Das ist doch reiner Kapitalismus. Wenn ich erfolgreich ein Produkt verkaufen will, dann muss ich entweder günstiger sein als die Konkurrenz, oder mein Produkt muss qualitativ besser sein.
Günstiger als kostenlos wird schwierig. Also muss Qualität her. Wenn der Springer-Verlag nichts Qualitatives zustande bringt wofür Menschen bereit sind ihr Geld auszugeben, dann schlägt halt der Kapitalismus zu und macht den Laden dicht.
Bloß weil Herr Döpfner ein Verfechter des Kapitalismus ist, bedeutet dass doch noch lange nicht, dass er im Kapitalismus auch Erfolg haben muss!
Genau!
Niemand zwingt Herrn Döpfer irgendetwas unentgeltlich anzubieten.
Das ist das schöne am Kapitalismus. Es gibt Blogger, die z.B. aus reinem Hobby dann z.B. regionlae Nachrichten zum Fußball anbieten.
Aber da wir ja im Korporatismus leben, kann ich mir durchaus vorstellen, daß es bald "zertifizierte" Nachrichtenportale gibt, und freie Blogger oder Nachrichtenportale verfolgt werden. Natürlich alles im Sinne einer neutralen Berichterstattung.....
Habt ihr schon recht und ich würde jetzt gerne anmerken, dass wir professionelle Berichterstattung brauchen um an korekte und zuverlässige Nachrichten zu kommen! Aber damit bekomme ich jetzt gerade nicht die Kurve zu Springer ... ???
Mal in ernst, was hat diesen verlogene Sauhaufen, der sich Reporter nennt, nur weil er sowas mal auf ein Blatt Papier gelesen hat, geritten, dass sie für ihren Müll auch noch Geld verlangen wollen?
Sorry, aber musste mal sein!!!
Kapitalkommunist schrieb:
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> Das ist doch reiner Kapitalismus. Wenn ich erfolgreich ein Produkt
> verkaufen will, dann muss ich entweder günstiger sein als die Konkurrenz,
> oder mein Produkt muss qualitativ besser sein.
>
> Günstiger als kostenlos wird schwierig. Also muss Qualität her. Wenn der
> Springer-Verlag nichts Qualitatives zustande bringt wofür Menschen bereit
> sind ihr Geld auszugeben, dann schlägt halt der Kapitalismus zu und macht
> den Laden dicht.
>
> Bloß weil Herr Döpfner ein Verfechter des Kapitalismus ist, bedeutet dass
> doch noch lange nicht, dass er im Kapitalismus auch Erfolg haben muss!
voll meine Meinung!!!
Der soll ruhig Geld für sein Zeug verlangen...
Langfristig wird die Klientel der Blöd-Zeitung das nicht mitmachen und blöd.de endlich wieder den Rang als meistgelesene deutsche Nachrichtenseite verlieren.
Herr Döpfner, versuchen sie es! *fg*
Und wollen gerade die Ökonomen nicht dass sich der Staat heraushält aus allem weil der Markt sich komplett von selbst regelt? Müsste man also nicht einfach einsehen, dass mit einer Information die jeder per klick kopieren kann einfach kein Geld nach dem Bezahlsystem zu machen ist? Nur weil es früher mal ging heißt es ja nicht, dass es heute noch geht. Woher die Annahme, dass ein Recht darauf besteht auf eine bestimmte Art und Weise Geld verdienen zu können? Früher konnte ich vielleicht auch mal davon leben, dass ich als Schamane einmal die Woche einen Regentanz aufführe. Hab ich also ein Recht darauf, dass das auch heute geht? Die Mächtigen im Kapitalismus versuchen zu diktieren wie die Marktmodelle zu sein haben damit sie davon profitieren. Wenn der größte Teil der Bevölkerung aber anderer Meinung ist werden sie letztlich nicht dagegen gewinnen können. Also ist es eigentlich gelebte Demokratie wenn alle sich Nachrichten und mp3s herunterladen. Und in einer Demokratie sollten die Gesetzte eigentlich an die Meinung der Mehrheit angepasst werden.
Dyfelo schrieb:
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> Und wollen gerade die Ökonomen nicht dass sich der Staat heraushält aus
> allem weil der Markt sich komplett von selbst regelt? Wenn der größte Teil der Bevölkerung aber
> anderer Meinung ist werden sie letztlich nicht dagegen gewinnen können.
> Also ist es eigentlich gelebte Demokratie wenn alle sich Nachrichten und
> mp3s herunterladen. Und in einer Demokratie sollten die Gesetzte eigentlich
> an die Meinung der Mehrheit angepasst werden.
du sprichst von neoliberalen marktmodellen, welche bei weitem nicht von jedem ökonomen unterstützt werden. das problem dieser modelle ist, dass sie schlecht funktionieren ohne die dazu notwendigen, zugesicherten rechte der produzenten. wenn also alle einfach mp3s (illegal) herunterladen,wird kaum ein geschäftsmodell funktionieren.
man habe sich an die meinung der mehrheit anzupassen...gebe ich dir recht. die kunst, im internet erfolgreich zu sein, ist die fähigkeit zu haben, ein produkt zu entwickeln, welches so einfach und gut funktioniert, dass man kaum merkt, bezahlt zu haben (bsp apples Appstore).
> Der soll ruhig Geld für sein Zeug verlangen...
> Langfristig wird die Klientel der Blöd-Zeitung das nicht mitmachen und blöd.de endlich wieder den Rang als meistgelesene deutsche Nachrichtenseite verlieren.
Ich hab "Narrenseite" gelesen. xD
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Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
> Das ist doch reiner Kapitalismus. Wenn ich erfolgreich ein Produkt verkaufen will, dann muss ich entweder günstiger sein als die Konkurrenz, oder mein Produkt muss qualitativ besser sein.
> Günstiger als kostenlos wird schwierig. Also muss Qualität her. Wenn der Springer-Verlag nichts Qualitatives zustande bringt wofür Menschen bereit sind ihr Geld auszugeben, dann schlägt halt der Kapitalismus zu und macht den Laden dicht.
> Bloß weil Herr Döpfner ein Verfechter des Kapitalismus ist, bedeutet dass doch noch lange nicht, dass er im Kapitalismus auch Erfolg haben muss!
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Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
> Wenn der größte Teil der Bevölkerung aber anderer Meinung ist werden sie letztlich nicht dagegen gewinnen können. Also ist es eigentlich gelebte Demokratie wenn alle sich Nachrichten und mp3s herunterladen. Und in einer Demokratie sollten die Gesetzte eigentlich an die Meinung der Mehrheit angepasst werden.
Die Gesetze in einem Staat werden zukünftig völlig irrelevant.*
*[forum.golem.de]
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
Es gibt hier auch vernünftige Leute!
DANKE!
Kapitalisten gegen Kostenlos, welch ein Wunder.
aber was war zuerst da im WWW
die User, die Inhalte kostenlos ins Web stellten
und dann die Firmen, die begriffen, das sie damit vielleicht Geld verdienen lässt.
Viele haben es geschafft. Sie verdienen Geld. Aber haben auch begriffen, das das Geld nicht von dem Kommt, der vor dem Rechner hockt. (zumindest nicht direkt)
Oder es waren Dinge, wo der User schon immer gewillt war, Geld auszugeben. (Pornos)
Plattformen wo alles Geld kostet und überwacht wurde (Guter Inhalt, Keine Gewalt etc.. (BTX, American Online etc) gab es schon immer.
Nur die haben sich genau wegen der dauernden Bezahldienste und Vorschriften nicht durchgesetzt.
Genau das war ja der Erfolg des WWW gegenüber alles andere was als Internet bezeichnet wird
Wenn nun jemand die "meist" kostenlose alternative versucht das so um zubauen, wie die Erfolglosen Dienste wie BTX, dann wird er einfach scheitern, und hat auch kein Recht so was zu fordern...
Ein überwachtes Netz wie BTX, hätte der Staat zwar gerne, aber nicht die Bürger.
hätten sie es gewollt, wäre nun BTX das Maß aller dinge, und nicht das WWW
"Und wollen gerade die Ökonomen nicht dass sich der Staat heraushält"
NEIN! Das wollen die etablierten (= vom Staat direkt oder indirekt bezahlten) "Ökonomen" ja leider nicht. Geh in dich und überlege, wo überall korporatistische Strukturen vorhanden sind.
Marktfreiheit ist nicht. Im Gegenteil: Mit dem Argument, das ein bestimmtes Geschäftsmodell nicht funktioniere, wird versucht, eine Umerziehung der Gesellschaft zu rechtfertigen. Damit das Geschäftsmodell wieder passt.
Die Forderungen nach Monopolen (hier halt Information) haben NICHTS mit Kapitalismus zu tun!
Hier noch ein Nachtrag zu meinem Kommentar:
Es geht schon los:
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,661813,00.html
Also ich sehe gute Chancen für eine "jounalistische Qualitätsprüfstelle zur Sicherstellung neutraler Berichterstattung und Eliminierung gesetzeswidriger Meinungen".
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