
1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.01.11 14:20 durch antor666.
>Wer heute seine Applikationen nicht über Citrix oder vergleichbares laufen lässt, hängt mal wieder dem Trend hinterher. Nutzdaten selbst, liegen im Arbeitsumfeld eh auf einem SAN und die paar zu synchronisierenden Officefiles finden auch auf einer kleinen Platte Platz.
Du meinst wohl, wer heute seine privaten Daten nicht in der Cloud Gott, der Welt und den Schnüfflerkraken zur Verfügung stellt, hat noch alle sieben Sinne beisammen, und rennt nicht jedem selbstmörderischem Trend blind in die Falle, nur um "Hip" zu sein...
~jaja~ schrieb:
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> Prinzipiell richtig, allerdings sind die Dinger im Vergleich noch so teuer,
> dass das schlicht nicht realisierbar ist.
Für billigste Rechner sicherlich richtig.
Dennoch eine SSD ist momentan die PC-Kompomente bei der man das beste Preis-/Leistungssteigerungsverhältnis bekommt.
Mit anderen Worten, wer seinen PC schneller machen möchte, aber nicht viel Geld hat, sollte sich eine SSD kaufen. Das bringt am meisten.
Trollversteher schrieb:
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> >Wer heute seine Applikationen nicht über Citrix oder vergleichbares laufen
> lässt, hängt mal wieder dem Trend hinterher. Nutzdaten selbst, liegen im
> Arbeitsumfeld eh auf einem SAN und die paar zu synchronisierenden
> Officefiles finden auch auf einer kleinen Platte Platz.
>
> Du meinst wohl, wer heute seine privaten Daten nicht in der Cloud Gott, der
> Welt und den Schnüfflerkraken zur Verfügung stellt, hat noch alle sieben
> Sinne beisammen, und rennt nicht jedem selbstmörderischem Trend blind in
> die Falle, nur um "Hip" zu sein...
Nein. Ich rede von Citrix. Nicht von irgendeiner Cloud.
Ekelpack schrieb:
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>[...]
> Ich hatte schon so manchen Rechner in meinem Leben, aber ich hatte noch nie
> so einen Zufriedenheitssprung.
Ging mir ganz genauso. Statt eines neuen Rechners nur eine SSD gekauft und das Ding ist gefühlt wie ein neuer oder noch schneller.
Active schrieb:
> nen Urlaubsfoto mit einer 10MP Kamera hat ungefähr ne Größe von 1 MB,
<räusper> Da hast Du wohl die Farbinformationen pro Pixel vergessen. ;-)
Unkomprimiert ergeben sich etwa 30 MByte pro Bild und komprimiert
(je nach Qualität) 4-8 Mbyte pro Bild.
Der Geschwindigkeitsvorteil zwischen einer modernen Festplatte und einer SSD ist extrem gering, das rechtfertigt nicht den Anschaffungspreis einer SSD. Wichtig ist nur, dass man die Festplatte regelmäßig defragmentiert.
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