Wie zu vermuten unter so einem Artikel fast nur Polemik, teilweise von Leute Die nicht lesen können.
Also ich habe jedenfalls schon einiges von Arcor/Vodafone erlebt. Freunde und Bekannte von mir auch. Und sogar hier in den Kommentaren finden sich einige die ähnliches berichten. Jeder kann selbst "BFS Risk & Collection gmbh vodafone" oder mit Kabel Deutschland hinten dran oder oder oder eingeben. Im Prinzip findet man immer wieder die gleichen Beschreibungen. Die Abzocke funktioniert immer gleich. Der neuste Trick ist das sie einem unbestellte Premium SMS schicken wenn eine Abbuchung mal nicht funktioniert die dann die Kosten zusätzlich in die Höhe treiben sollen. Zudem kann man damit auch Prepayed Kunden prellen. Im wesentlichen gibt es aber 3 große Abzocken die von den Firmen betrieben werden:
1. Jemand kündigt fristgerecht, trotz mehrmaliger Aufforderung schicken sie aber keine Kündigungsbestätigung zu. Leitung wir abgestellt, Abbuchungen werden ebenfalls eingestellt. Nach X Monaten meldet sich dann plötzlich ein Inkasso Unternehmen und behauptet man habe für X Monate die Rechnung nicht bezahlt und Verlangen nun das 10fache vom Monatsbetrag * X. Jetzt darf man sich mit denen rumärgern. Diese Firmen sind sogar teilweise so dreist, das sie mit gefälschten amtsgerichtlichen Titeln den Gerichtsvollzieher beauftragen. (So wie bei mir passiert).
Da kommt man dann nur noch mit einem Anwalt raus.
Der Trick dahinter ist ganz einfach Vodafone verkauft die angebliche Forderung an ein Inkasso Unternehmen. Da die dann in Aktion treten hofft sich Vodafone sicher und hat keinen Image schaden. Die Schicken diese Inkasso Firma quasi als Schutzschild vor. Geld haben sie ja schon bekommen und habe auch nix mehr mit der Geschichte zu tun und sind fein raus.
2. Rechnungen fallen viel zu hoch aus. Es werden irgendwelche teureren Telefonate auf die Rechnung geschrieben, die nicht stattgefunden haben. Hatte ich bei einem anderen Provider auch schon mal. Wenn man nicht bezahlt oder sich beschwert gibt es Ärger. Die Beweispflicht liegt nämlich beim Kunden. Was ähnliches scheint ja hier auch bei der Damen aus dem Artikel vorzuliegen. Nachteil für Vodafone hier ist das sie direkt in Kritik geraten und ein Imageverlust möglich ist. Wie das ja hier passiert ist.
3. Abbuchungstermine liegen absichtlich so das möglichst viele Leute Rückbuchungsgebühren zahlen müssen. Obwohl diese Gebühren eigentlich nicht rechtmäßig sind, es dürfen nur die Kosten in Rechnung gestellt werden, die seitens der Bank anfallen. Das ist vielen Banken nur 0,55¤ für einen Brief mit der Information das nicht abgebucht werden konnte. Diese Kosten werden i.d.R. auf das Konto belastet. Vodafone stellt aber 15¤ in Rechnung. Die Masse macht es dabei. Wenn das 100.000 Kunden betrifft sind das mal schnell 1,5 Mio Euro für nichts... Der Imageschaden ist vorhanden jedoch gering. Da viele nicht wissen das die Rückbuchungsgebühren nicht rechtens sind und eine reine Willkür von Vodafone darstellen. Hiervon sind meistens Schüler, Studenten und geringverdiener betroffen. Die können sich eh nicht wehren und wenn man sie damit verprellt auch nicht schlimm, haben ja eh kaum Geld das sie bei einem lassen können.
Die 4. Gruppe sind die, die sowieso schon viel Geld bei VF lassen und wo man nicht nachhelfen muss. Analogien zur BCG-Matrix sind wohlgemerkt nicht wirklich zufällig, denkt mal drüber nach...
Ich fände es eigentlich mal ganz gut wenn die Leute mal aufwachen würden und gegen derartige Geschäftspraktiken auf die Barrikaden gehen würden. Vielleicht würden sich so unseriös operierende Firmen wir Vodafone dann einfach mal besser zu benehmen wissen. Sie hätten nämlich sonst einen massiven Image und Umsatzschaden.
So, das war mein Senf zu Donnerstag. Kritik könnt ihr hier gerne fallen lassen, wird aber gleich nach /dev/null gepiped. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
TheLynx
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Kommentare: 345 | letzter Beitrag 19.05. 21:47
Kommentare: 207 | letzter Beitrag 00:37 Uhr
Kommentare: 174 | letzter Beitrag 19.05. 23:29
Kommentare: 120 | letzter Beitrag 19.05. 20:41
Kommentare: 101 | letzter Beitrag 19.05. 22:37
E-Mail an news@golem.de

Google und die Nasa haben gemeinsam eine Forschungseinrichtung für künstliche Intelligenz gegründet. Mit Hilfe eines Quantencomputers wollen sie unter anderem bessere Vorhersagemodelle entwickeln.

Im ersten Quartal 2013 wurden erstmals mehr Smartphones mit Windows Phone als mit der Blackberry-Plattform verkauft, berichten die Marktforscher von IDC. Damit widersprechen sie den Analysen von Gartner, die Blackberry weiter auf dem dritten Platz sehen.

Yahoo möchte wieder cool sein und will junge Nutzer gewinnen. Das Internetunternehmen verhandelt offenbar über den Kauf der Mikroblogging-Plattform Tumblr.

Erst erklärt Electronic Arts, keine Spiele mehr für die Wii U produzieren zu wollen, nun schimpft ein leitender Entwickler über die Konsole. Immerhin: Ein anderer Publisher stärkt Nintendo den Rücken.

Nahezu zeitgleich mit dem positiven Bericht einer von Apple beauftragten Organisation über die Arbeitsbedingungen bei Foxconn, berichtet die unabhängige Gruppe China Labor Watch über Suizide im Werk in Zhengzhou.

Zwei ehemalige Valve-Mitarbeiter haben auf einer Entwicklermesse eine revolutionäre AR-Brille gezeigt. Damit sollen sich computergenerierte Objekte räumlich korrekt in die Echtwelt einblenden lassen.