Foxconn handelt absolut richtig, schließlich wird keiner von den Arbeitern dort gezwungen bei Foxconn zu arbeiten. Das tun die Freiwillig weil es ihnen im vergleich zu anderen Firmen bei Foxconn viel viel besser geht. Deshalb sehe ich nicht warum sich die Firma hier in irgendeiner Weise moralisch schuldig gemacht haben sollte.
Wenn es den Arbeitern dort nicht gefällt könnten sie schließlich schlicht und einfach Kündigen, so einfach ist das.
Mal ganz zu schweigen das es für den allgemeinen Wohlstand der Welt Bevölkerung kontraproduktiv wäre wenn jetzt die Löhne alzustark ansteigen würden. Viele arme Menschen können sich die IT Produkte nur leisten weil sie so billig hergestellt werden. Würden die Löhne steigen dann wären PCs und Notebooks vor allem für arme Menschen unerschwinglich. Deshalb hoffe ich das auch in China die Löhne noch lange sehr niedrig blieben werden, es ist besser so für die Welt und natürlich auch für mein Aktien Portfolio.
dir kann man nicht mehr Helfen
Es mag arschig klingen, aber er hat im Grunde recht. Der Arbeitsmarkt in China ist nicht mit dem in Deutschland zu vergleichen. In China sucht man händeringend nach Mitarbeitern mit ausreichenden Qualifikationen. Da suchen sich die Fabrikarbeiter den Arbeitgeber raus, nicht umgekehrt. Ich bin kein Fan der dortigen Arbeitsverhältnisse, frage mich aber ehrlich gesagt schon die ganze Zeit, warum die Sau Foxconn gegen jeden Sinn und Verstand die ganze Zeit durchs Dorf getrieben wird. Weiß jemand, wer am meisten von dem bei Foxconn verursachten Schaden profitiert?
Ich hatte übrigens vor einiger Zeit ein interessantes Projektangebot aus China und habe dabei ein wenig Einsicht in die dortigen Arbeitsbedingungen bekommen. Wer glaubt, die Bedingungen bei Foxconn sind hart, der wird sprachlos, wenn er sieht, wie es anderswo aussieht. Nicht umsonst ist Foxconn dort einer der beliebten Arbeitgeber.
Kümmere dich besser um dein Aktien-Portfolio. Das es immer noch "Menschen" gibt die solchen Schwachsinn glauben und verzapfen ...
Und womit hat er unrecht ?
Ökonomisch mag euer Denken durchaus richtig sein...aber humanistisch gesehen kann man es eben nur als "Verachtung menschlichen Lebens" bezeichnen...
Hier muss wohl jeder für sich selbst entscheiden, was ihm persönlich wertvoller erscheint.
So lange eure Verwandten, Bekannten, Kinder bzw. gar Ihr selbst priviligert genug seid, wird es wohl nur eine Antwort geben...
Aber was, wenn es in 20 oder 30 Jahren hier ebenfalls so aussieht bzw. wenn es hier keinen Mittelstand sondern nur noch arm und reich gibt? Werdet Ihr dann in einer bewachten Wohnsiedlung leben oder vielleicht doch zusammengefercht in einer 2 Raumwohnung die in Käfigen Schlafgelegenheiten für 20 Personen bietet?
Werdet Ihr dann immer noch das System rechtfertigen, da es in diesem ja ökonomisch völlig korrekt ist in solchen Verhältnisen leben zu müssen? Obwohl es soviel Reichtum auf der Welt gibt? Oder werdet Ihr damit unzufrieden sein?
Eine ehrliche und wertungsfreie Antwort würde mich freuen.
Ehrlich und wertungsfrei:
Wie sah es denn im Mittelalter bei uns aus?
Da gabs auch nur arm und reich, ich kanns net mehr hören.
Wenn man sich heute nur noch 2 warme Mahlzeiten pro Tag leisten kann, dann gilt man schon als arm.
Leider war das keine Antwort auf die Frage. Wie würden Sie sich verhalten, wenn die obigen Zustände auf Sie persönlich zutreffen würden? Was würden Sie von solchen Menschen halten die Ihnen solch einen entsprechenen ökonomischen Hinweis mit auf den Weg geben würden?
Sehen Sie es mal so...wenn man von ehrlicher Arbeit nicht ein gutes Leben führen kann, dann ist es keine ehrliche Arbeit. Dann ist es Ausbeutung. So einfach ist das und das kann man auch nichtmal ökonomisch widerlegen.
Feudalherrschaft.
Ganz groß im kommen gerade, auch bei uns.
Arm - Reich, und immer weniger dazwischen.
d2 schrieb:
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> Wenn man sich heute nur noch 2 warme Mahlzeiten pro Tag leisten kann, dann
> gilt man schon als arm.
also ich kann mir nur 1! warme Mahlzeit am Tag leisten.
Bin ich auch arm?
belzebub schrieb:
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> Sehen Sie es mal so...wenn man von ehrlicher Arbeit nicht ein gutes Leben
> führen kann, dann ist es keine ehrliche Arbeit. Dann ist es Ausbeutung. So
> einfach ist das und das kann man auch nichtmal ökonomisch widerlegen.
was genau ist denn "ehrliche Arbeit"?
Und wer definiert das?
Ehrlich gleichbedeutend mit dem gegeben Fähigkeiten ausgeführter Arbeit. Also keine Arbeit die unter den eigenen Fähigkeiten liegt, aber auch keine in die man "hineingeboren" wurde und von der man ggf. übervorteilt wird. Eben eine ganz normale Arbeitspyramide zu der natürlich auch ein vernünftiges Bildungsystem als Fundament gehört.
Liberaler Manager schrieb:
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> Foxconn handelt absolut richtig, schließlich wird keiner von den Arbeitern
> dort gezwungen bei Foxconn zu arbeiten. Das tun die Freiwillig weil es
> ihnen im vergleich zu anderen Firmen bei Foxconn viel viel besser geht.
du würdest auch hitler gutreden!!!
absulut unfassbar
> Mal ganz zu schweigen das es für den allgemeinen Wohlstand der Welt
> Bevölkerung kontraproduktiv wäre wenn jetzt die Löhne alzustark ansteigen
> würden.
Genau. Der Südstaaten Sklavenhalter hat damals bestimmt auch rumgejammert, wo denn sein ganzer Wohlstand herkommen soll, wenn die Sklaverei abgeschafft wird. Es gibt eben Menschen erster Klasse und zweiter Klasse....
Liberaler Manager schrieb:
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> Mal ganz zu schweigen das es für den allgemeinen Wohlstand der Welt
> Bevölkerung kontraproduktiv wäre wenn jetzt die Löhne alzustark ansteigen
> würden. Viele arme Menschen können sich die IT Produkte nur leisten weil
> sie so billig hergestellt werden.
Würde mich mal interessieren was Du noch zu sagen hättest, wärst Du nicht als priviligierter Mitteleuropäer sondern eben als Fabrikarbeiter in China zur Welt gekommen. Nach Deiner Aussage sollten sich die Arbeiter freuen, dass sie so schlecht bezahlt werden, denn dadurch ist auch für sie irgendwann ein Laptop erschwinglich. Nur was bringt einem das eigentlich, wenn man ausnahmlos jeden Tag 11 Stunden arbeiten muss? Ganz davon abgesehen, was hat die Weltbevölkerung davon? Liegt wohl eher daran, dass man hierzulande auch für zweimal am Tag mit den Fingern schnippsen ordentlich den Arsch geküsst kriegen kann. Ist das denn Deiner Meinung nach gut für die Weltbevölkerung?
Die Situation in China ist allerdings auch stark von politischen Maßnahmen geprägt. Wie immer im Leben, gibt es nicht einen einzigen Schuldigen, sondern es tragen viele ihr Stückchen dazu bei. Und dass Foxconn nun so in die Schlagzeilen geraten ist, tut diesem Unternehmen zwar wahrscheinlich unrecht, vielleicht erwirken diese Nachrichten aber trotzdem eine leichte Verbesserung der Zustände insgesamt. Ich möchte mir garnicht ausmalen, wie die Bedingungen für Arbeiter in der Textil- oder Chemieindustrie in China sind.
Mittagesser schrieb:
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> d2 schrieb:
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> > Wenn man sich heute nur noch 2 warme Mahlzeiten pro Tag leisten kann,
> dann
> > gilt man schon als arm.
> also ich kann mir nur 1! warme Mahlzeit am Tag leisten.
aber Internet? iPhone?
> Bin ich auch arm?
Wenn es so ist, bist Du arm an Verstand.
augenauf schrieb:
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> Liberaler Manager schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
>
> > Mal ganz zu schweigen das es für den allgemeinen Wohlstand der Welt
> > Bevölkerung kontraproduktiv wäre wenn jetzt die Löhne alzustark
> ansteigen
> > würden. Viele arme Menschen können sich die IT Produkte nur leisten weil
> > sie so billig hergestellt werden.
>
> Würde mich mal interessieren was Du noch zu sagen hättest, wärst Du nicht
> als priviligierter Mitteleuropäer sondern eben als Fabrikarbeiter in China
> zur Welt gekommen.
Du solltest mal die Leute dort fragen, warum sie unbedingt zu Foxconn wollen und wie das (btw kommunistische) Leben dort vorher war.
Ja, es gibt Gegenden auf diesem Planeten, in denen die Leute unter unsäglichen Bedingungen arbeiten. Das ist aber nicht erst seit Foxconn so und das ist nicht nur dort so.
Ich habe vielmehr den Verdacht, dass Foxconn vielleicht eine Möglichkeit bietet, aus der Misere herauszukommen. Das geht aber nicht von heute auf morgen. Bis sie bei 30 Tagen Urlaubsanspruch sind werden vermutlich noch ein paar Jahre vergehen.
ok ... also ist deine meinung zu dem ganzen den einen arbeitgeber der wohl eines der besten arbeitsklimas in der region bietet in den schritt zu treten?
Richtig ... das wird helfen ... keine ahnung wie genau ihr euch das vorstellt?
Mit sicherheit ist foxcon bei weitem nicht perfekt, aber den zu ruegen, der es schon am besten macht ... scheint mir etwas wirr ...
Ab auf die Trollwiese damit!
das sehe ich übrigens genauso. hier sind einfach zu viel gutmenschen unterwegs. euer verhalten deutet auf einen sehr kleinen tellerrand hin. foxconn beutet bei weitem keine arbeiter aus gemessen am allgemeinen lohnniveau. da sollte man wohl erst mal die firmen boykottieren die dies tun. nur als beispiel, was denkt ihr denn was nen arbeiter in suedamerika bekommt der auf ner kaffeeplantage arbeitet, den ihr jeden tag in euch einflöst? oder was die bekommen die euren computerschrott in china per hand recyclen? oder die, die in china eure klamotten herstellen? von bergarbeitern, die in afrikanischen bergwerken das edelmetall "schürfen" das in 100ten von produkten drin ist die AUCH IHR BESITZT wollen wir mal gar nicht sprechen.
is ganz nice sich auf foxconn zu stürzen und moralisch sicher wertvoll, denn zu viel bezahlen die ihren arbeitern sicher nicht, mit REALITÄTSSINN hat das allerdings nichts zu tun.
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