Himmerlarschundzwirn schrieb:
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> Ja aber wenn ich einen Film sehe und der Herausgeber dafür Geld von mir
> verlangt (was sein gutes Recht ist), dann muss ich auch dafür bezahlen.
Die These des Artikels ist ja nicht das sich Filme runterladen und ansehen generell legal seien sollte, sondern um den Werbeeffeckt. Und ich kann mir schon vorstellen das die Möglichkeit sich jeden beliebigen Film erstmal unverbindlich anzusehen "unterm Strich" zu steigendem Absatz führt (eben durch Leute die sich ohne "Testgucken" den Film nicht gekauft / im Kino gesehen hätten). Außerdem sind hier ganz klar die Filmemacher die Gewinner die ´gute Filme produzieren, also Filme die die Leute sehen wollen. Verlierer sind (wie in dem Artikel ja auch beschrieben) diejenigen, die Hollywood-Standart-Scheiß am Fließband produzieren, den aber hinterher professionell bewerben können.
> Es ist und bleibt nicht nur illegal, sondern auch ungerecht, sich Filme
> runterzuladen, wenn der Anbieter das nicht will. Fertig!
Illegal sicherlich, die rechtslage ist da eindeutig. Aber Gerecht ? Was ist denn Gerecht ? Eher größtmögliche Profitmaximierung oder eher größtmögliche Bedarfsbefriedigung ? :)
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Himmerlarschundzwirn schrieb:
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>. Echt jetzt, in der Zeit, in der ich bei RTL einen Film angucken,
> schaffe ich bei Maxdome fast zwei. Mit Zeta sogar sechs *SCNR* :-)
YMMD! XD
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wogi schrieb:
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> die Möglichkeit sich jeden beliebigen Film erstmal
> unverbindlich anzusehen
Dafür gibt's Trailer ;-)
Mir erst den ganzen Film anzusehen und dann zu entscheiden, ob ich ihn überhaupt bezahle, finde ich definitiv nicht in Ordnung. Das macht man bei keinem realen Produkt. Ich esse mein Abendbrot auch nicht im Aldi und zahl dann an der Kasse, falls es mir geschmeckt hat.
> Illegal sicherlich, die rechtslage ist da eindeutig. Aber Gerecht ? Was ist
> denn Gerecht ? Eher größtmögliche Profitmaximierung oder eher größtmögliche
> Bedarfsbefriedigung ? :)
Gerecht ist, dass ich in einer Marktwirtschaft mein Produkt zu meinen (rechtlich einwandfreien) Bedingungen anbieten darf und sich jeder Kunde selbst überlegen darf, ob er meine Bedingungen akzeptiert oder nicht. Größtmögliche Bedarfsbefriedigung ohne Rücksicht auf Verluste nennt sich Anarchie. Willst du Anarchie?
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Himmerlarschundzwirn schrieb:
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> wogi schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
>
> > die Möglichkeit sich jeden beliebigen Film erstmal
> > unverbindlich anzusehen
>
> Dafür gibt's Trailer ;-)
Ein Trailer bietet keine Möglichkeit einen Film wirklich zu beurteilen, ein Trailer ist eine Werbung, mehr nicht. Werbung idealisiert und hat nur den Zweck zu verkaufen, nicht zu informieren.
> Mir erst den ganzen Film anzusehen und dann zu entscheiden, ob ich ihn
> überhaupt bezahle, finde ich definitiv nicht in Ordnung. Das macht man bei
> keinem realen Produkt. Ich esse mein Abendbrot auch nicht im Aldi und zahl
> dann an der Kasse, falls es mir geschmeckt hat.
Das ist halt der Unterschied zwischen einem Verbrauchsgut (Essen) und einem Gebrauchsgut (Filme). Denn (ich weiß, Autovergleiche sind hier sehr beliebt) du machst doch auch eine Probefahrt bevor du ein Auto kaufst ? Und bei selbiger Probefahrt probierst du nach möglichkeit jede Funktion des Fahrzeuges aus :)
> Gerecht ist, dass ich in einer Marktwirtschaft mein Produkt zu meinen
> (rechtlich einwandfreien) Bedingungen anbieten darf und sich jeder Kunde
> selbst überlegen darf, ob er meine Bedingungen akzeptiert oder nicht.
> Größtmögliche Bedarfsbefriedigung ohne Rücksicht auf Verluste nennt sich
> Anarchie. Willst du Anarchie?
Anarchie muss nun nicht unbedingt sein. Aber Marktwirtschaft als gerecht zu bezeichnen ist meiner Ansicht nach schon recht realitätsfremd ... alleine die unterschiedlichen Ausgangspositionen der AMrktteilnehmer bedingen eine ungerechte Verteilung von ökonomischer Macht. Würde jetzt aber wohl zu weit führen eine Systemdiskussion zu starten :)
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Dein Vergleich hinkt tatsächlich, nicht weil es um ein Auto geht. Sondern weil die Analogie zum Film mMn nicht richtig hergestellt hast. Die Probefahrt entspricht eher dem von mir genannten Trailer. Den Film komplett anzuschauen gleicht wohl der Nutzung des Fahrzeugs für einen Wochenendurlaub. Denn danach brauchst du es im Prinzip auch nicht mehr kaufen, es hat ja seinen Zweck erfüllt.
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Nein bei der Probefahrt siehst du auch eher die negativen Seiten. Im Trailer also der Werbung werden solche Punkte gerne verschwiegen. Und so ist das bei Filmen auch. Ich hab schon Trailer gesehen da dachte ich mir hey den Film muss ich sehen. Und hinterher kam raus das waren die einzigen Szenen die wirklich gut waren der Rest belangloser mist.
Also die Analogie ist sehr passend ;)
Ausserdem: Wer braucht Autos nur für ein Wochenende?
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