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Die sollen Spiele machen die Spass machen

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  1. Die sollen Spiele machen die Spass machen

    Autor motzerator 19.10.12 - 13:44

    Das Problem der Social Games ist die Art und Weise, wie die Firmen damit versuchen, Geld zu verdienen.

    Meist läuft es darauf hinaus, das man entweder lange Warten muss, bis man etwas gebaut hat, oder für den schnelleren Fortschritt sehr hohe Summen hinblättert.

    Das füht eben dazu, das die Entwickler sich immer wieder lästige Sachen einfallen lassen müssen, die den Spieler ärgern, in der Hoffnung das ein paar blöde dann Geld springen lassen, um weiter zu kommen.

    Entweder man hat viel Geduld und Zeit, mehrmals täglich nach seinem Spiel zu sehen, um möglichst alle Chancen zum Weiterkommen zu nutzen, oder man bleibt auf der Strecke.

    Hinzu kommt oft noch ein deutliches Überangebot an Aufgaben, man muss also auswählen und auch mal nein sagen können.

    Da wundert es mich nicht, das viele diesen Spielen den Rücken kehren. Ich selber hänge immer noch in Cityville fest, bin halt schon sehr weit gekommen dort, aber letztendlich ist es schon ein Zeitfresser und ich bin auch längst nicht mehr mit vollem Ernst dabei.

    Fakt ist, Cityville ist das erste Spiel, das ich spiele, obwohl ich das Spielprinzip ärgerlich finde. Bei der Stange hält mich eine Mischung aus "sieht süß aus die kleine Stadt" und "jetzt biste schon so weit hast schon so viel zeit investiert".

    Fakt ist aber auch, das ich kein weiteres Zynga Game mehr spielen werde, ich habe absolut null bock, wieder von vorne anzufangen und mir mühsam wieder was aufzubauen. Somit wird Cityville 2 dann auch schnell das Aus für mich bedeuten, weil die sicher zu blöd sind die Stadt zu migrieren. Einen alten hut will ich dann auch nimmer spielen und neu Anfangen können die vergessen.

    Meine Prognose: Diese klassische Form der Social Games wird bald verschwinden, die Schneeballsystemartigen Zuwachsraten werden einer Marktsättigung folgen und die Anzahl der Menschen, die von Zynga und Co. die Nase voll haben, steigt von Tag zu
    Tag.

    Dennoch sehe ich Chancen für Social Games: Ein Cityville ohne die ganzen bescheuerten Einschränkungen, wo man einfach drauflos bauen kann, würde sicher mehr spass machen. Ein Spiel, wo man auch mal 3 Wochen Pause machen kann. Ohne dann wieder ganz weit unten anzufangen.

    Das Geld müsste man dann eben über in Game Items, die ihren Wert auch behalten und über Werbung machen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 19.10.12 13:51 durch motzerator.

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  2. Re: Die sollen Spiele machen die Spass machen

    Autor Hu5eL 25.10.12 - 14:36

    Könnte man auch auf MMorpgs übertragen...

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