... wenn jetzt noch weniger Geld für Musik-CDs ausgegeben werden, weil man sich ja mobile Apps kauft.
Klar, wer ist denn sonst am Unheil in der Welt schuld? Die Chinesen?
Ach Ihr Schwarzkopierer seid schon ein armes, verfolgtes und misverstandenes Völkchen...
Aber eins musst Du mir mal erklären: Wie hört man sich eine App an? Gibts da spezielle .exe - Player für?
Für Dich armes Windows-Würstchen kling eine App wahrscheinlich so: *kotz*
>Für Dich armes Windows-Würstchen kling eine App wahrscheinlich so: *kotz*
Muss schon sagen iProll, Du machst Deinem Nick alle Ehre...
Aber vielleicht kannst Du mir mal erklären, was Apps mit schwarzkopierter Musik zu tun haben sollen, und wieso ich plötzlich ein Windows-Würstchen bin (wo ich hier doch sonst immer als Apple-Jünger beschimpft werde) - heisst das, der Club elitärer Apple-Prolls distanziert sich nun von mir, und ich bin ganz auf mich alleine gestellt? Darf ich das in meine Signatur übernehmen, damit in Zukunft niemand mehr auf die Idee kommt mich mit euch pupertierenden Fanboy Sektierern in einen Hut zu stecken?
Wenn ich mein Geld für Apps ausgebe habe ich natürlich weniger für Musik zur Verfügung.
Du hast nen Apple? Sorry, bin noch nicht lange hier. Ich nehm alles zurück!!! Aber danke für das kompliment. Bei den ganzen Windows-Freaks hier muss man sich ja fürchten!
PS: Einen Zusammenhang zwischen Apps und raubkopierter Musik gibt es natürlich nicht.
>Wenn ich mein Geld für Apps ausgebe habe ich natürlich weniger für Musik zur Verfügung.
Das ist doch Schwachsinn. App ist App und Musik ist Musik. Die Entscheidung Musik ODER App stellt sich nicht, weil es einfach unterschiedliche Dinge sind. Oder heisst es jetzt bei jeder Nachricht, die einen Zuwachs bei einem bestimmt Produkt meldet, darünter müßte die Musikbranche leiden? Sagen wir mal, Ariel hat mehr Waschmittel verkauft, also wird Robbie Williams demnächst hungern müssen?^^
Ich gebe wieder mehr Geld für Musik aus seit dem ich ein iPhone habe und obwohl ich regelmässig die ein oder andere App kaufe.
>Du hast nen Apple? Sorry, bin noch nicht lange hier. Ich nehm alles zurück!!! Aber danke für das kompliment. Bei den ganzen Windows-Freaks hier muss man sich ja fürchten!
Ja, aber kein Grund gleich Paranoide zu werden und hinter jedem Forenmitglied einen Steve Ballmer-Anbeter zu vermuten ;)
Ich habe keinen Mac (auch wenn evtl. mein nächstes Laptop von Apple sein wird bzw. das Tablett, wenns denn hält was die Berichterstattung verspricht ), aber ein iPhone, und da ich von letzterem sehr begeistert bin, darf ich mir hier des öfteren anhören ich sei ein verblendeter Apple-Jünger.
>PS: Einen Zusammenhang zwischen Apps und raubkopierter Musik gibt es natürlich nicht.
Eben. Genau das wollte ich mit meinem ursprünglichen Beitrag auch sagen - ich denke den hast Du etwas missverstanden ;)
Trollversteher schrieb:
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> Eben. Genau das wollte ich mit meinem ursprünglichen Beitrag auch sagen -
> ich denke den hast Du etwas missverstanden ;)
Da denkst Du richtig. Ich bin hin und wieder (?) schwer von Begriff
Ich finde den Zusammenhang nicht abwegig. Man hat nur eine begrenzte Menge Geld zur Freizeitgestaltung zur Berfügung, sprich für Musik, Apps, Kino, DVD, Party usw. Wenn jetzt mehr Geld für den einen Bereich ausgegeben wird muss eine anderer darunter leiden und da es sehr leicht est kostenlos an Musik zu kommen liegt der Verdacht schon nahe, dass dieser Einbusen hinnehmen muss.
>Ich finde den Zusammenhang nicht abwegig. Man hat nur eine begrenzte Menge Geld zur Freizeitgestaltung zur Berfügung, sprich für Musik, Apps, Kino, DVD, Party usw.
Ich (und ich nehme mal an viele andere auch) habe aber auch "Budgets" für die verschiedenen Bereiche - d.H. wenn ich der Meinung bin, ich habe diesen Monat bereits genug Geld für Musik ausgegeben, dann kaufe ich erst mal keine mehr und heb mir das für den nächsten Monat auf. Das gleiche gilt für Apps - wobei mir persönlich die Musik wichtiger ist und ich eher auf eine App verzichten würde, als auf ein neues Album das mir gefällt. Wenn Apps im Freizeitbudget mit etwas konkurrieren, dann wohl eher mit anderer Software/anderen Spielen. Wenn ich z.B. mehr auf dem iPhone spiele, dann spiele ich weniger auf meinem DS oder der PS3, also gebe ich auch weniger Geld für letzteres aus.
>Wenn jetzt mehr Geld für den einen Bereich ausgegeben wird muss eine anderer darunter leiden und da es sehr leicht est kostenlos an Musik zu kommen liegt der Verdacht schon nahe, dass dieser Einbusen hinnehmen muss.
Das mag sein - aber gerade diesen Zusammenhang (einfach zugängliche illegale Downloadmöglichkeiten -> mehr Schwarzkopien -> sinkender Absatz) wollt der Threadersteller ja gerade anzweifeln. Er sieht den Grund für Rückgänge im Musikgeschäft ja gerade NICHT bei den "Raubmordkopierern".
Trollversteher schrieb:
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> >Ich finde den Zusammenhang nicht abwegig. Man hat nur eine begrenzte Menge
> Geld zur Freizeitgestaltung zur Berfügung, sprich für Musik, Apps, Kino,
> DVD, Party usw.
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> Ich (und ich nehme mal an viele andere auch) habe aber auch "Budgets" für
> die verschiedenen Bereiche - d.H. wenn ich der Meinung bin, ich habe diesen
> Monat bereits genug Geld für Musik ausgegeben, dann kaufe ich erst mal
> keine mehr und heb mir das für den nächsten Monat auf. Das gleiche gilt für
> Apps - wobei mir persönlich die Musik wichtiger ist und ich eher auf eine
> App verzichten würde, als auf ein neues Album das mir gefällt. Wenn Apps im
> Freizeitbudget mit etwas konkurrieren, dann wohl eher mit anderer
> Software/anderen Spielen. Wenn ich z.B. mehr auf dem iPhone spiele, dann
> spiele ich weniger auf meinem DS oder der PS3, also gebe ich auch weniger
> Geld für letzteres aus.
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> >Wenn jetzt mehr Geld für den einen Bereich ausgegeben wird muss eine
> anderer darunter leiden und da es sehr leicht est kostenlos an Musik zu
> kommen liegt der Verdacht schon nahe, dass dieser Einbusen hinnehmen muss.
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> Das mag sein - aber gerade diesen Zusammenhang (einfach zugängliche
> illegale Downloadmöglichkeiten -> mehr Schwarzkopien -> sinkender Absatz)
> wollt der Threadersteller ja gerade anzweifeln. Er sieht den Grund für
> Rückgänge im Musikgeschäft ja gerade NICHT bei den "Raubmordkopierern".
Du siehst das ein wenig eng. Überleg mal was in den letzten Jahren an Freizeitaktivitäten alles teurer geworden ist, welche Bereiche extrem geboomt sind (Mobilfunk, Konsolen, etc.).
Man hat ja über die Jahre nicht mehr verdient. Ausgaben steigen. D.h. es bleibt immer was auf der Strecke. Auch wenn man sich ein Budget setzt. Überleg mal vor 12 Jahren wie viel Leute, vor allem Jugendliche, hatten da ein Mobiltelefon? Die aktivitäten und Interessen habe sich verlagert. Aber immer wenn es bei der MI um Umsatzeinbussen (wohl gemerkt Umsatz, weil die Gewinne steigen ja, aber das erwähnt ja keiner) hat, sind IMMER die Raubmordkopierer Schuld. Aber niemals das schlechte Musikangebot oder (gerade in Zeiten von Hartz IV) einfach nur das kein Geld mehr übrig ist.
>Du siehst das ein wenig eng. Überleg mal was in den letzten Jahren an Freizeitaktivitäten alles teurer geworden ist, welche Bereiche extrem geboomt sind (Mobilfunk, Konsolen, etc.). Man hat ja über die Jahre nicht mehr verdient. Ausgaben steigen. D.h. es bleibt immer was auf der Strecke. Auch wenn man sich ein Budget setzt. Überleg mal vor 12 Jahren wie viel Leute, vor allem Jugendliche, hatten da ein Mobiltelefon? Die aktivitäten und Interessen habe sich verlagert.
Ja und - dann sollen sie lernen, ihr Geld einzuteilen. In meiner Jugend war das gegenüber der Generation davor auch schon so. Kein Grund, alles zu wollen und dann, wenn die Kohle alle ist es sich illegal umsonst zu besorgen.
>Aber immer wenn es bei der MI um Umsatzeinbussen (wohl gemerkt Umsatz, weil die Gewinne steigen ja, aber das erwähnt ja keiner) hat,
Ist das so? Steigen die Gewinne im Musikgeschäft? Und wenn, wessen Gewinne, die der Künstler oder die der Musikkonzerne?
>sind IMMER die Raubmordkopierer Schuld. Aber niemals das schlechte Musikangebot oder (gerade in Zeiten von Hartz IV) einfach nur das kein Geld mehr übrig ist.
Ach bitte - zu erstem: Wenns am schlechten Musikangebot liegt, dann würden die Leute es nicht saugen, oder? Es wird doch am meisten getauscht, was am beliebtesten ist, und dann auch gehört wird - wäre das alles so schlecht, würden Leute wohl tatsächlich aufhören Musik zu hören und statt dessen Apps spielen...
Das Musikangebot ist heute auch nicht schlechter als früher, ganz im Gegenteil, durch gesunkene Produktionskosten (günstige Studiotechnik) und neue Vertriebswege im Netz haben heute Musiker die Chance, ihre Musik anzubieten die früher durch das kommerzielle Raster gefallen wären.
Und nun zum zweiten: Hartz IV als Rechtfertigung für illegales Verhalten? Heißt das also, wer keinen Job hat steht damit über den Gesetzen? Und wie motiviere ich jemanden, der jung und gesund genug ist, um sich einen Job zu suchen dazu, den Hintern hochzukriegen und was zu unternehmen? Indem ich ihm alles kostenlos hinten reinstopfe, was er sich sonst nicht leisten kann? Und ist ja nicht so, dass man als Harz IV Empfänger vom Musikkonsum ausgeschlossen wäre - es gibt Radios und Websites mit kostenlosen Downloads. Ich habe füher, als ich mir nur zu Weihnachten und Geburtstag mal ne Platte leisten konnte die meiste Musik auch aus dem Radio aufgenommen, bin deshalb nicht kulturell verarmt.
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