Hallo,
ich habe mal wieder den Fehler gemacht, die Kommentare hier zu lesen. 80% der Poster schreiben mal wieder, dass Google|Apple|Microsoft|Linux|Windows|OSX der letze Mist ist.
Ich habe mal eine ernst gemeinte Frage an die Leute mit so extremen Meinungen zu einer Firma|Software|Hardware:
Arbeitet ihr in der IT-Branche und sagt ihr euren Kunden/Arbeitgebern, wenn die Anforderung an ein Projekt voraussetzt, dass ihr etwas mit dem Produkt, das ihr aus irgendwelchen obskuren Gründen doof findet entwickeln müsst (z.B. eine iPad Applikation, einen Linux Service, ein Tool in Java, einen Windows Treiber), dass ihr das nicht macht, weil die Apple nur was für schwule ist oder Linux nur für Frickler?
Bei uns in der Firma würden wir auf keinen Fall jemanden einstellen, dessen Horizont so dermaßen beschränkt ist, dass er bestimmte Produkte kategorisch ausschließt. Deswegen drängt sich mir der Gedanke auf, dass diese Leute entweder ein sehr eingeschränktes Feld der IT-Branche bedienen, oder hier einfach nur rumtollen wollen.
Netter Beitrag - habe in meiner Lehrzeit in einer Systemlösungsfirma gearbeitet, die zu 70 % Kunden mit Apple und den Rest mit Windows ausgestattet hat. Seit dem arbeite ich zwar privat mit Apple (weils einfach läuft, seit Jahren) - verstehe aber sehrwohl, dass es Firma mit Windows oft "einfacher" haben.
In meinem jetzigen Job (Unicreditgroup - Mitarbeiter EDV-Servicedesk) hätte Apple auch keine Chance weil nunmal zig-tausende Mitarbeiter Windows verwenden und sich mit Apple "Nüsse" auskennen.
Finde es auch extrem anstrengend, dass man - sobald man eine argument FÜR Apple bringt - als Fanboy "abgestempelt" wird. Wäre OSX nicht OSX würde ich Apple nicht verweden, iTunes, iPhone und iPad interessieren mich auf Grund der "Beschneidung" gar nicht erst.
Meine Frage an Dich wäre da nun "Betrachtest Du Beiträge in offenen Internet Foren wirklich als mehr als bestenfalls Unterhaltung und Zeitvertreib?"
Ist ja auch nichts neues und schon im Usenet waren (und sind) die Groups am besten die sich entweder mit sehr spezialisierten Themen beschäftigen und somit das "breite Publikum", aka. "den Plebs", nicht anziehen oder sie sind "moderated".
Menschen sind halt Herdentieren und sobald sie in grösseren Gruppen auftreten ist die Chance dass das ganze in Chaos endet wenn ein Alpha-Tier fehlt doch sehr gross.
Dazu noch massive Selbstüberschätzung (als noch nicht Hinz & Kunz Linux installieren konnte waren die Diskussionen darum auf einem wirklich anderen Niveau zum Beispiel während sich inzwischen jeder für einen Experten hält der eine Distri von Tchibo auf die Platte geklatscht bekommt), fehlende Einsicht (wer gibt schon gerne zu etwas nicht zu wissen oder können), falscher Ehrgeiz (wenn andere auch Recht haben ist man selbst nicht der Beste, also müssen die anderen falsch liegen) und noch einige andere, recht menschliche Eigenschaften.
Alles Dinge dich sich auch bei (sog.) Profis finden lassen. Der berühmte Mann mit dem Hammer für den alles zum Nagel wird.
Gleichzeitig muss man aber auch sehen das wer Probleme einfach nur löst nicht auffällt und das ist schlecht für die Karriere.
Von daher viel Tam-Tam machen, Profil und den anderen zeigen wo der Hammer hängt ist ja oft genau das was gesucht wird und wenn dabei am Ende nichts rauskommt findet sich schon jemand der daran schuld hat.
Mit allen Wassern gewaschene Profis die einfach nur "Up to the job" sind sind so, aus meiner Erfahrung heraus, auch eher selten anzufinden. Wenn aber kann man mit denen in verdammt viel auf die Beine stellen und das auch ohne früh kommen und spät gehen zu müssen.
Kommentare: 173 | letzter Beitrag 27.05. 23:42
Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 83 | letzter Beitrag 02:00 Uhr
Kommentare: 71 | letzter Beitrag 27.05. 22:20
Kommentare: 66 | letzter Beitrag 02:26 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Nach der Urteilsverkündung im Rechtsstreit zwischen Youtube und Gema fühlten sich beide Seiten als Gewinner. In Wahrheit gibt es aber nur einen Verlierer, bloggt Medienrechtsexperte Thomas Hoeren: die Gema.

Ein soziales Netzwerk für Pornografie muss seine Marke nicht an Facebook übergeben. Faceporn, ein norwegisches Unternehmen, freut sich über den Sieg vor einem kalifornischen Gericht.

Diablo 3 ist toll, sagen viele Spieler - Diablo 3 ist eine Stimulus-Response-Maschine, sagt Rainer Sigl. Der Blogger und leidenschaftliche Gamer erklärt, warum er sich Blizzards jüngstem Werk verweigert.

Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.