Gäbe es eine einfache kostengünstige Möglichkeit die Filme schnell, legal und zeitnah zu bekommen, dann würde die Industrie mehr verdienen.
Da könnt ihr euch mit Statistiken auf den Kopf stellen wie ihr wollt.
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Bei den meinsten Leuten, die diesen "Fakt" so betonen, kann der Preis aber gar nicht niedrig genug sein, das sie nicht noch einen niedrigeren mit dem gleichen Argument fordern würden. Vermutlich würde selbst bei 0 noch jemand kommen und dann Geld fordern, weil in dem Film Product Placement oder ähnliches vorkommt ...
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Lovefilm kennste?
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.02 Cents schrieb:
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> Vermutlich würde selbst bei 0 noch jemand
> kommen und dann Geld fordern, weil in dem Film Product Placement oder
> ähnliches vorkommt ...
Der Ansatz ist gar nicht so dumm. Wenn sich ein Film bereits durch PP & Co finanzierte, sollte der Preis des Produktes tatsächlich entsprechend niedrig ausfallen. 0 ¤ ist natürlich nicht korrekt, da alles, was nichts kostet, ja gefühlt auch nichts wert sein kann. Aber ein "symbolischer Betrag" wäre dann durchaus die korrektere Art und Weise...
Dann könnte man Film/Musik auch wieder als Kulturgut ansehen und nicht als Kommerz-Kacke.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.11.12 17:50 durch Genie.
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Du ignorierst hier aber die Psychologie.
Wenn Filme zu einem Leihpreis angeboten werden würden, der nicht mehr "wehtut", dann müsste man sich um illegale Angeboten im Internet viel weniger Sorgen machen.
Wo ich persönlich das Problem sehe ist, dass die Macher von Filmen zu ungeduldig sind um sich darauf einzulassen. Sie wollen halt ihre Kosten so schnell wie möglich einspielen und zusätzlich noch ordentlich Gewinn machen um einerseits auch die Kosten für die weniger erfolgreichen Filme wieder einzuspielen und andererseits um in neue Filme zu investieren.
Auch wenn man mit 99ct/Film/Tag gutes Geld verdienen könnte, würde das zu lange dauern.
Wobei ich nichts dagegen einzuwenden hätte. Es müsste ja keine HD-Version sein für 99ct. Aber zumindest könnte man so in viele Filme hinein schnuppern ohne dass es weh tut. Und selbst wenn ein Film nicht gefällt, dann wären die 99ct trotzdem noch zu verschmerzen.
Diese Signatur ist in Ihrem Land nicht verfügbar...
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Lord Gamma schrieb:
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> Lovefilm kennste?
Streaming ist bei Lovefilm etwas lahm und das Angebot doch auch eher weniger aktuell.
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Game Of Thrones - kein Video On Demand.
The Walking Dead - kein VOD.
Falling Skies - kein VOD.
Sorry aber wenn ich die gerade am Sonntag auf AMC ausgestrahlte Folge Walking Dead innerhalb von ner halben Stunde auf 720p ohne grottige deutsche Vertonung(!) geliefert bekomme, sehe ich keinen Grund Monate lang auf eine BluRay zu warten.
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Kulturgut ist in dem Zusammenhang für mich ein schon fast ins Esotherische abdriftender Begriff ... generell wird der dazu auch noch inflationär gebraucht - es sprechen mittlerweile ja schon Leute von Fan Kultur und ähnlichem um Abfackeln von Feuerwerk im Fussballstadion zu legitimieren ...
Warum irgendeine US Explosions-Effekt-Produktion auf einmal ein Kulturgut werden soll und nicht mehr Kommerz-Kacke, nur weil der Eintritt nur noch 5 Euro (oder sind 50 Cent symbolischer?) beträgt, ist mir wirkich ein Rätsel ...
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.02 Cents schrieb:
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> Bei den meinsten Leuten, die diesen "Fakt" so betonen, kann der Preis aber
> gar nicht niedrig genug sein, das sie nicht noch einen niedrigeren mit dem
> gleichen Argument fordern würden. Vermutlich würde selbst bei 0 noch jemand
> kommen und dann Geld fordern, weil in dem Film Product Placement oder
> ähnliches vorkommt ...
Ich glaube, die meisten Leute die diesen Fakt so betonen, sind wenigstens bereit in den Diskurs einzusteigen. Da das hier ja nichts wissenschaftliches ist, darf ich zum Beispiel mal meine Vorstellungen äußern.
Mein Lieblingskino, ein Traditionskino in Leipzig, kostet mich 5¤ am Kinotag +- zuschläge für Überlänge oder 3D von ,50 - 1¤. Ich wäre also absolut bereit für einen Internetleihfilm der Zeitgleich mit dem Kinostart verfügbar ist 3¤ zu bezahlen. 3¤ halte ich für fair in Anbetracht der Tatsache, dass die Wertschöpfungskette direkt beim Publisher beginnt und endet, dass kein physikalisches Medium benötigt wird und durch den viel schnelleren viralen Effekt im Internet auch Werbekosten eingespart werden können.
Was ich mir seit Jahren in dieser Diskussion wünsche, ist, dass manche Dinge einfach versucht werden. Nach einem Jahr Testlauf, sind wir nämlich alle schlauer und man kann mit wissenschaftlichen Methoden feststellen, wie sich Dinge entwickelt haben.
Ich schaue wirklich gern Filme und ich gehe sehr gern ins Kino. Aber der Kinobesuch ist etwas besonderes, ein Happening was ich nicht für jeden Film brauch. Ich wollte z.B. gern "Here comes the boom" sehen, aber diese art Film fällt bei mir nunmal unter Couchmovie und nicht unter Kinomovie. Und welche Möglichkeiten habe ich jetzt diesen Film zu Hause zu sehen? Richtig...
Diese Debatte ist ermüdend und wissenschaftliche Erkenntnisse werden beständig ignoriert oder beiseite gelogen. Und bis sie das begriffen haben, werden sie weiter Geld verlieren. Schade das deren Aktionäre genau so Weltfremd sind, denn sonst müsste man Ihnen für diesen Verlust glatt eine mitgeben.
just my 2 cents
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Marcel V. schrieb:
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> .02 Cents schrieb:
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> > Bei den meinsten Leuten, die diesen "Fakt" so betonen, kann der Preis
> aber
> > gar nicht niedrig genug sein, das sie nicht noch einen niedrigeren mit
> dem
> > gleichen Argument fordern würden. Vermutlich würde selbst bei 0 noch
> jemand
> > kommen und dann Geld fordern, weil in dem Film Product Placement oder
> > ähnliches vorkommt ...
>
> Ich glaube, die meisten Leute die diesen Fakt so betonen, sind wenigstens
> bereit in den Diskurs einzusteigen. Da das hier ja nichts
> wissenschaftliches ist, darf ich zum Beispiel mal meine Vorstellungen
> äußern.
>
> Mein Lieblingskino, ein Traditionskino in Leipzig, kostet mich 5¤ am
> Kinotag +- zuschläge für Überlänge oder 3D von ,50 - 1¤. Ich wäre also
> absolut bereit für einen Internetleihfilm der Zeitgleich mit dem Kinostart
> verfügbar ist 3¤ zu bezahlen. 3¤ halte ich für fair in Anbetracht der
> Tatsache, dass die Wertschöpfungskette direkt beim Publisher beginnt und
> endet, dass kein physikalisches Medium benötigt wird und durch den viel
> schnelleren viralen Effekt im Internet auch Werbekosten eingespart werden
> können.
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> Was ich mir seit Jahren in dieser Diskussion wünsche, ist, dass manche
> Dinge einfach versucht werden. Nach einem Jahr Testlauf, sind wir nämlich
> alle schlauer und man kann mit wissenschaftlichen Methoden feststellen, wie
> sich Dinge entwickelt haben.
>
> Ich schaue wirklich gern Filme und ich gehe sehr gern ins Kino. Aber der
> Kinobesuch ist etwas besonderes, ein Happening was ich nicht für jeden Film
> brauch. Ich wollte z.B. gern "Here comes the boom" sehen, aber diese art
> Film fällt bei mir nunmal unter Couchmovie und nicht unter Kinomovie. Und
> welche Möglichkeiten habe ich jetzt diesen Film zu Hause zu sehen?
> Richtig...
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> Diese Debatte ist ermüdend und wissenschaftliche Erkenntnisse werden
> beständig ignoriert oder beiseite gelogen. Und bis sie das begriffen haben,
> werden sie weiter Geld verlieren. Schade das deren Aktionäre genau so
> Weltfremd sind, denn sonst müsste man Ihnen für diesen Verlust glatt eine
> mitgeben.
>
> just my 2 cents
Das ist und bleibt lediglich eine Frage der Zeit. Genau wie bei der Musik, werden auch Filme früher oder später kostengünstig zeitnah ge-streamt werden.
Man bedenke: Aus der Sicht der Unternehmen ist es egal, welche moralische oder ethische Weltanschauung über Streaming herrscht. Hauptsache es fließt Geld und zwar soviel wie "sonst" auch immer. Von daher sind moralische Predigen vollkommen fehl am Platz. Den Unternehmen interessiert es nicht wer wann wo illegal streamt, sondern lediglich dass sie dadurch angeblich Verluste machen.
Aktuell lohnt sich Streaming aktueller Filme offensichtlich NOCH nicht, bzw. es lässt sich noch genug Geld mit "altmodischen" Übertragungswege verdienen.
Die aktuelle "Misch-Generation" von konservativen Geschäftsführern und Jugendlichen-"Digital-Natives" ist einfach noch nicht prägend genug. Das aktuell viel im Umbruch ist, sollte ja jedem klar sein. Mir Gefällt vieles auch nicht (z.B. diese Facebook-Pest..), aber früher oder später MUSS man sich damit abfinden. Punkt.
Ihr werdet sehen, in 10 Jahren, wenn vermutlich alles on-demand ge-streamt, dementieren die Produktionsfirmen und Politiker, dass sie JEMALS was gegen Streaming hatten und das dass ja alles nicht so gemeint war.
Also ruhig abwarten, die merken das schon selber irgendwann...
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.02 Cents schrieb:
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> Warum irgendeine US Explosions-Effekt-Produktion auf einmal ein Kulturgut
> werden soll und nicht mehr Kommerz-Kacke, nur weil der Eintritt nur noch 5
> Euro (oder sind 50 Cent symbolischer?) beträgt, ist mir wirkich ein Rätsel
> ...
Es ging dabei weder um den persönlichen Geschmack oder ein Genre, sondern um den Film und das Kino ansich. :)
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skythe schrieb:
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> Game Of Thrones - kein Video On Demand.
> The Walking Dead - kein VOD.
> Falling Skies - kein VOD.
>
> Sorry aber wenn ich die gerade am Sonntag auf AMC ausgestrahlte Folge
> Walking Dead innerhalb von ner halben Stunde auf 720p ohne grottige
> deutsche Vertonung(!) geliefert bekomme, sehe ich keinen Grund Monate lang
> auf eine BluRay zu warten.
Außerdem noch vollkommen ungeschnitten, da die ach so tolle BPjM alles verkrüppeln muss, das jungendliche eh nicht sehen dürften.
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.02 Cents schrieb:
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> Bei den meinsten Leuten, die diesen "Fakt" so betonen, kann der Preis aber
> gar nicht niedrig genug sein, das sie nicht noch einen niedrigeren mit dem
> gleichen Argument fordern würden. Vermutlich würde selbst bei 0 noch jemand
> kommen und dann Geld fordern, weil in dem Film Product Placement oder
> ähnliches vorkommt ...
Ich habe für meine Blu-rays im Schnitt 5 ¤ gezahlt, viele davon aufgrund des Preises aus dem Ausland importiert.
Ohne Medium/Verpackung/Distributions- und Versandkosten sowie das Wegfallen von Extras sollten also 3 ¤/Film machbar sein. Für den Preis würde ich mir keine Filme auf physischen Medien mehr kaufen - vorausgesetzt, der Film liegt in Blu-ray-vergleichbarer Qualität (Scene Releases lassen grüßen) inkl. aller Tonspuren der Disc vor und lässt sich von mir auf jedem beliebigen Gerät abspielen.
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Man muss aber auch sagen, dass gerade die NBC-Serien einfach nicht zeitnahe und legal zu bekommen sind. Außer man hat einen Proxy/VPN in den USA und schaut es sich einfach direkt auf der Seite an.
Ich hätte so gerne einen einfachen und legalen Weg Filme zu schauen. Nur möchte ich als VOD-User kein Kunde 2. Klasse sein. Ich will meine Filme in HD, ich will sie zum Zeitpunkt des BluRay-Releases und ich will sie in Originalsprache haben.
Maxdome hab ich deswegen letztens noch mal genauer unter die Lupe genommen. Da störte mich dann nur einmal die "Blockbuster-Option" (und vor allem die völlige Intransparenz, was überhaupt ein "Blockbuster" ist) und die nur sehr kurze Vorhaltezeit. Wenn man da jetzt mal eine Serie anfangen möchte, die es schon zwei Staffeln lang gibt, dann hat man keine Chance, weil man selbst aus der aktuellen Staffel nicht mehr alle Folgen hat.
Aber als Serien-Schauer ist man eh der gearschte, bis da mal eine Folge aus den USA auf legalen Weg nach Deutschland kommt, da vergehen Monate.
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