Wasn wenn ich die allgemeine Hochschulreife (Abitur) nicht habe, aber trotzdem ein Studium? Geht das auch? ;)
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stichwort fachhochschule...
du bist leider raus.
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Nein! Die nehmen nur Freaks, Geeks, Nerds mit Abitur! Macht Sinn oder?
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DaM schrieb:
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> Wasn wenn ich die allgemeine Hochschulreife (Abitur) nicht habe, aber
> trotzdem ein Studium? Geht das auch? ;)
Ja das geht und nein du bist nicht geeignet XD
"Ich bin ein Wutoholic, ich kann nicht leben ohne Wutohol"
Homer J. Simpson.
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DaM schrieb:
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> Wasn wenn ich die allgemeine Hochschulreife (Abitur) nicht habe, aber
> trotzdem ein Studium? Geht das auch? ;)
Geht nicht wegen meist unrealistischer Gehaltsvorstellungen. ;-)
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Die "Abiturienten" die ich oft als Auszubildende in vielen Firmen kennenlernen durfte, waren meist zu doof, um sich die Schuhe zu zubinden. Aber für die Personaler sind Zertifikate und Bescheinigungen wichtig! Auch wenn der Mensch dahinter nichts kann.
Ich habe weder Abitur noch Fachhochschulreife. Aber als ich mitte der 90'er in die IT wechselte, war man froh, über Mitarbeiter mit gutem analytischen Denkvermögen und einer Affinität zu Computern. Und seit fast 20 Jahren bin ich in meinem Job sehr erfolgreich.
Das größte Hindernis an einem guten Job in der IT ist nicht das technische Niveau, sondern die unflexible Denkweise der BWL-studierten Entscheider in den Abteilungen für "Human Recources". Die haben alle vom Tuten und... vom Tuten keine Ahnung.
Gute Leute erkennt man nicht an den Zeugnissen, sondern an den Resultaten ihre praktischen Arbeit.
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9life-Moderator schrieb:
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> Die "Abiturienten" die ich oft als Auszubildende in vielen Firmen
> kennenlernen durfte, waren meist zu doof, um sich die Schuhe zu zubinden.
Also top qualifiziert. Genau solche Leute werden gesucht. :-)
> Aber für die Personaler sind Zertifikate und Bescheinigungen wichtig! Auch
> wenn der Mensch dahinter nichts kann.
Für Personalerinnen und Personaler ist wichtig, daß die oder der Einzustellende nicht mehr kann oder weiß als die Personalerin oder der Personaler. Und schon gar nicht mehr als die Chefin. ;-)
> Ich habe weder Abitur noch Fachhochschulreife. Aber als ich mitte der 90'er
> in die IT wechselte, war man froh, über Mitarbeiter mit gutem analytischen
> Denkvermögen und einer Affinität zu Computern. Und seit fast 20 Jahren bin
> ich in meinem Job sehr erfolgreich.
>
> Gute Leute erkennt man nicht an den Zeugnissen, sondern an den Resultaten
> ihre praktischen Arbeit.
Richtig gute Leute beziehen kein Gehalt, sondern schreiben Rechnungen.
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jtsn schrieb:
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> Richtig gute Leute beziehen kein Gehalt, sondern schreiben Rechnungen.
Fast. Richtig gute Leute lassen von Gehaltsbeziehern Rechnungen schreiben. :D
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"Abitur, abgeschlossenes Studium oder Vergleichbares"
Da hat man jetzt ergänzt ;)
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9life-Moderator schrieb:
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> Die "Abiturienten" die ich oft als Auszubildende in vielen Firmen
> kennenlernen durfte, waren meist zu doof, um sich die Schuhe zu zubinden.
> Aber für die Personaler sind Zertifikate und Bescheinigungen wichtig! Auch
> wenn der Mensch dahinter nichts kann.
>
> Ich habe weder Abitur noch Fachhochschulreife. Aber als ich mitte der 90'er
> in die IT wechselte, war man froh, über Mitarbeiter mit gutem analytischen
> Denkvermögen und einer Affinität zu Computern. Und seit fast 20 Jahren bin
> ich in meinem Job sehr erfolgreich.
>
> Das größte Hindernis an einem guten Job in der IT ist nicht das technische
> Niveau, sondern die unflexible Denkweise der BWL-studierten Entscheider in
> den Abteilungen für "Human Recources". Die haben alle vom Tuten und... vom
> Tuten keine Ahnung.
>
> Gute Leute erkennt man nicht an den Zeugnissen, sondern an den Resultaten
> ihre praktischen Arbeit.
Kann ich so unterschreiben bezüglich der "nennenswerten Leistungen" bei Abiturienten in der Ausbildung. Ich habe auch weder Abitur noch FH-Reife, aber ich frage mich, was Abiturienten den Nichtabiturienten vorraus haben, ausser vllt. noch eine zweite Fremdsprache, und eine Bescheinigung das sie die Kurvendiskussion und die tiefere Physik auswendig lernen konnten, wenn man es jetzt auf den technischen Zweig beschränkt. Weil mehr leisten oder besser und effektiver arbeiten, können Abiturienten und teils auch Studierte in der Regel nicht. Da ist meine subjektive Meinung dazu, das meist gerade talentierte Auszubildende ohne FH oder Hochschulreife sich wesentlich besser integrieren können und auch mehr leisten wollen. Die besten die ich bis jetzt kennen lernen durfte waren Azubis, die ihre FH-Reife nicht geschafft haben und von der FOS abgegangen sind ohne Abschluss, noch ein Jahr sich mit Nebenjobs oder dem Grundwehrdienst herumgeschlagen haben und dann zu uns gefunden haben. Motivierter, disziplinierter, leistungsfähiger als diese paar Jungs geht einfach nicht. Diese liegen auch im Durchschnitt in der Berufsschule vor ihren Klassenkameraden mit Abitur. Ich denke das liegt einfach daran das diese einfach ein Gefühl dafür haben worauf es ankommt, sie selber schauen müssen wie sie durchkommen und dementsprechend auch selbstständig arbeiten können. Mal davon abgesehen das ein Jahr schulische Pause nach 12-13 Jahren Schule so gut wie jedem gut tun würde um das Hirn mal wieder zu lüften und Platz für neue Informationen zu schaffen ;)
Daher schade das viele Jobangebote sich ausschliesslich nach dem bisschen Papier richten und nicht nach dem reellen Können und Know-How der Bewerber. In der Theorie kann jemand noch so gut sein laut Papier, aber in der Praxis versagen hierbei leider die meisten, und unter wirklichem Stress... naja da brauch man gar nichts mehr dazu sagen.
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Javaen schrieb:
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> 9life-Moderator schrieb:
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> > Die "Abiturienten" die ich oft als Auszubildende in vielen Firmen
> > kennenlernen durfte, waren meist zu doof, um sich die Schuhe zu
> zubinden.
> > Aber für die Personaler sind Zertifikate und Bescheinigungen wichtig!
> Auch
> > wenn der Mensch dahinter nichts kann.
> >
> > Ich habe weder Abitur noch Fachhochschulreife. Aber als ich mitte der
> 90'er
> > in die IT wechselte, war man froh, über Mitarbeiter mit gutem
> analytischen
> > Denkvermögen und einer Affinität zu Computern. Und seit fast 20 Jahren
> bin
> > ich in meinem Job sehr erfolgreich.
> >
> > Das größte Hindernis an einem guten Job in der IT ist nicht das
> technische
> > Niveau, sondern die unflexible Denkweise der BWL-studierten Entscheider
> in
> > den Abteilungen für "Human Recources". Die haben alle vom Tuten und...
> vom
> > Tuten keine Ahnung.
> >
> > Gute Leute erkennt man nicht an den Zeugnissen, sondern an den
> Resultaten
> > ihre praktischen Arbeit.
>
> Kann ich so unterschreiben bezüglich der "nennenswerten Leistungen" bei
> Abiturienten in der Ausbildung. Ich habe auch weder Abitur noch FH-Reife,
> aber ich frage mich, was Abiturienten den Nichtabiturienten vorraus haben,
> ausser vllt. noch eine zweite Fremdsprache, und eine Bescheinigung das sie
> die Kurvendiskussion und die tiefere Physik auswendig lernen konnten, wenn
> man es jetzt auf den technischen Zweig beschränkt. Weil mehr leisten oder
> besser und effektiver arbeiten, können Abiturienten und teils auch
> Studierte in der Regel nicht. Da ist meine subjektive Meinung dazu, das
> meist gerade talentierte Auszubildende ohne FH oder Hochschulreife sich
> wesentlich besser integrieren können und auch mehr leisten wollen. Die
> besten die ich bis jetzt kennen lernen durfte waren Azubis, die ihre
> FH-Reife nicht geschafft haben und von der FOS abgegangen sind ohne
> Abschluss, noch ein Jahr sich mit Nebenjobs oder dem Grundwehrdienst
> herumgeschlagen haben und dann zu uns gefunden haben. Motivierter,
> disziplinierter, leistungsfähiger als diese paar Jungs geht einfach nicht.
> Diese liegen auch im Durchschnitt in der Berufsschule vor ihren
> Klassenkameraden mit Abitur. Ich denke das liegt einfach daran das diese
> einfach ein Gefühl dafür haben worauf es ankommt, sie selber schauen müssen
> wie sie durchkommen und dementsprechend auch selbstständig arbeiten können.
> Mal davon abgesehen das ein Jahr schulische Pause nach 12-13 Jahren Schule
> so gut wie jedem gut tun würde um das Hirn mal wieder zu lüften und Platz
> für neue Informationen zu schaffen ;)
>
> Daher schade das viele Jobangebote sich ausschliesslich nach dem bisschen
> Papier richten und nicht nach dem reellen Können und Know-How der Bewerber.
> In der Theorie kann jemand noch so gut sein laut Papier, aber in der Praxis
> versagen hierbei leider die meisten, und unter wirklichem Stress... naja da
> brauch man gar nichts mehr dazu sagen.
Fakt ist aber auch, dass viele Berufe ohne Studium einfach nicht machbar sind, da Wissen fehlt, auch in der IT-Branche.
Und das Abitur dient mitunter zum aussieben der Kandidaten, da ein Studium mehr Eigeninitiative erfordert als eine FH.
"Das Internet ist nur eine Modeerscheinung."
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Als sich mal ein "Studierter" vor mir profilieren wollte, als ich ihm bei einer Migration alle Neuerungen erklären sollte, meinte er: "Ich habe studiert, ich brauche das nicht." - Darauf antwortete ich: "OK, dann erkläre ich es nochmal ganz langsam..."
Das sind hinterher genau die "Spezialisten", welche im Helpdesk anrufen und um Hilfe rufen, da sie nicht zuhören wollten, weil sie ja so elitär Gebildet waren und von einem "dummen Techniker" keine Belehrungen annehmen wollten.
Bei solchen Leuten dauert der Support bei mir immer etwas länger, als bei den "normalen" Mitarbeitern.
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Also arbeiten bei Golem nur studierte? - Das erklärt so einiges.
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hpommerenke schrieb:
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> Fakt ist aber auch, dass viele Berufe ohne Studium einfach nicht machbar
> sind, da Wissen fehlt, auch in der IT-Branche.
> Und das Abitur dient mitunter zum aussieben der Kandidaten, da ein Studium
> mehr Eigeninitiative erfordert als eine FH.
naja, das abitur bringts aber eher wenn man noch nich weis in welche richtung man gehen will. beim fachabi bekommst du alles was du für ne bestimmte studienrichtung benötigst und hast meistens noch den einfacheren einstieg weil du nicht nur allgemeines vorwissen besitzt
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hpommerenke schrieb:
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> Fakt ist aber auch, dass viele Berufe ohne Studium einfach nicht machbar
> sind, da Wissen fehlt, auch in der IT-Branche.
> Und das Abitur dient mitunter zum aussieben der Kandidaten, da ein Studium
> mehr Eigeninitiative erfordert als eine FH.
Seit "Bologna" siebt man da nicht mehr viel aus, außer wer ein Talent dafür hat Lernstress zu bewältigen und trotzdem noch auswendig lernen kann. Stichwort "Blitzfolien". Will nicht sagen, dass ein Hochschulstudium dadurch "albern" geworden ist, im Gegenteil, ich empfehle immer noch jeden zu Studieren, wenn er die Möglichkeit dazu hat, einfach aufgrund der Denkblockade in den Entscheidungspositionen, aber es (das "Studium im Bologna-Prozess") hat aus meiner Sicht stark an Wert und Bedeutung verloren, sodass man sich als Arbeitgeber nicht so sehr darauf versteifen sollte. Gute Autodidakten stehen mittelmäßigen Studenten in nichts nach, nur dass sie oft nicht auf 10.000 Fuß und höher schweben. Das war schon immer so und seit Bologna, seit "Studieren" zum "auswendig lernen von Blitzfolien" degradiert wurde, damit man genug "Credits" bekommt um nicht exmatrikuliert zu werden, ist das noch deutlicher zu erkennen.
Den wissenschaftlichen Anspruch, den Golem.de offenbar bezahlen möchte, erkenne ich hier einfach nicht auf den Webseiten; aber eventuell wollen die ja mit einem Android-Tablet die nächste Raumfahrtmission vorbereiten.
Es ist aber auch klar, dass man "hier" keine "Hauptschulabbrecher" als Sinnbild für lernschwache Mitmenschen gebrauchen kann, ob das jedoch gleich ein Wissenschaftler sein muss?
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9life-Moderator schrieb:
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> Die "Abiturienten" die ich oft als Auszubildende in vielen Firmen
> kennenlernen durfte, waren meist zu doof, um sich die Schuhe zu zubinden.
> Aber für die Personaler sind Zertifikate und Bescheinigungen wichtig! Auch
> wenn der Mensch dahinter nichts kann.
>
> Ich habe weder Abitur noch Fachhochschulreife. Aber als ich mitte der 90'er
> in die IT wechselte, war man froh, über Mitarbeiter mit gutem analytischen
> Denkvermögen und einer Affinität zu Computern. Und seit fast 20 Jahren bin
> ich in meinem Job sehr erfolgreich.
>
> Das größte Hindernis an einem guten Job in der IT ist nicht das technische
> Niveau, sondern die unflexible Denkweise der BWL-studierten Entscheider in
> den Abteilungen für "Human Recources". Die haben alle vom Tuten und... vom
> Tuten keine Ahnung.
>
> Gute Leute erkennt man nicht an den Zeugnissen, sondern an den Resultaten
> ihre praktischen Arbeit.
dann geh mal in eine hauptschule, die wissen icht mal was schuhe überhaupt sind.
im allgemeinen ist das bildungsniveau einfach höher mit abitur! das ist einfach so. natürlich gibt es immer wieder ausnahmen, oder gründe warum man "nur" realschulabschluss hat o.ä. . aber nimm mal 100 hauptschüler und 100 abiturienten und vergleiche deren ergebnise bei einer praktischen (hier vor allem analytischen) aufgabe...
dann weißt du warum viele jobs und studiengänge zulassungsvoraussetzungen haben, weil es einfach nötig ist...
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Ist ja lustig, wie gleich alle über einen Kamm geschoren werden :-)
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wieso?
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> Fakt ist aber auch, dass viele Berufe ohne Studium einfach nicht machbar
> sind, da Wissen fehlt, auch in der IT-Branche.
> Und das Abitur dient mitunter zum aussieben der Kandidaten, da ein Studium
> mehr Eigeninitiative erfordert als eine FH.
Ach, und welches Wissen fehlt wo? Ob ich nun seit jungen Jahren mit Linux arbeite, Kernels selber zamstückel, meine anderen Rechner im Netzwerk administriere, mir Java Applikationen geschrieben hab weil es mich schon immer interessiert hat und das wie meine Muttersprache beherrsche, oder eine kleine Homepage betreibe mit der ich meine Templates per Hand angepasst habe und eigene Plugins via PHP und Javascript geschrieben hab wenn nicht sogar schon ein ganzes eigenes CMS... und und und...
Das ist alles Wissen, das im Studium nur sekundär angeschnitten wird und meist nur theorie bekommst, es aber in der Praxis nicht sinnvoll einsetzen kannst weil die dafür die Erfahrung fehlt.
Das tolle am Wissen ist ja eigentlich das, das man es sich auch mit der nötigen Intelligenz beibringen kann, oder durch praktische Erfahrung sammeln kann ;)
Und wenn ich mir die "Eigeninitiative" der meisten Studenten anschaue, die die ganze Nacht zocken und/oder Party machen und auf 3/4tel ihrer Vorlesungen verzichten, weil diese nicht Pflicht sind, oder sich nur in die Uni bewegen um die Anwesenheitsliste auszufüllen und wieder heimzugehen.... naja...
Das Grundwissen bekommst du auch in der Berufsschule vermittelt, wie du dich danach weiterbildest ist die andere Sache.
Und wenn ich mir ein paar ehem. Arbeitsplätze von mir so ins Gedächtnis rufe und mir die Tätigkeiten der "gehobenen" Jobs die man ohne Studium ja nicht machen kann anschaue, kann ich zumindest ein Lied von singen das die meisten Servicetechniker mit nur einer durschnittlichen mittlere Reife, die anderen Manager besser hätten beraten können.
Klar gibt es Jobs die ein Fachwissen benötigen das auch zertifiziert ist und das man nicht ohne weiteres erlernen kann. Architektur, Jura, Physik etc.... aber gerade im IT Sektor oder in der Wirtschaft und im Marketing, kann man sehr sehr viel selber erlernen, hat die fundamentalen Kenntnisse schon in der Schule oder in der Ausbildung abgekommen und kann darauf dementsprechend mit Schulungen, Kursen und Fachlektüre viel selber lernen ohne das man ein Studium benötigt.
Der IT Sektor ist vor allem deswegen hervorzuheben, da ich für meinen Teil sehr viele, wirklich erfolgreiche IT´ler kenne, die schon eine Ecke länger im Geschäft sind als ich, und ihre Karriere mit einem einfachen Hauptschulabschluss begonnen haben. Und vor diesen gehen sogar einige heute Studierte noch in die Knie mit ihrem Wissen. Java Entwickler mit 20 Jahren Berufserfahrung nur mit mittlerer Reife finden teils keinen neuen Job weil die Bewerbung gar nicht angesehen wird ohne Hochschulabschluss.
Warum sollte man das also eingrenzen und sagen "kein Studium, kein Job". Auf den Gymnasien treiben sich doch heute schon solche Intelligenzbolzen rum wie man es auf Niveausendern *hust* wie RTL immer wieder auf Hauptschulen sieht. Wer brav auswendig lernen kann, hat sein Abitur in der Tasche. Wirklich zu wissen was man da gelernt hat und das Hirn nicht nach 1-2 Jahren wieder komplett resetten, können nur ganz ganz wenige.
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9life-Moderator schrieb:
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> Bei solchen Leuten dauert der Support bei mir immer etwas länger, als bei
> den "normalen" Mitarbeitern.
Cool, vielleicht liegt es nur an dir.
Man kann sich auch einfach so das Leben schwer machen ;-)
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