Dadurch das jeder Anbieter sein eigens DRM eingebaut hat, ist die Nutzung von E-Books leider nicht so flexibel wie ein P-Book!
Mal eben ein E-Buch verleihen? Geht nicht!
Ein E-Book verschenken? Geht nicht?
Ein gekauftes E-Book von einem SONY Reader auf einen Amazon-Reader schieben? Geht nicht!
Ein einheitlicher DRM-freier Standard - wie bei Musik MP3 - muss her, sonst wird das zumindest in D nichts!
Gibt es doch bereits. Der Standard nennt sich PDF.
Schäubles Roller schrieb:
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> Gibt es doch bereits. Der Standard nennt sich PDF.
Das ist mal sowas von daneben... wenn man nicht weiß wofür die Formate entwickelt/optimiert sind einfach mal die.... .
Das Problem liegt einfach darin, dass jede Firma die Kunden an sich binden will, egal ob Adobe, Amazon oder Apple, der dumme ist am Ende immer der Kunde.
Farbe braucht man bei Wörtern nicht, ebenso kein Funk, die Leute die immerzu was zwitschern müssen sollen das am PC machen.
Das Hauptproblem liegt darin, das jeder seine eigene (DRM)Suppe kocht und die Verlage sich quer stellen.
goehte schrieb:
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> Das Hauptproblem liegt darin, das jeder seine eigene (DRM)Suppe kocht und
> die Verlage sich quer stellen.
Fast richtig, noch präziser ist es die überzogene GIER aller beteilligten Player. Man könnte sinnvolle Kompromisse schließen, von denen am Ende alle Beteilligten, ja sogar der zahlende Kunde, profitieren könnten.
Aber alle o.g. kommerziell beteilligten wollen für sich den absolut maximal möglichen Profit ohne Rücksicht auf Verluste (der anderen bzw. des Kunden).
Amazon und Apple könnten jeder, sagen wir mal, 5 Millionen eBooks verkaufen und beide richtig gut verdienen. Statt dessen sind sie glücklicher, wenn sie nur 0,5 Mio. eBooks verkaufen, der andere dafür noch weniger und sie "die volle Kontrolle" über die Bücher haben - inklusive der Möglichkeit die vom Kunden bezahlten Bücher jederzeit nach eigenem Gutdünken beliebig wieder einziehen zu können.
Alle voll krank, echt!
Die Autoren sind nicht wirklich schlau.
Alternative Systeme sind heutzutage trivialistisch aufzusetzen.
PDF oder EPUB. Volle Kanne den Namen des Käufers rein-wasserzeichen und keiner gibt es noch weiter.
Wäre als Genossenschaft o.ä. problemfrei win-win für alle die es verdienen (Autor - Käufer, den Rest holt die Pest, leider nicht die Zahlungsdienstleister :-((((((((((((((((( ) aufziehbar.
Viele Autoren sind eh Selbstverlag und keine Verleger.
Kommt, früher oder später auch. Seit es MP3s ohne DRM gibt, kaufe ich mir diese. Ich habe keine CDs seit dem mehr gekauft.
Ähnlich wird es sich mit e-Books verhalten. Kein DRM und was auch noch wichtig ist: Die Buchpreisbindung muss weg.
> Dadurch das jeder Anbieter sein eigens DRM eingebaut hat, ist die Nutzung
Es gibt wenige Anbieter, die keine DRM eingebaut haben, diese sollte man als Kunde unterstützen. Ich persönlich lese E-Books, kaufe aber nur DRM-freie Ausgaben.
Einer der wenigen DRM-Freien Anbieter: http://www.beam-ebooks.de/
> von E-Books leider nicht so flexibel wie ein P-Book!
> Mal eben ein E-Buch verleihen? Geht nicht!
> Ein E-Book verschenken? Geht nicht?
> Ein gekauftes E-Book von einem SONY Reader auf einen Amazon-Reader
> schieben? Geht nicht!
Das stimmt leider.
> Ein einheitlicher DRM-freier Standard - wie bei Musik MP3 - muss her, sonst
epub wäre/ist so ein Einheitlicher Standard. (besteht im Grunde aus gezippten xhtml-Files). Die Anbieter müssten nur das darüber gestülpte DRM weglassen.
> wird das zumindest in D nichts!
Wenn keiner DRM verseuchtes Zeugs kaufen würde, würden es die Anbieter vielleicht eventuell begreifen. Vielen Menschen ist das aber wohl egal, die bemerken die Einschränkungen erst wenn es zu spät ist und sie ihre Bücher nicht mehr lesen können weil das ursprüngliche Lesegerät kaputt ist und der DRM Anbieter nicht mehr existiert oder nicht mehr will.
goehte schrieb:
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> Farbe braucht man bei Wörtern nicht,
Sagte man ja auch schon mal in den Anfängen des Films.
> ebenso kein Funk,
Genau, und Ton auch nicht - Du bist der Kenner.
> die Leute die
> immerzu was zwitschern müssen sollen das am PC machen.
Sagte ja schon Erich: Wir sind froh über alle, die gehen.
> Das Hauptproblem liegt darin, das jeder seine eigene (DRM)Suppe kocht und
> die Verlage sich quer stellen.
Gut, das alles so einfach ist.
Ich sehe es aber genauso wie der OP.
Farbe braucht man erstmal nicht!
Mit Funk meinte er eher WLAN, denke ich und das finde ich auch nicht nötig (Ton im übrigen auch, denn ich will ja lesen).
Mit dem DRM hat er auch recht.
Schäubles Roller schrieb:
> Gibt es doch bereits. Der Standard nennt sich PDF.
Gerade PDF ist nicht für E-Books geeignet, da die Formatierung vom Autor vorgegeben wird.
Einfacher Text (.TXT) oder eine Untermenge von HTML (p, strong, em, h1, h2, h3, eventuell img) eignen sich bestens, Text auszutauschen und vom Ausgabegerät automatisch umgebrochen zu werden.
Also verbreitet sind nur 3 Standards: MobiPocket, Epub und DRM-PDF. Inzwischen können glaube ich alle Geräte jeden dieser Standards anzeigen - auch der Kindle. Nur das iPad kann nur Epub - aber zum Glück hat sich Apple hier mal für den richtigen Standard entschieden und nicht was eigenes gemacht.
URS schrieb:
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> Schäubles Roller schrieb:
> > Gibt es doch bereits. Der Standard nennt sich PDF.
>
> Gerade PDF ist nicht für E-Books geeignet, da die Formatierung vom Autor
> vorgegeben wird.
Auch PDFs können den Reflow, wenn man das PDF geeignet erstellt.
Die in der freien Wildbahn erlauben das allerdings meist leider nicht.
t schrieb:
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> Wenn keiner DRM verseuchtes Zeugs kaufen würde, würden es die Anbieter
> vielleicht eventuell begreifen. Vielen Menschen ist das aber wohl egal, die
> bemerken die Einschränkungen erst wenn es zu spät ist und sie ihre Bücher
> nicht mehr lesen können weil das ursprüngliche Lesegerät kaputt ist und der
> DRM Anbieter nicht mehr existiert oder nicht mehr will.
Ein Buch lese ich einmal, danach verschenke ich es oder werfe es weg (wenn es nicht gut war). Davon gibt es nur wenige Ausnahmen für ausgesuchte Werke mit Nachschlagcharakter.
Allerdings sollten die Preise für DRM-Bücher dann auch entsprechend merklich niedriger sein - go for masses instead.
Schäubles Roller schrieb:
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> Gibt es doch bereits. Der Standard nennt sich PDF.
PDF ist das Allerschlimmste, was einem Text passieren kann.
Vertrau mir.
Und es ist das letzte, was ich als E-Book kaufen würde. Wer schon mal mit pdf arbeiten mußte, oder sie gar erstellen, oder einen Text aus Ihnen retten sollte, weiß wovon ich rede. ;)
Das Beste, was man benutzen könnte ist ein XML-Container, da dort die Texte beliebig umwandelbar wären.
Die nachteile oder nicht schrieb:
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> Die Autoren sind nicht wirklich schlau.
> Alternative Systeme sind heutzutage trivialistisch aufzusetzen.
>
> PDF oder EPUB. Volle Kanne den Namen des Käufers rein-wasserzeichen und
> keiner gibt es noch weiter.
Jo, Alter.
Volle Kanne den Text aus dem Pdf/ePub genommen, noch mal Korrekturgelesen, Wasserzeichen gekickt. Eigenen Namen gesucht und entfernt, und ins Format meiner Wahl konvertiert. Zeitaufwand 15 bis 30 Minuten. Fertig ist die Laube. Bücher sind TEXTE. Ein Wasserzeichen kann sich da nicht verstecken.
Was es hier braucht ist Vertrauen. Das ist sowieso das Einzige, was noch aus der Urheberechtemisere helfen kann.
Und ein gefällt-mir-Bezahlsystem, bei dem ich sagen kann, das ist mir was wert. -> Kohle wird an den Autor geschickt.
Sonst werden bald noch mehr Schulkinder vom Sondereinsatzkommando heimgesucht und als Raubmordkopiererring bezeichnet.
"Wir wollen die Schulhöfe nicht kriminalisieren.", sagte mal jemand aus den Politikerreihen. Nun, diese Beamtem des SEK haben wohl eine andere Ansprache bekommen. Nennt man Gewaltenteilung.
Ich hoffe alle ... Schulkinder in Deutschland haben jetzt den Warnschuß gehört. Plattenverschlüsselung ist oberste Bürgerpflicht.
titrat schrieb:
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> goehte schrieb:
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> > Farbe braucht man bei Wörtern nicht,
>
> Sagte man ja auch schon mal in den Anfängen des Films.
>
Bücher sind heutzutage immer noch in Schwarz-weiß erhältlich. Das liegt schlicht daran, das bis jetzt keiner etwas besser Lesbares erfunden hat. ;)
Nicht das das konserativ ist, es ist vernünftig. :D Auch Druckereien sind in der lage bunt zu drucken, sie tun es nur nicht. ;)
Wenn es etwas Besseres gibt, wird sich das auch durchsetzen. Denn das Bessere ist immer der Feind des Guten. Das wird aber mit Sicherheit kein farbiges Display sein.
Eher ein billiges, einfach zu bedienendes E-Ink paper, das robust ist, und alle Formate darstellen kann, die von allen möglichen Quellen kommen können.
Erwähnte ich, das es einfach zu bedienen sein muß. So wie ein Buch halt. Z.B. Umblättern, und die Seite wechselt. Automatische Bookmarks, intuitive Bedienung. Daran hapert es viel, viel mehr, als an farbiger e-Ink. ;)
Aber das ist letztendlich bei allen Produkten so. Produkt-Designer meinen oft, mit dem Aussehen seien sie "fertig".
Das höchste an Produktdesign ist für mich ein technisch ausgereiftes Produkt, das durch simple Bedienbarkeit glanzt, um im Hintergrund komplexe Vorgänge einfach erscheinen zu lassen.
Warum synchronisiert z.B. ein Gerät seinen Inhalt nicht automatisch, wenn ich es an eine USB Leitung zum Aufladen stecke. Ein Netzteil ist NUR nötig für Menschen, die keinen PC haben!
Unsere am Markt erhältlichen neuen Produkte, sind, grade wenn sie neuartig sind, defintiv nicht ausgereift, und damit eher Frickelware.
Oder sind das Ergebnis der Gier ihrer Hersteller, die auf Benutzerfreundlichkeit oft keinen Wert legen, Hauptsache sie haben die volle Kontrolle über Alles.
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