Sicher, Lexmark hat keinen guten Ruf, was Drucker angeht. Nur schaue man sich bitte mal die Billiggeräte jedes anderen Druckerherstellers an. Ich habe mich im Laufe der Jahre durch ALLE frei erhältlichen Marken durchgekauft und kann ernüchtert feststellen, dass kein Gerät der Billig- oder Günstigschiene wirklich dauerhaft etwas taugt. Epson: Tolle Qualität am Anfang, dann aber nach einem halben Jahr defekte Permanentdruckköpfe. Dann ist der Tintenauffangbehälter angeblich voll, der Drucker stellt zwangsweise die Arbeit ein, obwohl bei meiner Kontrolle der Behälter noch fast leer ist. Canon: Massiver Tinteneinsatz, der normales 80- oder 90-Gramm-Papier regelrecht einweicht. Habe dann soweit eingreifen müssen, dass ich tief im Treiber den Tintendurchsatz heruntergeregelt habe. HP: Hier sorgen die (sauteuren) Instantdruckköpfe zumindest für eine meist gleichbleibene Druckqualität. Ich hatte dann aber Probleme mit der Steuereinheit im Druckkopfschlitten, da die Kontakte nur billig reingeklebte Folie ist. Einzig und allein mein Brother (es soll keine Werbung sein, aber es ist schlicht die Wahrheit) lässt mich seit 2 Jahren nicht im Stich. Lediglich eine Druckkopfreinigung per Spezialpatrone musste ich einmal machen.
Fazit: Wenn man Drucker für unter 100 oder 150 Euro kauft, hat man ein Gerät erworben, dass mit einer dicken, imaginären Höchsthaltbarkeitsplakette beklebt ist. Was will man auch erwarten?? Die Dinger haben heute sogar zumeist einen Scanner mit an Bord. Diese Billigteile sollen einfach nur ein oder zwei Jahre durchhalten und sollen nur dazu dienen, die überteuerten Tinten an den Mann zu bringen. Danach wird dann der nächste gekauft und das Spiel geht von vorne los. Nur die Tintenmenge in den Patronen ist dann noch kleiner geworden.
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