Die Studie behauptet, dass die Umsätze gesunken sind.
Die GVU behauptet, dass die Besucherzahlen gestiegen sind.
Wie soll das funktionieren? Wir alle wissen doch, dass eines sicher nicht passiert ist; nämlich, dass die Eintrittspreise überproportional gesunken sind.
Natürlich immer auch vorausgesetzt, beide Statistiken gehen von den selben Grundannahmen aus. Gleiche Anzahl an Filmen und gleiche Anzahl an Besuchern. Und das kann ich mir bei diesen, sich negierenden Aussagen eigentlich nicht wirklich vorstellen. Außer ich blick da was Essentielles nicht.
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Chevarez schrieb:
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> Natürlich immer auch vorausgesetzt, beide Statistiken gehen von den selben
> Grundannahmen aus. Gleiche Anzahl an Filmen und gleiche Anzahl an
> Besuchern. Und das kann ich mir bei diesen, sich negierenden Aussagen
> eigentlich nicht wirklich vorstellen. Außer ich blick da was Essentielles
> nicht.
Und da ist der Unterschied. Die GVU geht von einer anderen Grundgesamtheit aus als die Studie. Man vergleicht hier Äpfel mit Birnen.
In der oben erwähnten Studie vergleicht man 49 Länder, die GVU hat nur Deutschland.
Es werden keine Vergleichswerte gegeben (wieviele Kopien sind z.B. für einen Blockbuster normal, wieviele für eine größere deutsche Produktion und wieviele für einen kleinen Film etc.), noch wird in irgendeiner Art und Weise aufeinander eingegangen.
Hier wird ausschließlich mit Zahlen gespielt - solange die GVU keine Umsätze darlegen kann/will, hat niemand was davon.
Die Studie ist übrigens hier zu finden:
http://papers.ssrn.com/sol3/Delivery.cfm/SSRN_ID2176246_code1545989.pdf?abstractid=2176246&mirid=1
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