…war erst das große Jammern "richt nicht nach Papier", "mein Buch braucht keine Batterien" "was du nimmst das mit ins Schwimmbad? Hast du keine Angst das man dir dein Spielzeug klaut?" usw usw.
Die meisten haben jetzt selber einen, ist eben so hier, konservativ konservativ brauche ich nicht weil hat es in der Vergangenheit auch nicht gegeben und dann irgendwie das Heimliche Eingeständnis das es ja doch ganz praktisch ist formuliert als "Eigentlich mag ich es immer noch nicht aber ich muss für die Firma was Lesen und so im Freien, ja ist so eine Notlösung…".
Dann hat dein Bekanntenkreis aber auch mehr als das nötige Kleingeld um sich so einen Spass zu leisten. Für mich sieht die Sache dagegen anders aus: Ich finde Ebook-reader toll, werde mir aber in den nächsten Jahren keinen kaufen, weil es nur Nachteile gibt: Man hat _keine_ Kostenersparnis, es gibt meines Erachtens in elektronischen Bücher bis lang nicht die Zusatzfunktionen die nötig sind um mir einen Vorteil gegenüber einem Buch zu schaffen, Bücher haben was edles wenn sie im schrank stehen - ebooks...gehen bei mir höchstens sehr schnell weg, wenn ich meinen rechner formatiere ;-), und als letztes ist immer noch das Problem der mangelnden Qualität der Displays: Ich lese Hauptsächlich Lehrbücher - die haben aber ein größeres Format (locker DIN A4) und farbige abbildung sind für mich ein muss.
Ebooks sind die Zukunft, keien Frage, aber ich finde das Potential ist noch lange nicht ausgereizt. Zudem ist der fehlende Anreiz zum Kauf eines Ebooks durch den hohen Preis ein Problem das, wenn man nicht Asche im Überfluss hat, eine nicht zu überwindende Barriere darstellt.
Die Kostenersparnis ist gewaltig, zumal wenn man gerne die alten Meister ließt das kostet genau 0€ ;-)
(und besser lesbar als die Reclam Heftchen ist es allemal)
leifus schrieb:
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> Bücher haben was edles wenn sie im schrank stehen -
Naja, das hat sowas von Protzen mit Understatement. "Flachbildfernseher? Ich bin doch kein Proll. Guck mal hier, meine Bücherwand! Geil, was?"
Ich finde es ist egal, wie viele Bücher jemand in der Wohnung rumstehen hat, es zählt doch vielmehr wie viele Bücher er oder sie gelesen hat.
Außerdem gibt es genug Klassiker, die man sich legal zum Nulltarif downloaden kann. Und die würde ich am liebsten auf einem E-Reader lesen, anstatt am PC oder auf einem Smartphone oder Tablet PC, wenn ich mir schon das Geld für ein Taschenbuch spare.
attitudinized schrieb:
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> Die Kostenersparnis ist gewaltig, zumal wenn man gerne die
> alten Meister ließt das kostet genau 0€ ;-)
Ich habe ein Abbo/Backlog von über 3000 Zeitschriften, Zeitungs-
artikel, Computertexten. Man findet im Internet 100te von Blogs
etc. Die will ich nicht alle Online lesen.
Ich will auch nicht mehr hunderte von Seiten drucken. Warum auch?
Ebook Reader sind die Zukunft. Ich wünsche mir so ein Teil das
ich mir wie ein "Rollo" aus einem normalen Smartphone rausziehen
kann. Es gibt ja schon gebogene Displays. Genau sowas wäre
absolut scharf.
Jederzeit einfach das DINA5 Display aus dem Handy holen und
Zeitungslesen, Bücherlesen, was-immer-du-willst.
Wenn das geht, fängt das sterben des Buches an. Vorher noch
nicht richtig. Und das die Deutschen Verlage das alles verpassen
ist doch in Ordnung. Neue Autoren können direkt ihre Bücher nach
dem selbstbezahlten Lektorat bei Amazon einstellen und nehmen
die 5€ komplett selbst ein.
===Bx
fiese bezahlte foren-technik-verhinderer (1 €-Niedrig-Löhner vermutlich) sind immer gegen alles neue.
Dann aber selber sobald sie es haben.
sie sind gegen LTE, gegen USB3, gegen Bluetooth4, gegen HD waren sie ein Jahrzehnt lang.
Man müsste solche Leute offen tracen und detecten. Manche sind schon lang genug angemeldet, um ihren unfug offen outen zu können. "du hast doch mit demselben damals schon angemeldeten nick behauptet, das HD keiner braucht. Siehe hier..."
Man muss ja keine Jubelstürme ausbrechen. Aber ständig gegen Dinge sein, tut meist nur ein dummes ..... .
die verlage und vertriebe sind überflüssig und itunes macht das bald. oder kindle-store.
Die genossenschaft der autoren sollte sich organisieren und es verkündigen. Und das finanzamt sollte nur noch e-vertrieb steuerlich absetzbar machen, weil dann mehr in den taschen der autoren bleibt, die es aus armut gleich in die wirtschaft zurückspulen. bei verlagen bleibt es sonstwo.
bei zeitschriften wäre ein noch größerer Boost möglich. die meisten sind eh nur abo-zeitschriften die nie im kiosk verkauft werden.
Bx schrieb:
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> Neue Autoren können direkt ihre Bücher nach
> dem selbstbezahlten Lektorat bei Amazon einstellen und nehmen
> die 5€ komplett selbst ein.
Genauso wie es ja jetzt schon nur noch erfolgreiche Musiker gibt, die das genauso machen ...
Es gehört offensichtlich ein wenig mehr dazu, wie man sieht.
>Und das finanzamt sollte nur noch e-vertrieb steuerlich absetzbar machen, weil dann mehr in den taschen der autoren bleibt, die es aus armut gleich in die wirtschaft zurückspulen. bei verlagen bleibt es sonstwo.
Zu kurz gedacht! Wenn die gesamte Wirtschaft nur noch nur noch aus Wissensschaffern & Wissenskonsumenten besteht, müssten diese 80% Sozialabgaben bezahlen um einige neue Arbeitslose durchzufüttern.
Vorm Arbeitsamt treffen sich nämlich der Verlagsmitarbeiter, der Drucker, ein paar Kollegen vom Druckmachinenhersteller und aus der Papierindustrie,der ehemalige Postbote und 2 Lageristen. Die wollen einfach nur Arbeit haben - aber kein Buch lesen oder schreiben.
Einfach mal nachdenken: Nicht immer ist die optimierte Variante die bessere!
Ich bin sowas von 'für E-Books'.
Allerdings bin ich auch sowas von 'gegen DRM' und 'merkwürdige Formate' die niemand wirklich braucht.
Begründung:
DRM
Das mit der jetzigen DRM sieht so aus, als hätte mein Gerät das Buch gekauft, und nicht ich. In ein anderes Land umziehen darf 'mein Gerät' auch nicht, da meine Bücher sonst ungültig werden. Auch kann der Bereitsteller jederzeit mit einer 'Fackel' daherkommen, um meine Bücher zu 'verbrennen', wenn er meint das tun zu müssen.
Und wenn er mal pleite geht, der Bereitsteller, kann ich nur darauf hoffen, das mein Gerät, das die 'Bücher gekauft' hat niemals kaputtgeht, da sonst alle meine Bücher weg sind....
Merkwürdige Formate
Jeder meint sein eigenes Süppchen kochen zu müssen, deswegen gibt es für 'fast' jeden ein eigenes E-Book Format. Besonders schlimm: pdf :(
Als ob eine schlichte XML Buch-Datei mit diversen XSL Konvertern nicht ausreichen würde, um wirklich alles damit zu machen. Nur damit der Text schön eingesperrt ist. Sorry, das ist krank.
XML ist besser als HTML ist besser als reiner Text. Man kann es auch retten, wenn, aufgrund von Datenfehlern, mal eine Seite mit 1024 Bytes abhanden gekommen sind. Passiert das in einem der oben genannten 'merkwürdigen Formaten', dann ist das ganze Buch futsch.
Ich habe nichts dagegen diese merkwürdigen Fomate zu generieren - wozu war man mal Programmierer - allerdings sollte das eigentliche Buch in einem transparenten Format vorliegen. So bevorzuge ich es.
Deswegen ist es mir momentan leider nicht möglich e-Books käuflich zu erwerben. :D
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