bei 4 players gabs ein Update zu dem Artikel
http://www.4players.de/4players.php/spielinfonews/PC-CDROM/15823/2110562/OnLive|Ist_wohl_pleite.html
Ist halt ne fiese Tour die Aktienoptionen der Mitarbeiter wertlos zu machen und den Betrieb mit weniger Kosten neu aufzumachen.
Da waren sicherlich viele dabei die auf viel Geld verzichtet haben, um bei onlive zu arbeiten und den Dienst aufzubauen... um evtl. später mit den Optionne zu verdienen.
Einfach assozial sowas!
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dabbes schrieb:
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> Da waren sicherlich viele dabei die auf viel Geld verzichtet haben, um bei
> onlive zu arbeiten und den Dienst aufzubauen... um evtl. später mit den
> Optionne zu verdienen.
> Einfach assozial sowas!
Sorry, das waren alle erwachsene Personen, die hoffentlich wussten, das Wertpapiere mit einem anderen Risiko behaftet sind als ein monatlicher Gehaltsscheck. Das hat nichts mit asozial zu tun, sonst könnte man es auch als asozial betrachten, dass die Facebook Aktie derzeit einen Tiefflug hinlegt.
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In US-Firmen ist das mit den Optionen als Gehaltsbonus üblich, gerade wenn eine Firma aufgebaut wird. I.d.R. kommen die Leute aber auch zu ihrem Geld, egal ob es irgendwann gut läuft, oder ob jemand die Firma übernimmt.
Die jetztige Tour ist asozial, da gibts keine schöne Bezeichnung zu.
Gerade weil kleine Firmen oder Startups das Problem haben, gute Leute nur mit guter Bezahlung zu bekommen, können diese nicht mit google, apple, microsoft, usw. Gehaltstechnisch mithalten, dafür gibts Aktienoptionen.
Bei uns undenkbar, schließlich will man für seine feste 38,5 Stunden Woche fest bezahlt werden. ;-)
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dabbes schrieb:
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> In US-Firmen ist das mit den Optionen als Gehaltsbonus üblich, gerade wenn
> eine Firma aufgebaut wird. I.d.R. kommen die Leute aber auch zu ihrem Geld,
> egal ob es irgendwann gut läuft, oder ob jemand die Firma übernimmt.
> Die jetztige Tour ist asozial, da gibts keine schöne Bezeichnung zu.
Als Bonus, da kam das Zauberwort. Es ist dennoch hoffentlich jedem Klar, das man im Wertpapiergeschäft nicht nur Geld verdienen kann, sondern auch Geld verlieren.
> Gerade weil kleine Firmen oder Startups das Problem haben, gute Leute nur
> mit guter Bezahlung zu bekommen, können diese nicht mit google, apple,
> microsoft, usw. Gehaltstechnisch mithalten, dafür gibts Aktienoptionen.
Nunja, eine gewisse Risikobereitschaft gehört da dazu.
> Bei uns undenkbar, schließlich will man für seine feste 38,5 Stunden Woche
> fest bezahlt werden. ;-)
Nö, das ist durchaus auch üblich: Ich kann das bei meinem Arbeitgeber durchaus machen, allerdings nicht als Bonus, sondern als 'Gehaltsersatz'. Das konnte ich übrigens auch während meiner Ausbildung bei Siemens machen, da konnte ich direkt Aktien quasi kaufen. Das ist ewig her, könnte sich also mittlerweile geändert haben.
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dabbes schrieb:
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> In US-Firmen ist das mit den Optionen als Gehaltsbonus üblich, gerade wenn
> eine Firma aufgebaut wird. I.d.R. kommen die Leute aber auch zu ihrem Geld,
> egal ob es irgendwann gut läuft, oder ob jemand die Firma übernimmt.
> Die jetztige Tour ist asozial, da gibts keine schöne Bezeichnung zu.
>
> Gerade weil kleine Firmen oder Startups das Problem haben, gute Leute nur
> mit guter Bezahlung zu bekommen, können diese nicht mit google, apple,
> microsoft, usw. Gehaltstechnisch mithalten, dafür gibts Aktienoptionen.
> Bei uns undenkbar, schließlich will man für seine feste 38,5 Stunden Woche
> fest bezahlt werden. ;-)
Und jeder sollte wissen, dass bei kleinen Unternehmen der Verdienst geringer ausfällt, die Arbeit oft ansprechender ist aber auch die Aufstiegschancen innerhalb des Unternehmens besser sind, ins Besondere wenn das Unternehmen aufstrebt.
Aber jeder sollte auch wissen, dass so ein kleines Unternhemen sprichwörtlich morgen weg sein kann. Eine Fehlkalkulation, ein zahlungssäumiger Kunde, und man darf morgen wieder Bewerbungen schreiben. Für die meisten in solchen Start-Ups sollte es aber kein Problem sein einen neuen Job zu finden.
Und was soll asozial sein? Asozial ist es, wenn die Führungsspitze durch einen Aufkauf satt absahnen konnte mit billigender Inkaufnahme der Jobverluste. Das wird leider aus deinem Update-Link nicht ersichtlich. Aus deinem Update wird eher ersichtlich, dass Perlman sich (würde fast jeder machen) und viele Angestelte zum Käufer herüber gerettet hat. Scheinbar war auch OnLive auch nicht sehr profitabel, sonst hätte Perlman das Unternehmen unter seiner Kontrolle gehalten und eher Investoren gesucht.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.08.12 08:07 durch JP.
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