Ich mag Springer und den größten Teil seiner Presse nicht (BILD ganz besonders nicht), aber in diesem Punkt hat er 100% recht.
Kostenlose Informationen gibt es im Web genug. Aber zu fordern, dass man das zum Gesetz erhebt (wie es die Piratenpartei zB indirekt tut), ist absurd.
Noch mal: Ich mag Springer nicht, aber Döpfner hat hier 100% recht.
Hat er nicht.
Ich könnte es verstehen, wenn er die Finanzierung eines unabhängigen Journalismus als Argument für kostenpflichtige Informationen angiebt. Jedoch ist der Springer / G+J / Spiegel etc. - Journalismus nur oberflächlich unabhängig. Im Endeffekt ist er größtenteils von den Einnahmen durch Anzeigen abhängig. Und diese Anzeigen kann man um so teurer verkaufen, je mehr Leser man hat. Somit wird es im Endeffekt gern gesehen, wenn der Kollege am Arbeitsplatz die Zeitung auch liest, da hierdurch die Reichweite steigt.
So einfach ist das.
*hust* *prust* *hmmmmwahahaahaa*
Nein hat er nicht. Punkt! Und seine Argumentation erinnert mich an die eines 5 Jährigen Kindes. Alleine schon Informationen mit einer Bierdose zu vergleichen ist einfach nur schwachsinn.
Von mir aus kann er auf seinen Seiten machen was er will. Ist mir schnulle. Es hindert ihn niemand daran jede Information zu verkaufen die er hat. Ob er dafür Käufer findet ist allerdings eine andere Frage.
Jedoch sollte man zwischen einem Produkt und einer Information unterscheiden. Die Dose ist ein Produkt das aus einem festen Material besteht, das die Dose 10 Cent kostet eine Information.
Natürlich, als Kapitalist sollte diese Information min. 5 Euro kosten. Kapitalisten würden dir auch am liebsten deine eignen Füße verkaufen.
Anderes Beispiel:
Ein Wissenschaftler erfindet einen Kaltfusionsreaktor. Das ist eine Information (da nur auf Papier und im Kopf). Diese Information ist schützenswert und der Wissenschaftler hat das gute Recht sich das Patentieren zu lassen.
Jedoch die Information das dieser Wissenschaftler einen Kaltfusionsreaktor erfunden hat, ist wiederum Allgemeingut und hat damit kostenfrei zu sein. Aber vieleicht willst du dafür auch Geld bezahlen?
sosohoho schrieb:
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> Hat er nicht.
Doch, hat er.
> Ich könnte es verstehen, wenn er die Finanzierung eines unabhängigen
> Journalismus als Argument für kostenpflichtige Informationen angiebt.
Er gibt die Finanzierung von Journalismus an. Das reicht. Ob es unabhängig ist oder nicht, ist dafür ohne Belang. Niemand zwingt Dich zum Kauf. Ich persönlich würde es sogar begrüßen, wenn man BILD nicht kauft ;). Aber das sei jedem selbst überlassen.
Tingelchen schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> *hust* *prust* *hmmmmwahahaahaa*
>
> Nein hat er nicht. Punkt! Und seine Argumentation erinnert mich an die
> eines 5 Jährigen Kindes.
Und Dein "*hust* *prust* *hmmmmwahahaahaa*" erinnert Dich nicht auch daran? Das ist schon ein bißchen strange.
> Alleine schon Informationen mit einer Bierdose zu
> vergleichen ist einfach nur schwachsinn.
Nö, das ist kein Schwachsinn. Nur so kann es einigen klargemacht werden. Dir und einigen anderen offenbar nicht, aber ihr werdet auch noch älter.
> Von mir aus kann er auf seinen Seiten machen was er will. Ist mir schnulle.
> Es hindert ihn niemand daran jede Information zu verkaufen die er hat. Ob
> er dafür Käufer findet ist allerdings eine andere Frage.
Na also. Dann gibt es ja kein Problem.
Springer und Murdoch können doch ruhig Gebühren für ihr Online-content verlangen. Ich habe aber schon meine GEZ bezahlt und da sind Nachrichten mit drin.
es-gibt-nichts-kostenlos schrieb:
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> Springer und Murdoch können doch ruhig Gebühren für ihr Online-content
> verlangen.
Genau so sieht's aus.
> Ich habe aber schon meine GEZ bezahlt und da sind Nachrichten
> mit drin.
Genau. Auch hier hast Du dafür bezahlt.
Zudem gibt es noch kostenlose Inhalte, die Du konsumieren darfst, für die Du also keinen Cent zahlst. Döpfner lehnt das nicht ab. Er sagt nur, dass die Erwartung, dass man alles kostenlos haben müsse, absurd ist.
> Und Dein "*hust* *prust* *hmmmmwahahaahaa*" erinnert Dich nicht auch daran?
> Das ist schon ein bißchen strange.
>
Dürfen ältere Menschen jetzt auch nicht mehr lachen?
und du möchtest offenbar, dass ein Unternehmen zentausend Mitarbeiter beschäftig und bezahlt um dir die Information kostenlos darzubieten.
Hmm, ich schätze, dass das nicht funktionieren wird.
Tingelchen schrieb:
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> Jedoch die Information das dieser Wissenschaftler einen Kaltfusionsreaktor
> erfunden hat, ist wiederum Allgemeingut und hat damit kostenfrei zu sein.
Sicher? Wie willst du davon erfahren? Hinfahren und mit ihm sprechen? Mit wem? Wo?
> Aber vieleicht willst du dafür auch Geld bezahlen?
Auf irgendeine Art wird man immer für Informationen bezahlen, und wenn es durchgelatschte Schuhsohlen sind :)
Sang- und klanglos schrieb:
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> Ich mag Springer und den größten Teil seiner Presse nicht (BILD ganz
> besonders nicht)
BILD ist ja auch von Axel Springer und nicht vom Springer Verlag, der Fachbücher herausgibt und nichts mit Boulevardpresse zu tun hat.
Tingelchen schrieb:
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> > Und Dein "*hust* *prust* *hmmmmwahahaahaa*" erinnert Dich nicht auch
> daran?
> > Das ist schon ein bißchen strange.
> >
> Dürfen ältere Menschen jetzt auch nicht mehr lachen?
Doch, keine Frage. Aber Du bist kein älterer Mensch, sondern MAXIMAL 25. So lesen sich wenigstens Deine Postings. ;)
Ja, wenn er dabei bleiben würde... er fordert aber doch ein bischen mehr ;) Stärkere Urheberrechte für Artikel in denen in den allermeisten Fällen allgemeingültige Informationen enthalten sind und verknüpft das mit einem Zahlsystem (wie Micro Payment vom IPod... *schauder*).
Guest222 schrieb:
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> Sang- und klanglos schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Ich mag Springer und den größten Teil seiner Presse nicht (BILD ganz
> > besonders nicht)
>
> BILD ist ja auch von Axel Springer und nicht vom Springer Verlag, der
> Fachbücher herausgibt und nichts mit Boulevardpresse zu tun hat.
Gut, dass Du es erwähnt hast, aber ich habe auch nicht "Spinger-Verlag" geschrieben, sondern "Springer". Und damit meine ich NATÜRLICH den Axel-Springer-Verlag, der die BILD rausbringt und nicht den renommierten Springer-Verlag.
es-gibt-nichts-kostenlos schrieb:
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> Springer und Murdoch können doch ruhig Gebühren für ihr Online-content
> verlangen. Ich habe aber schon meine GEZ bezahlt und da sind Nachrichten
> mit drin.
Wieviel bekommt den AS von der GEZ monatlich überwiesen?
Richtig: null.
Wovon lebt er und seine Mitarbeiter dann?
Richtig: vom Einkommen.
GEZ = Grundversorgung (wobei das die öffentlich rechtlichen offenbar nicht wissen, aber egal)
AS = Sex and Crime: du willst es kaufen, dann bezahl dafür. Du willst es nicht, dann bezahlst Du es eben nicht.
Ist eigentlich nicht so schwer und auch nicht wirklich unfair.
Es gibt mehr also nur Finanzierungsmodells Abo.
Viele Zeitschriften finanzieren sich über Anzeigen (z.B. Stellenanzeigen). Die Internetauftritte werden in vielen Fällen auch über Werbung mitfinanziert.
Das jetzt nur mal ein Beispiel wie sich z.B. eine Zeitschrift finanzieren kann.
Tingelchen schrieb:
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> Ja, wenn er dabei bleiben würde... er fordert aber doch ein bischen mehr ;)
> Stärkere Urheberrechte für Artikel in denen in den allermeisten Fällen
> allgemeingültige Informationen enthalten sind
Sein gutes Recht. Andere hier fordern auch Kommunismus. Die Piratenpartei fordert legales Filesharing. Lass sie doch.
> und verknüpft das mit einem
> Zahlsystem (wie Micro Payment vom IPod... *schauder*).
Na und? Musst es ja nicht nutzen.
Information, über Politik, Wissenschaft und so weiter muss freiverfügbar und kostenlos sein, sonst funktoniert die Herrschaft durch das Volk nicht.
Und ob die Jolie noch ein 7tes Kind haben will, oder ein PC-Spiel toll ist, diese Informationen können die sich gern teuer Zahlen lassen.
>Jedoch die Information das dieser Wissenschaftler einen Kaltfusionsreaktor erfunden hat, ist wiederum Allgemeingut und hat damit kostenfrei zu sein. Aber vieleicht willst du dafür auch Geld bezahlen?
Es geht hier, glaube ich, eher um die aufwendig recherchierte Information, weniger um die Schlagzeile (auch wenn ich Springer-Recherchen nicht weiter traue, als ich einen Bild-Chefred. werfen kann).
Und da hat er schon recht - ein aufwendig recherchierter Artikel mit Hintergrundinformationen die evtl. sogar von einem Auslandsjournalisten vor Ort recherchiert wurden haben durchaus ihren finanziellen Gegenwert, denn sie sind von einem dafür bezahlten Spezialisten erarbeitet worden.
Tingelchen schrieb:
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> Es gibt mehr also nur Finanzierungsmodells Abo.
>
> Viele Zeitschriften finanzieren sich über Anzeigen (z.B. Stellenanzeigen).
> Die Internetauftritte werden in vielen Fällen auch über Werbung
> mitfinanziert.
>
> Das jetzt nur mal ein Beispiel wie sich z.B. eine Zeitschrift finanzieren
> kann.
Das stimmt, aber wie sich eine Firma letztendlich finanziert, sollte ihnen überlassen werden. Werbung wird von Springer (wie von fast allen anderen Verlagen) ja auch gemacht.
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