Es handelt sich bei den sog. Patenten sicherlich um präzise Formulierungen und Vorgangsbeschreibung wie: "E-Mails mit einem mobilen Empfangsgerät abrufen.." etc pp
Ich glaube da kann ich nur brechen!
WinMo4tw schrieb:
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> Es handelt sich bei den sog. Patenten sicherlich um präzise Formulierungen
> und Vorgangsbeschreibung wie: "E-Mails mit einem mobilen Empfangsgerät
> abrufen.." etc pp
> Ich glaube da kann ich nur brechen!
Aww, sorry. Leider falsch geraten. Zum Brechen ist es aber wahrscheinlich trotzdem...
WinMo4tw schrieb:
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> Es handelt sich bei den sog. Patenten sicherlich um präzise Formulierungen
> und Vorgangsbeschreibung wie: "E-Mails mit einem mobilen Empfangsgerät
> abrufen.." etc pp
> Ich glaube da kann ich nur brechen!
Dito!
Komme vor lauter brechen kaum zum atmen.
Es ist echt erschreckend, wie das in letzter Zeit läuft.
Wenn alle einander weniger verklagen würden,
gäbe es vielleicht auch mal tolle neue Geräte mit toller neuer Software, die auch wirklich was für jeden bieten.
Statdessen spucken sich immer alle in die Suppe, und es kommt nie was dabei raus.
Außerdem hab ich in letzter Zeit hier immer wieder bemerkt, das ICH absolut ALLES erfunden habe.
;o)
ef oh ef schrieb:
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> [...]
>
> Außerdem hab ich in letzter Zeit hier immer wieder bemerkt, das ICH absolut
> ALLES erfunden habe.
>
> ;o)
Dann freust Du Dich bestimmt ganz besonders, dass andere mit Deinen Erfindungen Milliarden verdienen, ohne Dir einen Cent davon abzugeben?
Das nennt man dann Gutmenschentum, richtig?
> Außerdem hab ich in letzter Zeit hier immer wieder bemerkt, das ICH absolut
> ALLES erfunden habe.
>
> ;o)
Aber dummerweise immer erst NACH mir :P
Daniel-Duesentrieb-AT-ntp schrieb:
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> > Außerdem hab ich in letzter Zeit hier immer wieder bemerkt, das ICH
> absolut
> > ALLES erfunden habe.
> >
> > ;o)
>
> Aber dummerweise immer erst NACH mir :P
So'n Quatsch! Apple hat alles, ja ALLES zuerst erfunden!
NTP is nen asoziales Pack was wartet bis leute mit ihren dingen erfolgreich sind und dann Kohle abgreifen.
Ich finde wenn man selber mit seinen Patenten nix macht, in diesem fall selber keine "mobilen geräte die emails abrufen" herstellt, sollte man die Patente nach einiger Zeit (1 Jahre, vllt 2) wieder ab-erkannt bekommen.
Dieses: "andere am technologischen Fortschritt hindern" kotzt dermassen an.
Ansonsten braucht man ansich nur ne Firma gründen die zig tausend Patente anmeldet und dann nix tut ausser warten bis andere dagegen verstossen, bzw diese nicht lizensieren und dann greift man die dicke Kohle ab ohne nie selber den finger gerührt zu haben.
that's NTP .... a-so-zial! ... ich kotz mit!
http://en.wikipedia.org/wiki/NTP,_Inc.
Patente sind die Notbremse des Fortschritts. In der gesamten Menschheitsgeschichte wurden Erfindungen kopiert und verbessert, das ist eben der Motor. Einer hat die Idee und hundert andere verbessern die Idee über die nächsten Jahre. Wo wären wir wenn wir würden wir heute stehen wenn zum Zeitpunkt des ersten Geistesblitz im Menschlichen Gehirn man seine Idee schon patentieren lässt? Technisch in der Steinzeit.
Heute lebt man mit tollen Patentauswüchsen, kleine Nichtssagende Firmen die nicht wirklich was auf die Beine stellen, lassen sich irgendetwas patentieren (man kommt sich langsam vor wie beim Domaingrabbing), warten ein paar Jahre bis sich die patentierte Idee schön verbreitet hat, dann verkündet man das man seine Patente geprüft hat und wie durch ein Wunder festgestellt hat das dutzende von Firmen das Patent verletzt haben. Dann noch ein paar Gerichtverfahren später Hand aufhalten und sich freuen wie ein Schnitzel.
Wird sich zwar in den nächsten Jahren ändern wenn die Firmen anfangen jeden Furz sich patentieren zu lassen, damit sie auch nie in die Falle laufen, wird aber dazu führen das der Fortschritt in Form vom stetigen Verbessern irgendwann auf der Stelle tritt.
Diese Firma gibt es ja erst seit 1992.
Wenn ich bedenke, das wir schon in den 80er Jahren mit einem Epson HX-20 und einem Akustikkoppler "bewaffnet" uns in Mailboxen eingewählt haben, und das man dort auch schon Elektronische Post (also eMails) hatte, dann kann ich über dieses lächerliche Patent
nur lachen.
Gisu schrieb:
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> Patente sind die Notbremse des Fortschritts.
Jaein... Im Grunde stimmt das schon, allerdings stecken viele Firmen Millionen von Euros (Dollars, etc.) in die Forschung. Das dann entsprechende Entwicklungen geschützt werden, kann ich irgendwo verstehen.
Aber was in den letzten Jahren irgendwie zum negativen Trend geworden ist, das man jeden Quatsch patentieren lassen kann. Männer pinkeln im stehen, jetzt kommt einer und patentiert, das Männer im sitzen pinkeln können.
Und genau das ist es. Es wird Blödsinn patentiert. Man kann sich heute selbst irgendwelche Buttons auf Webseiten patentieren lassen.
Und dieser Blödsinn muß gestoppt werden.

_____________________
Der Schwache hat Angst vor dem Kampf.
Der Starke aber sucht den Kampf.
Und nur der wirklich Große findet darin sein Glück.
thesparxinc schrieb:
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> NTP is nen asoziales Pack was wartet bis leute mit ihren dingen erfolgreich
> sind und dann Kohle abgreifen.
>
> Ich finde wenn man selber mit seinen Patenten nix macht, in diesem fall
> selber keine "mobilen geräte die emails abrufen" herstellt, sollte man die
> Patente nach einiger Zeit (1 Jahre, vllt 2) wieder ab-erkannt bekommen.
>
> Dieses: "andere am technologischen Fortschritt hindern" kotzt dermassen an.
>
> Ansonsten braucht man ansich nur ne Firma gründen die zig tausend Patente
> anmeldet und dann nix tut ausser warten bis andere dagegen verstossen, bzw
> diese nicht lizensieren und dann greift man die dicke Kohle ab ohne nie
> selber den finger gerührt zu haben.
>
> that's NTP .... a-so-zial! ... ich kotz mit!
>
> en.wikipedia.org
Hmm, auch nicht asozialer als ne Firma, die ein Spiel programmiert, das mit 5 Erweiterungen, die egentlich nix neues bringen Millionen von Mesnchen in den sozialen Ruin treibt und diese immer weiter ausnutzt.
Denk mal drüber nach!
Gisu schrieb:
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> Patente sind die Notbremse des Fortschritts. In der gesamten
> Menschheitsgeschichte wurden Erfindungen kopiert und verbessert, das ist
> eben der Motor. Einer hat die Idee und hundert andere verbessern die Idee
> über die nächsten Jahre.
So lief es eben nicht. Man hielt seine Konstruktionsprinzipien und Formeln geheim, organisierte sich ggf. in Gilden. Fängt doch schon beim Hippokratischen Eid an.
> Patente sind die Notbremse des Fortschritts. In der gesamten
> Menschheitsgeschichte wurden Erfindungen kopiert und verbessert, das ist
> eben der Motor. Einer hat die Idee und hundert andere verbessern die Idee
> über die nächsten Jahre. Wo wären wir wenn wir würden wir heute stehen wenn
> zum Zeitpunkt des ersten Geistesblitz im Menschlichen Gehirn man seine Idee
> schon patentieren lässt? Technisch in der Steinzeit.
Gegen eine solche Trivialargumentation würde es sehr helfen, eine eigene Firma zu führen, dort mit viel Aufwand ein eigenes Produkt zu entwickeln, um dann festzustellen, daß die Konkurrenz sich den Entwicklungsaufwand sparte und das völlig gleiche Produkt folglich viel günstiger anbieten kann. Noch ganz ohen Berücksichtigung unterschiedlicher Löhne in verschiedenen Ecken der Welt.
Wesentliche Teile der Entwicklung des Patentwesens gehen auf die Medici zurück und die erreichten damit eine Blüte von Wirtschaft und Wissenschaft. Wer in den Einflußbereich dieser Familie zog, bekam eine gewisse Sicherheit, seine immateriellen Investitionen letztlich in Verdient umsetzen zu können.
Dass das Patentwesen hinreichend Auswüchse zeigt, steht außer Frage. Überall, wo es um Verdient geht, taucht Mißbrauch auf. Natürlich gibt es Firmen, die im 1000er Pack Patente aufkaufen und dann in diesem Müllhaufen nach der Perle suchen. Übrigens ein sehr riskantes Geschäft, von dem wir nur den Teil erfahren, in dem solche Patentgrabber erfolgreich sind. Immerhin verkauft keine Firma freiwillig ein Patent, von dem sie der Meinung ist, selbst profitieren zu können. Wozu sollte das gut sein? Die Patentgrabber nutzen die Tatsache aus, daß 99,5% aller heutigen Patente schlichtweg Müll darstellen. Das kommt daher, daß sich eine Firma eben nicht leisten kann, etwas wirklich Wichtiges zu übersehen. Dann lieber vorsichtshalber auch einen Haufen Müll anmelden. Aber das ist teuer, und wenn sich nach einer Weile der Müll als solcher herausstellt und dann jemand an die Tür klopft, der Müll aufkauft ...
Ansonsten stellt ein Patent alles andere als eine Fortschrittsbremse dar. In erster Linie ist ein Patent eine *Veröffentlichung*. Um etwas zu schützen, muß man genau darlegen, was denn zu schützen ist. Das ist im Rahmen der Gesetze dann auch für eine festgelegte Frist - gern 19 Jahre - nur nach Verhandlungen mit dem Patentbesitzer anderweitig nutzbar. Meist geht es um Lizenzzahlungen. Es ist aber weder unmöglich noch verboten, das ursprüngliche Ziel mit anderen Methoden zu erreichen. Da kann man beim berühmten Planetengetriebe anfangen und noch nicht bei den unzähligen Variationen eines LCD-Displays enden. Der dazu nötige Aufwand endet gern in sogenannten Umgehungspatenten und dahinter kann enorme Innovation stecken, dazu ein Produkt oder Verfahren, das viel besser als das Original ist.
Da kann ich Rainer Haessner nur zustimmen!
Ich denke Leute die mit Patenten "handeln" können oftmals mit Großaktionären (insbesondere bei Rohstoffen) verglichen werden. Die Großaktionäre halten ihre (Rohstoff-)Aktien vom Markt fern um auf höhere Renditen zu warten und erhöhen so den Preis für alle anderen(sinnlos!?). Aber so ist das Geschäft nun mal!
Und zu den Patenten: Wie kommt es, dass NTP "nur" Apple, Google, HTC, LG, Microsoft und Motorola verklagt hat? Wieso nicht Sony Ericcson? Wieso nicht Nokia? Hmm? Vielleicht (wirklich nur vielleicht - ich weiß es nicht) - vielleicht haben ja Sony Ericcson und Nokia eigene Verfahren oder Patente entwickelt, die nicht von NTPs Patenten eingeschlossen werden? Oder vielleicht haben sie sicht die Patente rechtmäßig patentieren lassen? Sonst würde ich nicht verstehen, warum sie nicht Nokia verklagen. Nokia ist (noch) Branchenprimus. Da liegt nen Haufen Kohle! Wieso nehmen die nicht Nokia?
Nur mal angenommen Nokia hätte sich a) alles lizensieren lassen oder b) eigene Verfahren entwickelt. Egal ob a) oder b) - sie haben in beiden Fällen Geld hinein investiert. Geld welches Google, HTC, LG, Apple usw. nicht investiert haben. Geld welches entweder woanders eingespart werden muss um preislich konkurrenzfähig zu bleiben oder Geld welches vom Kunden kommen muss. Wäre das fair?
Patente als solches finde ich abgesehen davon völlig in Ordnung - auch Softwarepatente. Hierzu ein kleines Beispiel:
Ich entwickle in (m)einer kleinen Firma (10-15 Angestellte) eine völlig neue Software die es möglich macht die Frequenzen des Mobilfunks (um in der Branche zu bleiben) effizienter zu nutzen und somit bessere Sprachqualität zu ermöglichen. Nennen wir es wie alles heutzutage "HD Call".
Nun habe ich mein tolles HD Call entwickelt und dort vielleicht auch 2-3Millionen investiert. Meine Firma baut aber keine Mobiltelefone. Und nun? Jetzt gehe ich zu einer großen Firma für Mobiltelefone und sage "hier guckt euch das mal an. wollt ihr das nicht kaufen?"???? - NOPE! Ersteinmal lasse ich mir das ganze PATENTIEREN. Was wäre denn z.B. wenn die große Firma sagt "Hmm nee 5Millionen sind zuviel, bei 1,5Millionen wären wir dabei..."? Dann würde die kleine Firma ein Problem haben. Entweder weil sie ihre Investitionen nicht decken kann oder weil die große Firma evtl. "andere Wege" suchen wird um billiger an die Software zu kommen. Hier greift das oben angemeldete Patent: Die große Firma kann sich zwar die Software auf "anderen Wegen" besorgen jedoch muss sie damit rechnen, dass sie wenn sie "HD Call" benutzt und dafür keine Lizenz zahlt sie verklagt wird.
Jetzt frage ich mich: "Ist das nicht sinnvoll? Hat das Patent nicht dazu geführt die kleine Firma vor der großen zu 'schützen' ? Wo gibt es ein Problem mit Patenten!?!?"
mfg N900-Fanboy
Rainer Haessner schrieb:
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> > Patente sind die Notbremse des Fortschritts. In der gesamten
> > Menschheitsgeschichte wurden Erfindungen kopiert und verbessert, das ist
> > eben der Motor. Einer hat die Idee und hundert andere verbessern die
> Idee
> > über die nächsten Jahre. Wo wären wir wenn wir würden wir heute stehen
> wenn
> > zum Zeitpunkt des ersten Geistesblitz im Menschlichen Gehirn man seine
> Idee
> > schon patentieren lässt? Technisch in der Steinzeit.
>
> Gegen eine solche Trivialargumentation würde es sehr helfen, eine eigene
> Firma zu führen, dort mit viel Aufwand ein eigenes Produkt zu entwickeln,
> um dann festzustellen, daß die Konkurrenz sich den Entwicklungsaufwand
> sparte und das völlig gleiche Produkt folglich viel günstiger anbieten
> kann. Noch ganz ohen Berücksichtigung unterschiedlicher Löhne in
> verschiedenen Ecken der Welt.
>
> Wesentliche Teile der Entwicklung des Patentwesens gehen auf die Medici
> zurück und die erreichten damit eine Blüte von Wirtschaft und Wissenschaft.
> Wer in den Einflußbereich dieser Familie zog, bekam eine gewisse
> Sicherheit, seine immateriellen Investitionen letztlich in Verdient
> umsetzen zu können.
>
> Dass das Patentwesen hinreichend Auswüchse zeigt, steht außer Frage.
> Überall, wo es um Verdient geht, taucht Mißbrauch auf. Natürlich gibt es
> Firmen, die im 1000er Pack Patente aufkaufen und dann in diesem Müllhaufen
> nach der Perle suchen. Übrigens ein sehr riskantes Geschäft, von dem wir
> nur den Teil erfahren, in dem solche Patentgrabber erfolgreich sind.
> Immerhin verkauft keine Firma freiwillig ein Patent, von dem sie der
> Meinung ist, selbst profitieren zu können. Wozu sollte das gut sein? Die
> Patentgrabber nutzen die Tatsache aus, daß 99,5% aller heutigen Patente
> schlichtweg Müll darstellen. Das kommt daher, daß sich eine Firma eben
> nicht leisten kann, etwas wirklich Wichtiges zu übersehen. Dann lieber
> vorsichtshalber auch einen Haufen Müll anmelden. Aber das ist teuer, und
> wenn sich nach einer Weile der Müll als solcher herausstellt und dann
> jemand an die Tür klopft, der Müll aufkauft ...
>
> Ansonsten stellt ein Patent alles andere als eine Fortschrittsbremse dar.
> In erster Linie ist ein Patent eine *Veröffentlichung*. Um etwas zu
> schützen, muß man genau darlegen, was denn zu schützen ist. Das ist im
> Rahmen der Gesetze dann auch für eine festgelegte Frist - gern 19 Jahre -
> nur nach Verhandlungen mit dem Patentbesitzer anderweitig nutzbar. Meist
> geht es um Lizenzzahlungen. Es ist aber weder unmöglich noch verboten, das
> ursprüngliche Ziel mit anderen Methoden zu erreichen. Da kann man beim
> berühmten Planetengetriebe anfangen und noch nicht bei den unzähligen
> Variationen eines LCD-Displays enden. Der dazu nötige Aufwand endet gern in
> sogenannten Umgehungspatenten und dahinter kann enorme Innovation stecken,
> dazu ein Produkt oder Verfahren, das viel besser als das Original ist.
Oje, jetzt tauchen hier auch noch richtige Profis auf, die eine schlüssige Argumentationskette aufstellen können.
DAS IST DAS ENDE VOM GOLEMFORUM *kreisch*
Analüst schrieb:
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> thesparxinc schrieb:
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> -----
> > NTP is nen asoziales Pack was wartet bis leute mit ihren dingen
> erfolgreich
> > sind und dann Kohle abgreifen.
> >
> > Ich finde wenn man selber mit seinen Patenten nix macht, in diesem fall
> > selber keine "mobilen geräte die emails abrufen" herstellt, sollte man
> die
> > Patente nach einiger Zeit (1 Jahre, vllt 2) wieder ab-erkannt bekommen.
> >
> > Dieses: "andere am technologischen Fortschritt hindern" kotzt dermassen
> an.
> >
> >
> > Ansonsten braucht man ansich nur ne Firma gründen die zig tausend
> Patente
> > anmeldet und dann nix tut ausser warten bis andere dagegen verstossen,
> bzw
> > diese nicht lizensieren und dann greift man die dicke Kohle ab ohne nie
> > selber den finger gerührt zu haben.
> >
> > that's NTP .... a-so-zial! ... ich kotz mit!
> >
> > en.wikipedia.org
>
> Hmm, auch nicht asozialer als ne Firma, die ein Spiel programmiert, das mit
> 5 Erweiterungen, die egentlich nix neues bringen Millionen von Mesnchen in
> den sozialen Ruin treibt und diese immer weiter ausnutzt.
>
> Denk mal drüber nach!
Natuerlich ist das genau so asozial ! ... aber versteh den zusammenhang grade nicht. :/
Die einen haben nur idee'n ... bzw lauern auf "noch nicht patentierte luecken", die anderen basteln etwas zusammen (code, grafik, sound) und lassen sich das bezahlen.
Ob der Preis fair ist oder nicht sei mal dahingestellt.
aber wie kommste da jetzt drauf ?
wuerde diese firma mobile geräte herstellen und von anderen vom markt verdrängt weil die ihre technologien nutzen .... ok!
Aber die patentieren ja nur idee'n und haben damit selbst nix zu tun, und warten bis jemand diese "idee" benutzt.
also von milliarden fuer forschung kann da keine rede sein.
ich studiere gerade produktdesign und in dieser branche ist ein patentsystem ein großes thema. Aber ich muss sagen ich find einiges einfach okay was kopiert wird. (dabei stoße ich auch auf großes unverstanden bei meinen kommulitonen und professoren) aber wenn ich ein produkt kaufe, sagen wir mal ein acer notebook, dann wurde das innerhalb von einem halben jahr entworfen und wie ein stück brot auf den markt geschmisse (friss oder stirb) soooo viel entwicklung steckt in wenigen komponenten von seltenen herstellern (die wie ich beobachtet hab selten von ihrer innovation wirklich profitiert habe, andere habn oft verbessert und wurden letztlich marktführer)
und sollte ich mal in den genuss kommen tatsächlich ein industriel hergestelltes produkt zu gestalten und die firme meint da "design" drauf scheiben zu müssen und die (sagen wir mal vase) für 150€ verkaufen will, weil ist ja voll chic und trendy und hochglanzschwarz usw. und da kommt ein hersteller der das selbe produkt (oder vlt auch nur die form oder das konzept) nutzt und das teil für 15€ auf den markt wirft muss man sich als gestalter UND hersteller fragen ob die preise denn der qualität entsprechen.
in meiner jetzigen zeit als student entwickle ich auch einige prototypen von denen ein großteil nie zu kaufen sein wird, aber trotzdem sind bei abgaben von mir und meinen kommulitonen immer 4 oder 5 produkte dabei die schlichtweg besser sind als das was es im handel zu kaufen sind.
und in gegensatz zu diesem "kunst" design (wobei hier eingedlich keiner der beiden begriffe dazu passt) bei denen lampen von Carl Gustav Jucker "ja die bauhaus lampe jenau" für 300 euro vertickt wird damits zusätzlich zum ideellen wert noch nen kapitalistischen wert hat und das teil in der produktion vlt 10 oder lassen wir es 20€ sein was es kostet, es ist es einfach nicht wert. design ist in der realität deutlich mehr auf das konzept bedacht und meistens, aber nicht immer, geht es um den massenmarkt, verbesserung der produkte, erhöhung der effektivität, günstigere produktionsmethoden, materialforschung usw das vergessen die leute, produktdesigner sind keine styler!
ikea ist da z.b. vorbildlich, sicher haben die sich an dem ein oder anderen klassiker orientiert aber sie bieten es günstig und zu einem fairen preis an. z.b. dieser 10€ tisch den kennt jeder, klar ist da nur oben und unten ne 3mm platte und dazwischen karton, es reicht doch aus um n teller undn glas draufzustellen. keine kommt die idee auf dem teil akt mit nem sumoringer auszuüben.
my 2 or 3 cents....
Was man aber nicht vergessen darf ist das es durchaus einen Bedarf für die 300 Euro Bauhausdesignlampe gibt, auch bzw. grade weil man sie für 30 Euro bei Ikea kaufen kann. Zu allererst brauch Ikea selber das teure Vorbild, kaum einer würde das billige Blechding kaufen wenn es nicht ein Schnäppchen wäre. Ein Produkt kann aber nur günstig sein wenn es auch ein teures Gegenstück dazu gibt. Ohne das 300 Euro teure Designvorbild ist eine Lampe eben einfach nur eine Lampe.
Im Gegenzug dazu brauchen Menschen auch die teurere Alternative. Da gibt es natürlich diejenigen die das für ihr Ego brauchen "schaut her ich kann's mir leisten", aber eben auch diejenigen die sich belohnen möchten "ich hab xy geschafft, jetzt kaufe ich die echte", oder diejenigen die eine Lampe als Kunstwerk begreifen "Ui, und das Gelenk ist kein ja gar kein Blech das ist ja massiver CNC-gefräster Edelstahl."
Das was allgemein als 'Design' bezeichnet wird sollte man vielleicht eher als Industrie-Avantgarde bezeichnen, da dort getestet und ausprobiert wird. Erst wenn dich ein Produkt im 'Designbereich' durchgesetzt hat wird es überhaupt interessant genug um in die hohen Werkzeugkosten zu investieren die für eine Massenfertigung notwendig sind.
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