Andere Verteilungen wären auch möglich.
Z.b. das man pro Dokument einen Preis bezahlen muss, der aber sichtbar und angekündigt immer kleiner wird.
Oder das der Artikel einen Betrag kostet, der durch die "Spenden" erbracht wird. Danach wird der Artikel CC:pay4pay-free4free oder sonstwas.
Leider wird man in Deutschland für fast alles abgemahnt... .
Und man kann sich keine Anwälte wie diese in Zeitungen hochgelobte Bücherschreiberin leisten, die eine Stelle aus einem Blog oder öffentlichen Text kopiert und nicht korrekt zitiert hatte (genauer: Vergessen, anzugeben, das es überhaupt ein Zitat war).
Und dabei braucht man dafür nur PHP und ein billig-Hoster-Paket.
Und nicht mal Bankkredite o.ä.
Schon schade das gute Texter "verhungern" oder bezahl-Texte für Großkonzerne usw. liefern müssen :-(
Das Problem mit den Abmahnungen lässt sich doch heute sehr leicht umgehen, wenn man nicht darauf besteht die Website mit Realdaten zu zu pflastern.
Webspace im Ausland (USA reicht für diesen Zweck locker), und Registrar mit Whoisschutz (bietet heute fast jeder 08/15 US Registrar an, meist sogar im Preis inkl. Z.B. internet.bs mit Whois auf den Bahamas, oder Directnic.com mit Whois auf den Caymans, oder namecheap.com mit 08/15 Whois in den USA).
Wer es noch sicherer mag, nimmt Hoster und Registrar, die keine Realdaten verlangen und sich anonym bezahlen lassen (z.B. prq.to, katzglobal.com und zig andere). Wenn man dann noch ausschließlich per Proxy/VPN auf den Webspace und das Controlpanel zugreift, kann kaum noch was schief gehen ;)
Das Proxy+VPN muss man auch haben.
Bezahlung geht vielleicht bar per Prepaid-Karten die man an Automaten ziehen kann.
Aber da man einen seriösen Dienst aufbauen will, wo Leute Geld überweisen, welches dann abgezogen oder verteilt wird, bleibt eher nur ein Sitz im Ausland.
Doof nur, das man in Osteuropa in der Partei sein muss. In Arabien Schmiergelder bezahlen: Ich glaube, die Fuchs-Spürpanzer für Saudi Arabien haben weniger gekostet als die Schmiergelder drumherum. Die Arabier kennen das möglicherweise nicht anders oder loben die Deutschen noch für ihre hohen Schmiergeld-Sätze und verwechseln das mit Einkommensteuer-Prozent-Sätzen bzw. setzen es damit gleich.
Woanders muss man die örtlichen Meschpoken, Machthaber oder "einfach nur Mafiosi" beteiligen (Schutzgeld oder Teil des Geschäftes).
In China müssen Chinesen zu 50% oder wie viel auch immer beteiligt sein.
Woanders sitzt man mit Geldwäschern, Politikern anderer Länder, Steuerflüchtlingen, Geheimdienstfinanziers, Oma-Abzockern, Investoren-Prellern, Neue-Markt-Boni-Bosse, Mafiosi usw. gemeinsam beim Notar im Wartezimmer.
DIE können Mafia-Provisionen bezahlen. ICH nicht.
Skype und Amazon sitzen in Luxemburg.
Da kann ich mir eine Gründung vermutlich nicht leisten.
Am liebsten würde ich zum DJV gehen und das als kostenloses selbsttragendes Projekt aufziehen, das möglichst alles an die Schreiber ausschüttet.
Aber die Verlage und ihre Schreiber sind technologisch halt "vorsichtig"... .
Die kennen halt kaum wirklich gute Projekte. Obwohl sie heutzutage, wo man alles vom Framework bis zur Datenbank kostenlos kriegt, und bestenfalls den Hoster bezahlen muss, relativ problemlos möglich wären :-(
Ich will ja keine Grundstücke den Polen oder Indern oder Afrikanern weg-kaufen. Ich will Rechtsschutz und so lange man sich korrekt verhalten hat, und den vereinbarten Protokollen folgt, müssen die ihre Anwaltskosten selber bezahlen.
Woher soll ich denn wissen, wo man die Lizenz für "1984" bekommt ? Na also. Die Staaten weigern sich ja, pro Staat einen Lizenzserver einzurichten, wo man das sehen und Verträge aushandeln kann. Natürlich immer nur für eine Buchauflage oder maximal 2 Jahre oder die nächste CD.
Nur die großen oder Ärmlinge wo nichts zu holen ist, können solche Projekte aufbauen. "Danke" Staat.
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