Traurig für die Betroffenen. Aber aus betriebswirtschaftlicher Sicht absolut vernümnftig und nachvollziehbar. Unnötige und überflüssige Mitarbeiter durchzufüttern (inkl. Infrasktrukur wie Schreibtische, Telefon, OCs, etc) kann sich heute niemand mehr leisten. Außer der Telekom und der Post....
Das Problem ist, dass die Rausgeworfenen evtl. nun
uns allen auf der Tasche liegen, weniger konsumieren
und auch für ihre Rente weniger zurücklegen können.
Ob die Sache unter dem Strich wirklich so BWL-klug ist,
sollte zumindest überlegt werden.
Am besten wäre es wohl, lästige, teure und überflüssige Mitarbeiter
zu erschiessen. DAS wäre betriebs- und volkswirtschaftlich
sicherlich am ökonomischsten.
Wahrscheinlich wird das so aussehen, dass HP den Leuten eine Abfindung anbieten wird, wenn sie freiwillig gehen. Diese wird dann natürlich von den Mitarbeitern in Anspruch genommen, die gut qualifiziert sind und schnell wieder einen neuen Job finden.
Der Wasserkopf bleibt bestehen, die Produktivität sinkt aber die Kosten gehen auch runter.
my .02€
VWLPro schrieb:
> Ob die Sache unter dem Strich wirklich so BWL-klug ist,
Wenn Du dich schon VWLPro nennst, dann smüsste dir eigentlich klar sein, das die BWL die Einzelwirtschaft zu optimieren sucht. Eine der Optimierungsstrategien ist Gewinnmaximierung.
Und Volkswirtschaftlich ... wir reden über Europa, die EU, die Rettung des Euro - es müsste eigentlich allmählich auch dem letzten klar werden, das es schon lange nicht mehr so funktioniert, das man sich nur noch um die Umsätze innerhalb der Nationalstaatlichen Grenzen Gedanken machen muss. Wenn gewisse Tätigkeiten sich anderswo billiger erledigen lassen, dann können irgendwelche Gewerkschaftlichen Protestaktionen vielleicht das Problem und seine Lösung ein wenig aufschieben - am Ende des Tages kommt dann irgendwer anders, weil die Leute im Zweifelsfall auch dann noch zum Kik oder ähnlichen rennen, wenns da billiger ist, was selbst ein bischen Kinderarbeit o.ä. rechtfertigt ...
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